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	<subtitle type="text">Günther's neue private Seite </subtitle>
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	<updated>2025-09-14T16:33:47+00:00</updated>
	<author>
		<name>Astrozoom</name>
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		<title>Kontrast oder Öffnung!?</title>
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		<published>2024-08-18T08:23:12+00:00</published>
		<updated>2024-08-18T08:23:12+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/145-kontrast-oder-oeffnung</id>
		<author>
			<name>Super User</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Immer wieder haut mal jemand mit guter Reputaion so eine Aussage raus, wie ich sie kürzlich wieder einmal in einem Forum anlässlich einer Empfehlung zum Equipment las:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;An Objekten wie Messier 31(Andromedagalaxie) oder Messier 51 (Whirlpoolgalaxie)&amp;nbsp; ist Kontrast wichtiger als Öffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch die ebenso häufig bemühte Tatsache, dass man unter dunklem Alpenhimmel mit einem 10x50 Fernglas mehr sieht als mit einem 10 Zoll Dobson aus der Stadt heraus zielt in diese Richtung und dann gibt es ja noch den brühmten Öffnungsabzug für obstruierte Teleskope, also solche mit einem Fangspiegel im Strahlengang, weil dieses Hindernis den Kontrast mindert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es wird schon ersichtlich, dass eine Gemengelage aus vielen Faktoren den Kontrast des Himmelshintergrundes zum Objekt der Begierde als bestimmenden Faktor für solche Aussagen ausmacht, während die Öffnung, also das bestimmende Element für die Auflösung hinten angestellt wird. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In der folgenden Betrachtung lasse ich den ach so beliebten Äpfel-/Birnenvergleich zwischen dem f/5 zu kurz&amp;nbsp; Achromaten und dem f/5 Premiumspiegel genau so außer Acht wie den 150 Euro Newton im Vergleich mit dem 3000 Euro APO.&amp;nbsp; Annähernd vergleichbare Ausgangsqualitäten und Leistungsausnutzung der Optiken sind gesetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich fange mal hinten, also bei der Obstruktion an, weil ich das Thema anlassbezogen schon im Beitrag &quot;MTF Die XXXTE&quot; und unter &quot;Ein Zoll mehr und Gut ist das&quot; ausführlich besprochen habe, letztlich zeigt diese Grafik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/MTF_perfekt_obstr_2.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;sehr eindrücklich, dass es schon extreme Obstruktionswerte um 50% braucht, um zumidest in Teilen des visuell relevanten Bereichs mit einem 10-Zöller unter die Kontrastwerte eines 8-Zöllers zu fallen.&amp;nbsp; Um alle Eventualitäten auszuschließen kann man mit einem Zoll Öffnungszugabe die Obstruktion, vergleichbare Optikqualitäten vorausgesetzt, immer überkompensieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Beispiel mit dem Alpenhimmel und der Stadt ist sehr eindrücklich und hat mit dem optischen Hilfsmittel der Wahl zunächst mal gar nichts zu tun, denn das ist auch schon mit bloßem Auge genau so extrem zu sehen. Kein noch so großes Teleskop kann aus einem 3 Mag Stadthimmel einen 7 mag Alpenhimmel machen, man setzt immer bei der vorhandenen Himmelsqualität an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Entscheidend und gerne unterschlagen ist aber auch, dass der 10 Zöller unter Alpenhimmel dann eben dem entsprechend&amp;nbsp; durch die viel größere Öffnung einen extremen Auflösungsgewinn gegenüber dem Fernglas verzeichnet, während das Fernglas in der Stadt in keinster Weise an die Anblicke unter Alpenhimmel anknüpfen kann. Das kann der 10-Zöller, zurück in der Stadt, allerdings auch nicht, aber es geht auch hier immerhin deutlich mehr als mit der Fernglas.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So weit, so gut, dann wird häufig das schlechte Seeing ins Feld geführt, welches in Deutschland nicht zulässt, mehr als 4 oder mehr als 6 Zoll Öffnung gewinnbringend bei der Beobachtung auszunutzen. Natürlich ist es so, dass man einen 60 mm Refraktor fast immer bis an die Auflösungsgrenze des Teleskops und dessen was das Auge mit dem Bild macht, und darüber hinaus, also 60 bis 120fach, betreiben kann, ohne von Seeing Einflüssen gestört zu werden, während man mit der dreifachen Öffnung schon bei 120fach Seeingeinflüsse deutlich bemerkt und eventuell schon bei 150fach eingebremst wird, wo doch eigentlich 200 bis 300fach locker drin sein müssten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das größere Teleskop löst eben schon bei 120fach deutlich besser auf als das Kleinere, also auch Details, die das kleine Teleskop nicht zeigt, aber eben bereits von Seeingstörungen betroffen sind und es sammelt mehr Licht. Die größere Seeinganfälligkeit kommt also erst zunehmend mit der Ausnutzung des größeren Auflösungsvermögens zum Tragen. Man kann hierzulande durchaus auch mal einen 16-Zöller von der Auflösung her ausreizen, auch wenn das mit einem 6-Zöller deutlich öfter möglich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In jahrzehntelanger Praxis mit 3- bis 18-zölligen Teleskopen hat bei mir auf dem Balkon noch nie ein 100er Refraktor mehr gezeigt als ein 150er Newton, auf der Terrasse kein 150er Newton mehr gezeigt als ein 12 Zoll Newton und im Feld&amp;nbsp; kein 8 -Zöller mehr gezeigt als ein 16-Zöller. Das gilt für alle Objektklassen, bei jedem für Beobachtungen einigermaßen brauchbaren Seeing und für alle Mitbeobachter. Physik ist einfach unbestechlich. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei Weitem nicht ausschließlich, aber doch sehr maßgeblich hat die Praxis mit meiner inzwischen nicht mehr betriebenen &quot;Mythossäge&quot;, einem Teleskop bei dem sich ein 6 Zoll Spiegel in den Strahlengang einen 12-Zoll Newtons &quot;einspiegeln&quot; ließ, durch die Möglichkeit des direkten, sofortigen Vergleichs, dazu beigetragen, eindeutige und sehr offensichtliche Erfahrungen zu sammeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3425.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;336&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3429.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun sind aber hier als Aufhänger zugunsten des Kontrasts neblige Objekte, speziell Galaxien genannt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Während wir an Mond und Planeten, selbst bei höheren Vergrößerung mit großen Öffnung noch Lichtdämpfung betreiben müssen, um Blendung und Überstrahlung zu vermeiden, geht es hier um viel geringere Unterschiede zwischen Objekthelligkeit und Hintergrund, also um sehr viel schwächere Kontraste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da ist dann erst mal wichtig, dass wir kein Objekt am Himmel, also weder einen Stern, noch eine Galaxie, heller machen können, als es ist bzw. uns am Himmel erscheint. Wenn wir die Andromeda Galaxie unter dunklem 7 Mag Himmel schon mit bloßem Auge sehen ist sie genau so hell wie dann, wenn wir sie unter aufgehelltem 5 Mag Himmel nicht mehr erkennen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wollen wir sie unter 5 Mag Himmel sehen, müssen wir schon ein 10x50 Fernglas zu Hilfe nehmen. Mit deutlich mehr Lichtsammelleistung und 10 mal größer sehen wir dann den ovalen Wattebausch auch unter den schlechten Bedingungen allerdings würden wir mit so einem Fernglas unter besserem Himmel schon deutlich mehr&amp;nbsp; Strukturen sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In beiden Fällen haben wir mit dem Fernglas am Kontrast, der uns vom Himmel geboten wird, noch kaum geschraubt, nur Lichtsammlung und Auflösung/Vergrößerung gesteigert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit einem Fernrohr können wir nun aber noch mehr tun. Wir können die Vergrößerung steigern und&amp;nbsp; damit die Austrittspupille am Okular, also unsere Eintrittspupille verkleinern. Das Bild wird dunkler, das heißt der angegraute Hintergrund wird schwärzer, das neblige Objekt größer und ist damit leichter zu erkennen. Ein relativ großes Objekt wie die Andromeda Galaxie sprengt dann schonmal das Gesichtsfeld, während kleinere Galaxien, wie z.B. M 51 dann eventuell erst sichtbar werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die Austrittspupille, die angelegte Vergrößerung am Fernrohr, machen hier den Kontrast, die Sichtbarkeit eines Objekts aus, Kontrast steht nicht solitär einfach zur Verfügung. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Vrgo-aufgehellt.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;374&quot; height=&quot;358&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Virgo-optimal2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;374&quot; height=&quot;356&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da steht aber nun ein 5 Zoll Refraktor mit einem 30 mm Okular drin und der hat einen deutlich besseren Kontrast als der 5 zoll f/5 Newton daneben mit dem gleichen Okular.&amp;nbsp; Das kann jeder sehen und das muss in dem Moment, wo der Refraktor z.B. f/10&amp;nbsp; hat auch so sein, wenn der Newton f/5 hat. Gibt man dem Newton ein 15 mm Okular in den Okularauszug herrscht von Kontrast und von der Vergrößerung her Gleichstand, sieht man mal von den leichten Einbußen bei harten Kontrasten und mit hoher Vergrößerung ab, die obstruktionsbedingt sind (siehe oben). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Interessanter Weise schwören viele Leute auf SC und MAK, wenn es um hohe Vergrößerungen geht, weil die so einen tollen Kontrast liefern.....das immer mit deutlich mehr Obstruktion als vergleichbare Newtons. Sie liegen nie unter 30%, selten unter 35% häufig über 40%. Auch das ist noch lange keine Katastrophe (siehe oben) aber schon ein Unterschied.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Allerdings können sie, aufgrund des kleinen Öffnungsverhältnisses, selten größer als f/10, mit gängigen Okularen auch gar keine große AP, also ein helles Bild mit geringer Vergrößerung und großer AP liefern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das ist durchaus ein Nachteil, allerdings nur, wenn man auch mal unter gutem Himmel große Gesichtsfelder, große Objekte, Objektansammlungen in großem Feld beobachten möchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei großen Teleskopen dieses Bautyps kann die geschlossene Bauweise, welche die Temperaturanpassung der Optik erschwert, zu Problemen führen, zumal man ja keine ganz geringen Vergrößerungen anlegen kann, wodurch sich äußere Seeingeinflüsse hinzu addieren. Das im Bedarfsfall zu entschärfen ist möglich, aber etwas aufwändig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun gut, mit dem vom Fernrohr gelieferten Kontrast sind wir aus dem Thema noch lange nicht raus, denn unsere Augen, unser Visus machen das Bild. Da geschieht Erstaunliches, bis hin zur Farbverfälschung zugunsten eines erkennbaren Kontrasts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Hier mal eine sehr simple Grafik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;751&quot; height=&quot;356&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;aus dem Artikel &quot;Grundsätzliches zur Austrittspupille&quot;. Senkrecht untereinander sichtbare Punkte haben immer exakt den gleichen Grauton, die rechten vier Punkte in jeder Rehe exakt den gleichen Farbton.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Unser Visus ist genial wenn es um Kontrastverstärkung geht, farbtreu ist er eher nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch bezüglich eher diffuser &quot;Flecken&quot; die ohne scharfe Begrenzung in einen Hintergrund übergehen, wie es bei Galaxien sehr häufig der Fall ist, leistet unser Visus erstaunlich gute Arbeit,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;484&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;gerade dann, wenn wir, wie unten dargestellt, mit der Abdunklung des Hintergrundes noch eine Größensteigerung des Objekts einher gehen lassen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;480&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Diese Vergrößerungssteigerung ist bei der Anpassung der Austrittspupille zwecks Abdunklung des Hintergrundes zwangsläufig gegeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Sie ist ebenso zwangsläufig auch bei einer Öffnungssteigerung gegeben, da man hier bei gleicher AP eine entsprechend höhere Vergrößerung anliegen hat und die AP nun mal über den Kontrast entscheidet. Kontrast lässt sich also nur dann sinnvoll losgelöst von Öffnung und Auflösung betrachten, wenn man gar keinen Bezug zu einer größeren oder kleineren als der gegebenen Öffnung herstellen möchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Extremfall zeigt eine kleine Öffnung ein Objekt, z.B. die Antennengalaxien NGC/4038/4039, gar nicht zwischen den Umgebungssternen, auch nicht bei 2 mm AP und schwarzem Himmelshintergrund, während eine mittlere Öffnung die beiden Kerne schon als eng beieinander stehende graue Fleckchen bereits aus einem dunkelgrauen Hintergrund lösen kann, aber auch mit kleinerer AP, mehr Vergrößerung und Auflösung nichts von den Antennen zeigt.&amp;nbsp; Deren Ansätze zeichnen sich dann mit einer noch größeren Öffnung schon vor einem anthrazitfarbenem Hintergrund ab.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/AthosPalma24/NGC_4038_39_GX_Gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/AthosPalma24/NGC_4038_39_GX_Gro.png&quot; alt=&quot;NGC 4038 39 GX Gro&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;517&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Haben wir bis hier hin immer wieder mit dem Problem zu kämpfen, dass alles Licht, welches nicht von jenseits unseres Sonnensystems kommt, extrem stört, weil es eben Streu-/Störlicht ist, unsere Dunkeladaption stört und den Kontrast des Objekts zum Umfeld mindert, ändern sich die Vorzeichen bei der Mond- und Planetenbeobachtung dramatisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mond und Planeten sind so hell, dass sie die Dunkeladaption sofort&amp;nbsp; mindern oder gar verhindern, was aber erwünscht ist, denn mit dunkeladaptierten Augen lässt die Sehschärfe um bis zu Faktor 4 nach, übrigens ohne dass wir es bemerken. Auch die Farberkennung bei diffusen Objekten und Kontrasten wird ungünstig beeinflusst und wenn z.B. der Mond zu hell ist werden wir geblendet, was bis zur völligen Überstrahlung von Details und Geisterbildern noch Minuten nach der Blendung führen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nicht blendendes , diffuses Umgebungslicht ist hier also absolut nützlich und wenn man mit großer AP beobachtet empfiehlt sich Graufilterung, also Lichtdämpfung. Ab welcher AP welcher Dämpfungsgrad erforderlich ist, entscheidet sich individuell, je nach Visus und persönlicher Empfindlichkeit sehr unterschiedlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wieder ist es also jedem Beobachter überlassen, sich mit gegebener Öffnung, seinem Equipment und unter gegebenen Bedingungen die sinnvollste Auflösung und den besten Kontrast selbst zu holen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;2 mm AP ohne Filterung können viel zu hell sein, mit 1,5 mm AP und Graufilter ist das Bild gut, aber da geht noch was.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ordentlich mehr Vergrößerung und 0,7 mm AP werden durch leichtes, aber zu häufiges Seeinggezappel anstrengend obwohl die Helligkeit angenehm ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;1 mm AP mit einer Hintergrundbeleuchtung erweisen sich als ideal und wenn dann noch die Transparenz&amp;nbsp; des Himmels und die eigene Verfassung hervorragend sind, passiert es halt, dass man sein Teleskop sehr gut ausnutzt , egal ob das ein 6-Zöller oder ein 12-Zöller ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupp_1_10_final_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;371&quot; height=&quot;283&quot; /&gt; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_2020_pastell.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;359&quot; height=&quot;281&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Okay, 1 mm AP, was ist denn daran gut genutzt, das ist 1 x D Öffnung und da geht doch mit einem 6 Zöller 2 x D, also 300fach anstatt schlappe 150fach und der 12-Zöller sollte doch nicht nur 300fach sondern 600fach können, das klingt schon eher nach Ausnutzung der Öffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es ist einfach so, dass alle Details, die eine Optik auflösen kann, völlig unabhängig vom System, schon bei 1xD Öffnung, also bei 1 mm AP im Bild vorhanden sind. dann kommen unsere Augen, unser Visus ins Spiel und da ist es logisch, dass für feinste Details etwas mehr Vergrößerung völlig unschädlich ist. Hinzu kommt noch, dass man mit einem etwas schwächeren Visus einfach mehr Vergrößerung braucht, um vorhandene Details zu erkennen. Natürlich kann man, soweit das Seeing es zulässt und die Helligkeit des Objekts ausreicht, die Vergrößerung noch mehr steigern und mit noch kleinerer AP beobachten. Wird es allerdings zu dunkel und/oder kommt es schon zur Aufweichung harter Kontraste, lässt die Bildschärfe nach, was oft genug allerdings wegen der einsetzenden Dunkeladaption mit nachlassender Sehschärfe der Augen einher geht und daher gar nicht bemerkt wird. Augen öffnend wirkt hier häufig eine bewusste uns merkliche Reduzierung der Vergrößerung, also der bewusste Entschluss, nicht mehr steigern zu wollen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Saturn_20_08_21_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;368&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Saturn_LP_unscharf_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;388&quot; height=&quot;374&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Um wirklich zu belastbaren Erfahrungen zu kommen ist allerdings eine sehr enge Brennweitenstaffelung der Okulare im Hoch- und Höchstvergrößerungsbereich unabdingbar. Wer mit einem 10 Zöller nur die Wahl zwischen 220fach und 350fach hat verschenkt oft genug Potenzial und hat manchmal eben einfach Glück.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Oft ist weniger eben mehr, auch wenn unter perfekten Bedingungen ein Saturn oder Jupiter mit dem 12-Zöller bei 600fach&amp;nbsp; extrem imposant wirkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Immer wieder haut mal jemand mit guter Reputaion so eine Aussage raus, wie ich sie kürzlich wieder einmal in einem Forum anlässlich einer Empfehlung zum Equipment las:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;An Objekten wie Messier 31(Andromedagalaxie) oder Messier 51 (Whirlpoolgalaxie)&amp;nbsp; ist Kontrast wichtiger als Öffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch die ebenso häufig bemühte Tatsache, dass man unter dunklem Alpenhimmel mit einem 10x50 Fernglas mehr sieht als mit einem 10 Zoll Dobson aus der Stadt heraus zielt in diese Richtung und dann gibt es ja noch den brühmten Öffnungsabzug für obstruierte Teleskope, also solche mit einem Fangspiegel im Strahlengang, weil dieses Hindernis den Kontrast mindert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es wird schon ersichtlich, dass eine Gemengelage aus vielen Faktoren den Kontrast des Himmelshintergrundes zum Objekt der Begierde als bestimmenden Faktor für solche Aussagen ausmacht, während die Öffnung, also das bestimmende Element für die Auflösung hinten angestellt wird. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In der folgenden Betrachtung lasse ich den ach so beliebten Äpfel-/Birnenvergleich zwischen dem f/5 zu kurz&amp;nbsp; Achromaten und dem f/5 Premiumspiegel genau so außer Acht wie den 150 Euro Newton im Vergleich mit dem 3000 Euro APO.&amp;nbsp; Annähernd vergleichbare Ausgangsqualitäten und Leistungsausnutzung der Optiken sind gesetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich fange mal hinten, also bei der Obstruktion an, weil ich das Thema anlassbezogen schon im Beitrag &quot;MTF Die XXXTE&quot; und unter &quot;Ein Zoll mehr und Gut ist das&quot; ausführlich besprochen habe, letztlich zeigt diese Grafik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/MTF_perfekt_obstr_2.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;sehr eindrücklich, dass es schon extreme Obstruktionswerte um 50% braucht, um zumidest in Teilen des visuell relevanten Bereichs mit einem 10-Zöller unter die Kontrastwerte eines 8-Zöllers zu fallen.&amp;nbsp; Um alle Eventualitäten auszuschließen kann man mit einem Zoll Öffnungszugabe die Obstruktion, vergleichbare Optikqualitäten vorausgesetzt, immer überkompensieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Beispiel mit dem Alpenhimmel und der Stadt ist sehr eindrücklich und hat mit dem optischen Hilfsmittel der Wahl zunächst mal gar nichts zu tun, denn das ist auch schon mit bloßem Auge genau so extrem zu sehen. Kein noch so großes Teleskop kann aus einem 3 Mag Stadthimmel einen 7 mag Alpenhimmel machen, man setzt immer bei der vorhandenen Himmelsqualität an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Entscheidend und gerne unterschlagen ist aber auch, dass der 10 Zöller unter Alpenhimmel dann eben dem entsprechend&amp;nbsp; durch die viel größere Öffnung einen extremen Auflösungsgewinn gegenüber dem Fernglas verzeichnet, während das Fernglas in der Stadt in keinster Weise an die Anblicke unter Alpenhimmel anknüpfen kann. Das kann der 10-Zöller, zurück in der Stadt, allerdings auch nicht, aber es geht auch hier immerhin deutlich mehr als mit der Fernglas.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So weit, so gut, dann wird häufig das schlechte Seeing ins Feld geführt, welches in Deutschland nicht zulässt, mehr als 4 oder mehr als 6 Zoll Öffnung gewinnbringend bei der Beobachtung auszunutzen. Natürlich ist es so, dass man einen 60 mm Refraktor fast immer bis an die Auflösungsgrenze des Teleskops und dessen was das Auge mit dem Bild macht, und darüber hinaus, also 60 bis 120fach, betreiben kann, ohne von Seeing Einflüssen gestört zu werden, während man mit der dreifachen Öffnung schon bei 120fach Seeingeinflüsse deutlich bemerkt und eventuell schon bei 150fach eingebremst wird, wo doch eigentlich 200 bis 300fach locker drin sein müssten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das größere Teleskop löst eben schon bei 120fach deutlich besser auf als das Kleinere, also auch Details, die das kleine Teleskop nicht zeigt, aber eben bereits von Seeingstörungen betroffen sind und es sammelt mehr Licht. Die größere Seeinganfälligkeit kommt also erst zunehmend mit der Ausnutzung des größeren Auflösungsvermögens zum Tragen. Man kann hierzulande durchaus auch mal einen 16-Zöller von der Auflösung her ausreizen, auch wenn das mit einem 6-Zöller deutlich öfter möglich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In jahrzehntelanger Praxis mit 3- bis 18-zölligen Teleskopen hat bei mir auf dem Balkon noch nie ein 100er Refraktor mehr gezeigt als ein 150er Newton, auf der Terrasse kein 150er Newton mehr gezeigt als ein 12 Zoll Newton und im Feld&amp;nbsp; kein 8 -Zöller mehr gezeigt als ein 16-Zöller. Das gilt für alle Objektklassen, bei jedem für Beobachtungen einigermaßen brauchbaren Seeing und für alle Mitbeobachter. Physik ist einfach unbestechlich. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei Weitem nicht ausschließlich, aber doch sehr maßgeblich hat die Praxis mit meiner inzwischen nicht mehr betriebenen &quot;Mythossäge&quot;, einem Teleskop bei dem sich ein 6 Zoll Spiegel in den Strahlengang einen 12-Zoll Newtons &quot;einspiegeln&quot; ließ, durch die Möglichkeit des direkten, sofortigen Vergleichs, dazu beigetragen, eindeutige und sehr offensichtliche Erfahrungen zu sammeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3425.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;336&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3429.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun sind aber hier als Aufhänger zugunsten des Kontrasts neblige Objekte, speziell Galaxien genannt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Während wir an Mond und Planeten, selbst bei höheren Vergrößerung mit großen Öffnung noch Lichtdämpfung betreiben müssen, um Blendung und Überstrahlung zu vermeiden, geht es hier um viel geringere Unterschiede zwischen Objekthelligkeit und Hintergrund, also um sehr viel schwächere Kontraste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da ist dann erst mal wichtig, dass wir kein Objekt am Himmel, also weder einen Stern, noch eine Galaxie, heller machen können, als es ist bzw. uns am Himmel erscheint. Wenn wir die Andromeda Galaxie unter dunklem 7 Mag Himmel schon mit bloßem Auge sehen ist sie genau so hell wie dann, wenn wir sie unter aufgehelltem 5 Mag Himmel nicht mehr erkennen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wollen wir sie unter 5 Mag Himmel sehen, müssen wir schon ein 10x50 Fernglas zu Hilfe nehmen. Mit deutlich mehr Lichtsammelleistung und 10 mal größer sehen wir dann den ovalen Wattebausch auch unter den schlechten Bedingungen allerdings würden wir mit so einem Fernglas unter besserem Himmel schon deutlich mehr&amp;nbsp; Strukturen sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In beiden Fällen haben wir mit dem Fernglas am Kontrast, der uns vom Himmel geboten wird, noch kaum geschraubt, nur Lichtsammlung und Auflösung/Vergrößerung gesteigert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit einem Fernrohr können wir nun aber noch mehr tun. Wir können die Vergrößerung steigern und&amp;nbsp; damit die Austrittspupille am Okular, also unsere Eintrittspupille verkleinern. Das Bild wird dunkler, das heißt der angegraute Hintergrund wird schwärzer, das neblige Objekt größer und ist damit leichter zu erkennen. Ein relativ großes Objekt wie die Andromeda Galaxie sprengt dann schonmal das Gesichtsfeld, während kleinere Galaxien, wie z.B. M 51 dann eventuell erst sichtbar werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die Austrittspupille, die angelegte Vergrößerung am Fernrohr, machen hier den Kontrast, die Sichtbarkeit eines Objekts aus, Kontrast steht nicht solitär einfach zur Verfügung. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Vrgo-aufgehellt.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;374&quot; height=&quot;358&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Virgo-optimal2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;374&quot; height=&quot;356&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da steht aber nun ein 5 Zoll Refraktor mit einem 30 mm Okular drin und der hat einen deutlich besseren Kontrast als der 5 zoll f/5 Newton daneben mit dem gleichen Okular.&amp;nbsp; Das kann jeder sehen und das muss in dem Moment, wo der Refraktor z.B. f/10&amp;nbsp; hat auch so sein, wenn der Newton f/5 hat. Gibt man dem Newton ein 15 mm Okular in den Okularauszug herrscht von Kontrast und von der Vergrößerung her Gleichstand, sieht man mal von den leichten Einbußen bei harten Kontrasten und mit hoher Vergrößerung ab, die obstruktionsbedingt sind (siehe oben). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Interessanter Weise schwören viele Leute auf SC und MAK, wenn es um hohe Vergrößerungen geht, weil die so einen tollen Kontrast liefern.....das immer mit deutlich mehr Obstruktion als vergleichbare Newtons. Sie liegen nie unter 30%, selten unter 35% häufig über 40%. Auch das ist noch lange keine Katastrophe (siehe oben) aber schon ein Unterschied.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Allerdings können sie, aufgrund des kleinen Öffnungsverhältnisses, selten größer als f/10, mit gängigen Okularen auch gar keine große AP, also ein helles Bild mit geringer Vergrößerung und großer AP liefern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das ist durchaus ein Nachteil, allerdings nur, wenn man auch mal unter gutem Himmel große Gesichtsfelder, große Objekte, Objektansammlungen in großem Feld beobachten möchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei großen Teleskopen dieses Bautyps kann die geschlossene Bauweise, welche die Temperaturanpassung der Optik erschwert, zu Problemen führen, zumal man ja keine ganz geringen Vergrößerungen anlegen kann, wodurch sich äußere Seeingeinflüsse hinzu addieren. Das im Bedarfsfall zu entschärfen ist möglich, aber etwas aufwändig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun gut, mit dem vom Fernrohr gelieferten Kontrast sind wir aus dem Thema noch lange nicht raus, denn unsere Augen, unser Visus machen das Bild. Da geschieht Erstaunliches, bis hin zur Farbverfälschung zugunsten eines erkennbaren Kontrasts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Hier mal eine sehr simple Grafik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;751&quot; height=&quot;356&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;aus dem Artikel &quot;Grundsätzliches zur Austrittspupille&quot;. Senkrecht untereinander sichtbare Punkte haben immer exakt den gleichen Grauton, die rechten vier Punkte in jeder Rehe exakt den gleichen Farbton.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Unser Visus ist genial wenn es um Kontrastverstärkung geht, farbtreu ist er eher nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch bezüglich eher diffuser &quot;Flecken&quot; die ohne scharfe Begrenzung in einen Hintergrund übergehen, wie es bei Galaxien sehr häufig der Fall ist, leistet unser Visus erstaunlich gute Arbeit,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;484&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;gerade dann, wenn wir, wie unten dargestellt, mit der Abdunklung des Hintergrundes noch eine Größensteigerung des Objekts einher gehen lassen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;480&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Diese Vergrößerungssteigerung ist bei der Anpassung der Austrittspupille zwecks Abdunklung des Hintergrundes zwangsläufig gegeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Sie ist ebenso zwangsläufig auch bei einer Öffnungssteigerung gegeben, da man hier bei gleicher AP eine entsprechend höhere Vergrößerung anliegen hat und die AP nun mal über den Kontrast entscheidet. Kontrast lässt sich also nur dann sinnvoll losgelöst von Öffnung und Auflösung betrachten, wenn man gar keinen Bezug zu einer größeren oder kleineren als der gegebenen Öffnung herstellen möchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Extremfall zeigt eine kleine Öffnung ein Objekt, z.B. die Antennengalaxien NGC/4038/4039, gar nicht zwischen den Umgebungssternen, auch nicht bei 2 mm AP und schwarzem Himmelshintergrund, während eine mittlere Öffnung die beiden Kerne schon als eng beieinander stehende graue Fleckchen bereits aus einem dunkelgrauen Hintergrund lösen kann, aber auch mit kleinerer AP, mehr Vergrößerung und Auflösung nichts von den Antennen zeigt.&amp;nbsp; Deren Ansätze zeichnen sich dann mit einer noch größeren Öffnung schon vor einem anthrazitfarbenem Hintergrund ab.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/AthosPalma24/NGC_4038_39_GX_Gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/AthosPalma24/NGC_4038_39_GX_Gro.png&quot; alt=&quot;NGC 4038 39 GX Gro&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;517&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Haben wir bis hier hin immer wieder mit dem Problem zu kämpfen, dass alles Licht, welches nicht von jenseits unseres Sonnensystems kommt, extrem stört, weil es eben Streu-/Störlicht ist, unsere Dunkeladaption stört und den Kontrast des Objekts zum Umfeld mindert, ändern sich die Vorzeichen bei der Mond- und Planetenbeobachtung dramatisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mond und Planeten sind so hell, dass sie die Dunkeladaption sofort&amp;nbsp; mindern oder gar verhindern, was aber erwünscht ist, denn mit dunkeladaptierten Augen lässt die Sehschärfe um bis zu Faktor 4 nach, übrigens ohne dass wir es bemerken. Auch die Farberkennung bei diffusen Objekten und Kontrasten wird ungünstig beeinflusst und wenn z.B. der Mond zu hell ist werden wir geblendet, was bis zur völligen Überstrahlung von Details und Geisterbildern noch Minuten nach der Blendung führen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nicht blendendes , diffuses Umgebungslicht ist hier also absolut nützlich und wenn man mit großer AP beobachtet empfiehlt sich Graufilterung, also Lichtdämpfung. Ab welcher AP welcher Dämpfungsgrad erforderlich ist, entscheidet sich individuell, je nach Visus und persönlicher Empfindlichkeit sehr unterschiedlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wieder ist es also jedem Beobachter überlassen, sich mit gegebener Öffnung, seinem Equipment und unter gegebenen Bedingungen die sinnvollste Auflösung und den besten Kontrast selbst zu holen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;2 mm AP ohne Filterung können viel zu hell sein, mit 1,5 mm AP und Graufilter ist das Bild gut, aber da geht noch was.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ordentlich mehr Vergrößerung und 0,7 mm AP werden durch leichtes, aber zu häufiges Seeinggezappel anstrengend obwohl die Helligkeit angenehm ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;1 mm AP mit einer Hintergrundbeleuchtung erweisen sich als ideal und wenn dann noch die Transparenz&amp;nbsp; des Himmels und die eigene Verfassung hervorragend sind, passiert es halt, dass man sein Teleskop sehr gut ausnutzt , egal ob das ein 6-Zöller oder ein 12-Zöller ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupp_1_10_final_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;371&quot; height=&quot;283&quot; /&gt; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_2020_pastell.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;359&quot; height=&quot;281&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Okay, 1 mm AP, was ist denn daran gut genutzt, das ist 1 x D Öffnung und da geht doch mit einem 6 Zöller 2 x D, also 300fach anstatt schlappe 150fach und der 12-Zöller sollte doch nicht nur 300fach sondern 600fach können, das klingt schon eher nach Ausnutzung der Öffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es ist einfach so, dass alle Details, die eine Optik auflösen kann, völlig unabhängig vom System, schon bei 1xD Öffnung, also bei 1 mm AP im Bild vorhanden sind. dann kommen unsere Augen, unser Visus ins Spiel und da ist es logisch, dass für feinste Details etwas mehr Vergrößerung völlig unschädlich ist. Hinzu kommt noch, dass man mit einem etwas schwächeren Visus einfach mehr Vergrößerung braucht, um vorhandene Details zu erkennen. Natürlich kann man, soweit das Seeing es zulässt und die Helligkeit des Objekts ausreicht, die Vergrößerung noch mehr steigern und mit noch kleinerer AP beobachten. Wird es allerdings zu dunkel und/oder kommt es schon zur Aufweichung harter Kontraste, lässt die Bildschärfe nach, was oft genug allerdings wegen der einsetzenden Dunkeladaption mit nachlassender Sehschärfe der Augen einher geht und daher gar nicht bemerkt wird. Augen öffnend wirkt hier häufig eine bewusste uns merkliche Reduzierung der Vergrößerung, also der bewusste Entschluss, nicht mehr steigern zu wollen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Saturn_20_08_21_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;368&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Saturn_LP_unscharf_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;388&quot; height=&quot;374&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Um wirklich zu belastbaren Erfahrungen zu kommen ist allerdings eine sehr enge Brennweitenstaffelung der Okulare im Hoch- und Höchstvergrößerungsbereich unabdingbar. Wer mit einem 10 Zöller nur die Wahl zwischen 220fach und 350fach hat verschenkt oft genug Potenzial und hat manchmal eben einfach Glück.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Oft ist weniger eben mehr, auch wenn unter perfekten Bedingungen ein Saturn oder Jupiter mit dem 12-Zöller bei 600fach&amp;nbsp; extrem imposant wirkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
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	<entry>
		<title>Sidewalk Astronomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/144-sidewalk-astronomie"/>
		<published>2024-06-30T08:09:04+00:00</published>
		<updated>2024-06-30T08:09:04+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/144-sidewalk-astronomie</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bord-walk oder Side-walk Astronomie&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;John Dobson ist einerseits berühmt dafür, den nach ihm benannten und genial einfachen Teleskopaufbau erfunden zu haben, seine Art Astronomie zu betreiben steht aber auch für die Idee, wirklich Jedermann für astronomische Beobachtungen zu begeistern. Die wesentliche Herausforderung dabei liegt gar nicht darin, ein Teleskop auf den Bürgersteig zu stellen, also für jedermann zugänglich zu machen, sondern die Beobachtung so zu gestalten, dass die Beobachtung zu einem Erfolgserlebnis für die Besucher wurde. Eine Herausforderung die heute noch genauso besteht, wie 1967.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Markus.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;872&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Inzwischen trifft man nicht selten Hobbyastronomen auf größeren öffentlichen Veranstaltungen oder auch zum Tag der Astronomie in Städten und Gemeinden mit unterschiedlichsten Teleskopen an. Das Angebot für Interessierte reicht von der Sonnenbeobachtung über Mond und Planeten bis zur Deepsky Beobachtungen oder auch EAA und Fotografie. Die neueren technischen Komponenten, wie z.B. GoTo und Handysteuerungen, erweitern gegenüber den Anfängen von John Dobson die Aktivitäten und auch den Erklärungsbedarf sehr deutlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_2919_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;467&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich wohne ländlich, habe schon im Garten brauchbaren Himmel, aber ein paar Kilometer hinausfahren bringt 0,2 Mag, manchmal auch über 0,5 Mag bessere Grenzgröße und das lohnt natürlich. Nun ist es nicht unbedingt angesagt, tief in den Wald einzudringen. Ein Parkplatz mit einer größeren, leicht erhöhten Wiese im Süden und dem Waldrand im Norden ist schon ziemlich ideal. Mit Einbruch der Dämmerung fährt da eigentlich kaum noch jemand herum, höchstens mal Förster und Jagdleute. Man trifft auch noch späte Spaziergänger oder Radfahrer an. Ob nun die Jägerin angesichts des 12 Zoll Dobsons mal fragt, was das denn für eine Kanone sei oder der Spaziergänger auf Fernrohr mutmaßt und wissen will, was es da zu sehen gibt, schon steckt man mitten in der Öffentlichkeitsarbeit für das Hobby.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Natürlich hat ein Forst- oder Jagdmensch Sorge, dass seine Kreise gestört werden könnten und oft genug ist die Zufahrt zum Platz für Normalsterbliche (eigentlich) gesperrt, aber gegenseitiges Interesse kann man im Gespräch wecken und schüren, und so auch Akzeptanz schaffen. Ein guter Zugang für ein Gespräch mit Hobbybezug sind die häufig sehr guten Ferngläser der grünen Zunft und ein Blick auf Saturn, Jupiter oder auch Messier 13 durch ein leistungsfähiges Teleskop verfängt bei solchen Natur liebenden Menschen fast immer. Überhaupt erkennt man innerhalb von nicht mal zwei Minuten, ob jemand hinguckt oder nur &quot;nett&quot; ist. Manchen ist man nach 5 Minuten wieder los und mit anderen Leuten habe ich schon zwei Stunden gestanden, beobachtet und Freude geteilt. Dazwischen ist alles möglich, sogar, dass ich mal einem wichtigen, sehr schlauen Alkoholfahnenträger im Newton einen Stern im starken Defokus als schwarzes Loch verkaufte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Möglichst niedriger Einblick aber sehr viel Durchblick ist allerdings gefragt, wenn wir mit unserer kleinen, lockeren, nicht vereinsmäßig organisierten Gruppe ein wenig Öffentlichkeitsarbeit für Kinder und Jugendliche machen. Unsere Motivation dafür ist vielschichtig. Die jungen Menschen werden es in der Hand haben, ob später noch dunkler Himmel mit Möglichkeiten zur Beobachtung von Objekten außerhalb des Sonnensystems zur Verfügung steht, oder nicht. Unsere Generation, also genau genommen wir, versagen da gerade ganz kläglich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_6308.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Jedes Jahr beteiligen wir uns an den Ferienspielen unserer Großgemeinde und laden Kinder zwischen 8 und 18 ein, unser Hobby kennenzulernen, spannende Vorträge über Raumfahrt, Sonnen, Planeten und deren Entstehung anzuhören und anzusehen. Hauptsächlich geht es aber darum zu erfahren, wie so ein Teleskop funktioniert und mit uns zu beobachten. Ab 21.00 Uhr, mit Einbruch der Dämmerung, ist dann die Teilnahme eines Elternteils Pflicht, aber man sieht, da ist mehr als Pflichterfüllung im Spiel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bisher hatten wir nur ein Mal das Wetter Pech, ausschließlich auf unser Vortragsprogramm angewiesen zu sein, ansonsten ergab sich immer die Gelegenheit zur Beobachtung und zu ganz praktischen Erklärungen und Beobachtungen an den Teleskopen. Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie interessiert, aufmerksam und fasziniert Kinder sich auch technischen Details nähern, wenn man sie mal selbst etwas anfassen lässt und auf ihre Fragen eingeht. Wenn man ihnen schon am Tage einen Baum oder einen Mast einstellt und sie dann das Teleskop bewegen lässt, auch erklärt, wie fokussiert wird und sie das selbst tun dürfen, sind manche Kids ganz schön fix. Wer Vorträge plant, sollte das immer mindestens mit doppeltem Zeitansatz tun, denn wenn man Zwischenfragen abwürgt, würgt man auch das Interesse ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_3291.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man hört ja oft genug aus gut informierten Kreisen, dass Öffentlichkeitsarbeit am Dobson schwierig, ja fast unmöglich sei, weil keine Nachführung vorhanden ist und sich zu leicht alles allein durch Anfassen verstellt. Da muss ich mal eine Lanze für Kinder brechen. Es ist uns ein Mal in einer wenige Minuten offenen Wolkenlücke gelungen, rund 20 Kindern am Dobson ohne EQ-Plattform in der Dämmerung den Saturn mit seinen Ringen zu zeigen und zwar so, dass jedes Kind selbst scharfstellen konnte und wirklich auf Nachfrage auch zutreffend beschrieben wurde, was zu sehen war. Wir haben ihnen und uns einfach die sportliche Aufgabe gestellt, jedem diesen Anblick zu ermöglichen. Sie haben das äußerst diszipliniert und erfolgsorientiert durchgezogen und waren hinterher zu Recht stolz auf ihre Teamleistung. Die erste erwachsene Besucherin die dann später kam, hielt sich gleich mal am Führknopf fest. Da hatten wir nicht aufgepasst und sie zuvor nicht zugehört. Aus dem Hintergrund war ein vernehmliches, leicht pikiert klingendes &quot;Mamaaaa&quot; zu hören. Das Mädel hat es dann aber seiner Mutti nett erklärt und gezeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Von daher habe ich, etwas Anleitung vorausgesetzt, überhaupt kein Problem damit, einem 10jährigen Kind z.B. einen kleinen 4 bis 5 Zoll Tisch Dobson oder auch einen aufgestellten, gängigen 6 bis 8 Zoll „Normal-&quot; Dobson zur Handhabung und Beobachtung zu überlassen. Objekte die freiäugig gefunden werden können und mit einem Peilsucher anzuvisieren sind kann so ein Kind ruck zuck einstellen, im Bild halten und beobachten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_8277.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da sehe ich persönlich mit ähnlich günstigen parallaktischen Wackeldackeln kleinerer Öffnung meistens mehr Probleme. Ordentlich montiert geht das aber auch sehr gut, Berührungsängste werden jedenfalls sehr schnell überwunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_6307.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nicht nur wegen der Kinder hat sich gezeigt, dass man für jedes Teleskop eine Aufsichtsperson aus den eigenen Reihen stellen sollte und dass pro Teleskop nicht mehr als vier, maximal fünf Kinder als Teilnehmer sinnvoll sind um Leerlauf, also Langeweile für sie zu vermeiden. Extrem wichtig ist nach unseren Erfahrungen neben Kostenfreiheit vor allem die Freiwilligkeit der Teilnahme für die Kinder, weil so zumindest ein grundsätzliches Interesse sichergestellt wird. Im Übrigen ist es überhaupt kein Problem, dass solche Aktivitäten meist nur in den Sommerferien gut planbar sind. Die Nächte sind zwar kurz, es wird sehr spät und eigentlich astronomisch gar nicht wirklich dunkel aber &lt;strong&gt;der Mond&lt;/strong&gt; lässt sich schon wunderbar in der hereinbrechenden Dämmerung beobachten. Ebenso &lt;strong&gt;die Planeten&lt;/strong&gt; wie Saturn und Jupiter, eventuell noch Venus und/oder Merkur mit Phasengestalt und genau das sind die spektakulärsten Ziele für Kinder, aber auch für ihre anfänglich oft höchstens mäßig interessierten Eltern. Da kommt dann von einem Kind: &quot;die Venus sieht ja im Fernrohr aus wie der Sichelmond, das ist ja gar kein Punkt&quot;, und schon ist der Bogen für eine Erklärung oder gar einen Vortrag gespannt. Das alles geht sehr gut solange es noch nicht dunkel genug für Deepsky ist&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Auch Sonnenbeobachtung&lt;/strong&gt; mit entsprechenden Filtern und wirklich eindringlichen Erklärungen, dass der Blick in die Sonne selbst ohne Teleskop nur mit geeigneten Filtern ungefährlich ist, wird immer sehr gerne und aufmerksam angenommen, ganz egal ob H-Alpha mit dem kleinen 50mm Gerät, oder mit einem 12-Zöller im Weißlicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne_2023/Weilicht_01_10_23_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;306&quot; height=&quot;205&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2024/03_03_24_HA_mittel2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;386&quot; height=&quot;206&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_final_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/Saturn_821_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;366&quot; height=&quot;252&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nach Sonne, Mond, Planeten&lt;/strong&gt; und eventuell noch der einen oder anderen &lt;strong&gt;Sternschnuppe&lt;/strong&gt; ist dann die spätere Überleitung zu den hellen Deepsky Objekten nur noch reine Zugabe. Man sollte sich dabei m.E. mit Besuchern nicht auf schwache Galaxien und sonstige Wattepuschel stürzen, egal ob gerade Kinder oder die spätestens jetzt anwesenden Eltern am Teleskop sind. Onkel oder Tante werden auch nicht weggeschickt, die Kinder sollen aber immer Vorrang haben, was auch problemlos funktioniert. Gleich wie alt der Besucher aber sein mag: Die anvisierten Objekte müssen gewisse Qualitäten haben, um ein interessantes Beobachtungsziel zu sein:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- Bei Doppelsternen&lt;/strong&gt; reicht es nicht, zwei getrennte Sternpunkte zu zeigen. Unterschiedliche Farben machen sie aber zu interessanten Objekten. Ebenso die Eigenschaft als Augenprüfer wie beim Paar , Mizar und Alkor. Ein leichter Defoks sorgt für etwas mehr Fläche und hilft oft bei der Farberkennung von Albireo &amp;amp; Co.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/Albireo_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;702&quot; height=&quot;473&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- Helle offene Sternhaufen&lt;/strong&gt; – hier sind, M 11 und der Perseus Doppelhaufen für’s Teleskop zu nennen, die Plejaden freiäugig oder die Krippe (M 44) mit Fernglas ein Beobachtungstipp. Sie sind einfach zu erfassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_44_Krippe_FG_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/Messier_11_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;364&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- Kugelsternhaufen&lt;/strong&gt; empfehlen sich, wenn Sie problemlos als Sternansammlung erkannt werden können. M 13, M 92, M 3 und M 15 sind hier die Standardkerzen aus dem Messier-Katalog, die mit 8 Zoll Öffnung einfach als das erkannt werden können, was sie sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2023/Messier_3_12er_AT_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;368&quot; height=&quot;245&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2023/Messier_13_KS_AT_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;323&quot; height=&quot;246&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- kompakte Sternbilder und Asterismen&lt;/strong&gt; wecken immer als Kuriosum das Interesse. Delphin und Pfeil sind freiäugig, der Kleiderbügel bei geringer Vergrößerung Objekte, deren Sternmuster toll mit dem Namen korreliert. Die dann oft ähnlich lautenden Fragen sind auch wunderbare Aufhänger um etwas darüber zu erzählen, wie wir Menschen uns am Himmel Orientierung verschaffen, indem wir bekannte und einprägsame Muster merken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ein glücklicher Umstand bei sochen Gelegenheiten ist es auch, wenn mal ein Komet mit zumindest im Fernrohr respektabler Größe und Erscheinung zu sehen ist, also lohnt in der Vorbereitung immer mal ein Blick auf die bekannten Kometenseiten. Kometen bieten nicht nur faszinierende Anblicke sondern durch ihre schnelle Bewegung auch die Möglichkeit, aufzuzeigen, dass der Himmel sich fortwährend verändert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fernglas/C_2021_A1_Leonard_05_12_21_inv_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;237&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/AthosPalma24/Komet_C_2023_A3_Tsuch-Gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;346&quot; height=&quot;238&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Passend und/oder mit genügend Öffnung für ordentlich Auflösung angegangen, sind diese Renner zwischen den Fixsternen quasi Selbstläufer, während viele Besucher mit einem knall hell herausgefilterten Cirrus Komplex oder dem Hantelnebel durchaus Schwierigkeiten haben und erklärende Hinweise benötigen. Da darf man sich wirklich manchmal wieder an die eigenen Anfänge erinnern und seine Begeisterung für diese Objekte entsprechend zurücknehmen, um den unerfahrenen Beobachter nicht zu überfordern und dem aktuellen Vorhaben gerecht zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Oha, so kann es gehen, damit stecken wir mittendrin in dem riesigen Thema der Hobbyastronomie&amp;nbsp; was denn nun da oben außer Sternpünktchen zu sehen ist und man könnte schon weiter galoppieren zu dem bodenlosen Fass der Debatten um den Umstand, dass und wie mit Zusatzoptiken/Fernrohren erst mal kleine, gut definierte Beugungsscheibchen der Sterne erreicht werden müssen, denn das ist nun beileibe nicht selbstverständlich. Das wird ganz schnell ufer- und ziellos, für Leute die nicht so tief im Thema stecken uninteressant bis ermüdend. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Fangen wir also zunächst mal mit unseren Gästen an, die häufig schlicht mit dem Erkennen eines Emissionsnebels, von schwächeren Galaxien, Mondrillen oder auch der Cassini Teilung in den Saturnringen überfordert sind. Wir sehen das am gleichen Ort, mit dem gleichen Teleskop, im direkten Wechsel locker.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nein, der Gast hat nicht mal schlechtere Augen als wir, oft sogar bessere, aber er ist überfordert, weil er keine Erfahrungen mit solchen Anblicken hat. Ihm fehlt die Möglichkeit des Abgleichs mit bekannten Bildern die er mittels Verknüpfung Augen/Visus zum Hirn sein ganzes Leben lang speichert um bei Wiederholungen zwecks besserer, schnellerer Erkennung darauf zurückzugreifen. Man kann vereinfacht sagen, dass uns die Augen den Bildreiz geben, das Bild selbst entsteht aber im Gehirn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Überfordert man die Leute schalten sie ab oder sie zweifeln sogar an dem Hokuspokus. Man bleibt also besser bei den wirklich hellen Standardkerzen und auch bei den Erklärungen ist Niveau Anpassung gefragt, wobei sich mir auch schon mal ein Astrophysiker erst zu erkennen gab, nachdem ich ziemlich viel geredet hatte. Er meinte aber, meine Antworten seien schon so weit gut verständlich und okay gewesen. Auch die Eingeständnisse, eine genaue Entfernung oder Größeneinheit nicht zu wissen, seien deutlich sinnvoller als falsche Antworten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Oh ja, auch Kinder können ziemlich überraschende (Fach)Fragen stellen und so haben wir uns angewöhnt, neben einem bis zwei Referenten auch immer einen &quot;Handy-man&quot; am Start zu haben, der mal schnell etwas im Netz recherchieren kann und dann die Antworten direkt liefert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Sidewalk Astronomie macht Spass, denn wir haben interessierten Menschen sehr viel zu bieten. Darüber hinaus kann man auch völlig unbedarfte Menschen erreichen, interessieren, für Aspekte sensibilisieren die sie einfach nicht auf dem Schirm hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das funktioniert, wenn man in Wort und Bild für Laien nachvollziehbar, verständlich und klar strukturiert bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Interessant ist auch, dass von alten Astromagazinen, die man stapelweise auslegt, bei keiner Veranstaltung ein einziges Exemplar liegen bleibt. Und sei es bei Kindern nur wegen der bunten Bilder. So hat es doch bei uns auch angefangen und wer von uns hat schon mal was in der &quot;Astronomie heute&quot; von 2012 recherchiert? Die Stapel fressen im Regel Platz oder landen ohnehin irgendwann im Altpapier, also lassen wir sie doch vorher gerne noch zu begehrten Beute von Kindern werden oder auch einen Erwachsenen durchblättern, bei dem die Saat der Sidewalk Astronomen eventuell aufgehen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bord-walk oder Side-walk Astronomie&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;John Dobson ist einerseits berühmt dafür, den nach ihm benannten und genial einfachen Teleskopaufbau erfunden zu haben, seine Art Astronomie zu betreiben steht aber auch für die Idee, wirklich Jedermann für astronomische Beobachtungen zu begeistern. Die wesentliche Herausforderung dabei liegt gar nicht darin, ein Teleskop auf den Bürgersteig zu stellen, also für jedermann zugänglich zu machen, sondern die Beobachtung so zu gestalten, dass die Beobachtung zu einem Erfolgserlebnis für die Besucher wurde. Eine Herausforderung die heute noch genauso besteht, wie 1967.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Markus.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;872&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Inzwischen trifft man nicht selten Hobbyastronomen auf größeren öffentlichen Veranstaltungen oder auch zum Tag der Astronomie in Städten und Gemeinden mit unterschiedlichsten Teleskopen an. Das Angebot für Interessierte reicht von der Sonnenbeobachtung über Mond und Planeten bis zur Deepsky Beobachtungen oder auch EAA und Fotografie. Die neueren technischen Komponenten, wie z.B. GoTo und Handysteuerungen, erweitern gegenüber den Anfängen von John Dobson die Aktivitäten und auch den Erklärungsbedarf sehr deutlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_2919_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;467&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich wohne ländlich, habe schon im Garten brauchbaren Himmel, aber ein paar Kilometer hinausfahren bringt 0,2 Mag, manchmal auch über 0,5 Mag bessere Grenzgröße und das lohnt natürlich. Nun ist es nicht unbedingt angesagt, tief in den Wald einzudringen. Ein Parkplatz mit einer größeren, leicht erhöhten Wiese im Süden und dem Waldrand im Norden ist schon ziemlich ideal. Mit Einbruch der Dämmerung fährt da eigentlich kaum noch jemand herum, höchstens mal Förster und Jagdleute. Man trifft auch noch späte Spaziergänger oder Radfahrer an. Ob nun die Jägerin angesichts des 12 Zoll Dobsons mal fragt, was das denn für eine Kanone sei oder der Spaziergänger auf Fernrohr mutmaßt und wissen will, was es da zu sehen gibt, schon steckt man mitten in der Öffentlichkeitsarbeit für das Hobby.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Natürlich hat ein Forst- oder Jagdmensch Sorge, dass seine Kreise gestört werden könnten und oft genug ist die Zufahrt zum Platz für Normalsterbliche (eigentlich) gesperrt, aber gegenseitiges Interesse kann man im Gespräch wecken und schüren, und so auch Akzeptanz schaffen. Ein guter Zugang für ein Gespräch mit Hobbybezug sind die häufig sehr guten Ferngläser der grünen Zunft und ein Blick auf Saturn, Jupiter oder auch Messier 13 durch ein leistungsfähiges Teleskop verfängt bei solchen Natur liebenden Menschen fast immer. Überhaupt erkennt man innerhalb von nicht mal zwei Minuten, ob jemand hinguckt oder nur &quot;nett&quot; ist. Manchen ist man nach 5 Minuten wieder los und mit anderen Leuten habe ich schon zwei Stunden gestanden, beobachtet und Freude geteilt. Dazwischen ist alles möglich, sogar, dass ich mal einem wichtigen, sehr schlauen Alkoholfahnenträger im Newton einen Stern im starken Defokus als schwarzes Loch verkaufte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Möglichst niedriger Einblick aber sehr viel Durchblick ist allerdings gefragt, wenn wir mit unserer kleinen, lockeren, nicht vereinsmäßig organisierten Gruppe ein wenig Öffentlichkeitsarbeit für Kinder und Jugendliche machen. Unsere Motivation dafür ist vielschichtig. Die jungen Menschen werden es in der Hand haben, ob später noch dunkler Himmel mit Möglichkeiten zur Beobachtung von Objekten außerhalb des Sonnensystems zur Verfügung steht, oder nicht. Unsere Generation, also genau genommen wir, versagen da gerade ganz kläglich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_6308.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Jedes Jahr beteiligen wir uns an den Ferienspielen unserer Großgemeinde und laden Kinder zwischen 8 und 18 ein, unser Hobby kennenzulernen, spannende Vorträge über Raumfahrt, Sonnen, Planeten und deren Entstehung anzuhören und anzusehen. Hauptsächlich geht es aber darum zu erfahren, wie so ein Teleskop funktioniert und mit uns zu beobachten. Ab 21.00 Uhr, mit Einbruch der Dämmerung, ist dann die Teilnahme eines Elternteils Pflicht, aber man sieht, da ist mehr als Pflichterfüllung im Spiel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bisher hatten wir nur ein Mal das Wetter Pech, ausschließlich auf unser Vortragsprogramm angewiesen zu sein, ansonsten ergab sich immer die Gelegenheit zur Beobachtung und zu ganz praktischen Erklärungen und Beobachtungen an den Teleskopen. Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie interessiert, aufmerksam und fasziniert Kinder sich auch technischen Details nähern, wenn man sie mal selbst etwas anfassen lässt und auf ihre Fragen eingeht. Wenn man ihnen schon am Tage einen Baum oder einen Mast einstellt und sie dann das Teleskop bewegen lässt, auch erklärt, wie fokussiert wird und sie das selbst tun dürfen, sind manche Kids ganz schön fix. Wer Vorträge plant, sollte das immer mindestens mit doppeltem Zeitansatz tun, denn wenn man Zwischenfragen abwürgt, würgt man auch das Interesse ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_3291.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man hört ja oft genug aus gut informierten Kreisen, dass Öffentlichkeitsarbeit am Dobson schwierig, ja fast unmöglich sei, weil keine Nachführung vorhanden ist und sich zu leicht alles allein durch Anfassen verstellt. Da muss ich mal eine Lanze für Kinder brechen. Es ist uns ein Mal in einer wenige Minuten offenen Wolkenlücke gelungen, rund 20 Kindern am Dobson ohne EQ-Plattform in der Dämmerung den Saturn mit seinen Ringen zu zeigen und zwar so, dass jedes Kind selbst scharfstellen konnte und wirklich auf Nachfrage auch zutreffend beschrieben wurde, was zu sehen war. Wir haben ihnen und uns einfach die sportliche Aufgabe gestellt, jedem diesen Anblick zu ermöglichen. Sie haben das äußerst diszipliniert und erfolgsorientiert durchgezogen und waren hinterher zu Recht stolz auf ihre Teamleistung. Die erste erwachsene Besucherin die dann später kam, hielt sich gleich mal am Führknopf fest. Da hatten wir nicht aufgepasst und sie zuvor nicht zugehört. Aus dem Hintergrund war ein vernehmliches, leicht pikiert klingendes &quot;Mamaaaa&quot; zu hören. Das Mädel hat es dann aber seiner Mutti nett erklärt und gezeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Von daher habe ich, etwas Anleitung vorausgesetzt, überhaupt kein Problem damit, einem 10jährigen Kind z.B. einen kleinen 4 bis 5 Zoll Tisch Dobson oder auch einen aufgestellten, gängigen 6 bis 8 Zoll „Normal-&quot; Dobson zur Handhabung und Beobachtung zu überlassen. Objekte die freiäugig gefunden werden können und mit einem Peilsucher anzuvisieren sind kann so ein Kind ruck zuck einstellen, im Bild halten und beobachten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_8277.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da sehe ich persönlich mit ähnlich günstigen parallaktischen Wackeldackeln kleinerer Öffnung meistens mehr Probleme. Ordentlich montiert geht das aber auch sehr gut, Berührungsängste werden jedenfalls sehr schnell überwunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/IMG_6307.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nicht nur wegen der Kinder hat sich gezeigt, dass man für jedes Teleskop eine Aufsichtsperson aus den eigenen Reihen stellen sollte und dass pro Teleskop nicht mehr als vier, maximal fünf Kinder als Teilnehmer sinnvoll sind um Leerlauf, also Langeweile für sie zu vermeiden. Extrem wichtig ist nach unseren Erfahrungen neben Kostenfreiheit vor allem die Freiwilligkeit der Teilnahme für die Kinder, weil so zumindest ein grundsätzliches Interesse sichergestellt wird. Im Übrigen ist es überhaupt kein Problem, dass solche Aktivitäten meist nur in den Sommerferien gut planbar sind. Die Nächte sind zwar kurz, es wird sehr spät und eigentlich astronomisch gar nicht wirklich dunkel aber &lt;strong&gt;der Mond&lt;/strong&gt; lässt sich schon wunderbar in der hereinbrechenden Dämmerung beobachten. Ebenso &lt;strong&gt;die Planeten&lt;/strong&gt; wie Saturn und Jupiter, eventuell noch Venus und/oder Merkur mit Phasengestalt und genau das sind die spektakulärsten Ziele für Kinder, aber auch für ihre anfänglich oft höchstens mäßig interessierten Eltern. Da kommt dann von einem Kind: &quot;die Venus sieht ja im Fernrohr aus wie der Sichelmond, das ist ja gar kein Punkt&quot;, und schon ist der Bogen für eine Erklärung oder gar einen Vortrag gespannt. Das alles geht sehr gut solange es noch nicht dunkel genug für Deepsky ist&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Auch Sonnenbeobachtung&lt;/strong&gt; mit entsprechenden Filtern und wirklich eindringlichen Erklärungen, dass der Blick in die Sonne selbst ohne Teleskop nur mit geeigneten Filtern ungefährlich ist, wird immer sehr gerne und aufmerksam angenommen, ganz egal ob H-Alpha mit dem kleinen 50mm Gerät, oder mit einem 12-Zöller im Weißlicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne_2023/Weilicht_01_10_23_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;306&quot; height=&quot;205&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2024/03_03_24_HA_mittel2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;386&quot; height=&quot;206&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_final_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/Saturn_821_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;366&quot; height=&quot;252&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nach Sonne, Mond, Planeten&lt;/strong&gt; und eventuell noch der einen oder anderen &lt;strong&gt;Sternschnuppe&lt;/strong&gt; ist dann die spätere Überleitung zu den hellen Deepsky Objekten nur noch reine Zugabe. Man sollte sich dabei m.E. mit Besuchern nicht auf schwache Galaxien und sonstige Wattepuschel stürzen, egal ob gerade Kinder oder die spätestens jetzt anwesenden Eltern am Teleskop sind. Onkel oder Tante werden auch nicht weggeschickt, die Kinder sollen aber immer Vorrang haben, was auch problemlos funktioniert. Gleich wie alt der Besucher aber sein mag: Die anvisierten Objekte müssen gewisse Qualitäten haben, um ein interessantes Beobachtungsziel zu sein:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- Bei Doppelsternen&lt;/strong&gt; reicht es nicht, zwei getrennte Sternpunkte zu zeigen. Unterschiedliche Farben machen sie aber zu interessanten Objekten. Ebenso die Eigenschaft als Augenprüfer wie beim Paar , Mizar und Alkor. Ein leichter Defoks sorgt für etwas mehr Fläche und hilft oft bei der Farberkennung von Albireo &amp;amp; Co.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/Albireo_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;702&quot; height=&quot;473&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- Helle offene Sternhaufen&lt;/strong&gt; – hier sind, M 11 und der Perseus Doppelhaufen für’s Teleskop zu nennen, die Plejaden freiäugig oder die Krippe (M 44) mit Fernglas ein Beobachtungstipp. Sie sind einfach zu erfassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_44_Krippe_FG_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Artikel_sidewalk_astr/Messier_11_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;364&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- Kugelsternhaufen&lt;/strong&gt; empfehlen sich, wenn Sie problemlos als Sternansammlung erkannt werden können. M 13, M 92, M 3 und M 15 sind hier die Standardkerzen aus dem Messier-Katalog, die mit 8 Zoll Öffnung einfach als das erkannt werden können, was sie sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2023/Messier_3_12er_AT_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;368&quot; height=&quot;245&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2023/Messier_13_KS_AT_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;323&quot; height=&quot;246&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;- kompakte Sternbilder und Asterismen&lt;/strong&gt; wecken immer als Kuriosum das Interesse. Delphin und Pfeil sind freiäugig, der Kleiderbügel bei geringer Vergrößerung Objekte, deren Sternmuster toll mit dem Namen korreliert. Die dann oft ähnlich lautenden Fragen sind auch wunderbare Aufhänger um etwas darüber zu erzählen, wie wir Menschen uns am Himmel Orientierung verschaffen, indem wir bekannte und einprägsame Muster merken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ein glücklicher Umstand bei sochen Gelegenheiten ist es auch, wenn mal ein Komet mit zumindest im Fernrohr respektabler Größe und Erscheinung zu sehen ist, also lohnt in der Vorbereitung immer mal ein Blick auf die bekannten Kometenseiten. Kometen bieten nicht nur faszinierende Anblicke sondern durch ihre schnelle Bewegung auch die Möglichkeit, aufzuzeigen, dass der Himmel sich fortwährend verändert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fernglas/C_2021_A1_Leonard_05_12_21_inv_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;237&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/AthosPalma24/Komet_C_2023_A3_Tsuch-Gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;346&quot; height=&quot;238&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Passend und/oder mit genügend Öffnung für ordentlich Auflösung angegangen, sind diese Renner zwischen den Fixsternen quasi Selbstläufer, während viele Besucher mit einem knall hell herausgefilterten Cirrus Komplex oder dem Hantelnebel durchaus Schwierigkeiten haben und erklärende Hinweise benötigen. Da darf man sich wirklich manchmal wieder an die eigenen Anfänge erinnern und seine Begeisterung für diese Objekte entsprechend zurücknehmen, um den unerfahrenen Beobachter nicht zu überfordern und dem aktuellen Vorhaben gerecht zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Oha, so kann es gehen, damit stecken wir mittendrin in dem riesigen Thema der Hobbyastronomie&amp;nbsp; was denn nun da oben außer Sternpünktchen zu sehen ist und man könnte schon weiter galoppieren zu dem bodenlosen Fass der Debatten um den Umstand, dass und wie mit Zusatzoptiken/Fernrohren erst mal kleine, gut definierte Beugungsscheibchen der Sterne erreicht werden müssen, denn das ist nun beileibe nicht selbstverständlich. Das wird ganz schnell ufer- und ziellos, für Leute die nicht so tief im Thema stecken uninteressant bis ermüdend. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Fangen wir also zunächst mal mit unseren Gästen an, die häufig schlicht mit dem Erkennen eines Emissionsnebels, von schwächeren Galaxien, Mondrillen oder auch der Cassini Teilung in den Saturnringen überfordert sind. Wir sehen das am gleichen Ort, mit dem gleichen Teleskop, im direkten Wechsel locker.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nein, der Gast hat nicht mal schlechtere Augen als wir, oft sogar bessere, aber er ist überfordert, weil er keine Erfahrungen mit solchen Anblicken hat. Ihm fehlt die Möglichkeit des Abgleichs mit bekannten Bildern die er mittels Verknüpfung Augen/Visus zum Hirn sein ganzes Leben lang speichert um bei Wiederholungen zwecks besserer, schnellerer Erkennung darauf zurückzugreifen. Man kann vereinfacht sagen, dass uns die Augen den Bildreiz geben, das Bild selbst entsteht aber im Gehirn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Überfordert man die Leute schalten sie ab oder sie zweifeln sogar an dem Hokuspokus. Man bleibt also besser bei den wirklich hellen Standardkerzen und auch bei den Erklärungen ist Niveau Anpassung gefragt, wobei sich mir auch schon mal ein Astrophysiker erst zu erkennen gab, nachdem ich ziemlich viel geredet hatte. Er meinte aber, meine Antworten seien schon so weit gut verständlich und okay gewesen. Auch die Eingeständnisse, eine genaue Entfernung oder Größeneinheit nicht zu wissen, seien deutlich sinnvoller als falsche Antworten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Oh ja, auch Kinder können ziemlich überraschende (Fach)Fragen stellen und so haben wir uns angewöhnt, neben einem bis zwei Referenten auch immer einen &quot;Handy-man&quot; am Start zu haben, der mal schnell etwas im Netz recherchieren kann und dann die Antworten direkt liefert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Sidewalk Astronomie macht Spass, denn wir haben interessierten Menschen sehr viel zu bieten. Darüber hinaus kann man auch völlig unbedarfte Menschen erreichen, interessieren, für Aspekte sensibilisieren die sie einfach nicht auf dem Schirm hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das funktioniert, wenn man in Wort und Bild für Laien nachvollziehbar, verständlich und klar strukturiert bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Interessant ist auch, dass von alten Astromagazinen, die man stapelweise auslegt, bei keiner Veranstaltung ein einziges Exemplar liegen bleibt. Und sei es bei Kindern nur wegen der bunten Bilder. So hat es doch bei uns auch angefangen und wer von uns hat schon mal was in der &quot;Astronomie heute&quot; von 2012 recherchiert? Die Stapel fressen im Regel Platz oder landen ohnehin irgendwann im Altpapier, also lassen wir sie doch vorher gerne noch zu begehrten Beute von Kindern werden oder auch einen Erwachsenen durchblättern, bei dem die Saat der Sidewalk Astronomen eventuell aufgehen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Hat mein Newton Probleme!?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/125-newton-als-problem"/>
		<published>2023-03-16T19:29:16+00:00</published>
		<updated>2023-03-16T19:29:16+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/125-newton-als-problem</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Weil ich mich gerade (Februar/März 2023) wieder mal intensiver mit idealem Einsteigerequipment zwischen 4 und 8 Zoll Öffnung beschäftige, schaue ich auch mal bei den gängigen Internetadressen vorbei und da überfällt mich sehr schnell das Grausen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst bei ganz kleinem Budget kommt sofort jemand mit Handysteuerung und Bildgebungstechnik um die Ecke, was auf Budgetüberschreitung, sehr kleine Öffnung und gleichzeitig durchgängig mangelhafte Qualität hinaus läuft. Immerhin gibt es auch schon mit 5 Zoll Öffnung einige Teleskopangebote für Einsteiger und auch Vorschläge dazu, aber was davon empfehlenswert ist oder nicht, bleibt oder ist unter den Beratern überwiegend völlig unklar bis strittig. Der fragende Einsteiger steht regelmäßig im Regen und da bleibt er auch oder er geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da fragt jemand nach einem sinnvollen Kleindobson und dabei taucht erstaunlicher Weise auch die Frage auf, ob denn dessen langer, dünner Okularauszug nicht eventuell den Strahlenkegel beschneidet. Die Tatsache, dass er das tatsächlich sehr deutlich tut, wird aber abgetan, weil es ja nur um Einsteigerkram und nicht um &quot;high end&quot; geht. Der einzige Dobson dieser Klasse der das derzeit (03.2023) nicht tut, wird zusammen mit dem bemerkenswerten Unterschied klein geredet und weitere Fragen laufen ins Leere.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Ich will auf dieser Seite eigentlich keine Berechnungen bringen, das kann man, wenn es interessiert, alles in theoretischen Abhandlungen finden, hier soll es um die Praxis gehen. Es muss aber auch Praktikern auffallen, dass sich bei einem Fernrohr mit f/10 der Strahlenkegel, vom Fokuspunkt aus betrachtet, jeden Zentimeter um einen Millimeter aufweitet. Bei so einem kleinen Newton mit f/5, bei jedem Teleskop mit f/5, sind das schon 2 Millimeter, mit f/4 dann 2,5 mm und so weiter. Wenn der Innendurchmesser eines sehr lang aussehenden Okularauszugs nun mal maximal 31,5 mm beträgt (1 1/4 Zoll Okularsteckmaß) muss gerade jemand, der die Praxis mit Teleskopen kennt wissen, dass diese Okularauszüge aus mechanischen Gründen auch noch in niedrigster Stellung mehrere Zentimeter in den Tubus hineinragen. Sie sind also zwangsläufig noch länger, als von außen sichtbar. Es ist für jemanden mit Teleskoppraxis unübersehbar, dass da etwas absolut nicht passt. Das festzustellen und von einem solchen Teleskop abzuraten, hat nichts mit überzogenen Qualitätsansprüchen an günstige Einsteigerteleskope zu tun, sondern damit, dass ein Mindestmaß an bestimmungsgemäßer Funktion nicht eingehalten wird.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ein paar Threads weiter hat jemand schon ein Teleskop gekauft, sogar ein Gutes, also kann man ihm das nicht mehr ausreden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Dafür erzählt man ihm, dass er leider mit dem Fangspiegel Pech hat. Der sei angeblich gerade so ausreichend groß für 1 1/4 Zoll Übersichtsokulare und daher zu klein, um 2 Zoll Übersichtsokulare auszuleuchten, weil man ja 20% Vignette schon deutlich sehen könne. Im Fall des 150/1200er Newtons mit einem 34,5 mm (kleine Achse) messenden Fangspiegel, um den es da geht, ist die Ausleuchtung für 1 1/4 Zoll, mit Ausnutzung der größten möglichen Feldblende von 27 mm sehr üppig und für 2 Zoll Steck mit voller Feldblende von 46 mm noch ausreichend. Geht man auf gängige Übersichtsokulare, die 40 mm Feldblende und weniger nutzen, ist das visuell so gut, dass der Helligkeitsabfall zum Rand nur bemerkt wird, wenn man ihn angestrengt sucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da antworten &quot;Aktive&quot;, &quot;Profis&quot; und &quot;Meister&quot;, auch Träger noch höherer Würden. Es werden Ideen von größeren Fangspiegeln und abgesägten Teleskoptuben vorgetragen, ohne dass jemandem auffällt, dass es besser und sehr gut wäre, einfach alles so zu lassen wie es ist.&amp;nbsp; Die Idee dem danach fragenden, wissbegierigen und objekthungrigen Einsteiger ein schönes, günstiges ~40er Erfle in 2 Zoll Steck, für genial nutzbare 5 mm AP bei 30fach für die Aufsuche und Übersicht der Objekte zu empfehlen, geht im aufkommenden Gezänk fast völlig unter. Er hat sich, inzwischen offensichtlich total verunsichert, schon für die schlechteste Variante, also ein 1 1/4 Zoll Okular mit erheblichen Feldeinbußen, erwärmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zum Vergessen, aber.....:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was ist denn nun mit den Newtons wirklich los?&lt;/strong&gt; Warum sieht das, auch unter guten äußeren Bedingungen, selten aus, wie im ersten Bild der folgenden Grafik? So großes Feld geht nur mit kleiner Optik, also geringer Brennweite, Nordamerikanebel mit Pelikan, ein traumhaft schönes, lohnendes Feld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Nordamerika_Newtonfehler_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Nordamerika_Newtonfehler_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;459&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Newtons sind vom Prinzip her, mit Hauptspiegel, Fangspiegel und Okularauszug leider derart einfach billig in einen Tubus zu schustern, dass genau das eben auch getan wird. Selbst völlig dejustiert und wenn nur der halbe Hauptspiegel im Okularauszug zu sehen ist, liefern sie noch ein Bild vom Himmel oder vom Mond ab, bei dem nicht nur Leute, die nie zuvor durch ein Teleskop geschaut haben, nicht zwingend bemerken, dass etwas nicht stimmt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da kommt es vielen Herstellern von Billigware auch nicht mehr darauf an, den von der Größe her am besten passenden Fangspiegel mit einem ebenso passenden Okularauszug einzubauen, es wird genommen, was gerade in Masse verfügbar ist. Ganz erbärmlich wird es, wenn auch noch die Justagemöglichkeiten teilweise oder komplett eingespart werden. Ein Newton &quot;lebt&quot; von guter Justage und die kann nun mal verloren gehen, da gibt es unzählige Ursachen. Sieht man von hinten nur&amp;nbsp; eine glatte Fläche, dann ist schon mal ziemlich sicher, dass der Hauptspiegel nicht zu justieren ist und dicke Plastikstreben am Fangspiegel, die mit dem Plastikabschlussring verbunden sind, sehen zwar massiv aus, sind aber nicht geeignet, einen dünnen Blechtubus so auszusteifen, dass er sich nicht mühelos verbiegen lässt. Ein etwas schwereres Okular im fast immer zu langen Okularauszug reicht als Hebel, um die Justage durch Verbiegung zu ruinieren. Überdies ist hier, durch den luftdichten Verschluss hinten, gerade bei etwas größeren Newtons, Tubusseeing sehr problematisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Virtuoso_1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;193&quot; height=&quot;176&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Virtuoso5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;216&quot; height=&quot;175&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/130_Messier_Einblick.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;174&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So oder ähnlich sieht das aus, wenn Justierschrauben vorhanden sind und eine dünne, spannbare Fangspiegelspinne den von einem Metallring abgeschlossenen Blechtubus aussteift.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Zelle_Spinne_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Aber was sehen wir da nun, in der Grafik oben, durchs Okular?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine Vignettierung kann durch einen zu kleinen Fangspiegel und/oder zu kleine Durchlässe (Blenden), z.B. den Okularauszug, verursacht werden. Sie fällt visuell nur in schwerer Form überhaupt auf. Zum Rand des Gesichtsfeldes hin fehlen halt feine Sterne, die da sein könnten. Helle Sterne erscheinen geschwächt, Nebel zeigen weniger Ausdehnung und Helligkeit. Der Unterschied ist, selbst wenn er krass ist, eigentlich nur mit einem besseren Teleskop direkt nebendran und/oder mit sehr viel Beobachtungserfahrung überhaupt zu bemerken. Dennoch fehlt da natürlich viel Leistung die eigentlich abrufbar sein könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/88-justage-das-forenproblem&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dejustage&lt;/a&gt; führt zu Verlusten im kompletten Bildfeld und fällt insbesondere bei höheren Vergrößerungen auf. Viele Billignewtons halten die Justage nicht, z.B. weil sich die Justageschrauben in zu weiches Plastik graben oder die zu dünnwandigen Tuben zu wabbelig sind und sich verbiegen. Es gibt auch unsinnige Schraubenanordnungen, schlechte bis dejustierte Justierhilfsmittel, unzählige (zu oft) fragwürdige Anleitungen und immer öfter fehlt die Justiermöglichkeit völlig.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Randaufhellungen können viele Ursachen haben, z.B. eine schlechte Spiegelkorrektur und Randbeschaffenheit, schlechte Stör-/Streulichtunterdrückung, zu viele Eingriffe von Bauteilen in den Strahlengang, ungeeignete Okulare und so weiter....! Gar nicht selten wirkt bei diesen billigen Eimern eine starke Vignette, als Abdunklung zum Gesichtsfeldrand hin, dieser Aufhellung durch Streulicht entgegen. Was dann matt dunkel aussieht, verschluckt vieles, was eigentlich im Bildfeld zu sehen sein müsste.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Kommen also zwei oder mehrere solcher Fehler zusammen, oder wie so oft von allem ein wenig, wird es richtig übel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Am Mond, an Planeten, wirkt sich so etwas ebenfalls krass aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Planetenparade_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;496&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es kommt dann auch noch erschwerend hinzu, dass die Seeinganfälligkeit von Teleskopen mit der Vergrößerungsfähigkeit stark ansteigt. Je höher die durch Auflösungsvermögen mögliche Vergrößerung, um so eher läuft man ins Seeing. Durch bauliche Maßnahmen kann man immerhin das Tubusseeing und das Beobachterseeing sehr positiv beeinflussen. In der Grafik sind Dejustage und Seeing extrem dargestellt, die Übergänge und Zwischenstufen sind fließend. Wieder muss man sagen, dass kleinere Probleme und Schwächen zumindest ohne direkten Vergleich oft recht unauffällig, also nicht so einfach zu bemerken sind. Sehr häufig werden sie eben dem Seeing oder dem, durch Lichtverschmutzung, aufgehellten Himmel zugeordnet und fallen erst dann auf, wenn man mal einen Vergleich hat und sieht, was so ein Spiegel kann, wenn er in einem guten Teleskop steckt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Hier mal der &lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/luftunruhe-seeing.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Link zu einem Beitrag von Sven Wienstein&lt;/a&gt; zum Thema Seeing. Den bewegten Bildern liegt ein sehr hoher Vergrößerungsmaßstab zugrunde. Man bekommt visuell, bei den deutlich geringeren Vergrößerungen die der Wahrnehmung unserer Augen zuträglich sind, durchaus ruhigere Bilder mit deutlich mehr Detailerkennung hin und auch in Hochvergrößerung längere ruhige Momente.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wenn das bei Sven im Video so aussieht, wie auf den ersten beiden stehenden Bildern unten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/seeing/2022-10-11-21h_42m_25506s_Satellitenpassage_F00725-00775.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;267&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/seeing/2022-10-11-2205_6-U-L-Jupser_F00300-00700.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;268&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;kriege ich mit dem 12-Zöller oder auch mit dem 6-Zöller visuell schon Ergebnisse, wie unten zu sehen, zustande.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_01_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;241&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;340&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man beachte die Größenverhältnisse. Ich muss mich visuell, mit meiner Augenblickswahrnehmung, zwischen 1,5 und 0,7 mm Austrittspupille bewegen, während die Kamera mit dem vielfachen dieser Vergrößerungen aufnimmt und die Bilder dann bearbeitet, geschärft und übereinandergelegt werden. Das ist nicht zu vergleichen, aber wir kämpfen eben gleichermaßen mit dem Seeing.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/seeing/Jupiter_20_08_21_Seeingeinfluss_gro_perfekt.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;329&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Visuell ist es extrem wichtig, nicht zu hoch zu vergrößeren. Zu viel Seeingeinfluss verschmiert vorhandene Details bis zur Unkenntlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So weit, so gut, weiter im Text.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst wenn ich einen brauchbaren Standardnewton aus dem günstigen Preissegment zu Grunde lege, sind die in den Grafiken weiter oben gezeigten Fehler und Einbußen allerdings keineswegs ausgeschlossen. Sie gehören eher zum normalen Programm. Da gibt es immer noch ganz erhebliches Verbesserungspotenzial.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Tubusoptimierung_Gro.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Standard ist der, für visuelle Zwecke, viel zu hoch bauende Okularauszug, meistens mit einer als wichtiges Zubehör beigelegten Verlängerungshülse dazu, der einen zu großen Fangspiegel erfordert. Selbst wenn der große Fangspiegel denn eingebaut ist beschneidet, zumindest bei 1 1/4 Zoll Okularauszügen fast immer, der Durchlass am Okularauszug den Strahlengang. In 2 Zoll Auslegung passt das meistens noch, aber der Fangspiegel ist, gerade bei kleinen Newtons, dann unverhältnismäßig groß, die Ausleuchtung trotzdem oft noch schlecht und die Obstruktion unnötig hoch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Interessant ist, dass sich viele Spiegelsets solcher Kleinnewtons mit dem hohen OAZ-Turm und dem dann doch noch zu kleinen Fangspiegel, für einen Komplettumbau sehr gut eignen.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In einem passenden Tubus mit einem niedrigen 2&quot; Okularauszug sorgt ein 130/650er Hauptspiegel in Kombination mit einem 40 mm Fangspiegel bei 30% Obstruktion für extremen Beobachtungsspass bei Weitfeld mit knapp 4 Grad Feld und geringer Vergrößerung. Mit guten Spiegeln geht bei Planetenbeobachtung bis knapp 200fach und/oder Binoansatz die Post ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zu kaufen gibt es das ferig z.B. mit turmlangem 1 1/4 Zoll Auszug und 47 mm Fangspiegel für angeblich 36% Obstruktion. Die Reduzierung der freien Öffnung auf 100-110 mm sorgt dann aber für Obstrutionswerte von 43% oder gar 47%.&amp;nbsp; Billig ist in dem Fall keinesweg preisWERT.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst der, oben bereits erwähnte, wirklich gut praxistauglich ausgelegte 150/1200 Standdardnewton eines anderen Fernostherstellers, der mit 2 Zoll Okularauszug und einem 34,5 mm Fangspiegel kommt, bietet noch deutliches Verbesserungspotenzial. Der Okularauszug baut etwa 70 mm hoch und für die Okulare benötigt man noch zwei Adapter, die etwa 30 mm zusätzliche Bauhöhe bringen. So kommt der Newton bei der Ausleuchtung von 2 Zoll Weitwinkelokularen, die volle Feldblende (46 mm) nutzen, für 100% FOV (field of view) nur auf einstellige Millimeterzahlen, wo man gerne über 10 mm, besser 12 mm hätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Lässt man nur die Adapter weg und verlängert den Tubus um diesen Betrag, setzt den Hauptspiegel also weiter nach hinten, ist man schon bei über 12 mm FOV. Wählt man einen noch 30 mm kürzeren Okularauszug und macht den Tubus noch etwas länger, hat man üppigste Ausleuchtung. Man könnte auch auf einen 30 mm messenden Fangspiegel, für 20% Obstruktion, wechseln. Das bei einem f/8 Newton, der mit einfachsten Okularkonstruktionen, wie sie ja so gerne für Mond und Planetenbeobachtungen empfohlen werden, bestens klar kommt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Okay,&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/44-newton-fangspiegeltuning-optionen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt; Obstruktionsoptimierung&lt;/a&gt; hatte ich schon als Thema.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/101-isotubus&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Tubusisolierung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Seeing mit dem entscheidenden Unterthema Lüftung&lt;/a&gt; auch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/110-taukappenbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Taukappenbau&lt;/a&gt; und den einen oder anderen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Okularauszug&lt;/a&gt; ebenso, inzwischen sogar den &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/124-okularauszug-aus-dem-drucker&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;ultraflachen OAZ aus dem Drucker&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es sind halt immer wieder die gleichen Themen und Lösungen, egal in welcher Größe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild 1&lt;/strong&gt; zeigt einen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/121-114-660-revival&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;114/660er Eigenbau Dobson&lt;/a&gt;, dem wegen des eingefahren nur 40 mm über Tubus bauenden Okularauszug aus dem 3D-Drucker, ein 32 mm Fangspiegel gute Feldausleuchtung beschert. Die Tubusverlängerung des zu kurzen HP-Tubus Reststücks besteht aus einem Kanalrohr KG DN 160. Ein solches Rohr würde sich auch für den kompletten Tubus eigenen, ist leicht zu sägen und zu bohren, auch Gewinde schneiden ist gut möglich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild 2&lt;/strong&gt; zeigt den 150/739er Dobson Eigenbau, bei dem zwischen den Rohrschellen noch ein isoliertes weißes Tubusreststück von einem 6 Zoll Chinanewton steckt. Darauf sind vorderer und hinterer Tubusteil aus HP-Rohr aufgesteckt. Beide Teile lassen sich verschieben und an passender Stelle mit Madenschrauben festziehen. Der Tubus ist also auf 6 Zoll Spiegel zwischen f/4 und f/6 sehr flexibel anzupassen. Als &quot;normale&quot; Tubusverlängerungen eignet sich KG DN 200, auch für ganze Tuben, aber das Rohr ist schon recht schwer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/114_660_Revival/114_660_bau_Taukappe_1_mittel.jpg&quot; alt=&quot;114 660 bau Taukappe 1 mittel&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;370&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_9_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;277&quot; height=&quot;369&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bilder 3 und 4&lt;/strong&gt; zeigen einen im August 2023 fertig gestellten &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/129-6-zoll-f-6-dobsonbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;150/900er Dobson&lt;/a&gt;. Die Optik steckt komplett in einem 200er KG-Rohr. Das ist leicht überdimensiomiert und wird durch den Tubusabschlussring einer 6 Zoll Ferost-Blechbüchse mit einer FrontBlende versehen, die 160 mm Durchlass bietet. Das ermöglichte, den stark modifizierten, eigentlich mindestens 70 mm hoch bauenden, Skywatcher &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Okularauszug&lt;/a&gt; so tief einzubauen, dass er nur 45 mm über den Tubus hinaus ragt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Baustelle150_750/150_final_e_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Baustelle150_750/150_OAZ_auen_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So konnte ein sehr kleiner Fangspiegel, mit 38 mm Durchmesser kleine Achse, nur für 25% Obstruktion bei sehr guter Feldausleuchtung, auch für 2&quot; Weitfeldokulare mit großer Feldblende, verwendet werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild 4&lt;/strong&gt; zeigt meinen 12 Zoll Dobson nach dem Ausbau des einspiegelbaren 6 Zoll Spiegels und entsprechender Abspeckkur. Der 12 plus 6 Zöller war meine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/vermischtes/30-die-mythossaege&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Mythossäge&lt;/a&gt;, ein Teleskop an und mit dem ich viel gesehen und gelernt habe. Der dicke Bauch in der Mitte erinnert noch daran. Vorder- und Hinterteil des Tubus bestehen aus der zersägten Blechröhre eines &quot;normalen&quot; 12-Zöllers. Die Stücke wurden außen mit Korkmatten beklebt, innen (wie alle Tuben bei mir, velouriert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine wichtige Erkenntnis ergab sich erst beim Umbau. Um dem 6 Zoll Spiegel nicht zu viel Obstruktion zu geben, nahm ich einen Fangspiegel mit 54 mm Durchmesser kleine Achse. Der kleine bildete sehr gut ab ud mit dem Bild des 12-Zöllers war ich ebenfalls immer sehr zufrieden, auch wenn ich wusste, dass die Ausleuchtung langbrennweitiger Übersichtsokulare mit großer Feldblende nur gerade so ausreichend war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3427.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/HPIM3431.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3429.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Als ich beim Umbau auf einen 63er Fangspiegel für den 12-Zöller wechselte hatte ich ein anderes, ein besseres Teleskop, während dem 6-Zöller der mit 44 mm deutlich kleinere Fangspiegel im neuen, passenden Tubus zwar ebenfalls gut tat, aber die Unterschiede sind merklich weniger augenfällig. Sie sind nur bei gutem Seeing und hoher Vergrößerung, also bei Annäherung an die Auflösungsgrenze des Teleskops deutlich auszumachen. &lt;strong&gt;Fangspiegel sollten so klein wie möglich, aber zwingend so groß wie nötig sein. &lt;/strong&gt;Den Vorteil eines grenzwertig kleinen Fangspiegels bei hohen Vergrößerungen sieht man wesentlich seltener als den Nachteil für DeepSky mit großem Feld.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der Dobs ist nun wieder besser transportabel für mich und kommt oft zum Einsatz. In dieser Größe kommt der saugenden Lüftung und der Tubusisolierung sehr große Bedeutung zu, wenn es um Beschleunigung des Einsatzes und auch höhere Vergrößerungen geht. Die Taukappe ist lang genug um auch Beobachterseeing durch Hände und Kopf und Körper in der Nähe der Öffnung zu verhindern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Sehr interessant war eine Begebenheit auf einer recht dunklen Wiese mit wenigen Störlichtquellen durch -eigentlich weit entfernte- Straßenlampen. Das Teleskop war gerade fertig für erste Tests. Die Tau-/Störlichtkappe fehlte noch. Beim Test der Hochvergrößerungsfähigkeit fiel auf, dass das Bild von Jupiter im Nagler Okular diagonal, ziemlich mittig in einen knackig scharfen, kontrastreichen und einen kontrastschwächeren, detailärmer erscheinenden Teil getrennt war. Auch mit anderen Okularen fiel das auf und der Spuk war erst vorbei, als anderentags die Taukappe fertig und aufgesteckt war. Weitere Tests belegen zweifelsfrei, dass der, ohne Taukappe, zu kurze Tubus Störlichteinfall in die Fangspiegel- und Okularauszugsebene zulässt und für die Bildverschlechterung verantwortlich ist. Je nach dem Ort der Störlichtquelle und dem Störlichteinfallswinkel sind manchmal nur Teile des Bildfeldes betroffen und man bemerkt das auch erst eben durch diesen Umstand. Aufhellungen flaues Bild im kompletten Bildfeld kann man, falls man sie überhaupt als Fehler bemerkt, vielen Ursachen zuschieben. Der 12er hat den visuell sehr gut geeigneten, 56 mm niedrigen, Okularauszug mit ausziehbarem Okularrohr eingebaut, der oben schon mal im &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Link&lt;/a&gt; vorgestellt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_13_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;231&quot; height=&quot;231&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll--039.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;413&quot; height=&quot;232&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Im Bild 4&lt;/strong&gt; letztlich ein 8 Zoll f/5 Dobson, ebenfalls im Ursprung eine Chinablechdose, ebenfalls mit einem Kanalrohrabschnitt als Tubusverlängerung. Komplette Tuben aus diesem KG 250 werden schon recht schwer, das ist nur noch bedingt zu empfehlen. Bei diesem Newton werden an einem Skywatcher Okularauszug einfach nur die beiden Wechseladapter für&amp;nbsp; 2 und 1 1/4 Zoll nicht benutzt, sodass die minimale Bauhöhe über Tubus nur noch 71 mm beträgt. Schon bringt der Fangspiegel mit 56 mm kleine Achse üppige Ausleuchtung (17,5 mm 100% FOV), ein 52er Fangspiegel würde locker reichen. Auch hier ist die Taukappe wegen des extrem kurzen vorderen Tubusüberhangs sehr wichtig um Beobachterseeing, Störlichteinfluss und Taubeschlag zu vermeiden bzw sehr deutlich zu reduzieren. Man kann übrigens nur feststellen, ob eine Taukappe etwas bringt oder nicht, wenn man eine hat und sie eben unter Streulichtbedingungen oder auf der nasskalten Wiese mal bewusst nicht nutzt und dann wieder nutzt. Gleiches gilt für alle Maßnahmen, die ich auf meiner Seite vorstelle, also auch für die saugende Lüftung, die Tubusisolierung und so weiter. Im Bild ist der Lüfteranbau (für den Aufbau einer guten Luftzirkulation etwas Abstand zur Hinterseite des Spiegels halten) zu sehen. Der 12 V/7 Amp. Akku Steht auf dem Drehteller der Box und hält auf Telerskoptreffen mehrere Nächte durch. Richtig gut wird es mit mehreren bzw. allen Tunungmaßnahmen in Kombination.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Was hilft mir ein Lüfter, wenn die Straßenlampe wegen fehlender Störlichtkappe die Feldblende des Okulars und den Fangspiegel beleuchtet. Geht nicht.......? Doch geht, sogar in Serie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubus_zu_kurz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;145&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubusverl_-8-zoll_FS_Halter3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;346&quot; height=&quot;195&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubus_mit_Taukappe_okay.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Moderne Tuben sind IMMER zu kurz. Der 8 Zoll Tubus in der letzten Bilderserie ist ganz normaler Walzblech Serienstandard und an den Verhältnissen ändert sich bei kleineren und größeren Öffnungen nichts. Mit einer simplen, selbst gebastelten Tau-/Störlichtkappe ist der Spuk in jedem Fall vorbei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine weitere Auffälligkeit bei Newtons von der Stange ist die häufig an hellen Sternen deutlich sichtbare, unregelmäßige, nicht wirklich runde Sternabbildung mit Lichtausbrüchen. Der kommt man am defokussierten Stern aber nicht auf die Spur, weil der sich absolut rund und der Newton als gut justiert erweist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die Ursachen sind vielfältig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Baufehler_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Jedes Bauteil am Newton, welches den Strahlengang tangiert ist eine Störung und verursacht, größtenteils unerwünschte, Beugungserscheinungen. Das können Halteklammern des Haupt- oder Fangspiegels, der in den Tubus ragende Okularauszug, zu lange Schrauben, ja sogar eine sägezahnartig ausgefranste Fase am Hauptspiegel sein. Besonders auf Fotografien mit langer Belichtungszeit fällt das sehr auf, aber auch rein visuell geht natürlich Ästhetik und Kontrast verloren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spiegelklammern.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;104&quot; height=&quot;166&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Virtuoso_Sven_5_hell.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;249&quot; height=&quot;166&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3012.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;167&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wer solche Missstände akzeptiert, braucht über 0,2 Strehlpunkte seines Spiegels nicht streiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Abhilfe schafft man mit möglichst wenig oder gar nicht auf die verspiegelte Fläche greifenden Haltetklammern oder auch deren Abblendung mit einem Ring, was natürlich etwas Öffnung kostet. &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Okularauszüge&lt;/a&gt; sind da ein größeres Problem, ab er auch da kann man etwas tun. Notfalls werden Laufrollen von Crayford Auszügen versetzt und Rohre abgeschnitten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll--011.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;113&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/oaz/OAZ_Rohr_und_Rollenlager_Mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;113&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Holzwurm-Blende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;173&quot; height=&quot;115&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit einer sauberen, dünnen Fangspiegelspinne und ohne störende Eingriffe in den Strahlengang sieht man dann schon sehr gute Sternabbildung mit sauberen Spikes an hellen Sternen und wer die nicht mag kann durchaus eine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/100-gebogene-spinne&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;gebogene Fangspiegelspinne&lt;/a&gt; in Erwägung ziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/baulich_guter_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;605&quot; height=&quot;424&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei beiden Grafiken zur Sternabbildung handelt es sich um Darstellungen ohne jede Störung durch Seeing bei hoher Vergrößerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wird das Sternscheibchen nun noch durch &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Seeing&lt;/a&gt; aufgebläht, verzerrt oder springt sogar mehr oder weniger stark hin und her, wirkt sich das auf einen ohnehin schon verstärkten und zerfledderten Halo und ein angeknabbertes Sternscheibchen natürlich deutlich schlimmer aus, als bei einem kleinen Halo mit einem gut definierten, runden Scheibchen in der Mitte. Selbst bei niedrigen Vergrößerungen zeigen sich dann wesentlich früher asymmetrische Lichtausbrüche, die Sternabbildung sieht unrund aus, die Ästetik nimmt mit zunehmendem Seeing rapide ab, selbst bei Sternen, die eigentlich gar keine Spikes zeigen, weil sie zu schwach leuchten. Da liegt ein großer Teil der &quot;Refraktorsterne&quot; begraben, die nur ein Newton mit solchen unnötigen Fehlern nicht kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Weil ich mich gerade (Februar/März 2023) wieder mal intensiver mit idealem Einsteigerequipment zwischen 4 und 8 Zoll Öffnung beschäftige, schaue ich auch mal bei den gängigen Internetadressen vorbei und da überfällt mich sehr schnell das Grausen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst bei ganz kleinem Budget kommt sofort jemand mit Handysteuerung und Bildgebungstechnik um die Ecke, was auf Budgetüberschreitung, sehr kleine Öffnung und gleichzeitig durchgängig mangelhafte Qualität hinaus läuft. Immerhin gibt es auch schon mit 5 Zoll Öffnung einige Teleskopangebote für Einsteiger und auch Vorschläge dazu, aber was davon empfehlenswert ist oder nicht, bleibt oder ist unter den Beratern überwiegend völlig unklar bis strittig. Der fragende Einsteiger steht regelmäßig im Regen und da bleibt er auch oder er geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da fragt jemand nach einem sinnvollen Kleindobson und dabei taucht erstaunlicher Weise auch die Frage auf, ob denn dessen langer, dünner Okularauszug nicht eventuell den Strahlenkegel beschneidet. Die Tatsache, dass er das tatsächlich sehr deutlich tut, wird aber abgetan, weil es ja nur um Einsteigerkram und nicht um &quot;high end&quot; geht. Der einzige Dobson dieser Klasse der das derzeit (03.2023) nicht tut, wird zusammen mit dem bemerkenswerten Unterschied klein geredet und weitere Fragen laufen ins Leere.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Ich will auf dieser Seite eigentlich keine Berechnungen bringen, das kann man, wenn es interessiert, alles in theoretischen Abhandlungen finden, hier soll es um die Praxis gehen. Es muss aber auch Praktikern auffallen, dass sich bei einem Fernrohr mit f/10 der Strahlenkegel, vom Fokuspunkt aus betrachtet, jeden Zentimeter um einen Millimeter aufweitet. Bei so einem kleinen Newton mit f/5, bei jedem Teleskop mit f/5, sind das schon 2 Millimeter, mit f/4 dann 2,5 mm und so weiter. Wenn der Innendurchmesser eines sehr lang aussehenden Okularauszugs nun mal maximal 31,5 mm beträgt (1 1/4 Zoll Okularsteckmaß) muss gerade jemand, der die Praxis mit Teleskopen kennt wissen, dass diese Okularauszüge aus mechanischen Gründen auch noch in niedrigster Stellung mehrere Zentimeter in den Tubus hineinragen. Sie sind also zwangsläufig noch länger, als von außen sichtbar. Es ist für jemanden mit Teleskoppraxis unübersehbar, dass da etwas absolut nicht passt. Das festzustellen und von einem solchen Teleskop abzuraten, hat nichts mit überzogenen Qualitätsansprüchen an günstige Einsteigerteleskope zu tun, sondern damit, dass ein Mindestmaß an bestimmungsgemäßer Funktion nicht eingehalten wird.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ein paar Threads weiter hat jemand schon ein Teleskop gekauft, sogar ein Gutes, also kann man ihm das nicht mehr ausreden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Dafür erzählt man ihm, dass er leider mit dem Fangspiegel Pech hat. Der sei angeblich gerade so ausreichend groß für 1 1/4 Zoll Übersichtsokulare und daher zu klein, um 2 Zoll Übersichtsokulare auszuleuchten, weil man ja 20% Vignette schon deutlich sehen könne. Im Fall des 150/1200er Newtons mit einem 34,5 mm (kleine Achse) messenden Fangspiegel, um den es da geht, ist die Ausleuchtung für 1 1/4 Zoll, mit Ausnutzung der größten möglichen Feldblende von 27 mm sehr üppig und für 2 Zoll Steck mit voller Feldblende von 46 mm noch ausreichend. Geht man auf gängige Übersichtsokulare, die 40 mm Feldblende und weniger nutzen, ist das visuell so gut, dass der Helligkeitsabfall zum Rand nur bemerkt wird, wenn man ihn angestrengt sucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da antworten &quot;Aktive&quot;, &quot;Profis&quot; und &quot;Meister&quot;, auch Träger noch höherer Würden. Es werden Ideen von größeren Fangspiegeln und abgesägten Teleskoptuben vorgetragen, ohne dass jemandem auffällt, dass es besser und sehr gut wäre, einfach alles so zu lassen wie es ist.&amp;nbsp; Die Idee dem danach fragenden, wissbegierigen und objekthungrigen Einsteiger ein schönes, günstiges ~40er Erfle in 2 Zoll Steck, für genial nutzbare 5 mm AP bei 30fach für die Aufsuche und Übersicht der Objekte zu empfehlen, geht im aufkommenden Gezänk fast völlig unter. Er hat sich, inzwischen offensichtlich total verunsichert, schon für die schlechteste Variante, also ein 1 1/4 Zoll Okular mit erheblichen Feldeinbußen, erwärmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zum Vergessen, aber.....:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was ist denn nun mit den Newtons wirklich los?&lt;/strong&gt; Warum sieht das, auch unter guten äußeren Bedingungen, selten aus, wie im ersten Bild der folgenden Grafik? So großes Feld geht nur mit kleiner Optik, also geringer Brennweite, Nordamerikanebel mit Pelikan, ein traumhaft schönes, lohnendes Feld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Nordamerika_Newtonfehler_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Nordamerika_Newtonfehler_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;459&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Newtons sind vom Prinzip her, mit Hauptspiegel, Fangspiegel und Okularauszug leider derart einfach billig in einen Tubus zu schustern, dass genau das eben auch getan wird. Selbst völlig dejustiert und wenn nur der halbe Hauptspiegel im Okularauszug zu sehen ist, liefern sie noch ein Bild vom Himmel oder vom Mond ab, bei dem nicht nur Leute, die nie zuvor durch ein Teleskop geschaut haben, nicht zwingend bemerken, dass etwas nicht stimmt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da kommt es vielen Herstellern von Billigware auch nicht mehr darauf an, den von der Größe her am besten passenden Fangspiegel mit einem ebenso passenden Okularauszug einzubauen, es wird genommen, was gerade in Masse verfügbar ist. Ganz erbärmlich wird es, wenn auch noch die Justagemöglichkeiten teilweise oder komplett eingespart werden. Ein Newton &quot;lebt&quot; von guter Justage und die kann nun mal verloren gehen, da gibt es unzählige Ursachen. Sieht man von hinten nur&amp;nbsp; eine glatte Fläche, dann ist schon mal ziemlich sicher, dass der Hauptspiegel nicht zu justieren ist und dicke Plastikstreben am Fangspiegel, die mit dem Plastikabschlussring verbunden sind, sehen zwar massiv aus, sind aber nicht geeignet, einen dünnen Blechtubus so auszusteifen, dass er sich nicht mühelos verbiegen lässt. Ein etwas schwereres Okular im fast immer zu langen Okularauszug reicht als Hebel, um die Justage durch Verbiegung zu ruinieren. Überdies ist hier, durch den luftdichten Verschluss hinten, gerade bei etwas größeren Newtons, Tubusseeing sehr problematisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Virtuoso_1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;193&quot; height=&quot;176&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Virtuoso5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;216&quot; height=&quot;175&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/130_Messier_Einblick.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;174&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So oder ähnlich sieht das aus, wenn Justierschrauben vorhanden sind und eine dünne, spannbare Fangspiegelspinne den von einem Metallring abgeschlossenen Blechtubus aussteift.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Zelle_Spinne_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Aber was sehen wir da nun, in der Grafik oben, durchs Okular?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine Vignettierung kann durch einen zu kleinen Fangspiegel und/oder zu kleine Durchlässe (Blenden), z.B. den Okularauszug, verursacht werden. Sie fällt visuell nur in schwerer Form überhaupt auf. Zum Rand des Gesichtsfeldes hin fehlen halt feine Sterne, die da sein könnten. Helle Sterne erscheinen geschwächt, Nebel zeigen weniger Ausdehnung und Helligkeit. Der Unterschied ist, selbst wenn er krass ist, eigentlich nur mit einem besseren Teleskop direkt nebendran und/oder mit sehr viel Beobachtungserfahrung überhaupt zu bemerken. Dennoch fehlt da natürlich viel Leistung die eigentlich abrufbar sein könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/88-justage-das-forenproblem&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dejustage&lt;/a&gt; führt zu Verlusten im kompletten Bildfeld und fällt insbesondere bei höheren Vergrößerungen auf. Viele Billignewtons halten die Justage nicht, z.B. weil sich die Justageschrauben in zu weiches Plastik graben oder die zu dünnwandigen Tuben zu wabbelig sind und sich verbiegen. Es gibt auch unsinnige Schraubenanordnungen, schlechte bis dejustierte Justierhilfsmittel, unzählige (zu oft) fragwürdige Anleitungen und immer öfter fehlt die Justiermöglichkeit völlig.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Randaufhellungen können viele Ursachen haben, z.B. eine schlechte Spiegelkorrektur und Randbeschaffenheit, schlechte Stör-/Streulichtunterdrückung, zu viele Eingriffe von Bauteilen in den Strahlengang, ungeeignete Okulare und so weiter....! Gar nicht selten wirkt bei diesen billigen Eimern eine starke Vignette, als Abdunklung zum Gesichtsfeldrand hin, dieser Aufhellung durch Streulicht entgegen. Was dann matt dunkel aussieht, verschluckt vieles, was eigentlich im Bildfeld zu sehen sein müsste.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Kommen also zwei oder mehrere solcher Fehler zusammen, oder wie so oft von allem ein wenig, wird es richtig übel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Am Mond, an Planeten, wirkt sich so etwas ebenfalls krass aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Planetenparade_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;496&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es kommt dann auch noch erschwerend hinzu, dass die Seeinganfälligkeit von Teleskopen mit der Vergrößerungsfähigkeit stark ansteigt. Je höher die durch Auflösungsvermögen mögliche Vergrößerung, um so eher läuft man ins Seeing. Durch bauliche Maßnahmen kann man immerhin das Tubusseeing und das Beobachterseeing sehr positiv beeinflussen. In der Grafik sind Dejustage und Seeing extrem dargestellt, die Übergänge und Zwischenstufen sind fließend. Wieder muss man sagen, dass kleinere Probleme und Schwächen zumindest ohne direkten Vergleich oft recht unauffällig, also nicht so einfach zu bemerken sind. Sehr häufig werden sie eben dem Seeing oder dem, durch Lichtverschmutzung, aufgehellten Himmel zugeordnet und fallen erst dann auf, wenn man mal einen Vergleich hat und sieht, was so ein Spiegel kann, wenn er in einem guten Teleskop steckt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Hier mal der &lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/luftunruhe-seeing.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Link zu einem Beitrag von Sven Wienstein&lt;/a&gt; zum Thema Seeing. Den bewegten Bildern liegt ein sehr hoher Vergrößerungsmaßstab zugrunde. Man bekommt visuell, bei den deutlich geringeren Vergrößerungen die der Wahrnehmung unserer Augen zuträglich sind, durchaus ruhigere Bilder mit deutlich mehr Detailerkennung hin und auch in Hochvergrößerung längere ruhige Momente.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wenn das bei Sven im Video so aussieht, wie auf den ersten beiden stehenden Bildern unten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/seeing/2022-10-11-21h_42m_25506s_Satellitenpassage_F00725-00775.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;267&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/seeing/2022-10-11-2205_6-U-L-Jupser_F00300-00700.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;268&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;kriege ich mit dem 12-Zöller oder auch mit dem 6-Zöller visuell schon Ergebnisse, wie unten zu sehen, zustande.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_01_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;241&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;340&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man beachte die Größenverhältnisse. Ich muss mich visuell, mit meiner Augenblickswahrnehmung, zwischen 1,5 und 0,7 mm Austrittspupille bewegen, während die Kamera mit dem vielfachen dieser Vergrößerungen aufnimmt und die Bilder dann bearbeitet, geschärft und übereinandergelegt werden. Das ist nicht zu vergleichen, aber wir kämpfen eben gleichermaßen mit dem Seeing.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/seeing/Jupiter_20_08_21_Seeingeinfluss_gro_perfekt.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;329&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Visuell ist es extrem wichtig, nicht zu hoch zu vergrößeren. Zu viel Seeingeinfluss verschmiert vorhandene Details bis zur Unkenntlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So weit, so gut, weiter im Text.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst wenn ich einen brauchbaren Standardnewton aus dem günstigen Preissegment zu Grunde lege, sind die in den Grafiken weiter oben gezeigten Fehler und Einbußen allerdings keineswegs ausgeschlossen. Sie gehören eher zum normalen Programm. Da gibt es immer noch ganz erhebliches Verbesserungspotenzial.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Tubusoptimierung_Gro.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Standard ist der, für visuelle Zwecke, viel zu hoch bauende Okularauszug, meistens mit einer als wichtiges Zubehör beigelegten Verlängerungshülse dazu, der einen zu großen Fangspiegel erfordert. Selbst wenn der große Fangspiegel denn eingebaut ist beschneidet, zumindest bei 1 1/4 Zoll Okularauszügen fast immer, der Durchlass am Okularauszug den Strahlengang. In 2 Zoll Auslegung passt das meistens noch, aber der Fangspiegel ist, gerade bei kleinen Newtons, dann unverhältnismäßig groß, die Ausleuchtung trotzdem oft noch schlecht und die Obstruktion unnötig hoch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Interessant ist, dass sich viele Spiegelsets solcher Kleinnewtons mit dem hohen OAZ-Turm und dem dann doch noch zu kleinen Fangspiegel, für einen Komplettumbau sehr gut eignen.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In einem passenden Tubus mit einem niedrigen 2&quot; Okularauszug sorgt ein 130/650er Hauptspiegel in Kombination mit einem 40 mm Fangspiegel bei 30% Obstruktion für extremen Beobachtungsspass bei Weitfeld mit knapp 4 Grad Feld und geringer Vergrößerung. Mit guten Spiegeln geht bei Planetenbeobachtung bis knapp 200fach und/oder Binoansatz die Post ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zu kaufen gibt es das ferig z.B. mit turmlangem 1 1/4 Zoll Auszug und 47 mm Fangspiegel für angeblich 36% Obstruktion. Die Reduzierung der freien Öffnung auf 100-110 mm sorgt dann aber für Obstrutionswerte von 43% oder gar 47%.&amp;nbsp; Billig ist in dem Fall keinesweg preisWERT.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst der, oben bereits erwähnte, wirklich gut praxistauglich ausgelegte 150/1200 Standdardnewton eines anderen Fernostherstellers, der mit 2 Zoll Okularauszug und einem 34,5 mm Fangspiegel kommt, bietet noch deutliches Verbesserungspotenzial. Der Okularauszug baut etwa 70 mm hoch und für die Okulare benötigt man noch zwei Adapter, die etwa 30 mm zusätzliche Bauhöhe bringen. So kommt der Newton bei der Ausleuchtung von 2 Zoll Weitwinkelokularen, die volle Feldblende (46 mm) nutzen, für 100% FOV (field of view) nur auf einstellige Millimeterzahlen, wo man gerne über 10 mm, besser 12 mm hätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Lässt man nur die Adapter weg und verlängert den Tubus um diesen Betrag, setzt den Hauptspiegel also weiter nach hinten, ist man schon bei über 12 mm FOV. Wählt man einen noch 30 mm kürzeren Okularauszug und macht den Tubus noch etwas länger, hat man üppigste Ausleuchtung. Man könnte auch auf einen 30 mm messenden Fangspiegel, für 20% Obstruktion, wechseln. Das bei einem f/8 Newton, der mit einfachsten Okularkonstruktionen, wie sie ja so gerne für Mond und Planetenbeobachtungen empfohlen werden, bestens klar kommt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Okay,&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/44-newton-fangspiegeltuning-optionen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt; Obstruktionsoptimierung&lt;/a&gt; hatte ich schon als Thema.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/101-isotubus&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Tubusisolierung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Seeing mit dem entscheidenden Unterthema Lüftung&lt;/a&gt; auch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/110-taukappenbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Taukappenbau&lt;/a&gt; und den einen oder anderen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Okularauszug&lt;/a&gt; ebenso, inzwischen sogar den &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/124-okularauszug-aus-dem-drucker&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;ultraflachen OAZ aus dem Drucker&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es sind halt immer wieder die gleichen Themen und Lösungen, egal in welcher Größe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild 1&lt;/strong&gt; zeigt einen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/121-114-660-revival&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;114/660er Eigenbau Dobson&lt;/a&gt;, dem wegen des eingefahren nur 40 mm über Tubus bauenden Okularauszug aus dem 3D-Drucker, ein 32 mm Fangspiegel gute Feldausleuchtung beschert. Die Tubusverlängerung des zu kurzen HP-Tubus Reststücks besteht aus einem Kanalrohr KG DN 160. Ein solches Rohr würde sich auch für den kompletten Tubus eigenen, ist leicht zu sägen und zu bohren, auch Gewinde schneiden ist gut möglich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild 2&lt;/strong&gt; zeigt den 150/739er Dobson Eigenbau, bei dem zwischen den Rohrschellen noch ein isoliertes weißes Tubusreststück von einem 6 Zoll Chinanewton steckt. Darauf sind vorderer und hinterer Tubusteil aus HP-Rohr aufgesteckt. Beide Teile lassen sich verschieben und an passender Stelle mit Madenschrauben festziehen. Der Tubus ist also auf 6 Zoll Spiegel zwischen f/4 und f/6 sehr flexibel anzupassen. Als &quot;normale&quot; Tubusverlängerungen eignet sich KG DN 200, auch für ganze Tuben, aber das Rohr ist schon recht schwer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/114_660_Revival/114_660_bau_Taukappe_1_mittel.jpg&quot; alt=&quot;114 660 bau Taukappe 1 mittel&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;370&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_9_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;277&quot; height=&quot;369&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bilder 3 und 4&lt;/strong&gt; zeigen einen im August 2023 fertig gestellten &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/129-6-zoll-f-6-dobsonbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;150/900er Dobson&lt;/a&gt;. Die Optik steckt komplett in einem 200er KG-Rohr. Das ist leicht überdimensiomiert und wird durch den Tubusabschlussring einer 6 Zoll Ferost-Blechbüchse mit einer FrontBlende versehen, die 160 mm Durchlass bietet. Das ermöglichte, den stark modifizierten, eigentlich mindestens 70 mm hoch bauenden, Skywatcher &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Okularauszug&lt;/a&gt; so tief einzubauen, dass er nur 45 mm über den Tubus hinaus ragt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Baustelle150_750/150_final_e_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Baustelle150_750/150_OAZ_auen_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So konnte ein sehr kleiner Fangspiegel, mit 38 mm Durchmesser kleine Achse, nur für 25% Obstruktion bei sehr guter Feldausleuchtung, auch für 2&quot; Weitfeldokulare mit großer Feldblende, verwendet werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild 4&lt;/strong&gt; zeigt meinen 12 Zoll Dobson nach dem Ausbau des einspiegelbaren 6 Zoll Spiegels und entsprechender Abspeckkur. Der 12 plus 6 Zöller war meine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/vermischtes/30-die-mythossaege&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Mythossäge&lt;/a&gt;, ein Teleskop an und mit dem ich viel gesehen und gelernt habe. Der dicke Bauch in der Mitte erinnert noch daran. Vorder- und Hinterteil des Tubus bestehen aus der zersägten Blechröhre eines &quot;normalen&quot; 12-Zöllers. Die Stücke wurden außen mit Korkmatten beklebt, innen (wie alle Tuben bei mir, velouriert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine wichtige Erkenntnis ergab sich erst beim Umbau. Um dem 6 Zoll Spiegel nicht zu viel Obstruktion zu geben, nahm ich einen Fangspiegel mit 54 mm Durchmesser kleine Achse. Der kleine bildete sehr gut ab ud mit dem Bild des 12-Zöllers war ich ebenfalls immer sehr zufrieden, auch wenn ich wusste, dass die Ausleuchtung langbrennweitiger Übersichtsokulare mit großer Feldblende nur gerade so ausreichend war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3427.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/HPIM3431.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3429.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Als ich beim Umbau auf einen 63er Fangspiegel für den 12-Zöller wechselte hatte ich ein anderes, ein besseres Teleskop, während dem 6-Zöller der mit 44 mm deutlich kleinere Fangspiegel im neuen, passenden Tubus zwar ebenfalls gut tat, aber die Unterschiede sind merklich weniger augenfällig. Sie sind nur bei gutem Seeing und hoher Vergrößerung, also bei Annäherung an die Auflösungsgrenze des Teleskops deutlich auszumachen. &lt;strong&gt;Fangspiegel sollten so klein wie möglich, aber zwingend so groß wie nötig sein. &lt;/strong&gt;Den Vorteil eines grenzwertig kleinen Fangspiegels bei hohen Vergrößerungen sieht man wesentlich seltener als den Nachteil für DeepSky mit großem Feld.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der Dobs ist nun wieder besser transportabel für mich und kommt oft zum Einsatz. In dieser Größe kommt der saugenden Lüftung und der Tubusisolierung sehr große Bedeutung zu, wenn es um Beschleunigung des Einsatzes und auch höhere Vergrößerungen geht. Die Taukappe ist lang genug um auch Beobachterseeing durch Hände und Kopf und Körper in der Nähe der Öffnung zu verhindern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Sehr interessant war eine Begebenheit auf einer recht dunklen Wiese mit wenigen Störlichtquellen durch -eigentlich weit entfernte- Straßenlampen. Das Teleskop war gerade fertig für erste Tests. Die Tau-/Störlichtkappe fehlte noch. Beim Test der Hochvergrößerungsfähigkeit fiel auf, dass das Bild von Jupiter im Nagler Okular diagonal, ziemlich mittig in einen knackig scharfen, kontrastreichen und einen kontrastschwächeren, detailärmer erscheinenden Teil getrennt war. Auch mit anderen Okularen fiel das auf und der Spuk war erst vorbei, als anderentags die Taukappe fertig und aufgesteckt war. Weitere Tests belegen zweifelsfrei, dass der, ohne Taukappe, zu kurze Tubus Störlichteinfall in die Fangspiegel- und Okularauszugsebene zulässt und für die Bildverschlechterung verantwortlich ist. Je nach dem Ort der Störlichtquelle und dem Störlichteinfallswinkel sind manchmal nur Teile des Bildfeldes betroffen und man bemerkt das auch erst eben durch diesen Umstand. Aufhellungen flaues Bild im kompletten Bildfeld kann man, falls man sie überhaupt als Fehler bemerkt, vielen Ursachen zuschieben. Der 12er hat den visuell sehr gut geeigneten, 56 mm niedrigen, Okularauszug mit ausziehbarem Okularrohr eingebaut, der oben schon mal im &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Link&lt;/a&gt; vorgestellt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_13_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;231&quot; height=&quot;231&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll--039.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;413&quot; height=&quot;232&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Im Bild 4&lt;/strong&gt; letztlich ein 8 Zoll f/5 Dobson, ebenfalls im Ursprung eine Chinablechdose, ebenfalls mit einem Kanalrohrabschnitt als Tubusverlängerung. Komplette Tuben aus diesem KG 250 werden schon recht schwer, das ist nur noch bedingt zu empfehlen. Bei diesem Newton werden an einem Skywatcher Okularauszug einfach nur die beiden Wechseladapter für&amp;nbsp; 2 und 1 1/4 Zoll nicht benutzt, sodass die minimale Bauhöhe über Tubus nur noch 71 mm beträgt. Schon bringt der Fangspiegel mit 56 mm kleine Achse üppige Ausleuchtung (17,5 mm 100% FOV), ein 52er Fangspiegel würde locker reichen. Auch hier ist die Taukappe wegen des extrem kurzen vorderen Tubusüberhangs sehr wichtig um Beobachterseeing, Störlichteinfluss und Taubeschlag zu vermeiden bzw sehr deutlich zu reduzieren. Man kann übrigens nur feststellen, ob eine Taukappe etwas bringt oder nicht, wenn man eine hat und sie eben unter Streulichtbedingungen oder auf der nasskalten Wiese mal bewusst nicht nutzt und dann wieder nutzt. Gleiches gilt für alle Maßnahmen, die ich auf meiner Seite vorstelle, also auch für die saugende Lüftung, die Tubusisolierung und so weiter. Im Bild ist der Lüfteranbau (für den Aufbau einer guten Luftzirkulation etwas Abstand zur Hinterseite des Spiegels halten) zu sehen. Der 12 V/7 Amp. Akku Steht auf dem Drehteller der Box und hält auf Telerskoptreffen mehrere Nächte durch. Richtig gut wird es mit mehreren bzw. allen Tunungmaßnahmen in Kombination.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Was hilft mir ein Lüfter, wenn die Straßenlampe wegen fehlender Störlichtkappe die Feldblende des Okulars und den Fangspiegel beleuchtet. Geht nicht.......? Doch geht, sogar in Serie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubus_zu_kurz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;145&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubusverl_-8-zoll_FS_Halter3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;346&quot; height=&quot;195&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubus_mit_Taukappe_okay.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Moderne Tuben sind IMMER zu kurz. Der 8 Zoll Tubus in der letzten Bilderserie ist ganz normaler Walzblech Serienstandard und an den Verhältnissen ändert sich bei kleineren und größeren Öffnungen nichts. Mit einer simplen, selbst gebastelten Tau-/Störlichtkappe ist der Spuk in jedem Fall vorbei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine weitere Auffälligkeit bei Newtons von der Stange ist die häufig an hellen Sternen deutlich sichtbare, unregelmäßige, nicht wirklich runde Sternabbildung mit Lichtausbrüchen. Der kommt man am defokussierten Stern aber nicht auf die Spur, weil der sich absolut rund und der Newton als gut justiert erweist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die Ursachen sind vielfältig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Baufehler_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Jedes Bauteil am Newton, welches den Strahlengang tangiert ist eine Störung und verursacht, größtenteils unerwünschte, Beugungserscheinungen. Das können Halteklammern des Haupt- oder Fangspiegels, der in den Tubus ragende Okularauszug, zu lange Schrauben, ja sogar eine sägezahnartig ausgefranste Fase am Hauptspiegel sein. Besonders auf Fotografien mit langer Belichtungszeit fällt das sehr auf, aber auch rein visuell geht natürlich Ästhetik und Kontrast verloren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spiegelklammern.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;104&quot; height=&quot;166&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Newtonbauart/Virtuoso_Sven_5_hell.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;249&quot; height=&quot;166&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/hpim3012.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;167&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wer solche Missstände akzeptiert, braucht über 0,2 Strehlpunkte seines Spiegels nicht streiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Abhilfe schafft man mit möglichst wenig oder gar nicht auf die verspiegelte Fläche greifenden Haltetklammern oder auch deren Abblendung mit einem Ring, was natürlich etwas Öffnung kostet. &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/81-filterschieber-und-okularauszug&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Okularauszüge&lt;/a&gt; sind da ein größeres Problem, ab er auch da kann man etwas tun. Notfalls werden Laufrollen von Crayford Auszügen versetzt und Rohre abgeschnitten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll--011.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;113&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/oaz/OAZ_Rohr_und_Rollenlager_Mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;113&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Holzwurm-Blende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;173&quot; height=&quot;115&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit einer sauberen, dünnen Fangspiegelspinne und ohne störende Eingriffe in den Strahlengang sieht man dann schon sehr gute Sternabbildung mit sauberen Spikes an hellen Sternen und wer die nicht mag kann durchaus eine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/100-gebogene-spinne&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;gebogene Fangspiegelspinne&lt;/a&gt; in Erwägung ziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/baulich_guter_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;605&quot; height=&quot;424&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei beiden Grafiken zur Sternabbildung handelt es sich um Darstellungen ohne jede Störung durch Seeing bei hoher Vergrößerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wird das Sternscheibchen nun noch durch &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Seeing&lt;/a&gt; aufgebläht, verzerrt oder springt sogar mehr oder weniger stark hin und her, wirkt sich das auf einen ohnehin schon verstärkten und zerfledderten Halo und ein angeknabbertes Sternscheibchen natürlich deutlich schlimmer aus, als bei einem kleinen Halo mit einem gut definierten, runden Scheibchen in der Mitte. Selbst bei niedrigen Vergrößerungen zeigen sich dann wesentlich früher asymmetrische Lichtausbrüche, die Sternabbildung sieht unrund aus, die Ästetik nimmt mit zunehmendem Seeing rapide ab, selbst bei Sternen, die eigentlich gar keine Spikes zeigen, weil sie zu schwach leuchten. Da liegt ein großer Teil der &quot;Refraktorsterne&quot; begraben, die nur ein Newton mit solchen unnötigen Fehlern nicht kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>MTF die XXXte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/109-mtf-die-xxxte"/>
		<published>2022-02-10T14:25:47+00:00</published>
		<updated>2022-02-10T14:25:47+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/109-mtf-die-xxxte</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;10.02.2022&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Die &lt;strong&gt;MTF&lt;/strong&gt;, also die &lt;strong&gt;Modulationstransferfunktion&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; oder auch &lt;strong&gt;Modulationsübertragungsfunktion&lt;/strong&gt;, ist (nicht nur) laut Wikipedia.....&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; die mathematische Beschreibung des Vergleiches zwischen dem Detailkontrast an Kanten eines Objektes und dem Detailkontrast dessen bildlicher Darstellung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Eigentlich also eine ganz simple und undramatisch an Fakten fest zu machende Größe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nachdem man sich lange und emsig daran abgearbeitet hat, den Begriff Strehl zu schreddern kommt es auch immer mehr in Mode, mit der MTF unverständig oder falsch zu argumentieren und/oder den Begriff dabei eben so zu gebrauchen, wie es für die eigene Argumentation nützlich erscheint. Das Ganze dann mit Grafiken, z.B. aus diesem empfehlenswerten(!) &lt;a href=&quot;https://www.telescope-optics.net/index.htm#TABLE_OF_CONTENTS&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Standardwerk&lt;/a&gt; abgeleitet unterfüttert macht schon mal was her.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Kürzlich wurde wieder mal, mit Grafik untermauert, der Schluss gezogen, einem 250er Newton sei ein &quot;quasiperfektes unobstruiertes Teleskop&quot; mit 200 mm Öffnung gleichzusetzen! Da machen wir mal besser ein dickes Fragezeichen dran oder sagen besser gleich, dass das falsch ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Wie kommt man aber immer und immer wieder darauf? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Wieder mal wurde der ewig verballhornte Kontrastdurchmesser nach Herrn Zmek bemüht. Der arme Kerl kann einem posthum noch leid tun.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Er postulierte bei 20% Kontrasten und unter Annahme von einem hohen Obstruktionswert einen näherungsweisen Gleichstand zwischen einer größeren obstruierten Optik und einer kleineren unobstruierten Optik. Das kann man tatsächlich hin bekommen, nur betrifft es genau diesen ganz speziellen Fall, quasi einen einzigen Punkt aus einer langen Linie und zu anderen Kontrasten hin ist die obstruierte Optik auch mal im Vorteil.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Okay, was wird nun aber in der Regel daraus gemacht!?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Diese Denk- und Argumentationsweise sowie auch die dazu gemalte Grafik setzen die Eckpunkte für die Auflösung von 200 mm und 250 mm Öffnung punktgenau gleich und ziehen dann mal eben linear den 50 mm Fangspiegel von der Öffnung ab. Fertig ist der Kontrastdurchmesser, whow!?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ein Teleskop mit 250 mm Öffnung hat aber nun mal ein deutlich höheres Auflösungsvermögen&amp;nbsp; als ein Teleskop mit 200 mm Öffnung. Öffnung ist der bestimmende Faktor für Auflösung. Berücksichtigt man das in einer solchen Grafik richtiger Weise sieht sie in etwa so aus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/MTF_perfekt_obstr_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;680&quot; height=&quot;453&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Es ist physikalisch/optisch gar nicht anders möglich, als dass die perfekte 200 mm Öffnung (rote Linie) mit zunehmender Auflösung hinter der perfekten 250 mm Öffnung (blaue Linie) zurück bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Näherungsweise perfekt zu nennen ist ein visuell absolut farbreiner, also sehr guter und mit 200 mm Öffnung sehr teurer APO. Das wird ein ziemlich langes und ziemlich schweres Rohr mit ca. 2 Metern Brennweite und das will auch gut montiert sein. Zwar erreicht auch die allerbeste Rechnung beim Refraktor die theoretisch mögliche Idealkurve nicht und kein real existierendes Fernrohr erreicht die für das Design bestmöglichen Rechenwerte aber egal, lassen wir die Idealkurven einfach mal als Näherung an eine perfekte Möglichkeit so stehen, denn auch die Kurven für die obstruierten Teleskope sind idealisiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;So viel Geld wie für den APO, &quot;nackich&quot; ab etwa 30.000 Euro +x, kann man für einen sehr guten 250er Newton/Mak-Newton gar nicht ausgeben, selbst wenn man ihn schon als Dobson oder sonstwie mit GoTo und allen Schikanen ausstattet. Zudem kommt man in der Größe und bei der finanziell problemlos machbaren guten Bauweise locker mit 20% Obstruktion hin. Das wäre dann die &lt;strong&gt;grüne&lt;/strong&gt; Linie. Da kann man sich anstellen wie man will, &lt;strong&gt;diese grüne Linie fällt niemals unter die rote Linie, sie bleibt konstant und deutlich darüber&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Es gibt allerdings auch, hauptsächlich für fotografische Zwecke, größere Spiegelteleskope mit bis zu 50% Obstruktion. Ich habe so was mal &lt;strong&gt;orange&lt;/strong&gt; eingezeichnet und tatsächlich, da wird im visuell relevanten Bereich der Kontrast des 250 mm Teleskops überwiegend schlechter als der des idealen 200 mm Teleskops ohne Obstruktion. Nur um das mal anhand von Zahlen klar sichtbar zu machen: Da deckt ein 125 mm messender Fangspiegel die Mitte eines 250 mm messenden Hauptspiegels ab. Das ist mal ein wirklich massives Hinderniss für Licht im Strahlengang. Diese Geräte haben fotografisch dennoch ihre Berechtigung und es werden geniale Ergebnisse damit erzielt, da sie immer noch viel Licht sammeln und Auflösung immer noch an die Öffnungsgröße gebunden ist. Man kann die geschwächten Kontrastbereiche mittels Bildbearbeitung wieder anheben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Hier zeige ich mal ganz normale Jupiterfotos von Sven, die an einem 8-Zoll Newton entstanden sind und verlinke auch auf seine &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-22-2218_2-U-RGB-Jup_CH4_lapl4_ap292_conv_AFF.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-22-2218_2-U-RGB-Jup_CH4_lapl4_ap292_conv_AFF.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;314&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-04-2307_6-U-RGB-Jup_RGB_lapl6_ap263_40p_ChannelSharp_Sharp.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-04-2307_6-U-RGB-Jup_RGB_lapl6_ap263_40p_ChannelSharp_Sharp.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;312&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/jupiter.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Seite&lt;/a&gt;, wo man sich auch das &quot;making of&quot; und weitere Aufnahmen anschauen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Dazu noch zwei (Vergleichs)Zeichnungen, die ich am 12 Zoll Dobson anfertigen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;371&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_14_08_21_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_14_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;338&quot; height=&quot;284&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ich habe mich, als ich schon wieder über diese Thematik stolperte gefragt, warum da über Öffnungen von 200/250 mm (8/10 Zoll) debattiert wurde und wird. Es gibt im Bereich von rund 70 bis 130 mm, also etwa 3-5 Zoll, kaum vernünftig gebaute Spiegelteleskope und Obstruktionswerte unter 30% auch nicht, zumindest nicht ohne Selbstbau auf Spitz und Knopf. Gute Apos gibt es in den kleinen Öffnungsklassen dagegen massenhaft und sogar schon im bezahlbaren Bereich für &quot;Otto Normal&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Kann sein, es ist einfach so, dass der inzwischen etwas bekannter gewordene&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; Zusammenhang zwischen Öffnung und Auflösung dazu reizt und zum guten Schluss soll dann das ach so schlechte deutsche Seeing oder das Möndchen/Begleitsternchen hinter der Fangspiegelstrebe (es gibt definitiv MAK-Newtons ganz ohne und es gibt &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/100-gebogene-spinne&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;curved spiders&lt;/a&gt;) den Griff zum kleineren APO erklären. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nunja, Sven steht gewöhnlich (auch genau für die gezeigten Bilder) auf einem gepflasterten Hof &lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/teleskope_in_der_stadt.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;in der Stadt &lt;/a&gt;und ich stehe oft mit dem 12-Zöller auf der mit Betonplatten belegten Terrasse im Garten und schaue über die lockere Bebauung in der Nachbarschaft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ich habe auch den Vergleich mit meinem&amp;nbsp; 6-Zoll Dobson (curved Spider) der auf dem &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/94-balkonsternwarte&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Balkon&lt;/a&gt; solche Zeichnungen zulässt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;358&quot; height=&quot;254&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;355&quot; height=&quot;253&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Das schlechte Seeing ist also auch bei uns, selbst an eher ungünstigen Standorten, nicht das zwingende Argument gegen Teleskope mit Öffnungen von 8 Zoll plus X und damit auch nicht das Argument gegen ein obstruiertes Spiegelteleskop im visuellen oder fotografischen Einsatz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Natürlich kann ich am 12-Zöller längst nicht immer über 300fach oder gar 400fach einsetzen, weil eben das Seeing es nicht zulässt, aber manchmal geht es sehr wohl und sehr gut, selten geht sogar noch mehr. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Das ist aber noch nicht mal der springende Punkt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Der 12 Zoll Newton-Dobson ist bereits bei 200 bis 250fach einem gleich guten 8-Zöller allein schon durch das deutlich höhere Lichtsammelvermögen und mehr Detailauflösung, also z.B. entsprechend sattere und nuanciertere Farben, sehr deutlich überlegen. Unser Visus ist ja auch individuell und nicht perfekt, aber solche Vor- und Nachteile nimmt er immer mit. Das trifft übrigens auch schon bei wesentlich kleineren Öffnungen zu, selbst wenn die Öffnung zu klein ist, um das zum Beobachtungszeitpunkt herrschende Seeing überhaupt aufzulösen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Befasst man sich mit größeren unobstruierten Teleskopen, also z.B. APOs über 5 Zoll Öffnung oder gar dem eingangs in Rede stehenden 8 Zoll Refraktor, dann haben diese Teleskope die gleichen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Seeing-Probleme&lt;/a&gt; wie jedes entsprechende Spiegelteleskop auch. Unterteilen wir das Seeing in atmosphärisches, örtliches und teleskopeigenes Seeing, dann bleibt festzustellen, dass große Refraktoren sehr lange Auskühl-/Anpassungszeiten benötigen. Bei einem entsprechenden Spiegelteleskop, z.B. einem Newton, kann man diese Zeiten durch Belüftung und Isotuben erheblich reduzieren. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Wenn wir also von guten Teleskopen sprechen, dann können das nur gut gefertigte UND temperaturangepasste Teleskope sein, mit denen man dann auch nur durch äußere Seeingeinflüsse und bestenfalls durch das öffnungs- und visusbedingt begrenzte Auflösungsvermögen in der Vergrößerungsfähigkeit eingeschränkt wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Sehr entscheidend ist hier natürlich die Wahl der passenden &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;AP (Austrittspupille)&lt;/a&gt; , denn auch wenn das Seeing mehr Vergrößerung zulässt, sind der Sinnhaftigkeit hier Grenzen gesetzt. Für den Fall, dass durch zu große AP ein zu helles (Planeten)Bild erzeugt wird, was zu Blendung und Überstrahlung führt, gibt es entsprechende Grau- und/oder Doppelpolfilter.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nachtrag vom &lt;strong&gt;15.02.22&lt;/strong&gt; für Interessierte, denen die (Foren)Quellen bekannt sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Mit Aktualität vom &lt;strong&gt;14.02.2022&lt;/strong&gt; wurde der Thread,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; auf den sich dieser Artikel letzten Endes ursächlich bezieht, nachdem er schon länger nicht mehr frequentiert war, nochmals aktiv.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; Die realen Gegebenheiten wurden in neuen Beiträgen beschrieben und mit mehreren, nunmehr passenden Grafiken nachgebessert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Dies geschah sicher rein zufällig und hat natürlich mit diesem Artikel vom &lt;strong&gt;10.02.2022&lt;/strong&gt; nichts zu tun.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Der anschließende Smalltalk Klamauk im Forenthread zeigt auf, warum ich mir das Forengeplänkel nur noch aus der Ferne betrachte und manchmal die ärgsten Stilblüten kommentiere. Information ist fast nicht mehr unbeschadet zu transportieren. Es geht immer wieder nur noch um Be- und Empfindlichkeiten. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Man könnte ja einfach mal in den Shops nach einem guten 4-5 Zoll Newton oder sonstigen Spiegelteleskop suchen, welches einen ebenso guten&amp;nbsp; Vollapo mit einem Zoll weniger Öffnung schlägt. Das würde ziemlich schwer, ich selbst kenne da nichts, weil es an dem guten Newton in dieser Öffnungsklasse schlicht fehlt. Ich hatte mal einen sehr genialen 127er Intes-Micro MAK-Newton zur Reparatur hier, aber die Teile sind selten und inzwischen eher Museumsstücke.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Das wäre aber wohl zu einfach. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nein, da muss der Typ mit dem Supervisus und der zusätzlichen Supererfahrung&amp;nbsp; aus dem Kasten springen, der nur das eine Ziel hat, die Blindfische mit ihren 10er Spiegelteleskopen mit seinem 5er APO zu &quot;versägen&quot;. Mag ja absolut zutreffend sein, dass es Leute gibt, die mit 10 Zoll Öffnung weniger sehen als andere Leute mit 5 Zoll Öffnung. Warum soll aber der Typ mit dem Supervisus mit 5 Zoll Öffnung zufrieden sein, wenn er doch mit 10 Zoll Öffnung mehr sehen könnte als der Blindfisch mit einem 24-Zöller!? Was ist das überhaupt für ein (Denk)Ansatz, es geht doch um das möglichst detailreiche Beobachten von Objekten mittels Fernrohr. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ohnehin ist das alles Mumpitz, denn regelmäßig sind es die Leute mit den superscharfen Augen, die auch superscharfe Teleskope haben, weil sie damit durchaus auf mehr als das doppelte und dreifache des Optikdurchmessers hochvergrößern können, ohne dass die Superschärfe nachlässt. Das sind dann z.B. an einem 100 mm Apo durchaus 300fach (es geht auch besser) und damit 0,33 mm AP. Dazu muss man wissen, dass Leute mit halbwegs scharfen Augen spätestens bei rund 1 mm AP (es geht auch besser) punktförmige Abbildung in Beugungsscheibchen auflösen, also im Beispiel bereits bei 100fach und die werden dann mit kleinerer AP, völlig physik- und optikkonform, zunehmend größer, flächiger......! Da beißt sich was und zwar (super)gewaltig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nun gut, das alles ist für die tatsächlichen Sachverhalte völlig irrelevant und soll letztlich nur verdecken, dass einfach das Eigene, Kleine, Feine, Geliebte doch irgendwie von Grund auf besser sein muss, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ob ich einen Supervisus habe oder nicht, ist dem genutzten Teleskop egal. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Die physikalischen und optischen Gesetzmäßigkeiten gelten in JEDEM Fall. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/IMG_1804.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;245&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICT0023.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;218&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/IMG_8352.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;242&quot; height=&quot;161&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Sie gelten auch auf jeder Wiese und auf jedem Beobachtungsplatz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Eine etwas umfassendere Betrachtung zum Thema Öffnung/Obstuktion gibt es auf dieser Seite in dem Beitrag &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/102-ein-zoll-mehr-und-gut-ist-das&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;&quot;Ein Zoll mehr und gut ist das&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;10.02.2022&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Die &lt;strong&gt;MTF&lt;/strong&gt;, also die &lt;strong&gt;Modulationstransferfunktion&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; oder auch &lt;strong&gt;Modulationsübertragungsfunktion&lt;/strong&gt;, ist (nicht nur) laut Wikipedia.....&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; die mathematische Beschreibung des Vergleiches zwischen dem Detailkontrast an Kanten eines Objektes und dem Detailkontrast dessen bildlicher Darstellung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Eigentlich also eine ganz simple und undramatisch an Fakten fest zu machende Größe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nachdem man sich lange und emsig daran abgearbeitet hat, den Begriff Strehl zu schreddern kommt es auch immer mehr in Mode, mit der MTF unverständig oder falsch zu argumentieren und/oder den Begriff dabei eben so zu gebrauchen, wie es für die eigene Argumentation nützlich erscheint. Das Ganze dann mit Grafiken, z.B. aus diesem empfehlenswerten(!) &lt;a href=&quot;https://www.telescope-optics.net/index.htm#TABLE_OF_CONTENTS&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Standardwerk&lt;/a&gt; abgeleitet unterfüttert macht schon mal was her.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Kürzlich wurde wieder mal, mit Grafik untermauert, der Schluss gezogen, einem 250er Newton sei ein &quot;quasiperfektes unobstruiertes Teleskop&quot; mit 200 mm Öffnung gleichzusetzen! Da machen wir mal besser ein dickes Fragezeichen dran oder sagen besser gleich, dass das falsch ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Wie kommt man aber immer und immer wieder darauf? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Wieder mal wurde der ewig verballhornte Kontrastdurchmesser nach Herrn Zmek bemüht. Der arme Kerl kann einem posthum noch leid tun.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Er postulierte bei 20% Kontrasten und unter Annahme von einem hohen Obstruktionswert einen näherungsweisen Gleichstand zwischen einer größeren obstruierten Optik und einer kleineren unobstruierten Optik. Das kann man tatsächlich hin bekommen, nur betrifft es genau diesen ganz speziellen Fall, quasi einen einzigen Punkt aus einer langen Linie und zu anderen Kontrasten hin ist die obstruierte Optik auch mal im Vorteil.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Okay, was wird nun aber in der Regel daraus gemacht!?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Diese Denk- und Argumentationsweise sowie auch die dazu gemalte Grafik setzen die Eckpunkte für die Auflösung von 200 mm und 250 mm Öffnung punktgenau gleich und ziehen dann mal eben linear den 50 mm Fangspiegel von der Öffnung ab. Fertig ist der Kontrastdurchmesser, whow!?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ein Teleskop mit 250 mm Öffnung hat aber nun mal ein deutlich höheres Auflösungsvermögen&amp;nbsp; als ein Teleskop mit 200 mm Öffnung. Öffnung ist der bestimmende Faktor für Auflösung. Berücksichtigt man das in einer solchen Grafik richtiger Weise sieht sie in etwa so aus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/MTF_perfekt_obstr_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;680&quot; height=&quot;453&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Es ist physikalisch/optisch gar nicht anders möglich, als dass die perfekte 200 mm Öffnung (rote Linie) mit zunehmender Auflösung hinter der perfekten 250 mm Öffnung (blaue Linie) zurück bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Näherungsweise perfekt zu nennen ist ein visuell absolut farbreiner, also sehr guter und mit 200 mm Öffnung sehr teurer APO. Das wird ein ziemlich langes und ziemlich schweres Rohr mit ca. 2 Metern Brennweite und das will auch gut montiert sein. Zwar erreicht auch die allerbeste Rechnung beim Refraktor die theoretisch mögliche Idealkurve nicht und kein real existierendes Fernrohr erreicht die für das Design bestmöglichen Rechenwerte aber egal, lassen wir die Idealkurven einfach mal als Näherung an eine perfekte Möglichkeit so stehen, denn auch die Kurven für die obstruierten Teleskope sind idealisiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;So viel Geld wie für den APO, &quot;nackich&quot; ab etwa 30.000 Euro +x, kann man für einen sehr guten 250er Newton/Mak-Newton gar nicht ausgeben, selbst wenn man ihn schon als Dobson oder sonstwie mit GoTo und allen Schikanen ausstattet. Zudem kommt man in der Größe und bei der finanziell problemlos machbaren guten Bauweise locker mit 20% Obstruktion hin. Das wäre dann die &lt;strong&gt;grüne&lt;/strong&gt; Linie. Da kann man sich anstellen wie man will, &lt;strong&gt;diese grüne Linie fällt niemals unter die rote Linie, sie bleibt konstant und deutlich darüber&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Es gibt allerdings auch, hauptsächlich für fotografische Zwecke, größere Spiegelteleskope mit bis zu 50% Obstruktion. Ich habe so was mal &lt;strong&gt;orange&lt;/strong&gt; eingezeichnet und tatsächlich, da wird im visuell relevanten Bereich der Kontrast des 250 mm Teleskops überwiegend schlechter als der des idealen 200 mm Teleskops ohne Obstruktion. Nur um das mal anhand von Zahlen klar sichtbar zu machen: Da deckt ein 125 mm messender Fangspiegel die Mitte eines 250 mm messenden Hauptspiegels ab. Das ist mal ein wirklich massives Hinderniss für Licht im Strahlengang. Diese Geräte haben fotografisch dennoch ihre Berechtigung und es werden geniale Ergebnisse damit erzielt, da sie immer noch viel Licht sammeln und Auflösung immer noch an die Öffnungsgröße gebunden ist. Man kann die geschwächten Kontrastbereiche mittels Bildbearbeitung wieder anheben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Hier zeige ich mal ganz normale Jupiterfotos von Sven, die an einem 8-Zoll Newton entstanden sind und verlinke auch auf seine &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-22-2218_2-U-RGB-Jup_CH4_lapl4_ap292_conv_AFF.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-22-2218_2-U-RGB-Jup_CH4_lapl4_ap292_conv_AFF.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;314&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-04-2307_6-U-RGB-Jup_RGB_lapl6_ap263_40p_ChannelSharp_Sharp.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Balkon_Terrasse/2021-09-04-2307_6-U-RGB-Jup_RGB_lapl6_ap263_40p_ChannelSharp_Sharp.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;312&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/jupiter.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Seite&lt;/a&gt;, wo man sich auch das &quot;making of&quot; und weitere Aufnahmen anschauen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Dazu noch zwei (Vergleichs)Zeichnungen, die ich am 12 Zoll Dobson anfertigen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;371&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_14_08_21_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_14_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;338&quot; height=&quot;284&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ich habe mich, als ich schon wieder über diese Thematik stolperte gefragt, warum da über Öffnungen von 200/250 mm (8/10 Zoll) debattiert wurde und wird. Es gibt im Bereich von rund 70 bis 130 mm, also etwa 3-5 Zoll, kaum vernünftig gebaute Spiegelteleskope und Obstruktionswerte unter 30% auch nicht, zumindest nicht ohne Selbstbau auf Spitz und Knopf. Gute Apos gibt es in den kleinen Öffnungsklassen dagegen massenhaft und sogar schon im bezahlbaren Bereich für &quot;Otto Normal&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Kann sein, es ist einfach so, dass der inzwischen etwas bekannter gewordene&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; Zusammenhang zwischen Öffnung und Auflösung dazu reizt und zum guten Schluss soll dann das ach so schlechte deutsche Seeing oder das Möndchen/Begleitsternchen hinter der Fangspiegelstrebe (es gibt definitiv MAK-Newtons ganz ohne und es gibt &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/100-gebogene-spinne&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;curved spiders&lt;/a&gt;) den Griff zum kleineren APO erklären. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nunja, Sven steht gewöhnlich (auch genau für die gezeigten Bilder) auf einem gepflasterten Hof &lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/teleskope_in_der_stadt.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;in der Stadt &lt;/a&gt;und ich stehe oft mit dem 12-Zöller auf der mit Betonplatten belegten Terrasse im Garten und schaue über die lockere Bebauung in der Nachbarschaft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ich habe auch den Vergleich mit meinem&amp;nbsp; 6-Zoll Dobson (curved Spider) der auf dem &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/94-balkonsternwarte&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Balkon&lt;/a&gt; solche Zeichnungen zulässt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;358&quot; height=&quot;254&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;355&quot; height=&quot;253&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Das schlechte Seeing ist also auch bei uns, selbst an eher ungünstigen Standorten, nicht das zwingende Argument gegen Teleskope mit Öffnungen von 8 Zoll plus X und damit auch nicht das Argument gegen ein obstruiertes Spiegelteleskop im visuellen oder fotografischen Einsatz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Natürlich kann ich am 12-Zöller längst nicht immer über 300fach oder gar 400fach einsetzen, weil eben das Seeing es nicht zulässt, aber manchmal geht es sehr wohl und sehr gut, selten geht sogar noch mehr. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Das ist aber noch nicht mal der springende Punkt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Der 12 Zoll Newton-Dobson ist bereits bei 200 bis 250fach einem gleich guten 8-Zöller allein schon durch das deutlich höhere Lichtsammelvermögen und mehr Detailauflösung, also z.B. entsprechend sattere und nuanciertere Farben, sehr deutlich überlegen. Unser Visus ist ja auch individuell und nicht perfekt, aber solche Vor- und Nachteile nimmt er immer mit. Das trifft übrigens auch schon bei wesentlich kleineren Öffnungen zu, selbst wenn die Öffnung zu klein ist, um das zum Beobachtungszeitpunkt herrschende Seeing überhaupt aufzulösen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Befasst man sich mit größeren unobstruierten Teleskopen, also z.B. APOs über 5 Zoll Öffnung oder gar dem eingangs in Rede stehenden 8 Zoll Refraktor, dann haben diese Teleskope die gleichen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Seeing-Probleme&lt;/a&gt; wie jedes entsprechende Spiegelteleskop auch. Unterteilen wir das Seeing in atmosphärisches, örtliches und teleskopeigenes Seeing, dann bleibt festzustellen, dass große Refraktoren sehr lange Auskühl-/Anpassungszeiten benötigen. Bei einem entsprechenden Spiegelteleskop, z.B. einem Newton, kann man diese Zeiten durch Belüftung und Isotuben erheblich reduzieren. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Wenn wir also von guten Teleskopen sprechen, dann können das nur gut gefertigte UND temperaturangepasste Teleskope sein, mit denen man dann auch nur durch äußere Seeingeinflüsse und bestenfalls durch das öffnungs- und visusbedingt begrenzte Auflösungsvermögen in der Vergrößerungsfähigkeit eingeschränkt wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Sehr entscheidend ist hier natürlich die Wahl der passenden &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;AP (Austrittspupille)&lt;/a&gt; , denn auch wenn das Seeing mehr Vergrößerung zulässt, sind der Sinnhaftigkeit hier Grenzen gesetzt. Für den Fall, dass durch zu große AP ein zu helles (Planeten)Bild erzeugt wird, was zu Blendung und Überstrahlung führt, gibt es entsprechende Grau- und/oder Doppelpolfilter.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nachtrag vom &lt;strong&gt;15.02.22&lt;/strong&gt; für Interessierte, denen die (Foren)Quellen bekannt sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Mit Aktualität vom &lt;strong&gt;14.02.2022&lt;/strong&gt; wurde der Thread,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; auf den sich dieser Artikel letzten Endes ursächlich bezieht, nachdem er schon länger nicht mehr frequentiert war, nochmals aktiv.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt; Die realen Gegebenheiten wurden in neuen Beiträgen beschrieben und mit mehreren, nunmehr passenden Grafiken nachgebessert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Dies geschah sicher rein zufällig und hat natürlich mit diesem Artikel vom &lt;strong&gt;10.02.2022&lt;/strong&gt; nichts zu tun.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Der anschließende Smalltalk Klamauk im Forenthread zeigt auf, warum ich mir das Forengeplänkel nur noch aus der Ferne betrachte und manchmal die ärgsten Stilblüten kommentiere. Information ist fast nicht mehr unbeschadet zu transportieren. Es geht immer wieder nur noch um Be- und Empfindlichkeiten. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Man könnte ja einfach mal in den Shops nach einem guten 4-5 Zoll Newton oder sonstigen Spiegelteleskop suchen, welches einen ebenso guten&amp;nbsp; Vollapo mit einem Zoll weniger Öffnung schlägt. Das würde ziemlich schwer, ich selbst kenne da nichts, weil es an dem guten Newton in dieser Öffnungsklasse schlicht fehlt. Ich hatte mal einen sehr genialen 127er Intes-Micro MAK-Newton zur Reparatur hier, aber die Teile sind selten und inzwischen eher Museumsstücke.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Das wäre aber wohl zu einfach. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nein, da muss der Typ mit dem Supervisus und der zusätzlichen Supererfahrung&amp;nbsp; aus dem Kasten springen, der nur das eine Ziel hat, die Blindfische mit ihren 10er Spiegelteleskopen mit seinem 5er APO zu &quot;versägen&quot;. Mag ja absolut zutreffend sein, dass es Leute gibt, die mit 10 Zoll Öffnung weniger sehen als andere Leute mit 5 Zoll Öffnung. Warum soll aber der Typ mit dem Supervisus mit 5 Zoll Öffnung zufrieden sein, wenn er doch mit 10 Zoll Öffnung mehr sehen könnte als der Blindfisch mit einem 24-Zöller!? Was ist das überhaupt für ein (Denk)Ansatz, es geht doch um das möglichst detailreiche Beobachten von Objekten mittels Fernrohr. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ohnehin ist das alles Mumpitz, denn regelmäßig sind es die Leute mit den superscharfen Augen, die auch superscharfe Teleskope haben, weil sie damit durchaus auf mehr als das doppelte und dreifache des Optikdurchmessers hochvergrößern können, ohne dass die Superschärfe nachlässt. Das sind dann z.B. an einem 100 mm Apo durchaus 300fach (es geht auch besser) und damit 0,33 mm AP. Dazu muss man wissen, dass Leute mit halbwegs scharfen Augen spätestens bei rund 1 mm AP (es geht auch besser) punktförmige Abbildung in Beugungsscheibchen auflösen, also im Beispiel bereits bei 100fach und die werden dann mit kleinerer AP, völlig physik- und optikkonform, zunehmend größer, flächiger......! Da beißt sich was und zwar (super)gewaltig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nun gut, das alles ist für die tatsächlichen Sachverhalte völlig irrelevant und soll letztlich nur verdecken, dass einfach das Eigene, Kleine, Feine, Geliebte doch irgendwie von Grund auf besser sein muss, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Ob ich einen Supervisus habe oder nicht, ist dem genutzten Teleskop egal. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Die physikalischen und optischen Gesetzmäßigkeiten gelten in JEDEM Fall. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/IMG_1804.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;245&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICT0023.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;218&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/IMG_8352.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;242&quot; height=&quot;161&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot; style=&quot;color: #99ccff;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Sie gelten auch auf jeder Wiese und auf jedem Beobachtungsplatz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Eine etwas umfassendere Betrachtung zum Thema Öffnung/Obstuktion gibt es auf dieser Seite in dem Beitrag &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/102-ein-zoll-mehr-und-gut-ist-das&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;&quot;Ein Zoll mehr und gut ist das&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Ein Zoll mehr und gut ist das</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/102-ein-zoll-mehr-und-gut-ist-das"/>
		<published>2021-07-13T19:34:55+00:00</published>
		<updated>2021-07-13T19:34:55+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/102-ein-zoll-mehr-und-gut-ist-das</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;sag ich immer ganz platt, wenn mal wieder irgendwo und warum auch immer, alle Nachteile eines Newtons gegenüber einem APO-Refraktor gesammelt und runtergebetet werden müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da kommt schon mal als Gegenrede die Behauptung, dass es so einfach nicht ist und daraus mache ich nun mal die zu klärende Frage, bei der ich mich naturgemäß auf die visuelle Praxis beschränke.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Von drei auf vier Zoll wäre theoretisch zu einfach, weil sich da die Licht sammelnde Fläche mehr als verdoppelt. Praktisch halte ich es für unsinnig, weil es unter 4 Zoll keine guten und gering obstruierten Newtons zu kaufen gibt. Tuning oder Selbstbau kommt für mich erst darüber in Frage. Kleinere Fernrohre sind bei mir, nicht nur fotografisch genutzt, sondern auch visuell, Refraktorland. Also nehmen wir mal einen 6 Zoll APO, ein richtiges schweres und teures Geschütz mit rund 150 mm freier, obstruktionsloser Öffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein Zoll sind 25,4 mm, folglich setzen wir 175 mm Newtonöffnung für die anstehenden Berechnungen und Erwägungen an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der APO kommt mit 150 mm Durchmesser der Linsen auf eine Licht sammelnde Fläche von 17671,5 Quadratmillimeter. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Newton auf eine Hauptspiegelfläche von 24053 Quadratmillimetern. Davon muss die Fangspiegelfläche abgezogen werden. Da nehme ich mal einen mit großzügigen 50 mm Durchmesser (28% Obstruktion), woraus 1964 Quadratmillimeter Fläche resultieren. Es ergibt sich für den 7 Zoll Newton eine Licht sammelnde Fläche von 22098 Quadratmillimetern und weil es da auch noch eine Fangspiegelspinne gibt, rechne ich mal mit 21.000 weiter. Sicher ist die Spinne auch mit nur 500 Quadratmillimetern Fläche locker machbar, aber was soll das.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spinne/6_Zoll_7_Zoll_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wenn wir damit weiter rechnen wollen, kommen beim Newton selbstverständlich Reflektionsverluste in Abzug. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da ich nicht den allerletzten Billigeimer gegen den teuren Apo stelle, nehme ich mal eine 92%ige Reflektivität der Beschichtung für den Hauptspiegel und eine 98%ige für den Quarz-Fangspiegel an. Weil ja nichts perfekt ist nehmen wir für den Hauptspiegel einen Mittelwert von 88% und für den Fangspiegel 96%. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Multipliziert man das mit der Fläche kommt die Zahl 17740 raus und die wäre nun vergleichbar mit dem Wert von 17671 für den APO.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bis hier hin ziehe ich beim Newton ständig und begründet etwas ab, immer eher zu viel als zu wenig, nehme den Fangspiegel eher zu groß als zu klein, um auf der sicheren Seite zu sein. Den APO lasse ich auf 100%, wer mag kann bis hier hin die 0,2 bis 0,5% pro top vergütete und fehlerfrei auspolierte Linsenfläche abziehen, ich mache das rechnerisch nicht. Auch den, für visuelle Nutzung eigentlich erforderlichen, Zenitspiegel, dessen übliche Refektivitätsangaben zwischen 90% und 99% liegen, lasse ich weg, keine Abzüge für den APO. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Unterstellen wir nun dem APO 0,95 Strehlpunkte, was saugut ist, dann sollten wir ein Spiegelset nehmen, welches die auch bringt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Gehen wir von 0,9 aus ist es auch gut. Wir lassen aber bitte die 0,9873 Strehlpunkte auf dem Zertifikat stehen, egal ob es um den APO oder um den Newton geht und damit auch aus der Praxisbetrachtung raus....und nein, kein Refraktor bringt 100%.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Schon wenn wir uns über einen der üblichen, günstigen ED-Refraktoren unterhalten, haben wir damit ein genau so schönes Teleskop wie mit den üblichen günstigen Newtons, weil auch die in dieser Preisklasse brauchbare Optik und Mechanik aufweisen können, was ohnehin, im Zweifel bei allen Teleskop Bauarten, Gegenstand der Überprüfung sein muss.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Lichtsammlung.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;501&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Grafik zeigt das gewählte Beispiel. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das kann man nun drehen und wenden wie man will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es gibt Hauptspiegel- und Fangspiegelbeschichtungen mit 97% Reflektion, da kann man eventuell mit 92% einen Durchschnittswert bilden, es gibt Fangspiegel mit 94% und auch noch Standard Verspiegelungen mit 80% Reflektion. Welcher Zenitspiegel soll es für den APO sein?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man vergleicht doch besser wenigstens einigermaßen auf gleichem Niveau und wenn wir schon einen 8 Zoll Newton für 300 - 400 Euro greifen, der letztlich im schlechtesten Fall nur 60% des Lichts fängt und im Fokus vereinigt, dann suchen wir mal einen 6 Zoll Farbwerfer, für etwa dieses Geld, der die 60% auch wirklich in den Fokus bekommt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es gibt auf dem Markt leider Teleskope, welche massiv Leistung verstecken oder gar vernichten, die vom Design her durchaus abrufbar sein könnte. Etwas mehr ins Detail gehe ich dazu in diesem &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/52-schieflagen-zwischen-theorie-und-praxis&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Beitrag&lt;/a&gt; oder auch &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/55-die-ewigen-knackpunkte-von-obstruktion-bis-farbfehler&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Vergleicht man die Systeme an sich, kann oder sollte es aber nicht um solche &quot;Fehlkonstruktionen&quot; gehen. Möglichkeiten, wie man aus einem solchen mangelbehabteten Teleskop doch noch ein brauchbares, eventuell sogar ein gutes Teleskop machen kann, gibt es.&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/126-vom-einsteiger-fehlkauf-zum-guten-teleskop&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt; Vom Einsteigerfehlkauf zum guten Teleskop&lt;/a&gt; kann man, etwas Bastelgeschick und Eigenleistung vorausgesetzt, sogar oft kommen, OHNE ein neues Teleskop zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nun findet man auf den Wiesen recht selten 6-zöllige APOs, auch sind 7-Zoll keine übliche und häufig anzutreffende Größe, selbst bei Newtons nicht, weshalb im Beispiel schon der gängige 8-Zöller herhalten musste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/IMG_1804.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;229&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/12_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;229&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das fällt mit 5-Zoll Apos und 6-Zoll Newtons schon deutlich leichter und so kann man dann auch mal zu einer praktischen Überprüfung der Rechnung kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da sieht man schon mal den qualitativ guten, soliden 5-Zoll Apo mit genau 127 mm Öffnung, also 12668 Quadratmillimetern Licht sammelnder Fläche. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch ähnliche ATM-Teleskope wie meinen 6 Zoll Newton, mit 152 mm Durchmesser der verspiegelten Fläche, die 18146 Quadratmillimeter beinhaltet, wovon die 1662 Quadratmillimeter des 46 mm messenden Fangspiegels abzuziehen sind, findet man zuweilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei diesem guten Newton verbleiben 16484 Millimeter im Quadrat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da bleiben sagenhafte 3816 Quadratmillimeter mehr Licht sammelnde Fläche übrig, die mein Newton allerdings bei Verspiegelung von FS und HS restlos aufbraucht, da es sich um &quot;normale&quot;, günstige Fernostware handelt.&amp;nbsp; Immerhin, der Strehl des Spiegelsets liegt um 0,9. Mechanik und Optik sind also richtig gut. Der oft massiv diskutierte Beitrag der Fangspiegelspinne dazu beträgt magere 150 mm und sie produziert keine Spikes, weil es eine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/100-gebogene-spinne&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gebogene Spinne&lt;/a&gt; ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei der Lichtsammelleistung herrscht im Äpfel/Birnenvergleich also näherungsweise Gleichstand, da beide Teleskope sinnvoll, im Rahmen der Design- und Öffnungsvorgaben und in vergleichbarer Qualität gebaut wurden und das eine Zoll mehr für den Newton sein darf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bleibt die Auflösung und die ist nun mal an Öffnung gebunden.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da haben wir für 6 Zoll Öffnung 0,77 Bogensekunden stehen, 5 Zoll Öffnung bringen es auf 0,91 Bogensekunden und das steht an den Geräten bei den Händlern immer dran, egal ob Plastiklinsen verbaut sind oder ein bis drei verschiedene, hochpräzise Sondergläser, egal ob es um ideal parabolisierte Glaskeramik oder den Kugelspiegel aus Flaschenglas geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Natürlich kommen da nur die wirklich Guten nahe ran und natürlich sollten wir vergleichbare Qualitäten vergleichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann stellt sich im Labor heraus, &lt;strong&gt;dass die MTF-Kurve (Modulationstransferfunktions-Kurve) des nicht obstruierten 5 Zoll Teleskops einen wesentlich glatteren Verlauf nimmt, aber eben kontinuierlich und bei allen Ortsfrequenzen unterhalb der Kurve für den Newton mit angemessener Obstruktion bleibt, dessen Auflösungsvermögen also nie erreicht. &lt;/strong&gt;Das sieht man auch im fairen, praktischen, beobachtenden Direktvergleich auf der Wiese, wenn sich mal eine der seltenen Gelegenheit ergibt.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Einschub aus aktuellem Anlass. Im Februar 2022&lt;/strong&gt; stolperte ich in einem Forum erneut über Einlassungen und eine Grafik zur MTF, bei der &lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;die Eckpunkte für die Auflösung von 200 mm und 250 mm Öffnung punktgenau gleich gesetzt wurden und dann zieht man mal eben linear den 50 mm Fangspiegel von der Öffnung ab und hat angeblich den Kontrastdurchmesser für das obstruierte Teleskop, der demnach eben nur der unobstruierten 200 mm Öffnung entsprechen soll. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nee Leute, so geht das nicht, ich zeige hier aus meinem Beitrag &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/109-mtf-die-xxxte&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;MTF die XXXte&lt;/a&gt; nur mal die Grafik, in der die Auflösungskurven für 200 mm und 250 mm Öffnung richtig, also der Auflösung gemäß, gesetzt sind. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/MTF_perfekt_obstr_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Der Kleine kommt niemals an den Großen ran, auch bei Weitem nicht, wenn man den Großen um 20% obstruiert und es braucht schon Obstruktionswerte von bis zu 50% um den Kontrast des Großen in größeren Teilen unter die Werte des Kleinen zu drücken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Näheres ist unter obigem Link nachzulesen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;---------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Damit steht also auf dem Rechenblatt und gegebenenfalls auf dem Beobachtungsplatz, in Form von Teleskopen, der Beweis. Gib dem Newton ein Zoll mehr Öffnung und gut ist das. Die Nachteile sind kompensiert oder im Einzelfall sogar überkompensiert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Okay, beim Vergleich 11 Zoll Newton gegen 10 Zoll APO könnte das kippen, aber ich warte mal, bis den jemand anbietet. Irgendwie erscheint mir so ein 10 Zoll Monster-APO für Hobbyastronomen nicht mehr praxisgerecht. Oberhalb von 8 Zoll Öffnung ist für 99,9 % der Hobbyastronomen nur ein Spiegelteleskop machbar.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wir landen beim An- und auch beim Durchschauen auf der Spielwiese für Aussehen, Geschmack, Vorliebe, Ästhetik, Befindlichkeit, Wollen und dem passenden Vermögen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Alles Dinge über die man trefflich streiten oder trefflich schweigen kann, ganz nach Belieben und Publikum. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich denke, das Publikum ist aber nicht die alleinige Motivation für die Flut von nicht belegbaren Vorteilsbehauptungen zugunsten des ohnehin immer pauschalierten Refraktors. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man kann derzeit (2021) billig zusammengeschusterte 8 Zoll Newtons für 300-400 Euro bekommen. Ebenso funktional und optisch gute 8 Zoll Newtons mit belegter Qualität ab etwa 1000 Euro. Unter 8 Zoll Öffnung greift man auf der Suche nach hochwertigen Newtons von der Stange in aller Regel ins Leere. Da gibt es, abseits von speziellen Fotonewtons, fast auschließlich Billigware und dabei viel Schrott.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dagegen findet man im Amateursektor kaum einen Refraktor mit mehr als 6 Zoll, hat aber bis da hin, gerade im Bereich 3-5 Zoll Öffnung extrem viel Auswahl, auch in jeder Qualitätsstufe. Das geht von wirklich fein und visuell absolut farbrein bis zum schrottigen Spielzeug. Die billigsten Refraktoren mit 6 Zoll Öffnung fangen allerdings bei einem Preis von rund 900 Euro an, also da, wo beim 8 Zoll Newton bereits merklich höhere Qualitätsansprüche befriedigt werden. Leute die bereit sind für einen &quot;schönen&quot; Refraktor viel Geld auszugeben, zieren sich diesbezüglich bei einem Newton oder gar Dobson ganz erheblich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nehme ich dann noch hinzu, dass die &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;erste Voraussetzung für einen guten Newton&lt;/a&gt; sein guter Justagezustand ist, wird das Bild immer runder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zwar ist es nur noch ein Mythos aus (angeblich) &quot;guter alter Zeit&quot;, dass Refraktoren das Werk immer im Bestzustand verlassen und so gut wie nie eine Nachjustierung oder -zentrierung brauchen, aber beim Newton ist diesbezüglich ganz klar und immer der Nutzer seines Glückes Schmied. Das Teleskop braucht also, wie der Link zeigt, ein klein wenig Zuwendung von jemandem der gewillt ist, sich damit auseinander zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In Summe hat fast jeder Interessierte schon mal, neben schwächeren Kandidaten, einen kleinen, guten Refraktor gesehen, muss noch nicht mal ein APO gewesen sein, ein gut gefertigter 70/900er FH (Fraunhofer) oder ein 80/600er ED (Volksapo) reichen da völlig aus. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Diese gute Erfahrung wird ebenso unkritisch auf Größen hoch skaliert die man kaum kennt, wie die überwiegend schlechten Erfahrungen mit kleinen Newtons ohne Zögern dem System Newtonteleskop und der bösen Obstruktion an sich zugeschrieben werden, weil der Markt unterhalb von 6 - 8 Zoll Öffnung kaum etwas Brauchbares, gut Konstruiertes her gibt. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da bleiben wenige, halbwegs vergleichbare, real existierende Teleskope übrig, die als Schnittmenge in der relevanten Öffnungsklasse gelten können, welche ich mal großzügig mit 4 - 8 Zoll ansetze. Diese Vergleiche kann man manchmal auf Wiesen finden und genießen. In den angeblich darum geführten Debatten findet man sie eher nicht und der Genuss bleibt da auch auf der Strecke.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein wenig Fairness und Entspannung ist also gefragt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein paar grundsätzliche Kenntnisse über das ausgeübte Hobby und die Hilfsmittel dazu schaden auch nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann passt das locker:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gebt dem Newton ein Zoll mehr Öffnung und gut ist das...........&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2021/IMG_7880.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;467&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;..................unterm Himmel ganz bestimmt!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;sag ich immer ganz platt, wenn mal wieder irgendwo und warum auch immer, alle Nachteile eines Newtons gegenüber einem APO-Refraktor gesammelt und runtergebetet werden müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da kommt schon mal als Gegenrede die Behauptung, dass es so einfach nicht ist und daraus mache ich nun mal die zu klärende Frage, bei der ich mich naturgemäß auf die visuelle Praxis beschränke.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Von drei auf vier Zoll wäre theoretisch zu einfach, weil sich da die Licht sammelnde Fläche mehr als verdoppelt. Praktisch halte ich es für unsinnig, weil es unter 4 Zoll keine guten und gering obstruierten Newtons zu kaufen gibt. Tuning oder Selbstbau kommt für mich erst darüber in Frage. Kleinere Fernrohre sind bei mir, nicht nur fotografisch genutzt, sondern auch visuell, Refraktorland. Also nehmen wir mal einen 6 Zoll APO, ein richtiges schweres und teures Geschütz mit rund 150 mm freier, obstruktionsloser Öffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein Zoll sind 25,4 mm, folglich setzen wir 175 mm Newtonöffnung für die anstehenden Berechnungen und Erwägungen an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der APO kommt mit 150 mm Durchmesser der Linsen auf eine Licht sammelnde Fläche von 17671,5 Quadratmillimeter. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Newton auf eine Hauptspiegelfläche von 24053 Quadratmillimetern. Davon muss die Fangspiegelfläche abgezogen werden. Da nehme ich mal einen mit großzügigen 50 mm Durchmesser (28% Obstruktion), woraus 1964 Quadratmillimeter Fläche resultieren. Es ergibt sich für den 7 Zoll Newton eine Licht sammelnde Fläche von 22098 Quadratmillimetern und weil es da auch noch eine Fangspiegelspinne gibt, rechne ich mal mit 21.000 weiter. Sicher ist die Spinne auch mit nur 500 Quadratmillimetern Fläche locker machbar, aber was soll das.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spinne/6_Zoll_7_Zoll_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wenn wir damit weiter rechnen wollen, kommen beim Newton selbstverständlich Reflektionsverluste in Abzug. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da ich nicht den allerletzten Billigeimer gegen den teuren Apo stelle, nehme ich mal eine 92%ige Reflektivität der Beschichtung für den Hauptspiegel und eine 98%ige für den Quarz-Fangspiegel an. Weil ja nichts perfekt ist nehmen wir für den Hauptspiegel einen Mittelwert von 88% und für den Fangspiegel 96%. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Multipliziert man das mit der Fläche kommt die Zahl 17740 raus und die wäre nun vergleichbar mit dem Wert von 17671 für den APO.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bis hier hin ziehe ich beim Newton ständig und begründet etwas ab, immer eher zu viel als zu wenig, nehme den Fangspiegel eher zu groß als zu klein, um auf der sicheren Seite zu sein. Den APO lasse ich auf 100%, wer mag kann bis hier hin die 0,2 bis 0,5% pro top vergütete und fehlerfrei auspolierte Linsenfläche abziehen, ich mache das rechnerisch nicht. Auch den, für visuelle Nutzung eigentlich erforderlichen, Zenitspiegel, dessen übliche Refektivitätsangaben zwischen 90% und 99% liegen, lasse ich weg, keine Abzüge für den APO. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Unterstellen wir nun dem APO 0,95 Strehlpunkte, was saugut ist, dann sollten wir ein Spiegelset nehmen, welches die auch bringt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Gehen wir von 0,9 aus ist es auch gut. Wir lassen aber bitte die 0,9873 Strehlpunkte auf dem Zertifikat stehen, egal ob es um den APO oder um den Newton geht und damit auch aus der Praxisbetrachtung raus....und nein, kein Refraktor bringt 100%.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Schon wenn wir uns über einen der üblichen, günstigen ED-Refraktoren unterhalten, haben wir damit ein genau so schönes Teleskop wie mit den üblichen günstigen Newtons, weil auch die in dieser Preisklasse brauchbare Optik und Mechanik aufweisen können, was ohnehin, im Zweifel bei allen Teleskop Bauarten, Gegenstand der Überprüfung sein muss.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Lichtsammlung.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;501&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Grafik zeigt das gewählte Beispiel. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das kann man nun drehen und wenden wie man will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es gibt Hauptspiegel- und Fangspiegelbeschichtungen mit 97% Reflektion, da kann man eventuell mit 92% einen Durchschnittswert bilden, es gibt Fangspiegel mit 94% und auch noch Standard Verspiegelungen mit 80% Reflektion. Welcher Zenitspiegel soll es für den APO sein?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man vergleicht doch besser wenigstens einigermaßen auf gleichem Niveau und wenn wir schon einen 8 Zoll Newton für 300 - 400 Euro greifen, der letztlich im schlechtesten Fall nur 60% des Lichts fängt und im Fokus vereinigt, dann suchen wir mal einen 6 Zoll Farbwerfer, für etwa dieses Geld, der die 60% auch wirklich in den Fokus bekommt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es gibt auf dem Markt leider Teleskope, welche massiv Leistung verstecken oder gar vernichten, die vom Design her durchaus abrufbar sein könnte. Etwas mehr ins Detail gehe ich dazu in diesem &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/52-schieflagen-zwischen-theorie-und-praxis&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Beitrag&lt;/a&gt; oder auch &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/55-die-ewigen-knackpunkte-von-obstruktion-bis-farbfehler&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Vergleicht man die Systeme an sich, kann oder sollte es aber nicht um solche &quot;Fehlkonstruktionen&quot; gehen. Möglichkeiten, wie man aus einem solchen mangelbehabteten Teleskop doch noch ein brauchbares, eventuell sogar ein gutes Teleskop machen kann, gibt es.&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/126-vom-einsteiger-fehlkauf-zum-guten-teleskop&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt; Vom Einsteigerfehlkauf zum guten Teleskop&lt;/a&gt; kann man, etwas Bastelgeschick und Eigenleistung vorausgesetzt, sogar oft kommen, OHNE ein neues Teleskop zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nun findet man auf den Wiesen recht selten 6-zöllige APOs, auch sind 7-Zoll keine übliche und häufig anzutreffende Größe, selbst bei Newtons nicht, weshalb im Beispiel schon der gängige 8-Zöller herhalten musste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/IMG_1804.JPG&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;229&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/12_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;229&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das fällt mit 5-Zoll Apos und 6-Zoll Newtons schon deutlich leichter und so kann man dann auch mal zu einer praktischen Überprüfung der Rechnung kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da sieht man schon mal den qualitativ guten, soliden 5-Zoll Apo mit genau 127 mm Öffnung, also 12668 Quadratmillimetern Licht sammelnder Fläche. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch ähnliche ATM-Teleskope wie meinen 6 Zoll Newton, mit 152 mm Durchmesser der verspiegelten Fläche, die 18146 Quadratmillimeter beinhaltet, wovon die 1662 Quadratmillimeter des 46 mm messenden Fangspiegels abzuziehen sind, findet man zuweilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei diesem guten Newton verbleiben 16484 Millimeter im Quadrat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da bleiben sagenhafte 3816 Quadratmillimeter mehr Licht sammelnde Fläche übrig, die mein Newton allerdings bei Verspiegelung von FS und HS restlos aufbraucht, da es sich um &quot;normale&quot;, günstige Fernostware handelt.&amp;nbsp; Immerhin, der Strehl des Spiegelsets liegt um 0,9. Mechanik und Optik sind also richtig gut. Der oft massiv diskutierte Beitrag der Fangspiegelspinne dazu beträgt magere 150 mm und sie produziert keine Spikes, weil es eine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/100-gebogene-spinne&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gebogene Spinne&lt;/a&gt; ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei der Lichtsammelleistung herrscht im Äpfel/Birnenvergleich also näherungsweise Gleichstand, da beide Teleskope sinnvoll, im Rahmen der Design- und Öffnungsvorgaben und in vergleichbarer Qualität gebaut wurden und das eine Zoll mehr für den Newton sein darf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bleibt die Auflösung und die ist nun mal an Öffnung gebunden.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da haben wir für 6 Zoll Öffnung 0,77 Bogensekunden stehen, 5 Zoll Öffnung bringen es auf 0,91 Bogensekunden und das steht an den Geräten bei den Händlern immer dran, egal ob Plastiklinsen verbaut sind oder ein bis drei verschiedene, hochpräzise Sondergläser, egal ob es um ideal parabolisierte Glaskeramik oder den Kugelspiegel aus Flaschenglas geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Natürlich kommen da nur die wirklich Guten nahe ran und natürlich sollten wir vergleichbare Qualitäten vergleichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann stellt sich im Labor heraus, &lt;strong&gt;dass die MTF-Kurve (Modulationstransferfunktions-Kurve) des nicht obstruierten 5 Zoll Teleskops einen wesentlich glatteren Verlauf nimmt, aber eben kontinuierlich und bei allen Ortsfrequenzen unterhalb der Kurve für den Newton mit angemessener Obstruktion bleibt, dessen Auflösungsvermögen also nie erreicht. &lt;/strong&gt;Das sieht man auch im fairen, praktischen, beobachtenden Direktvergleich auf der Wiese, wenn sich mal eine der seltenen Gelegenheit ergibt.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Einschub aus aktuellem Anlass. Im Februar 2022&lt;/strong&gt; stolperte ich in einem Forum erneut über Einlassungen und eine Grafik zur MTF, bei der &lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;die Eckpunkte für die Auflösung von 200 mm und 250 mm Öffnung punktgenau gleich gesetzt wurden und dann zieht man mal eben linear den 50 mm Fangspiegel von der Öffnung ab und hat angeblich den Kontrastdurchmesser für das obstruierte Teleskop, der demnach eben nur der unobstruierten 200 mm Öffnung entsprechen soll. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Nee Leute, so geht das nicht, ich zeige hier aus meinem Beitrag &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/109-mtf-die-xxxte&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;MTF die XXXte&lt;/a&gt; nur mal die Grafik, in der die Auflösungskurven für 200 mm und 250 mm Öffnung richtig, also der Auflösung gemäß, gesetzt sind. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/MTF_perfekt_obstr_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Der Kleine kommt niemals an den Großen ran, auch bei Weitem nicht, wenn man den Großen um 20% obstruiert und es braucht schon Obstruktionswerte von bis zu 50% um den Kontrast des Großen in größeren Teilen unter die Werte des Kleinen zu drücken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;Näheres ist unter obigem Link nachzulesen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ILfuVd&quot;&gt;&lt;span class=&quot;hgKElc&quot;&gt;---------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Damit steht also auf dem Rechenblatt und gegebenenfalls auf dem Beobachtungsplatz, in Form von Teleskopen, der Beweis. Gib dem Newton ein Zoll mehr Öffnung und gut ist das. Die Nachteile sind kompensiert oder im Einzelfall sogar überkompensiert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Okay, beim Vergleich 11 Zoll Newton gegen 10 Zoll APO könnte das kippen, aber ich warte mal, bis den jemand anbietet. Irgendwie erscheint mir so ein 10 Zoll Monster-APO für Hobbyastronomen nicht mehr praxisgerecht. Oberhalb von 8 Zoll Öffnung ist für 99,9 % der Hobbyastronomen nur ein Spiegelteleskop machbar.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wir landen beim An- und auch beim Durchschauen auf der Spielwiese für Aussehen, Geschmack, Vorliebe, Ästhetik, Befindlichkeit, Wollen und dem passenden Vermögen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Alles Dinge über die man trefflich streiten oder trefflich schweigen kann, ganz nach Belieben und Publikum. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich denke, das Publikum ist aber nicht die alleinige Motivation für die Flut von nicht belegbaren Vorteilsbehauptungen zugunsten des ohnehin immer pauschalierten Refraktors. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man kann derzeit (2021) billig zusammengeschusterte 8 Zoll Newtons für 300-400 Euro bekommen. Ebenso funktional und optisch gute 8 Zoll Newtons mit belegter Qualität ab etwa 1000 Euro. Unter 8 Zoll Öffnung greift man auf der Suche nach hochwertigen Newtons von der Stange in aller Regel ins Leere. Da gibt es, abseits von speziellen Fotonewtons, fast auschließlich Billigware und dabei viel Schrott.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dagegen findet man im Amateursektor kaum einen Refraktor mit mehr als 6 Zoll, hat aber bis da hin, gerade im Bereich 3-5 Zoll Öffnung extrem viel Auswahl, auch in jeder Qualitätsstufe. Das geht von wirklich fein und visuell absolut farbrein bis zum schrottigen Spielzeug. Die billigsten Refraktoren mit 6 Zoll Öffnung fangen allerdings bei einem Preis von rund 900 Euro an, also da, wo beim 8 Zoll Newton bereits merklich höhere Qualitätsansprüche befriedigt werden. Leute die bereit sind für einen &quot;schönen&quot; Refraktor viel Geld auszugeben, zieren sich diesbezüglich bei einem Newton oder gar Dobson ganz erheblich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nehme ich dann noch hinzu, dass die &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;erste Voraussetzung für einen guten Newton&lt;/a&gt; sein guter Justagezustand ist, wird das Bild immer runder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zwar ist es nur noch ein Mythos aus (angeblich) &quot;guter alter Zeit&quot;, dass Refraktoren das Werk immer im Bestzustand verlassen und so gut wie nie eine Nachjustierung oder -zentrierung brauchen, aber beim Newton ist diesbezüglich ganz klar und immer der Nutzer seines Glückes Schmied. Das Teleskop braucht also, wie der Link zeigt, ein klein wenig Zuwendung von jemandem der gewillt ist, sich damit auseinander zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In Summe hat fast jeder Interessierte schon mal, neben schwächeren Kandidaten, einen kleinen, guten Refraktor gesehen, muss noch nicht mal ein APO gewesen sein, ein gut gefertigter 70/900er FH (Fraunhofer) oder ein 80/600er ED (Volksapo) reichen da völlig aus. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Diese gute Erfahrung wird ebenso unkritisch auf Größen hoch skaliert die man kaum kennt, wie die überwiegend schlechten Erfahrungen mit kleinen Newtons ohne Zögern dem System Newtonteleskop und der bösen Obstruktion an sich zugeschrieben werden, weil der Markt unterhalb von 6 - 8 Zoll Öffnung kaum etwas Brauchbares, gut Konstruiertes her gibt. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da bleiben wenige, halbwegs vergleichbare, real existierende Teleskope übrig, die als Schnittmenge in der relevanten Öffnungsklasse gelten können, welche ich mal großzügig mit 4 - 8 Zoll ansetze. Diese Vergleiche kann man manchmal auf Wiesen finden und genießen. In den angeblich darum geführten Debatten findet man sie eher nicht und der Genuss bleibt da auch auf der Strecke.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein wenig Fairness und Entspannung ist also gefragt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein paar grundsätzliche Kenntnisse über das ausgeübte Hobby und die Hilfsmittel dazu schaden auch nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann passt das locker:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gebt dem Newton ein Zoll mehr Öffnung und gut ist das...........&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2021/IMG_7880.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;467&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;..................unterm Himmel ganz bestimmt!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Einsteiger Teleskopkauf </title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/89-einsteiger-teleskopkauf"/>
		<published>2021-12-08T14:24:39+00:00</published>
		<updated>2021-12-08T14:24:39+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/89-einsteiger-teleskopkauf</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kein Einsteiger in die visuell beobachtende Astronomie weiß wirklich was er will.&lt;/strong&gt; Leute die gleich mit Fotografie starten wollen, wissen es schon gar nicht, aber das ist völlig normal und war bei mir, auch bei allen langjährigen Hobbyastronomen die ich kenne, nicht anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher soll man denn wissen, was einen besonders fasziniert, wenn man noch sehr wenig über die Objekte noch weniger über deren Beobachtungsmöglichkeiten weiß. Es ist dabei eigentlich egal ob ein Jugendlicher mit 12 Jahren an einem ersten Teleskop interessiert ist oder ein Erwachsener mit 21 oder 31 Jahren. Außer, dass selbstverständlich Mond und Planeten auf der Agenda stehen, hat man eventuell schon mal was von Deepsky gehört und auch bunte Bilder vom Hubble-Teleskop gesehen. Das wird wohl eher nichts mit den veranschlagten 100 bis 1000 Euro. Diese oft aufkeimende und noch öfter geschürte Befürchtung, die sich durchaus bestätigen wird, ist aber absolut kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Mond_2_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;136&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_2020_pastell.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;176&quot; height=&quot;138&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;138&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orion_Farbe_final_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;112&quot; height=&quot;138&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In aller Regel taucht dann noch das Problem auf, dass man zu Hause eher dürftige Beobachtungsbedingungen hat. Dazu muss man gar nicht innerstädtisch wohnen. Ein großes Dorf mit all seinen beleuchteten Häusern und Straßenzügen, das Industriegebiet östlich, das Einkaufszentrum südlich gelegen und alles durchgängig mit Festbeleuchtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, man muss raus aus dem Lichtsumpf um überhaupt die Milchstraße noch erkennen zu können. Egal ob das 2 Kilometer oder 50 Kilometer Wegstrecke bedeutet, das Teleskop muss transportabel sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In diesem Moment kommt es, auch dann wenn Berater mit Erfahrung an der Entscheidungsfindung beteiligt sind, in aller Regel zu einem sehr gefährlichen Kompromiss.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Gunsten des leichten Transports, eventuell sogar im Rucksack, auf dem Fahrrad und auch wegen Argumentationen bezüglich einfacherer Handhabung, wird die Öffnung des angedachten Teleskops drastisch reduziert und/oder es wird exorbitant teurer als zunächst gedacht. Da wird häufig unwissentlich und unnötig der Einstieg in den Ausstieg eingeläutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tendenz geht zu 60 mm bis maximal 100 mm Öffnung als f/5 bis f/6 Refraktor also mit kurzer Brennweite, schlicht weil der Tubus möglichst leicht, kurz und kompakt sein muss. Damit geht großes Feld. Für saubere Leistung am Planeten muss es dann schon ein ED oder APO sein und das geht ins Geld. Alternativ wird auch mal ein sehr kurz bauender, finanziell günstigerer 90 mm MAK ins Rennen geschickt, weil der ja farbrein ist und höhere Vergrößerungen kann, dafür kann er wieder kein großes Feld. Das Ganze azimutal auf möglichst leichten Stativen mit Videoneiger. Billig geht da auch nur als Wackeldackel mit schlechter Mechanik. Höhere Vergrößerungen machen damit keinen Spass, wobei bei dem Zahlenwert der Öffnung bis maximal dem doppelten der Öffnung vergrößerungstechnisch ohnehin Schicht im Schacht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich persönlich halte diesen Kompromiss unter den allermeisten Umständen für überflüssig, zumindest des Hinterfragens wert.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Mond und Planeten, auch für die interessante Beobachtung der &lt;strong&gt;Sonne im Weißlicht&lt;/strong&gt;, die viele Einsteiger noch gar nicht auf dem Schirm haben, muss man nicht raus aufs Feld und ins Dunkle. Zwingend erforderlich ist dazu allerdings spezielle Filterung, da beim ungeschützten Blick in die Sonne extreme Erblindungsgefahr besteht. Eine wirklich günstige und absolut sichere Variante stellen Objektivschutzfilter, z.B. aus Baader Sonnenfilter Folie visuell, dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/08_11_20_ar_12781_-_80_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2021/Sonne_09_05_21_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;248&quot; height=&quot;186&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2021/Sonne_24_03_2021_klein_bunt_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man möchte, kann man sich dann schon an solchen oder ähnlichen Zeichnungen versuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mond, Jupiter, Saturn, Mars, Venus und Merkur&lt;/strong&gt;, das geht auch in der Dämmerung, unter lichtverschmutztem Himmel erst recht. Es geht auch vom Balkon oder der Terrasse aus, oder aus dem Hof/Garten heraus.&amp;nbsp; Außerdem geht es dort auch mit deutlich mehr Öffnung, als viele Leute in dunkle Gefilde transportieren wollen oder können. So wichtig Dunkeladaption für Deepsky Beobachtung auch ist, bei Mond und Planeten ist sie sogar hinderlich. Nicht blendendes Umgebungslicht verringert die Dunkelanpassung der Augen, mit der auch eine unmerklich einsetzende Reduzierung der Sehschärfe, im Extremfall bis zu Faktor 5 einhergeht. Man vermeidet so auch Überstrahlung von Details und unangenehme Blendung durch das helle Objekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Mars_Kollektion_6_Z.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;322&quot; height=&quot;331&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Jupiter_top2jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;439&quot; height=&quot;330&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zeichnungen anhand von Beobachtungen mit meinem 6 Zoll Newton-Dobson auf dem Balkon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein 12-Zöller kommt nicht nur im Feld zum Einsatz sondern auch auf der Terrasse und da kann man auch mal abschätzen, was Öffnung am Planeten bringt. Man kann solche größeren Teleskope mitten in der Bebauung nicht regelmäßig bis an ihr Vergrößerungslimit treiben. Stellt man so ein Teil aber nicht da hin, wo 12 Stunden lang die Sonne Betonplatten erwärmt hat und belüftet den Tubus, dann gehen da schon mal 250fach + X mit einer detailreichen Licht- und Farbenfülle, die durch schlichte physikalische Gesetzmäßigkeiten kleineren Öffnungen nun mal verwehrt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2a.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;241&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;362&quot; height=&quot;241&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was diese Zeichnungen zeigen sieht man nicht in der ersten Nacht und nicht mit den Beilage Okularen des 350 Euro 6-Zoll Pakets, aber das ist keinesfalls unerreichbar weit weg oder extrem teuer. Mehr dazu kann man bei Bedarf in den Berichten auf dieser Seite nachlesen. Beide Teleskope sind Dobsons ohne Nachführung, allen Unkenrufen zum Trotz kann man so sogar zeichnen, wenn man denn will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Einsteiger, denen z.B. der eigentlich nur für Kurzstrecken oder eben mit dem Auto transportable 6 Zoll f/8 oder &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/46-zubehoer-zum-8-f-6-dobson&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;8 Zoll f/6 Standarddobson&lt;/a&gt; nicht transportabel genug ist, sehe ich z.B. die &lt;strong&gt;Skywatcher Heritage Flextube Dobsons&lt;/strong&gt; als durchaus geeignet an. Zwar könnte man die spartanische Ausstattung mit einem etwas groben 1 1/4 Zoll Okularauszugsstummel und der einfachen Tisch-Rockerbox bemängeln, aber dafür hat man einen voll justierbaren Newton der auch die 150 mm oder beim kleineren Modell 130 mm Öffnung der f/5 Parabolspiegel komplett ausnutzt. Das alles ist in dieser Teleskopklasse und für den Preis von 300-350 Euro keinesfalls selbstverständlich (siehe Fußnote am Ende des Beitrags). Bessere Ausstattung, mehr Qualität, das ganze fahrradtauglicher, mit 8 Zoll Öffnung, bei 8 Kilo Gewicht und andere gute Sachen kann man z.B. als Gitterrohr-/Zollstockdobsons kaufen. Das wird aber vom Teleskop bis zu passendem (Okular)Zubehör merklich bis sehr viel teurer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/img_0957.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;178&quot; height=&quot;268&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Heritage.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;266&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Reisedobs/IMG_5281.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;265&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wem das alles&amp;nbsp; nun nicht transportabel und leicht bedienbar genug ist, der könnte eventuell sogar gleich auf einen konventionellen 6-16 Zoll Dobson oder dann auch auf ein parallaktisch montiertes Teleskop bis etwa 8 Zoll Öffnung für zu Hause zurück greifen und für das leichte Wander-, Fahrrad- und Reisegepäck tatsächlich auf kleinere Öffnung setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil wir ja nun Planeten und Mond mit Öffnung satt von zu Hause aus anschauen &lt;strong&gt;muss das kleine Teleskop für den Transport ins Dunkle ja eigentlich nur noch Weitfeld bei geringer Vergrößerung können.&lt;/strong&gt; Es muss nicht mehr ganz so farbrein und höchstvergrößerungsfähig im Rahmen der gegebenen Öffnung sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit kommt man eventuell schon mit einem günstigeren Modell einfacherer Bauart hin. Ich bin sogar der Meinung, dass man für den Deepsky Einstieg, zum Kennenlernen des Himmels, der Sternbilder, und Beobachtungen vieler schöner Objekte mit niedrigen Vergrößerungen anstelle eines Weitfeld-Teleskops mit 50 mm bis 100 mm Öffnung durchaus an ein &lt;strong&gt;Fernglas mit 40-70 mm Öffnung&lt;/strong&gt; denken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Fall bietet sich der Kauf einer drehbaren &lt;strong&gt;Sternkarte&lt;/strong&gt; zum Fernglas an, wobei Opas Feldstecher aus dem 1970/90er Jahren durchaus ein besseres Bild liefern kann als heutige Discounterangebote im monatelang stinkenden Plastikmantel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fernglser_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;380&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/drehbare_sternkarte.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;381&quot; height=&quot;381&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein &quot;modernes&quot;, gutes 10x56 Fernglas mit ordentlichen 6° Feld und das alte, gut brauchbare Revue 8x40 Weitwinkel mit sagenhaften, allerdins nicht sehr randscharfen 9° Feld sind beide häufig im Einsatz und im Auto liegt auch noch ein 8x42 Fernglas für alle Fälle. Drehbare Sternkarten gibt es in vielen Formen und Größen, sogar Nachtleuchtend und teilweise mit einer Auswahl von leichten Beobachtungsobjekten direkt auf der Karte.&lt;span style=&quot;font-size: 8pt;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Neukauf ist man mit einem &lt;strong&gt;8x40&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;10x50&lt;/strong&gt; der Einsteigerklasse renomierter Hersteller für runde 100 Euro (empfohlener Verkaufspreis) auch ohne Kenntnisse über Fernglasbau und Optiktests meistens auf der sicheren Seite. Das spart auch Nerven, denn als ich vor einiger Zeit beim Diskounter mal für 30 Euro zuschlagen wollte, kam erst beim 8ten oder 9ten ausgepackten und begutachteten Glas ein brauchbares Exemplar ohne Doppelbilder und sonstige Macken. Die Angestellten hatten sich schon zu einer Gruppe formiert um meinem Treiben ein Ende zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber weiter, spätestens wenn es um höhere Vergrößerungen als 10fach, also z.B. mit einem der gängigen 15x70 Feldstecher geht, wird das freihändig ziemlich zittrig. Die Handunruhe überträgt sich bei mir schon mit 10fach deutlich. Irgendwo anlehnen oder das Fernglas auflegen ist hilfreich, Liegestuhl oder Isomatte sehr entlastend. Sehr gut brauchbar sind auch ausziehbare Einbein-Stative, die sich in guter Qualität sogar als Wanderstab eigenen können. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich habe die Fernglas-Empfehlung bewusst hinter die Empfehlung zu einem größeren &quot;Planetenteleskop&quot; gesetzt, denn wer ein Fernrohr will lässt sich eigentlich ungern mit einem Fernglas &quot;abspeisen&quot;. In der Fußnote gehe ich nochmalk auf die Kleinteleskope ein und auch darauf was man damit machen kann.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber wirklich so, dass es eine Unmenge an interessanten Objekten für Fernglasbeobachtungen gibt. Ein Fernglas kann man nun mal nahezu immer dabei haben und auch noch für alle möglichen andere Naturbeobachtungen sehr gut gebrauchen. Es gibt ganze Bücher und Webseiten die sich dem Thema Fernglasbeobachtung widmen, von Sternbildern, Sternmustern, Sternhaufen und (farbigen)Doppelsternen über Galaxien bis zu Emissionsnebeln ist alles dabei. Ich habe hier mal Beispiele von der Kometen- und Nova Beobachtung mit meinem 10x56 Fernglas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/18_07_20_komet_neowise_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Novae/Nova_in_Cass_2_gro_inv_2_OW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;325&quot; height=&quot;244&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sollte auch überlegen, eventuell gerade dann, wenn das Fernglas die Begeisterung für Deepsky gesteigert hat und über weitere Anschaffungen nachgedacht wird, dass man mit dem Fernglas entspannt und beidäugig unterwegs ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet viel mehr Licht als bei gleicher Öffnung mit einem Auge und gefühlt etwa den Faktor 1,4 bei der Vergrößerung. Wer ein Auge schließt,&amp;nbsp; durch das Fernglas mit dem anderen Auge den Mond eine Weile beobachtet und dann das zweite Auge öffnet, sieht was gemeint ist. Der Mond wird scheinbar deutlich größer. Unser Visus ist eben auf Sehen mit zwei Augen ausgelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist also sehr fraglich, ob man mit einem Einzelfernrohr von 76 mm Öffnung bei einer Minimalvergrößerung von etwa 15-fach wirklich so viel mehr sieht als mit einem 10x50 Fernglas. Das wird eventuell erst zu höheren Vergrößerungen hin spannender und dann kann man auch gleich die Öffnung etwas mehr steigern, soweit sich das mit den Transportmöglichkeiten und dem Transportwillen, der häufig viel entscheidender ist, vereinbaren lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spätestens hier wird auch der häufig zugunsten von kleinen Fernrohren angeführte Doppelnutzen der Minirefraktoren für Naturbeobachtung und Astronomie zumindest fragwürdig. Für Astronomie zu klein, für Naturbeobachtung zu unflexibel und mit fraglichem Mehrwert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es könnte sein. dass bei solchen Überlegungen dann am Ende ein bildstabilisierendes (Canon IS) Fernglas, ein Großfernglas mit Winkeleinblick und Wechselokularen oder ein leichter Reisedobson mit reichlich Öffnung heraus kommt. Das weiß jetzt noch niemand, weder der Einsteiger selbst noch der beste Berater. Auch einen kleinen, feinen Apo verliert ein visuell interessierter Hobbyastronom nie völlig aus dem Blick, auch wenn er mit Blick auf die Bedürfnisse und Wünsche eines Einsteigers nicht nur mir zu teuer erscheinen mag. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal ein ein Link zu einem guten Artikel von Sven Wienstein dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/der_kleine_apo.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Der kleine APO&quot;&gt;http://www.svenwienstein.de/HTML/der_kleine_apo.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste gute Fernglas wird wohl immer im Bestand bleiben. Sei es als Dauerreserve im Handschuhfach des Autos oder im Haus, nahe beim ersten &quot;Planetenteleskop&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abschließend&lt;/strong&gt; bleibt festzustellen, dass ich hier einen der Wege zum visuellen Einstieg beschreiben habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auch unter Lichtverschmutzung, in städtischer Umgebung kann man vom heimischen Balkon, der Terrasse oder dem Hof aus Mond und Planeten beobachten, je nach dem gehen die hellsten Deepsky Objekte auch noch. Dafür sollte die Öffnung nicht zu klein gewählt werden und es sollte ein möglichst farbreines Teleskop sein. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die oben genannten Dobsonteleskope mit 5 bis 8 Zoll Öffnung sind hier tauglich und liegen auch preislich im häufig genannten Rahmen bis maximal 500 Euro. &lt;/strong&gt;Zwischen 450 und 600 Euro gibt es z.B. schon einen 6 oder 8-Zöller mit PushTo, einer Technik die im Verbund mit dem eigenen Handy Objekte findet auf die man dann das Teleskop selbst positioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Will man so ein Teleskop weiter als 50 Meter ins Dunkle tragen/bringen, also wirklich transportieren, so lassen sich für die 5 Zoll Heritage Rucksacklösungen finden die tragbar sind, die 6 Zoll Variante bekommt man mit Einfallsreichtum noch aufs Fahrrad- oder Motorradgepäck und sogar ein 10 Zoll f/5 Dobsontubus passt noch quer auf die Rückbank der allermeisten Autos.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo&lt;/strong&gt; solcher Aufwand zu groß und &lt;strong&gt;kleineres Gepäck gefragt ist, rate ich zum Zweitfernrohr für die Reise.&lt;/strong&gt; Da wird dann große Öffnung als Reisedobson fürs Handgepäck ziemlich teuer oder man muss bei der Öffnung deutliche Abstriche machen, also auf 3-4 Zoll Öffnung und kurze Brennweite runter. Damit kommen, für kleines Packmaß bei schneller Einsatzbereitschaft, m.E. nur Linsenteleskope auf Stativ mit Videoneiger in Frage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Moment wird dann ein Fernglas als eine Alternative zum kleinen Reise- Zweitteleskop oder auch als erster Einstieg sehr interessant, zumal so ein Feldstecher für Naturbeobachtungen oft genug schon vorhanden ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein Weg von dem ich aus Erfahrung weiß, dass er auch mit einem eher kleinem Budgetrahmen von unter 100 Euro für das Fernglas und ab 300 Euro für das Teleskop mit Grundausstattung&amp;nbsp; funktioniert und Freude bereiten kann. Für Planeten und das was an sehr hellen Deepsky Objekten eventuell noch vom meistens eher ungünstigen Standort zu Hause gehen kann, empfehle ich eine Öffnung von mindestens 5 Zoll, also 130 mm, lieber schon 6 Zoll und verzichte dafür, bei kleinem Budget auf motorische Nachführung oder gar GoTo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Planeten lassen sich leicht auch ohne GoTo, mit Hilfe von Aufsuchkarten und Planetarium Programmen die man sich auf Computer und Handys herunterladen kann, finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Deepsky Objekte kann unter ungünstigen Umständen, oder einfach wenn die Geduld fehlt, GoTo oder auch PushTo als Aufsuchhilfe sehr nützlich sein. Unter ungünstigen Bedingungen empfiehlt sich dann aber zugleich noch mehr Öffnung und Ungeduld ist eine eher ungünstige Voraussetzung für das Hobby mit der beobachtenden Astronomie ganz allgemein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter guten Bedingungen und dunklem Himmel reicht ein Fernglas für Deepsky nicht nur zum Einstieg locker und lange Zeit aus. Es ist mir immer noch ein sehr geschätztes Beobachtungsinstrument und das nicht nur neben einem großen Teleskop sondern oft genug auch mal stattdessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manches geht nur mit einem Fernglas, weil für das Objekt schon ein etwas größeres Teleskop mit etwas mehr Brennweite den großen Himmelsausschnitt nicht mehr zeigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/12_07_20_komet_neowise_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;239&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/turtle_nebel_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;236&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Whirlpool_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;254&quot; height=&quot;137&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anderes geht nur mit einem größeren Teleskop, weil ein Feldstecher am Ort des Objekts nur einen mehr oder weniger schwarzen Himmel zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fußnote:&lt;/strong&gt; Es gibt einfach schrecklich viele schlecht zusammen geschusterte, billige Ferngläser und Einsteigerteleskope. Billig ist nur selten gleich bedeutend mit günstig und preisWERT, wie das z.B. bei den heute gängigen 6 Zoll bis 8 Zoll Standarddobsons für Ein- und Aufsteiger mit 1200 mm Brennweite der Fall ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Preislich niedriger angesiedelt und dazu transportabler sind die 5 bis 6 Zoll &quot;Tischdobsons&quot;, welche aufgrund der niedrigen Standhöhe nur kniend oder eben bequemer auf einem Tisch, einer Getränkekiste, einem Mauerpfosten pp oder einem niedrigen, aber stabilen Stativ betrieben werden können.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sind es nun, in der 200 bis 350 Euro Klasse, mit den Skywatcher Heritage Flextube Dobsons mit 130 mm (5 Zoll) und 150 mm (6 Zoll) Dobsons ausgerechnet jene Teleskope die aufgrund rudimentärer Ausstattung nach Spielzeug aussehen, in Wahrheit die derzeit einzigen ernst zu nehmenden Kandidaten am Markt, wenn es um Leistung im Rahmen gegebener Öffnung geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/104-test-test-test&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Test,Test,Test&lt;/a&gt; gibt es Hinweise, wie man schlechte Fernrohre erkennt und auch einem recht einfach durchzuführenden Test, ob ein Fernglas in Ordnung ist.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Hersteller gehen immer mehr dazu über, z.B. bei Newtons Justiereinheiten einzusparen, Spiegel auf Plastikdeckel zu kleben und das wird noch von Influencern als Innovation gepriesen. Man sollte hier konsequent darauf achten, ob es vom ins Auge gefassten Teleskop Bilder im Netz gibt, auf denen die Rückseite des Tubus und die dort hoffentlich vorhandenen Justiereinrichtungen zu sehen sind. Gleiches gilt für die Fangspiegelhalterung und die Streben. Gibt es von dem Teleskop nur Bilder in der Totalen und die Seitenansicht oder sieht man als hinteren Tubusabschluss nur einen glatten Deckel kann man schon fast sicher sein, dass etwas faul ist.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr darüber gibts unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/52-schieflagen-zwischen-theorie-und-praxis&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Schieflagen Theorie und Praxis?&quot;&gt;Schieflagen Theorie und Praxis&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Für Bastler........&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;öffnet sich durch diese ganze Misere ein weites Betätigungsfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft genug ist ja so ein kleines, nicht justierbares und/oder schlecht montiertes, also kaum zu bedienendes Teleskop vorhanden. Selbst an brauchbaren Teleskopen gibt es noch viel verstecktes Potenzial. so setzt z.B. die bereits empfohlene Skywatcher Heritage Dobsonserie (nur die voll justierbare Variante wird hier empfohlen!) auf einen sehr spartanischen 1 1/4 Zoll Okularauszug, der nur sehr leichte Okulare vernünftig trägt und etwas gewöhnungsbedürftig zu fokussieren ist. Immerhin nutzt er wenigstens die Öffnung und kann das gegebene Potenzial in Abbildungsleistung umsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit solchen Teleskopen macht man die ersten Schritte und die Faszination weicht entweder der Ernüchterung wenn der Reiz des Neuen verflogen ist oder sie bleibt, kann sogar gesteigert werden. Wird das Interesse größer kommt auch schnell ein größeres, zumindest ein anderes, besseres Teleskopin Frage oder eben die Befassung mit dem was vorhanden ist und mit der Frage, ob das eventuell zu verbessern sein könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann verbessert werden und zwar so gut wie immer und es ist auch egal, ob es ein 5 Zoll Skywatcher Heritage-Dobson oder ein gängiger 10 bis 16 Zoll Dobson ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe vor längerer Zeit, noch vor Erscheinen der Heritage Serie mal, aus Ärger über den vielen Murks der da zu kaufen ist und Einsteiger sofort wieder in den Ausstieg treiben kann, selbst ein typisches (Einsteiger)Teleskop mit dem Anspruch auf hohe Transprtabilität gebastelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein 114/660er Dobson. Dieses Konzept kann man aber mit ein paar Heimwerkerwerkzeugen selbst sehr leicht nachbauen und zum Beispiel auf die optischen Komponenten eines vorhandenen Teleskops anpassen. Ein Freeware Programm wie &lt;a href=&quot;https://www.otterstedt.de/atm/mynewton.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;MyNewton&lt;/a&gt; ist leicht mit den Grunddaten zu füttern und übernimmt die Konfiguration.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/114_660_Revival/114_660_BINOmittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/114_660_Revival/114_660_bau_OAZ_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Voraussetzung ist eigentlich nur, dass man jemanden kennt, der einen 3D-Drucker hat und z.B. &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/124-okularauszug-aus-dem-drucker&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;diesen niedrig bauenden Okularauszug&lt;/a&gt; fertigen kann. So etwas gibt es so nicht fertig zu kaufen und wenn ist der ein Vielfaches teurer als das ganze Teleskop. Natürlich kann man auch mit einem 1 1/4 Zoll Auszug, eventuell sogar dem vorhandenen (ohne die unsinnige Verlängerungshülse) , leben. Man muss halt wissen, dass sich das maximal erreichbare Feld im Übersichtsokular bei einem 130/650er Teleskop von 4° beim 2 Zoll Auszug auf 2,3°&amp;nbsp;mit 1 1/4 Zoll Okularauszug verringert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Dobson wurde Anfang 2023 nochmal überarbeitet, der entsprechende Bericht findet sich unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/22-teleskope/121-114-660-revival&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dobson 114/660 Revieval&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rockerbox Mini wird &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/123-rockerbox-mini&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nochmal gesondert so vorgestellt, dass der Nachbau problemlos klappen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/RB_Mini/RB_Mini__alle_Teile.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/RB_Mini/RB_Mini__mit_Teleskop_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;283&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kein Einsteiger in die visuell beobachtende Astronomie weiß wirklich was er will.&lt;/strong&gt; Leute die gleich mit Fotografie starten wollen, wissen es schon gar nicht, aber das ist völlig normal und war bei mir, auch bei allen langjährigen Hobbyastronomen die ich kenne, nicht anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher soll man denn wissen, was einen besonders fasziniert, wenn man noch sehr wenig über die Objekte noch weniger über deren Beobachtungsmöglichkeiten weiß. Es ist dabei eigentlich egal ob ein Jugendlicher mit 12 Jahren an einem ersten Teleskop interessiert ist oder ein Erwachsener mit 21 oder 31 Jahren. Außer, dass selbstverständlich Mond und Planeten auf der Agenda stehen, hat man eventuell schon mal was von Deepsky gehört und auch bunte Bilder vom Hubble-Teleskop gesehen. Das wird wohl eher nichts mit den veranschlagten 100 bis 1000 Euro. Diese oft aufkeimende und noch öfter geschürte Befürchtung, die sich durchaus bestätigen wird, ist aber absolut kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Mond_2_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;136&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_2020_pastell.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;176&quot; height=&quot;138&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;138&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orion_Farbe_final_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;112&quot; height=&quot;138&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In aller Regel taucht dann noch das Problem auf, dass man zu Hause eher dürftige Beobachtungsbedingungen hat. Dazu muss man gar nicht innerstädtisch wohnen. Ein großes Dorf mit all seinen beleuchteten Häusern und Straßenzügen, das Industriegebiet östlich, das Einkaufszentrum südlich gelegen und alles durchgängig mit Festbeleuchtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet, man muss raus aus dem Lichtsumpf um überhaupt die Milchstraße noch erkennen zu können. Egal ob das 2 Kilometer oder 50 Kilometer Wegstrecke bedeutet, das Teleskop muss transportabel sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In diesem Moment kommt es, auch dann wenn Berater mit Erfahrung an der Entscheidungsfindung beteiligt sind, in aller Regel zu einem sehr gefährlichen Kompromiss.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Gunsten des leichten Transports, eventuell sogar im Rucksack, auf dem Fahrrad und auch wegen Argumentationen bezüglich einfacherer Handhabung, wird die Öffnung des angedachten Teleskops drastisch reduziert und/oder es wird exorbitant teurer als zunächst gedacht. Da wird häufig unwissentlich und unnötig der Einstieg in den Ausstieg eingeläutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tendenz geht zu 60 mm bis maximal 100 mm Öffnung als f/5 bis f/6 Refraktor also mit kurzer Brennweite, schlicht weil der Tubus möglichst leicht, kurz und kompakt sein muss. Damit geht großes Feld. Für saubere Leistung am Planeten muss es dann schon ein ED oder APO sein und das geht ins Geld. Alternativ wird auch mal ein sehr kurz bauender, finanziell günstigerer 90 mm MAK ins Rennen geschickt, weil der ja farbrein ist und höhere Vergrößerungen kann, dafür kann er wieder kein großes Feld. Das Ganze azimutal auf möglichst leichten Stativen mit Videoneiger. Billig geht da auch nur als Wackeldackel mit schlechter Mechanik. Höhere Vergrößerungen machen damit keinen Spass, wobei bei dem Zahlenwert der Öffnung bis maximal dem doppelten der Öffnung vergrößerungstechnisch ohnehin Schicht im Schacht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich persönlich halte diesen Kompromiss unter den allermeisten Umständen für überflüssig, zumindest des Hinterfragens wert.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Mond und Planeten, auch für die interessante Beobachtung der &lt;strong&gt;Sonne im Weißlicht&lt;/strong&gt;, die viele Einsteiger noch gar nicht auf dem Schirm haben, muss man nicht raus aufs Feld und ins Dunkle. Zwingend erforderlich ist dazu allerdings spezielle Filterung, da beim ungeschützten Blick in die Sonne extreme Erblindungsgefahr besteht. Eine wirklich günstige und absolut sichere Variante stellen Objektivschutzfilter, z.B. aus Baader Sonnenfilter Folie visuell, dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/08_11_20_ar_12781_-_80_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2021/Sonne_09_05_21_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;248&quot; height=&quot;186&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2021/Sonne_24_03_2021_klein_bunt_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man möchte, kann man sich dann schon an solchen oder ähnlichen Zeichnungen versuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mond, Jupiter, Saturn, Mars, Venus und Merkur&lt;/strong&gt;, das geht auch in der Dämmerung, unter lichtverschmutztem Himmel erst recht. Es geht auch vom Balkon oder der Terrasse aus, oder aus dem Hof/Garten heraus.&amp;nbsp; Außerdem geht es dort auch mit deutlich mehr Öffnung, als viele Leute in dunkle Gefilde transportieren wollen oder können. So wichtig Dunkeladaption für Deepsky Beobachtung auch ist, bei Mond und Planeten ist sie sogar hinderlich. Nicht blendendes Umgebungslicht verringert die Dunkelanpassung der Augen, mit der auch eine unmerklich einsetzende Reduzierung der Sehschärfe, im Extremfall bis zu Faktor 5 einhergeht. Man vermeidet so auch Überstrahlung von Details und unangenehme Blendung durch das helle Objekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Mars_Kollektion_6_Z.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;322&quot; height=&quot;331&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Jupiter_top2jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;439&quot; height=&quot;330&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zeichnungen anhand von Beobachtungen mit meinem 6 Zoll Newton-Dobson auf dem Balkon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein 12-Zöller kommt nicht nur im Feld zum Einsatz sondern auch auf der Terrasse und da kann man auch mal abschätzen, was Öffnung am Planeten bringt. Man kann solche größeren Teleskope mitten in der Bebauung nicht regelmäßig bis an ihr Vergrößerungslimit treiben. Stellt man so ein Teil aber nicht da hin, wo 12 Stunden lang die Sonne Betonplatten erwärmt hat und belüftet den Tubus, dann gehen da schon mal 250fach + X mit einer detailreichen Licht- und Farbenfülle, die durch schlichte physikalische Gesetzmäßigkeiten kleineren Öffnungen nun mal verwehrt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2a.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;241&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;362&quot; height=&quot;241&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was diese Zeichnungen zeigen sieht man nicht in der ersten Nacht und nicht mit den Beilage Okularen des 350 Euro 6-Zoll Pakets, aber das ist keinesfalls unerreichbar weit weg oder extrem teuer. Mehr dazu kann man bei Bedarf in den Berichten auf dieser Seite nachlesen. Beide Teleskope sind Dobsons ohne Nachführung, allen Unkenrufen zum Trotz kann man so sogar zeichnen, wenn man denn will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Einsteiger, denen z.B. der eigentlich nur für Kurzstrecken oder eben mit dem Auto transportable 6 Zoll f/8 oder &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/46-zubehoer-zum-8-f-6-dobson&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;8 Zoll f/6 Standarddobson&lt;/a&gt; nicht transportabel genug ist, sehe ich z.B. die &lt;strong&gt;Skywatcher Heritage Flextube Dobsons&lt;/strong&gt; als durchaus geeignet an. Zwar könnte man die spartanische Ausstattung mit einem etwas groben 1 1/4 Zoll Okularauszugsstummel und der einfachen Tisch-Rockerbox bemängeln, aber dafür hat man einen voll justierbaren Newton der auch die 150 mm oder beim kleineren Modell 130 mm Öffnung der f/5 Parabolspiegel komplett ausnutzt. Das alles ist in dieser Teleskopklasse und für den Preis von 300-350 Euro keinesfalls selbstverständlich (siehe Fußnote am Ende des Beitrags). Bessere Ausstattung, mehr Qualität, das ganze fahrradtauglicher, mit 8 Zoll Öffnung, bei 8 Kilo Gewicht und andere gute Sachen kann man z.B. als Gitterrohr-/Zollstockdobsons kaufen. Das wird aber vom Teleskop bis zu passendem (Okular)Zubehör merklich bis sehr viel teurer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/img_0957.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;178&quot; height=&quot;268&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Heritage.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;266&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Reisedobs/IMG_5281.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;265&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wem das alles&amp;nbsp; nun nicht transportabel und leicht bedienbar genug ist, der könnte eventuell sogar gleich auf einen konventionellen 6-16 Zoll Dobson oder dann auch auf ein parallaktisch montiertes Teleskop bis etwa 8 Zoll Öffnung für zu Hause zurück greifen und für das leichte Wander-, Fahrrad- und Reisegepäck tatsächlich auf kleinere Öffnung setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil wir ja nun Planeten und Mond mit Öffnung satt von zu Hause aus anschauen &lt;strong&gt;muss das kleine Teleskop für den Transport ins Dunkle ja eigentlich nur noch Weitfeld bei geringer Vergrößerung können.&lt;/strong&gt; Es muss nicht mehr ganz so farbrein und höchstvergrößerungsfähig im Rahmen der gegebenen Öffnung sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit kommt man eventuell schon mit einem günstigeren Modell einfacherer Bauart hin. Ich bin sogar der Meinung, dass man für den Deepsky Einstieg, zum Kennenlernen des Himmels, der Sternbilder, und Beobachtungen vieler schöner Objekte mit niedrigen Vergrößerungen anstelle eines Weitfeld-Teleskops mit 50 mm bis 100 mm Öffnung durchaus an ein &lt;strong&gt;Fernglas mit 40-70 mm Öffnung&lt;/strong&gt; denken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Fall bietet sich der Kauf einer drehbaren &lt;strong&gt;Sternkarte&lt;/strong&gt; zum Fernglas an, wobei Opas Feldstecher aus dem 1970/90er Jahren durchaus ein besseres Bild liefern kann als heutige Discounterangebote im monatelang stinkenden Plastikmantel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fernglser_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;380&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/drehbare_sternkarte.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;381&quot; height=&quot;381&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein &quot;modernes&quot;, gutes 10x56 Fernglas mit ordentlichen 6° Feld und das alte, gut brauchbare Revue 8x40 Weitwinkel mit sagenhaften, allerdins nicht sehr randscharfen 9° Feld sind beide häufig im Einsatz und im Auto liegt auch noch ein 8x42 Fernglas für alle Fälle. Drehbare Sternkarten gibt es in vielen Formen und Größen, sogar Nachtleuchtend und teilweise mit einer Auswahl von leichten Beobachtungsobjekten direkt auf der Karte.&lt;span style=&quot;font-size: 8pt;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Neukauf ist man mit einem &lt;strong&gt;8x40&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;10x50&lt;/strong&gt; der Einsteigerklasse renomierter Hersteller für runde 100 Euro (empfohlener Verkaufspreis) auch ohne Kenntnisse über Fernglasbau und Optiktests meistens auf der sicheren Seite. Das spart auch Nerven, denn als ich vor einiger Zeit beim Diskounter mal für 30 Euro zuschlagen wollte, kam erst beim 8ten oder 9ten ausgepackten und begutachteten Glas ein brauchbares Exemplar ohne Doppelbilder und sonstige Macken. Die Angestellten hatten sich schon zu einer Gruppe formiert um meinem Treiben ein Ende zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber weiter, spätestens wenn es um höhere Vergrößerungen als 10fach, also z.B. mit einem der gängigen 15x70 Feldstecher geht, wird das freihändig ziemlich zittrig. Die Handunruhe überträgt sich bei mir schon mit 10fach deutlich. Irgendwo anlehnen oder das Fernglas auflegen ist hilfreich, Liegestuhl oder Isomatte sehr entlastend. Sehr gut brauchbar sind auch ausziehbare Einbein-Stative, die sich in guter Qualität sogar als Wanderstab eigenen können. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich habe die Fernglas-Empfehlung bewusst hinter die Empfehlung zu einem größeren &quot;Planetenteleskop&quot; gesetzt, denn wer ein Fernrohr will lässt sich eigentlich ungern mit einem Fernglas &quot;abspeisen&quot;. In der Fußnote gehe ich nochmalk auf die Kleinteleskope ein und auch darauf was man damit machen kann.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber wirklich so, dass es eine Unmenge an interessanten Objekten für Fernglasbeobachtungen gibt. Ein Fernglas kann man nun mal nahezu immer dabei haben und auch noch für alle möglichen andere Naturbeobachtungen sehr gut gebrauchen. Es gibt ganze Bücher und Webseiten die sich dem Thema Fernglasbeobachtung widmen, von Sternbildern, Sternmustern, Sternhaufen und (farbigen)Doppelsternen über Galaxien bis zu Emissionsnebeln ist alles dabei. Ich habe hier mal Beispiele von der Kometen- und Nova Beobachtung mit meinem 10x56 Fernglas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/18_07_20_komet_neowise_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Novae/Nova_in_Cass_2_gro_inv_2_OW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;325&quot; height=&quot;244&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sollte auch überlegen, eventuell gerade dann, wenn das Fernglas die Begeisterung für Deepsky gesteigert hat und über weitere Anschaffungen nachgedacht wird, dass man mit dem Fernglas entspannt und beidäugig unterwegs ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet viel mehr Licht als bei gleicher Öffnung mit einem Auge und gefühlt etwa den Faktor 1,4 bei der Vergrößerung. Wer ein Auge schließt,&amp;nbsp; durch das Fernglas mit dem anderen Auge den Mond eine Weile beobachtet und dann das zweite Auge öffnet, sieht was gemeint ist. Der Mond wird scheinbar deutlich größer. Unser Visus ist eben auf Sehen mit zwei Augen ausgelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist also sehr fraglich, ob man mit einem Einzelfernrohr von 76 mm Öffnung bei einer Minimalvergrößerung von etwa 15-fach wirklich so viel mehr sieht als mit einem 10x50 Fernglas. Das wird eventuell erst zu höheren Vergrößerungen hin spannender und dann kann man auch gleich die Öffnung etwas mehr steigern, soweit sich das mit den Transportmöglichkeiten und dem Transportwillen, der häufig viel entscheidender ist, vereinbaren lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spätestens hier wird auch der häufig zugunsten von kleinen Fernrohren angeführte Doppelnutzen der Minirefraktoren für Naturbeobachtung und Astronomie zumindest fragwürdig. Für Astronomie zu klein, für Naturbeobachtung zu unflexibel und mit fraglichem Mehrwert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es könnte sein. dass bei solchen Überlegungen dann am Ende ein bildstabilisierendes (Canon IS) Fernglas, ein Großfernglas mit Winkeleinblick und Wechselokularen oder ein leichter Reisedobson mit reichlich Öffnung heraus kommt. Das weiß jetzt noch niemand, weder der Einsteiger selbst noch der beste Berater. Auch einen kleinen, feinen Apo verliert ein visuell interessierter Hobbyastronom nie völlig aus dem Blick, auch wenn er mit Blick auf die Bedürfnisse und Wünsche eines Einsteigers nicht nur mir zu teuer erscheinen mag. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal ein ein Link zu einem guten Artikel von Sven Wienstein dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/der_kleine_apo.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Der kleine APO&quot;&gt;http://www.svenwienstein.de/HTML/der_kleine_apo.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste gute Fernglas wird wohl immer im Bestand bleiben. Sei es als Dauerreserve im Handschuhfach des Autos oder im Haus, nahe beim ersten &quot;Planetenteleskop&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abschließend&lt;/strong&gt; bleibt festzustellen, dass ich hier einen der Wege zum visuellen Einstieg beschreiben habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auch unter Lichtverschmutzung, in städtischer Umgebung kann man vom heimischen Balkon, der Terrasse oder dem Hof aus Mond und Planeten beobachten, je nach dem gehen die hellsten Deepsky Objekte auch noch. Dafür sollte die Öffnung nicht zu klein gewählt werden und es sollte ein möglichst farbreines Teleskop sein. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die oben genannten Dobsonteleskope mit 5 bis 8 Zoll Öffnung sind hier tauglich und liegen auch preislich im häufig genannten Rahmen bis maximal 500 Euro. &lt;/strong&gt;Zwischen 450 und 600 Euro gibt es z.B. schon einen 6 oder 8-Zöller mit PushTo, einer Technik die im Verbund mit dem eigenen Handy Objekte findet auf die man dann das Teleskop selbst positioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Will man so ein Teleskop weiter als 50 Meter ins Dunkle tragen/bringen, also wirklich transportieren, so lassen sich für die 5 Zoll Heritage Rucksacklösungen finden die tragbar sind, die 6 Zoll Variante bekommt man mit Einfallsreichtum noch aufs Fahrrad- oder Motorradgepäck und sogar ein 10 Zoll f/5 Dobsontubus passt noch quer auf die Rückbank der allermeisten Autos.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo&lt;/strong&gt; solcher Aufwand zu groß und &lt;strong&gt;kleineres Gepäck gefragt ist, rate ich zum Zweitfernrohr für die Reise.&lt;/strong&gt; Da wird dann große Öffnung als Reisedobson fürs Handgepäck ziemlich teuer oder man muss bei der Öffnung deutliche Abstriche machen, also auf 3-4 Zoll Öffnung und kurze Brennweite runter. Damit kommen, für kleines Packmaß bei schneller Einsatzbereitschaft, m.E. nur Linsenteleskope auf Stativ mit Videoneiger in Frage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Moment wird dann ein Fernglas als eine Alternative zum kleinen Reise- Zweitteleskop oder auch als erster Einstieg sehr interessant, zumal so ein Feldstecher für Naturbeobachtungen oft genug schon vorhanden ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein Weg von dem ich aus Erfahrung weiß, dass er auch mit einem eher kleinem Budgetrahmen von unter 100 Euro für das Fernglas und ab 300 Euro für das Teleskop mit Grundausstattung&amp;nbsp; funktioniert und Freude bereiten kann. Für Planeten und das was an sehr hellen Deepsky Objekten eventuell noch vom meistens eher ungünstigen Standort zu Hause gehen kann, empfehle ich eine Öffnung von mindestens 5 Zoll, also 130 mm, lieber schon 6 Zoll und verzichte dafür, bei kleinem Budget auf motorische Nachführung oder gar GoTo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Planeten lassen sich leicht auch ohne GoTo, mit Hilfe von Aufsuchkarten und Planetarium Programmen die man sich auf Computer und Handys herunterladen kann, finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Deepsky Objekte kann unter ungünstigen Umständen, oder einfach wenn die Geduld fehlt, GoTo oder auch PushTo als Aufsuchhilfe sehr nützlich sein. Unter ungünstigen Bedingungen empfiehlt sich dann aber zugleich noch mehr Öffnung und Ungeduld ist eine eher ungünstige Voraussetzung für das Hobby mit der beobachtenden Astronomie ganz allgemein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter guten Bedingungen und dunklem Himmel reicht ein Fernglas für Deepsky nicht nur zum Einstieg locker und lange Zeit aus. Es ist mir immer noch ein sehr geschätztes Beobachtungsinstrument und das nicht nur neben einem großen Teleskop sondern oft genug auch mal stattdessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manches geht nur mit einem Fernglas, weil für das Objekt schon ein etwas größeres Teleskop mit etwas mehr Brennweite den großen Himmelsausschnitt nicht mehr zeigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/12_07_20_komet_neowise_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;239&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/turtle_nebel_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;236&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Whirlpool_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;254&quot; height=&quot;137&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anderes geht nur mit einem größeren Teleskop, weil ein Feldstecher am Ort des Objekts nur einen mehr oder weniger schwarzen Himmel zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fußnote:&lt;/strong&gt; Es gibt einfach schrecklich viele schlecht zusammen geschusterte, billige Ferngläser und Einsteigerteleskope. Billig ist nur selten gleich bedeutend mit günstig und preisWERT, wie das z.B. bei den heute gängigen 6 Zoll bis 8 Zoll Standarddobsons für Ein- und Aufsteiger mit 1200 mm Brennweite der Fall ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Preislich niedriger angesiedelt und dazu transportabler sind die 5 bis 6 Zoll &quot;Tischdobsons&quot;, welche aufgrund der niedrigen Standhöhe nur kniend oder eben bequemer auf einem Tisch, einer Getränkekiste, einem Mauerpfosten pp oder einem niedrigen, aber stabilen Stativ betrieben werden können.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sind es nun, in der 200 bis 350 Euro Klasse, mit den Skywatcher Heritage Flextube Dobsons mit 130 mm (5 Zoll) und 150 mm (6 Zoll) Dobsons ausgerechnet jene Teleskope die aufgrund rudimentärer Ausstattung nach Spielzeug aussehen, in Wahrheit die derzeit einzigen ernst zu nehmenden Kandidaten am Markt, wenn es um Leistung im Rahmen gegebener Öffnung geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/104-test-test-test&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Test,Test,Test&lt;/a&gt; gibt es Hinweise, wie man schlechte Fernrohre erkennt und auch einem recht einfach durchzuführenden Test, ob ein Fernglas in Ordnung ist.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Hersteller gehen immer mehr dazu über, z.B. bei Newtons Justiereinheiten einzusparen, Spiegel auf Plastikdeckel zu kleben und das wird noch von Influencern als Innovation gepriesen. Man sollte hier konsequent darauf achten, ob es vom ins Auge gefassten Teleskop Bilder im Netz gibt, auf denen die Rückseite des Tubus und die dort hoffentlich vorhandenen Justiereinrichtungen zu sehen sind. Gleiches gilt für die Fangspiegelhalterung und die Streben. Gibt es von dem Teleskop nur Bilder in der Totalen und die Seitenansicht oder sieht man als hinteren Tubusabschluss nur einen glatten Deckel kann man schon fast sicher sein, dass etwas faul ist.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr darüber gibts unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/52-schieflagen-zwischen-theorie-und-praxis&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Schieflagen Theorie und Praxis?&quot;&gt;Schieflagen Theorie und Praxis&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Für Bastler........&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;öffnet sich durch diese ganze Misere ein weites Betätigungsfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft genug ist ja so ein kleines, nicht justierbares und/oder schlecht montiertes, also kaum zu bedienendes Teleskop vorhanden. Selbst an brauchbaren Teleskopen gibt es noch viel verstecktes Potenzial. so setzt z.B. die bereits empfohlene Skywatcher Heritage Dobsonserie (nur die voll justierbare Variante wird hier empfohlen!) auf einen sehr spartanischen 1 1/4 Zoll Okularauszug, der nur sehr leichte Okulare vernünftig trägt und etwas gewöhnungsbedürftig zu fokussieren ist. Immerhin nutzt er wenigstens die Öffnung und kann das gegebene Potenzial in Abbildungsleistung umsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit solchen Teleskopen macht man die ersten Schritte und die Faszination weicht entweder der Ernüchterung wenn der Reiz des Neuen verflogen ist oder sie bleibt, kann sogar gesteigert werden. Wird das Interesse größer kommt auch schnell ein größeres, zumindest ein anderes, besseres Teleskopin Frage oder eben die Befassung mit dem was vorhanden ist und mit der Frage, ob das eventuell zu verbessern sein könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann verbessert werden und zwar so gut wie immer und es ist auch egal, ob es ein 5 Zoll Skywatcher Heritage-Dobson oder ein gängiger 10 bis 16 Zoll Dobson ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe vor längerer Zeit, noch vor Erscheinen der Heritage Serie mal, aus Ärger über den vielen Murks der da zu kaufen ist und Einsteiger sofort wieder in den Ausstieg treiben kann, selbst ein typisches (Einsteiger)Teleskop mit dem Anspruch auf hohe Transprtabilität gebastelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein 114/660er Dobson. Dieses Konzept kann man aber mit ein paar Heimwerkerwerkzeugen selbst sehr leicht nachbauen und zum Beispiel auf die optischen Komponenten eines vorhandenen Teleskops anpassen. Ein Freeware Programm wie &lt;a href=&quot;https://www.otterstedt.de/atm/mynewton.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;MyNewton&lt;/a&gt; ist leicht mit den Grunddaten zu füttern und übernimmt die Konfiguration.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/114_660_Revival/114_660_BINOmittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/114_660_Revival/114_660_bau_OAZ_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Voraussetzung ist eigentlich nur, dass man jemanden kennt, der einen 3D-Drucker hat und z.B. &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/124-okularauszug-aus-dem-drucker&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;diesen niedrig bauenden Okularauszug&lt;/a&gt; fertigen kann. So etwas gibt es so nicht fertig zu kaufen und wenn ist der ein Vielfaches teurer als das ganze Teleskop. Natürlich kann man auch mit einem 1 1/4 Zoll Auszug, eventuell sogar dem vorhandenen (ohne die unsinnige Verlängerungshülse) , leben. Man muss halt wissen, dass sich das maximal erreichbare Feld im Übersichtsokular bei einem 130/650er Teleskop von 4° beim 2 Zoll Auszug auf 2,3°&amp;nbsp;mit 1 1/4 Zoll Okularauszug verringert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Dobson wurde Anfang 2023 nochmal überarbeitet, der entsprechende Bericht findet sich unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/22-teleskope/121-114-660-revival&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dobson 114/660 Revieval&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rockerbox Mini wird &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/123-rockerbox-mini&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nochmal gesondert so vorgestellt, dass der Nachbau problemlos klappen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/RB_Mini/RB_Mini__alle_Teile.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/RB_Mini/RB_Mini__mit_Teleskop_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;283&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>AP-Ignoranz und die Folgen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen"/>
		<published>2021-03-14T16:35:14+00:00</published>
		<updated>2021-03-14T16:35:14+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;März 2021&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Immer wieder, auch aktuell wieder in einigen Foren, werden Meinungen im Widerstreit der Systeme hoch gehandelt. Wieder einmal fallen faktische und praktische Überlegungen zu, für die visuelle Beobachtung am Teleskop, wesentlich wichtigeren und grundsätzlichen Sachverhalten unter den großen Tisch der Mythen-Pflege, ausschweifende und irrelevante Ausflüge in fotografische Beweis- und Irreführungen inklusive. Unsere eigenen Augen, unser Visus, das ist der relevante Sensor und wir sind damit auch nicht in der Lage, Licht über den Faktor Zeit zu sammeln.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/img_1439_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;363&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/AP_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;274&quot; height=&quot;365&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt; also AP (Austrittspupille) Fernrohr/Okular und EP (Eintrittspupille) Auge muss passen, sonst verschenken wir vorhandene Leistung. Verschenkte Leistung kann man, wenn man um die Umstände weiß, in Spezialfällen sogar bewusst in Kauf nehmen, aber noch einiges mehr ist zu beachten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wenn ein Newton/Dobson mit der Hauptspiegelzelle über den Schotter schleift und damit im Bodenseeing badet ist ein Refraktor oder MAK&amp;nbsp; allein deswegen besser dran, weil er da 1 bis 1,5 Meter drüber steht und nicht, weil per se ein geschlossenes System gegen Seeing resistenter ist. Man kann den Newton durch Maßnahmen wie geeignete Lüftung und passende Tubusdämmung, selbst im Schotter schleifend, auf das Niveau der anderen Systeme und auch locker darüber hinweg heben. Selbstverständlich hat man auch bei diesen Systemen jede Menge thermisches Verbesserungspotenzial.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Okay, tausend mal durchgekaut, wer das nicht will wird seine Meinung nie ändern und sollte oder muss halt auf einen Newton, bzw. auf einen guten Teil seines Potenzials, verzichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Aber da wird ja auch noch der miese Kontrast bemüht, totsicher durch Obstruktion verursacht. Obstruktion bringt zwar ein MAK oder SC meist in deutlich größerem Maße ein als ein gut gebauter Newton, aber die zaubern den Nachteil irgendwie, da sind die Mutmaßungen vielfältig, weg.......oder was?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In der Praxis kann man,&amp;nbsp;unter durchschnittlichem 5 Mag Himmel, einen 8 Zoll MAK und einen 8 Zoll Newton nebeinander stellen und richtet mal mit einem 30er WA Okular oder auch einem 31er Nagler auf M 42 oder M 82 aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Als weiteres und ins Bild gesetztes Beispiel, ein Ausschnitt aus Markarians Kette (Virgo Galaxienhaufen)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Virgo-AP-Mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;286&quot; /&gt; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Virgo-optimal2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;287&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Bild der Objekte im Newton ist bei diesem Okularwechsel mit den 30 mm Okularen immer schwächer, matter, aufgehellter, detailärmer, kontrastärmer.....nur kann der Newton dafür gar nichts. Das muss so sein, denn wir beobachten im Newton (meist mit einen Öffnungsverhältnis von f/5) mit 6 mm AP bei 33fach und im MAK (meist f/10) bei 3 mm AP mit 66fach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Geben wir dem Newton ein ordentliches 15 mm Okular haben wir da ebenfalls 66fach bei 3 mm Austrittspupille und von der Abbildungsgüte her, bei vergleichbaren Qualitäten, keinen Unterschied. Selbst Leute, die schon mal etwas von diesen Zusammenhängen hörten, erstaunt häufig die Tatsache, dass erst eine Halbierung der Okularbrennweite hier tatsächlichen Gleichstand bringt. Unnötig zu erwähnen, dass solche Umstände auch bei kontrastierenden Vergleichen von f/7,5 APOs und f/5 Newtons selten berücksichtigt werden, aber physikalisch/optisch immer präsent sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es gibt ja sogar den Extremfall, dass man bei Tageslicht Beobachtungen mit obstruierten Spiegelteleskopen und langbrennweitigen Okularen, die 5-7 mm oder noch mehr AP liefern, den schwebenden Fangspiegelschatten als mittige, unscharfe Verdunklung im Bild sehen kann. Das liegt schlicht daran, dass wir dieses 7 mm große, helle &quot;Okularbild&quot; am Tage mit einer Pupillenöffnung des Auges von 2 bis 3 mm oder auch darunter betrachten. Wir schneiden die äußeren Bereiche ab und verringern damit massiv die Öffnung. Der Fangspiegel bleibt aber logischer Weise gleich groß. Diese riesige Obstruktion/Abschattung wird, da sich eine Optik nicht selbst abbilden kann, durch einen im Bild schwebenden Schatten sichtbar. Das Problem ist unten, im linken Bild zu sehen, tritt vor allem bei kleinen und hoch obstruierten, also mit großem&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kirche_klein_schatten_ok.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;291&quot; /&gt; &amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/kirche_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;291&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Fangspiegel im Verhältnis zum Hauptspiegel versehenen, Spiegelteleskopen auf. Das lässt sich, wie das rechte Bild zeigt, durch höhere Vergrößerung, also Beobachtung mit kleinerer, zur EP passenden AP, beheben. Man muss das nicht exakt treffen, aber zu krass sollte das Mißverhältnis und damit die Abblendung der Öffnung, nicht sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Solche Anwendungen großer AP am Tage sind also komplett unsinnig, aber auch Nachts nimmt man mit zu großer AP schon mal einen Öffnungsverlust in Kauf. Im Übrigen wirklich &quot;NUR&quot; Öffnungsverlust. Der Öffnungsverlust durch Über-AP wirkt sich maßgeblich auf die Bildhelligkeit aus und nicht so offensichtlich auf die Auflösung, da bei so großer AP das Auflösungsvermögen der vollen Öffnung gar nicht abgerufen wird.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ob ich mit einem 200/1000er Fernrohr und Okular X schaue oder mit dem auf 140/1000 &quot;abgeblendeten&quot; Fernrohr und dem X Okular schaue, das Gesichtsfeld, also der sichtbare Himmelsausschnitt, bleibt gleich. Ist da allerdings ein 50 mm Fangspiegel drin steigt die Obstruktion von 25% auf 36% und das nur wegen Über-AP. Das Auflösungsvermögen verringer sich und die Änderung des Öffnungsverhältnisses von f/5 (200/1000) auf f/7,1 (140/1000) kann sich, in Teilbereichen, auch positiv auf die Abildungsleistung auswirken, z.B. weniger Newtonkoma und/oder Okulare zeigen weniger Okularasti.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Für Leute, die mit solchem theoretischen Geschreibsel auf Kriegsfuß stehen, auch für Solche, die ihre eigene Meinungsfestigkeit haben, empfehle ich immer, so was mal ganz für sich und am Teleskop zu überprüfen. Wer z.B. meint, dass er nur etwas Licht, aber keine Auflösung verliert, wenn er vom Teleskop 7 mm oder 5 mm AP angeboten bekommt, aber mit 4 mm oder 2,5 mm EP (Eintrittspupille Auge (siehe die ersten zwei Bilder im Beitrag!) beobachtet, kann das mit jedem Fernrohr einfach testen. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ein Übersichtsokular mit entsprechender AP ins Fernrohr, ein Sternfeld mit möglichst vielen schwachen, gerade so erkennbaren Sternen beobachten, dann schnell eine kleine Kartonscheibe mit einem mittigen Loch der halben Größe direkt vor die Augenlinse im Okular legen und wieder das Sternfeld beobachten. Wer wahlweise Obstruktionseinflüsse ausschalten will, kann auch einen Refraktor nehmen. Das ist ein Test der Sinn macht, denn das Okularbild müssen wir in einem exakten Abstand, exakt fokussiert und mit exakt zentrierter Pupille betrachten, nur dann sehen wir das was uns das Fernrohr zeigt, tatsächlich und voll umfänglich. Davon schneidet unsere Iris als Blende, wenn sie zu klein ist, etwas ab und das macht dann die künstliche Blende vor der Augenlinse des Okulars. Man sollte für die grundsätzliche Klärung schon einen deutlichen AP-Unterschied am Okular/Auge herstellen um auch ein sicheres Ergebnis zu haben. Zu den subtileren Zusammenhängen rund um die AP komme ich noch später.&lt;/em&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So was hilft sehr beim Erkenntnisgewinn und früher passierte es mir häufig, dass nach solchen praktischen Vorschlägen die Foren-Diskussion verebbte. Beobachtungsergebnisse wurden allerdings auch nie übermittelt, dabei geht es doch ums Beobachten.......!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wer beide Situationen beobachtet stellt fest, dass es in dem Moment ein Fehler ist, die Iris das Okularbild beschneiden zu lassen, wo man das bestmögliche Bild betrachten möchte. Ein Fehler, der nicht dem Teleskop und seinen Eigenschaften, auch nicht der Obstruktion, zuzuschreiben ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Warum wirkt sich das alles nicht nur im Extrem, sondern sogar schon früh, im sinnvoll nutzbaren Bereich und auch schon ohne Öffnungsbeschneidung, so gravierend aus? Ist da mehr als nur die reine AP, also &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/42-grundsaetzliches-zur-ap&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Austrittspupille&quot;&gt;Austrittspupille &lt;/a&gt;, Vergrößerungs-/Auflösungsrechnung?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;JA! Viel mehr! &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zunächst mal finden wir kaum noch Beobachtungsstandorte, die einen 6 Mag Himmel und damit gute Voraussetzungen für die Anwendung von 6 mm AP am Fernrohr, ohne Nutzung von Filtern wie UHC und O III bieten. Viele von uns müssen unter 4-5 Mag Himmel zurecht kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst unter 6 Mag Himmel ist der Himmelshintergrund bei Anwendung von 4 mm oder 5 mm AP noch längst nicht schwarz, sondern mehr oder weniger grau aufgehellt und nähert sich erst bei 2-3 mm AP tieferem Schwarz an. Natürlich verteilt sich auch die Helligkeit unseres Objekts auf eine größere Fläche, es wird (auf den Punktausschnitt betrachtet) quasi dunkler, dafür wird es aber eben auch, im Ganzen betrachtet, größer. Allein dadurch kann manches kleine, schwache Objekt schon über unsere Wahrnehmungsschwelle gehoben werden..........hab ich früher auch mal so geschrieben, das stimmt auch grundsätzlich, ist aber bei Weitem nicht alles.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Es ist zwar AP/Vergrößerungssache, aber es kommen noch einige Eigenheiten unserer Augen, unseres Visus, zum Tragen, die schlicht faszinierend sind.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ich zeige nun in der Folge einige Grafiken. Das geht sicher professioneller, aber für hiesige Zwecke reichen sie aus. Es gilt immer,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;sie möglichst vollflächig auf den Bildschirm zu holen,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;sie mit verschiedenen Abständen vom Bildschirm zu betrachten,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;sie bei Tages-/Kunstlicht und auch im völlig dunklen Raum zu betrachten.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die untereinander gesetzten Punkte haben immer exakt den gleichen Grauton, in den letzten vier Spalten die gleiche Farbe. Nur der Hintergrund ändert sich. Das ist auch in der nächsten Grafik so, hier sind die Hintergründe und Objektpunkte feiner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_2_kk.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_2_kk.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;399&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;abgestuft und oben sowie unten sind noch (Pixel)Nebelflecken mit stetig und gleichmäßig wachsenden Intensitäten aufgetragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit diffusen Nebelflecken hat unser Visus offensichtlich etwas mehr Probleme als mit scharf abgegrenzten Punkten. Das macht die folgende Grafik noch deutlicher, die Schärfe oder Unschärfe einer Kante zwischen zwei unterschiedlich hellen Flächen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;420&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;spielt eine Rolle, aber auch hier sind wir erstaunlich gut gerüstet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun noch eine Darstellung bei der, neben dem dunkleren Hintergrund, auch ein Größenzuwachs des Objekts berücksichtigt wird, wie er bei Anwendung kleinerer AP durch höhere Vergrößerung mit den Okularen an einem Teleskop zu sehen ist und&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;416&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;dann nochmal mit etwas Schärfeverlust, wie er ja bei beginnender Dunkeladaption einsetzt und sich bis zu Faktor 5 steigern kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2_unscharf_klein.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_unscharf_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;416&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Diese Tafeln und auch die im weiteren Verlauf folgenden Grafiken machen sehr deutlich, wie wichtig es für ambitionierte Beobachtungen ist, eine enge Brennweitenstaffelung der Okulare anzustreben, um an verschiedenen Standorten mit unterschiedlicher Himmelsqualität die verschiedensten Objekte mit extrem unterschiedlicher Helligkeit und Ausdehnung, auf die sich diese Helligkeit bei höchst unterschiedlichen Kontrasten verteilt, optimal beobachten zu können. Nur mit der passenden AP unterstützen wir unseren Visus bei der Objekterkennung optimal.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Grundsätzlich geht es immer um das Wechselspiel zwischen der Helligkeit des Objektes selbst, seiner Auflösung und Größe, sowie der Hintergrundhelligkeit. Unser Visus ist darauf ausgelegt, sich immer das Optimum an Wahrnehmung zu holen. Die Intensitäten, auch die Farben der Punkte sind in der jeweiligen Spalte immer gleich. Dennoch sehen wir sie in einigen Bereichen deutlich unterschiedlich hell/farbig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Unser Visus priorisiert also ganz offensichtlich deutliche Erkennbarkeit durch Kontrast und lässt Farb- und Intensitätstreue schon mal den Bach runter gehen. Wo der vorhandene Kontrastunterschied eigentlich schon zu schwach wird, kompensiert unser Visus das......irgendwie. Das scheint mir mehr als eine Art Kontrastverstärkung&amp;nbsp; mit der Qualität einer nicht linearen, sondern eher logarithmischen Kontrastreserve des Auges/Visus, wie sie häufig angeführt wird, zu sein. Es ist für mich wirklich erstaunlich, wie spät unser Visus diese Kontrastverstärkung quasi &quot;aufgibt&quot; und so einen Punkt mit dem Hintergrund verschmelzen lässt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit der Veränderung des Betrachtungsabstandes kann man verschiedene Vergrößerungen/Auflösungen simulieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine m.E. sehr anschauliche Auflösung wird in diesem Artikel angeboten (Ausnahmsweise mal ein Link ins www.).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/hauchduenner-hochleistungsrechner&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/hauchduenner-hochleistungsrechner&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Absatz über die verschiedenen Ganglienzelltypen wird erklärt, dass und vor allem wo und warum es zu dieser beobachteten Kontrastverstärung an den hell/dunkel Übergängen kommt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Anschluss noch eine sehr interessante Reihe von Grafiken zur Sensibilität unseres visuellen Wahrnehmungssystems, bei der (wie zuvor schon empfohlen) ein Wechsel zwischen der Betrachtung als Vollbild und im Hellen und im Dunklen sehr wichtig ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_1_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_1_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wir versuchen jeweils möglichst viel Detail im mittleren Feld zu erfassen und versuchen auch mal möglichst schnell zwischen den drei Grafiken zu wechseln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_2_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_2_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das lässt sich durchaus auf unsere Beobachtungspraxis übertragen. Wir sollten wirklich die bestmögliche AP wählen und darüber hinaus sehr dringend alles was an Licht nicht zur Beobachtung gehört, also nicht durch das Okular ans Auge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_3_3.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_3_3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;kommt, konsequent vermeiden. So verschieben wir das für unseren Visus erreichbare Optimum deutlich in Richtung mehr (Detail)Wahrnehmung mit der gleichen Optik unter den gleichen äußeren Voraussetzungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der schnelle Wechsel zwischen den drei Grafiken, auch schneller Wechsel zwischen heller und dunkler Umgebung macht auch deutlich, dass es bei der Steigerung der Wahrnehmung wohl erst zweitrangig auf den sehr wichtigen Grad der &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis&quot; title=&quot;Dunkeladaption&quot;&gt;Dunkeladaption&lt;/a&gt; ankommen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit geeigneter AP und Störlichtabschirmung kann man sehr schnell eine enorme Steigerung an Detailfülle, Intensität und günstigstenfalls (an geeigneten Objekten) sogar Farbe erzielen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Ganze nochmal etwas modifiziert und in rund, also quasi Okularanblick:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_2_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_3_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_3_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_3.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;590&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Systemfragen kommen später, viel später, irgendwann mal, lange danach, unter ferner liefen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;------ Im Übrigen ist die Intensität (Sättigung und Deckung) und der Helligkeitswert der jeweiligen Punkte auch in den letzten Grafiken absolut gleich. Interessierte können sich solche und ähnliche Bilder in jedem x-beliebigen Zeichen und Grafikprogramm leicht selbst erstellen um sich das Gezeigte anschaulicher zu machen und für sich zu überprüfen.------&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zur Verdeutlichung der Auswirkungen in der Praxis eignen sich Galaxien, wie der eingangs gezeigte Ausschnitt aus Markarians Kette, ganz hervorragend. Grundsätzlich ist aber die Anwendung der optimalen Austrittspupille bei allen Objektklassen entscheidend hilfreich. Abschließend nochmal am Beispiel des &lt;strong&gt;P&lt;/strong&gt;lanetarischen&lt;strong&gt; N&lt;/strong&gt;ebels&lt;strong&gt; NGC 40 im Kepheus.&lt;/strong&gt; Dieser &lt;strong&gt;PN&lt;/strong&gt; steht eigentlich immer so hoch, dass Horizontdunst oder partielle horizont nahe Aufhellungen nicht für wechselnden Erfolg verantwortlich gemacht werden können. Auch reagiert er schlecht auf O III Filterung, ein UHC kann etwas helfen, aber ohne Filter kann man ihn unter brauchbarem Himmel auch finden. Die grundsätzliche Himmelsqualität entscheidet, ab welcher AP der Hintergrund überhaupt dunkel genug wird um nicht nur den Zentralstern zu sehen und ihn dann eben für ein Sternchen wie viele andere zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_schwach2_gro_.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_schwach2_gro_.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;471&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die zarte Nebelhülle kommt erst mit stärker werdendem Kontrast zum Hintergrund immer besser heraus,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_subopt2_Gro_.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_subopt2_Gro_.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;474&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;also bei dunklerem Himmel. Bei kleinerer AP durch höhere Vergrößerung. Zunächst als rundlich ovale Aufhellung um den Zentralstern und&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_optimal2_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_optimal2_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;483&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;wenn alles passt kommt man mit einem normalen 12-Zöller, unter ganz normalen hiesigen Bedingungen (5,5 Mag + x), durchaus zu solchen Anblicken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Natürlich braucht es an einem solch schwachen Ojekt für mehr als bloße Lokalisierung/Erkennung auch einen brauchbar guten Himmel, aber man kann mit der passenden AP noch sehr viele Details gewinnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Übrigen funktionieren solche Grafiken nicht nur am Monitor, auch bei Betrachtung ordentlicher Ausdrucke kommt man zu den Ergebnissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Außerdem lohnt es bei entsprechendem Interesse sehr, mit möglicher Weise vorhandenen, guten Farbfiltern, egal ob rot, grün, blau oder gelb, variabeln Polfiltern oder Graufiltern verschiedener Dämpfung zu experimentieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So lässt sich Einiges, was bei der Beobachtung mehr oder weniger auffällt, in aller Ruhe nachvollziehen und/oder überprüfen. Auch kann man im Raum stehenden Behauptungen oder Mutmaßungen über Ursachen von Beobachtungen auf den Grund gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So oft z.B. gesagt wird, man könne unter Licht verschmutztem Himmel mit leichter Graufilterung, etwa an &lt;strong&gt;schwachen Galaxien,&lt;/strong&gt; noch was rauskitzeln, wird dem auch widersprochen, weil eben eine &lt;strong&gt;GX&lt;/strong&gt; Licht in allen Wellenlängen aussendet und dadurch ebenso geschwächt wird wie der Hintergrund, sodass keine Wirkung zu erwarten sei. Eine Wirkung wie bei Band- oder Linienfiltern, die einen Gutteil des Lichts zugunsten der gewünschten Linien ausfiltern ist ja tatsächlich nicht gegeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Dazu nochmal diese Grafik:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;419&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man betrachte sich, möglichst im abgedunkelten Raum, nun die einzelnen Felder, zunächst besonders jene, die gerade noch so eine Objekterkennung zulassen, unter Verwendung der stufenlosen Helligkeitseinstellungen eines variablen Polfilters oder nehme ersatzweise Graufilter mit verschiedenen Durchlasswerten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man kommt bei der Kombination von Feldern und Filtereinstellungen tatsächlich auf gewinnbringende Möglichkeiten, die durchaus den Unterschied zwischen nicht sehen und sehen ausmachen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wie ist das möglich?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich neige zu einer Erklärung, die sich aus der Betrachtung der Felder mit deutlich stärkerem Objektkontrast im Wechsel zwischen freiem Auge und Polfilter vor dem Auge besser erschließt. Der Polfilter schluckt die weniger hellen Außenbereiche des Objekts, schlägt sie quasi dem Hintergrund zu und lässt nur den kleineren, dafür aber ausreichend hellen Kernbereich übrig, der sogar heller erscheint, obwohl er eigentlich nur schärfer abgegrenzt ist. Der sanfte Übergang des Objekts in den Hintergrund entfällt, diese schärfere Abgrenzung macht das Objekt besser sichtbar, weil der Kontrast am Übergang vom Hintergrund zum Objekt höher ist. Das funktioniert, so lange das Objekt für eine Detektion durch den Visus ausreichend groß bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wo wir gerade bei Filtern sind, können wir auch mal die Tatsache beleuchten, dass z.B. der &lt;strong&gt;Orionnebel, Messier 42&lt;/strong&gt;, durchaus so hell ist, dass wir ihn mit einem Orange oder Rotfilter, unter Anwendung möglichst großer AP, für unsere Augen rötlich einfärben können. Das geht, obwohl viele Leute Stein und Bein schwören, dass &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/54-farbsehen&quot;&gt;Farbsehen &lt;/a&gt;an Deepsky Objekten unmöglich ist. Es ist IHNEN unmöglich. Grundsätzlich ist es möglich, sogar ohne Filter. Viel Öffnung hilft viel, ab 5-6 Zoll Öffnung geht es für manche Menschen schon los, ab 10 Zoll haben schon mehr Leute eine Chance.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So sieht das aus. Man sieht, dass dunkler Himmel auch sehr hilft und die AP-Spanne liegt, je nach Öffnung und persönlichem Visus, zwischen 7 mm und 2 mm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_grn_rot_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_BLAUgrn_rot_1_unscharf.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;419&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es kann durchaus sein, dass es Menschen gibt, die mehr und intensivere Farbe sehen. Ich komme unter meinen Bedingungen, z.B. mit dem 12-Zöller, an M 42 durchaus in den mittleren Bereich der unteren Reihe,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Farben_im_Orionnebel_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Farben_im_Orionnebel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;274&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;mit 6-8 Zoll Öffnung bleibts unten links bis zu den beiden rechten Feldern in der Reihe darüber.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit Filter wird das alles intensiver, geht in Richtung unten ganz rechts, ist aber auch völlig anders strukturiert. Für mich kommen mit UHC oder O III Filter auch bläulichgraue Eindrücke hinzu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch an vielen &lt;strong&gt;Planetarischen Nebeln&lt;/strong&gt; kann man neben grünlichen auch bläuliche Farben sehen und es sind gerade die kleinen, aber sehr hellen Scheibchen, wie z.B. der Eskimo oder solche wo es der Name schon andeutet, wie z.B. das Katzenauge oder der Blue Snowball.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;176&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So sehe ich diese Beiden, das geht auch durchaus bis unter 2 mm AP und ohne Filter, denn solche und noch kleinere PNs brauchen schon höhere Vergrößerungen, bis sie richtig Fläche zeigen. Da sie teilweise sehr hell sind, ist trotz kleiner AP dann Farbsehen möglich. Außerdem hat man, da wo die Möglichkeit der Auflösung besteht, ohne Filter in aller Regel die besseren Chancen auf die Sichtung des Zentralsterns. Da jeder Stern Licht in allen Farben abstrahlen (Kontinuumstrahler) wird durch die Filter ein Teil seines Weißlichts ebenso ausgefiltert wie Störlicht, der Stern also geschwächt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;PNs sind die passende Überleitung zu &lt;strong&gt;Planeten&lt;/strong&gt;, auch hier wird mit kleiner AP und hoher Vergrößerung, also unter möglichst guter Ausnutzung der teleskopseitig vorgegebenen Auflösung beobachtet, auch schon mal darüber hinaus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man sieht bereits in kleinen Teleskopen einen rötlichen Mars. Saturn hingegen kommt bei visueller Beobachtung erst in größeren Teleskopen zu mehr als einem weiß- gräulichen Beige-Ton mit etwas variabler Intensität. Auch Jupiter braucht schon mehr als 4 Zoll Öffnung um über ein leicht ins bräunliche gehendes schwarz/weiß Bild hinaus zu kommen wobei der GRF (Großer Rote Fleck) zart lachsrosa überhaucht sein kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da man zusätzlich an Kleinteleskopen dazu neigt, deutliche Übervergrößerungen anzuwenden um die vorhandenen, aber eben teils sehr winzigen Details etwas größer zu haben und so dem Auge zugänglicher zu machen, sieht das häufig genug dann richtig schwarz/weiß aus. Selbst wenn man für Teleskop und Auge kräftig überzieht, machen die resultierenden Unschärfen (unter anderem durch einsetzende Dunkeladaption) das Bild nicht völlig kaputt. Die harten Kontraste halten schon was aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1_unscharf_3.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1_unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nehmen wir hingegen ein Teleskop doppelter Öffnung, bleiben mit gleichen Vergrößerungen bei größerer AP und damit im Rahmen förderlicher Vergrößerungen für Teleskop und unseren Visus, kommen deutlich mehr Farbe und aufgelöste Details ins Spiel. Unserem Visus bieten sich wesentlich mehr Kontraste zur Verarbeitung an, das sieht bei mir etwa so aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2_Unscharf_3.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2_Unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der Himmel, auch der kleine Mondschatten, ist durch größere AP nicht mehr ganz so rabenschwarz. Durch die Farberkennung ergeben sich weichere und vielschichtigere Kontraste. Dieses Bild leidet dann auch deutlich mehr bei Unschärfen durch Übervergrößerung oder auch durch Seeing, wie sie das rechte Bild andeutet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man kann also sagen, dass Kleinteleskope, zumindest wenn sie gute Optiken haben, durchaus den Anreiz zur Übervergrößerung bieten, weil nur so die vorhandenen, aber z.B. bei 100fach doch teils sehr winzigen Details, sich gegebenenfalls auch noch doppelt so groß und damit leichter erkennbar darstellen lassen. Der totale Zusammenbruch der Kontraste und damit auch der Bildschärfe erfolgt, auch bei Überlastung des Visus, relativ spät.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit zunehmender Optikgröße und Auflösung lässt sich das allerdings, auch an guten und sehr guten Optiken, immer weniger nutzen, bis es sogar an Objekten mit komplexeren Strukturen und Farben ins Gegenteil umschägt und Übervergrößerung Kontraste immer deutlicher verschmiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich habe oben, aus reiner Gewohnheit und weil ich das am Teleskop immer mache, beim farbigen Bild des Jupiter die passende AP, also eine angenehme Bildhelligkeit gewählt. Sollte das, z.B. wegen eingeschränkter Vergrößerungsmöglichkeiten durch Seeing, über die AP nicht gelingen, sorge ich durch passende Lichtdämpfung und/oder nicht blendendes Umgebungslicht dafür, dass Blendung und Überstrahlung durch ein zu helles Bild ausgeschlossen sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Gegensatz zu dem relativ hoch kontrastierten schwarz/weiß Bild, welches&amp;nbsp; bei kleinen Öffnungen zu sehen ist, selbst wenn man sie überzieht, sieht Blendung und Überstrahlung bei größeren Öffnungen in etwa so aus wie auf dem linken Bild.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahltjpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahltjpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahlt_unscharf_ok.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahlt_unscharf_ok.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Kommt dann noch waberndes Seeing hinzu wird es richtig grausam.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Licht mittels Graufilter zu dämpfen und/oder für Umgebungslicht zu sorgen, um die Dunkeladaption der Augen schon im Ansatz zu verhindern, ist hier sehr hilfreich und meistens schon ausreichend, um eine erhebliche Steigerung der sichtbaren Detailfülle zu erzielen, Bild links.&amp;nbsp; Man kann für sich da durchaus &quot;Richtwerte&quot; ermitteln. Wer Jupiters Helligkeit bei 0,7mm AP für sich als ideal empfindet, wird für diese Helligkeit bei 1,4mm AP einen 4x Grau einsetzen müssen. 220fach am 12-Zöller gehen fast immer, sind aber eben 1,4mm AP, die 430fach für die optimale Helligkeit sind längst nicht so oft möglich. Bleibe ich mit 220fach so gut wie ungestöert von Seeing, schalte Überstrahlung und Blendung durch einen 4x Graufilter aus, habe ich zwar für 12 Zoll Öffnung einen relativ kleinen, dafür aber einen extrem ruhigen, sehr scharfen und detailreichen Jupiter im Okular. Bei mehr Vergrößerung oder bei Verwendung eines Binoansatzes (Aufteilung des Lichts) tut es auch ein 2x Grau oder man setzt gleich auf einen variablen Polfilter und kann sich die Helligkeit immer genau passend einstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_1.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_unscharf_OK.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_unscharf_OK.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch das Herantasten an die maximale, Seeing verträgliche Vergrößerung, also kleinere AP ist hilfreich. Bei der Planetenbeobachtung können auch Farbfilter hilfreich sein. Z.B. verstärkt schon ein Gelbfilter die Kontraste der Bänder auf Jupiter und hilft auch etwas gegen Seeingstörungen, da er einen Teil des Lichts mit kürzeren Wellenlängen ausblendet. Kürzere Wellenlängen sind deutlich stärker von Seeing betroffen als lange Wellen. Der Grat ist allerdings schmal, wie das rechte Bild zeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man kann nun fragen, warum es nötig ist, solche Techniken so ausführlich zu schildern. Nunja, im Jahre 2022 steht z.B. an durchaus auffindbarer Stelle im Internet folgendes zu lesen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;.....Bei gegebener Vergrößerung erscheinen Mond/Planeten mit größerer Öffnung aufgrund des größeren Lichtsammelvermögens und größeren AP natürlich wesentlich heller als im Refraktor. Die Folge ist, dass feine Details dann für das Auge mitunter überstrahlt und unsichtbar sind, obwohl sie vom Teleskop rein physikalisch aufgelöst werden. Der kleinere Refraktor zeigt dann also subjektiv mehr Details als der große Spiegel.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt; &lt;strong&gt;Bei Sternwartenführungen&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;habe ich dies selbst schon oft erlebt&lt;/strong&gt; und es wurde von Besuchern oft als Frage an mich herangetragen: Im 20'' Cassegrain zeigt der Mond nur unwesentlich mehr Details als im 5'' Mak bei gleicher Vergrößerung. &lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Beide Teleskope wurden ohne Filter benutzt.&lt;/span&gt; Diese und ähnliche Beobachtungen an Planeten habe ich schon oft gemacht......&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Man macht also Führungen mit Besuchern und tut nichts dafür, dass die Besucher sehen, was tatsächlich zu sehen wäre, wenn man denn die Teleskope richtig bedienen würde. Da fällt sogar manchen Besuchern etwas auf.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun gut, weiter geht es mit Möglichkeiten noch mehr rauszuholen.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Für mich hat sich hier, nach einigen Fehlschlägen, ein passender &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/40-binoansatz-faszination-mit-grenzen&quot;&gt;Binoansatz&lt;/a&gt; gefunden. Lichtverteilung auf zwei Kanäle und eine um Faktor 1,4 größer erscheindende Abbildung bei gleicher AP sehe ich als entscheidende Vorteile.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;433&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Wahl der passenden AP ist an allen Teleskopen, an allen Objekten, an allen Standorten von absolut entscheidender Bedeutung.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Das Seeing in all seinen Erscheinungsformen&lt;/a&gt; kommt als weiteres Problemfeld für größere Öffnungen hinzu, wobei man auch hier viel tun kann, seine Möglichkeiten zu verbessern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;An dieser Stelle sei aus dem verlinkten Beitrag zum Seeing auszugsweise erwähnt, dass wir sehr häufig nur dann zu optimalen Ergebnissen kommen, wenn wir am Schnittpunkt zwischen akzeptablem Seeinginfluss und der passernden AP genau wissen, was wir tun. Wir können ihn, in Grenzen aber merklich und sehr hilfreich, in die eine oder andere Richtung verschieben. Sehr deutlich wird das nicht nur bei Mond und Planetenbeobachtungen, sondern auch im Bereich Deep Sky.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei Doppelsternbeobachtungen muss z.B. zwingend das erforderliche Maß an Auflösungsvermögen her, also ein Mindestmaß an Öffnung und Auflösung. Kommt man dabei in den Bereich wo Seeing mit aufgelöst wird, gilt es einige Problemstellungen zu lösen um mit den eigenen Augen zu bestmöglichen Ergebnissen zu kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die Beispielgrafik&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;zeigt einen Doppelstern mit extrem unterschiedlicher Helligkeit, wobei man mit zunehmender Vergrößerung/Auflösung, z.B. durch größere Öffnung und/oder entsprechend höhere Brennweite, zwar Abstand gewinnt aber auch, hier angenommene, stärkere Seeingeinflüsse auflöst. Ganz rechts sind schon die so genannten &quot;Speckles&quot; angedeutet, in die sich Sterne bei zu schlechtem Seeing zerlegen. Dennoch wird deutlich, dass die Erkennung und Trennung als Doppelstern eventuell sogar leichter gelingt als im Bild ganz links. Ein Mindestmaß an Öffnung und Auflösung wird eben vom Sternsystem vorgegeben. Irgendwann ist das teuerste und weltbeste Kleinteleskop auflösungstechnisch zu klein.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_5.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;220&quot; height=&quot;104&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Je kleiner man den Abbildungsmaßstab wählt, um so schwieriger wird das, Seeing hin, Seeing her. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Übrigen kann es in der Praxis, also am Teleskop, sehr hilfreich sein, etwas Seeing in Kauf zu nehmen, also mehr Öffung und/oder Vergrößerung an den Start zu bringen und das Licht mit einem Graufilter oder Doppelpolfilter etwas zu dämpfen. Die durch Seeing verursachte Streuung des Lichts in die Fläche wird so abgedunkelt und erkennbares Licht auf die helleren Kernbereiche&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt; reduziert.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1_grau.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1_grau.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;647&quot; height=&quot;307&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Alles wird etwas dunkler, aber das kann helfen. Irgendwann, wenn das Seeing allzu schlecht ist, hilft aber gar nichts mehr, wie die nächsten Grafiken zeigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_schlecht_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;152&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_schlecht_grau_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;152&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der Doppelstern ist, seeingbedingt, nicht mehr als Solcher erkennbar. Die tanzenden &quot;Speckles&quot; überlagern sich und verschwimmen zu einem Lichtbrei in dem höchstens noch blickweise Einzelheiten erkennbar sind. Da weiß man aber dann kaum noch, ob das real existierende Details oder zufällige, durch Seeing erzeugte, Annordnungen sind. Dann hilft auch extremes Abdunkeln durch Lichtdämpfung, wie im Bild rechts, nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sehr wichtig, grundsätzlich und vorrangig bleibt dabei also immer, Seeingeinflüsse nach Möglichkeit zu vermeiden, zumindes zu minimieren.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;März 2021&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Immer wieder, auch aktuell wieder in einigen Foren, werden Meinungen im Widerstreit der Systeme hoch gehandelt. Wieder einmal fallen faktische und praktische Überlegungen zu, für die visuelle Beobachtung am Teleskop, wesentlich wichtigeren und grundsätzlichen Sachverhalten unter den großen Tisch der Mythen-Pflege, ausschweifende und irrelevante Ausflüge in fotografische Beweis- und Irreführungen inklusive. Unsere eigenen Augen, unser Visus, das ist der relevante Sensor und wir sind damit auch nicht in der Lage, Licht über den Faktor Zeit zu sammeln.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/img_1439_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;363&quot; height=&quot;363&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/AP_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;274&quot; height=&quot;365&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt; also AP (Austrittspupille) Fernrohr/Okular und EP (Eintrittspupille) Auge muss passen, sonst verschenken wir vorhandene Leistung. Verschenkte Leistung kann man, wenn man um die Umstände weiß, in Spezialfällen sogar bewusst in Kauf nehmen, aber noch einiges mehr ist zu beachten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wenn ein Newton/Dobson mit der Hauptspiegelzelle über den Schotter schleift und damit im Bodenseeing badet ist ein Refraktor oder MAK&amp;nbsp; allein deswegen besser dran, weil er da 1 bis 1,5 Meter drüber steht und nicht, weil per se ein geschlossenes System gegen Seeing resistenter ist. Man kann den Newton durch Maßnahmen wie geeignete Lüftung und passende Tubusdämmung, selbst im Schotter schleifend, auf das Niveau der anderen Systeme und auch locker darüber hinweg heben. Selbstverständlich hat man auch bei diesen Systemen jede Menge thermisches Verbesserungspotenzial.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Okay, tausend mal durchgekaut, wer das nicht will wird seine Meinung nie ändern und sollte oder muss halt auf einen Newton, bzw. auf einen guten Teil seines Potenzials, verzichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Aber da wird ja auch noch der miese Kontrast bemüht, totsicher durch Obstruktion verursacht. Obstruktion bringt zwar ein MAK oder SC meist in deutlich größerem Maße ein als ein gut gebauter Newton, aber die zaubern den Nachteil irgendwie, da sind die Mutmaßungen vielfältig, weg.......oder was?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;In der Praxis kann man,&amp;nbsp;unter durchschnittlichem 5 Mag Himmel, einen 8 Zoll MAK und einen 8 Zoll Newton nebeinander stellen und richtet mal mit einem 30er WA Okular oder auch einem 31er Nagler auf M 42 oder M 82 aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Als weiteres und ins Bild gesetztes Beispiel, ein Ausschnitt aus Markarians Kette (Virgo Galaxienhaufen)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Virgo-AP-Mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;286&quot; /&gt; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Virgo-optimal2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;287&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Bild der Objekte im Newton ist bei diesem Okularwechsel mit den 30 mm Okularen immer schwächer, matter, aufgehellter, detailärmer, kontrastärmer.....nur kann der Newton dafür gar nichts. Das muss so sein, denn wir beobachten im Newton (meist mit einen Öffnungsverhältnis von f/5) mit 6 mm AP bei 33fach und im MAK (meist f/10) bei 3 mm AP mit 66fach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Geben wir dem Newton ein ordentliches 15 mm Okular haben wir da ebenfalls 66fach bei 3 mm Austrittspupille und von der Abbildungsgüte her, bei vergleichbaren Qualitäten, keinen Unterschied. Selbst Leute, die schon mal etwas von diesen Zusammenhängen hörten, erstaunt häufig die Tatsache, dass erst eine Halbierung der Okularbrennweite hier tatsächlichen Gleichstand bringt. Unnötig zu erwähnen, dass solche Umstände auch bei kontrastierenden Vergleichen von f/7,5 APOs und f/5 Newtons selten berücksichtigt werden, aber physikalisch/optisch immer präsent sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es gibt ja sogar den Extremfall, dass man bei Tageslicht Beobachtungen mit obstruierten Spiegelteleskopen und langbrennweitigen Okularen, die 5-7 mm oder noch mehr AP liefern, den schwebenden Fangspiegelschatten als mittige, unscharfe Verdunklung im Bild sehen kann. Das liegt schlicht daran, dass wir dieses 7 mm große, helle &quot;Okularbild&quot; am Tage mit einer Pupillenöffnung des Auges von 2 bis 3 mm oder auch darunter betrachten. Wir schneiden die äußeren Bereiche ab und verringern damit massiv die Öffnung. Der Fangspiegel bleibt aber logischer Weise gleich groß. Diese riesige Obstruktion/Abschattung wird, da sich eine Optik nicht selbst abbilden kann, durch einen im Bild schwebenden Schatten sichtbar. Das Problem ist unten, im linken Bild zu sehen, tritt vor allem bei kleinen und hoch obstruierten, also mit großem&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kirche_klein_schatten_ok.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;291&quot; /&gt; &amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/kirche_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;291&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Fangspiegel im Verhältnis zum Hauptspiegel versehenen, Spiegelteleskopen auf. Das lässt sich, wie das rechte Bild zeigt, durch höhere Vergrößerung, also Beobachtung mit kleinerer, zur EP passenden AP, beheben. Man muss das nicht exakt treffen, aber zu krass sollte das Mißverhältnis und damit die Abblendung der Öffnung, nicht sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Solche Anwendungen großer AP am Tage sind also komplett unsinnig, aber auch Nachts nimmt man mit zu großer AP schon mal einen Öffnungsverlust in Kauf. Im Übrigen wirklich &quot;NUR&quot; Öffnungsverlust. Der Öffnungsverlust durch Über-AP wirkt sich maßgeblich auf die Bildhelligkeit aus und nicht so offensichtlich auf die Auflösung, da bei so großer AP das Auflösungsvermögen der vollen Öffnung gar nicht abgerufen wird.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ob ich mit einem 200/1000er Fernrohr und Okular X schaue oder mit dem auf 140/1000 &quot;abgeblendeten&quot; Fernrohr und dem X Okular schaue, das Gesichtsfeld, also der sichtbare Himmelsausschnitt, bleibt gleich. Ist da allerdings ein 50 mm Fangspiegel drin steigt die Obstruktion von 25% auf 36% und das nur wegen Über-AP. Das Auflösungsvermögen verringer sich und die Änderung des Öffnungsverhältnisses von f/5 (200/1000) auf f/7,1 (140/1000) kann sich, in Teilbereichen, auch positiv auf die Abildungsleistung auswirken, z.B. weniger Newtonkoma und/oder Okulare zeigen weniger Okularasti.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Für Leute, die mit solchem theoretischen Geschreibsel auf Kriegsfuß stehen, auch für Solche, die ihre eigene Meinungsfestigkeit haben, empfehle ich immer, so was mal ganz für sich und am Teleskop zu überprüfen. Wer z.B. meint, dass er nur etwas Licht, aber keine Auflösung verliert, wenn er vom Teleskop 7 mm oder 5 mm AP angeboten bekommt, aber mit 4 mm oder 2,5 mm EP (Eintrittspupille Auge (siehe die ersten zwei Bilder im Beitrag!) beobachtet, kann das mit jedem Fernrohr einfach testen. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ein Übersichtsokular mit entsprechender AP ins Fernrohr, ein Sternfeld mit möglichst vielen schwachen, gerade so erkennbaren Sternen beobachten, dann schnell eine kleine Kartonscheibe mit einem mittigen Loch der halben Größe direkt vor die Augenlinse im Okular legen und wieder das Sternfeld beobachten. Wer wahlweise Obstruktionseinflüsse ausschalten will, kann auch einen Refraktor nehmen. Das ist ein Test der Sinn macht, denn das Okularbild müssen wir in einem exakten Abstand, exakt fokussiert und mit exakt zentrierter Pupille betrachten, nur dann sehen wir das was uns das Fernrohr zeigt, tatsächlich und voll umfänglich. Davon schneidet unsere Iris als Blende, wenn sie zu klein ist, etwas ab und das macht dann die künstliche Blende vor der Augenlinse des Okulars. Man sollte für die grundsätzliche Klärung schon einen deutlichen AP-Unterschied am Okular/Auge herstellen um auch ein sicheres Ergebnis zu haben. Zu den subtileren Zusammenhängen rund um die AP komme ich noch später.&lt;/em&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So was hilft sehr beim Erkenntnisgewinn und früher passierte es mir häufig, dass nach solchen praktischen Vorschlägen die Foren-Diskussion verebbte. Beobachtungsergebnisse wurden allerdings auch nie übermittelt, dabei geht es doch ums Beobachten.......!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wer beide Situationen beobachtet stellt fest, dass es in dem Moment ein Fehler ist, die Iris das Okularbild beschneiden zu lassen, wo man das bestmögliche Bild betrachten möchte. Ein Fehler, der nicht dem Teleskop und seinen Eigenschaften, auch nicht der Obstruktion, zuzuschreiben ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Warum wirkt sich das alles nicht nur im Extrem, sondern sogar schon früh, im sinnvoll nutzbaren Bereich und auch schon ohne Öffnungsbeschneidung, so gravierend aus? Ist da mehr als nur die reine AP, also &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/42-grundsaetzliches-zur-ap&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Austrittspupille&quot;&gt;Austrittspupille &lt;/a&gt;, Vergrößerungs-/Auflösungsrechnung?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;JA! Viel mehr! &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zunächst mal finden wir kaum noch Beobachtungsstandorte, die einen 6 Mag Himmel und damit gute Voraussetzungen für die Anwendung von 6 mm AP am Fernrohr, ohne Nutzung von Filtern wie UHC und O III bieten. Viele von uns müssen unter 4-5 Mag Himmel zurecht kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Selbst unter 6 Mag Himmel ist der Himmelshintergrund bei Anwendung von 4 mm oder 5 mm AP noch längst nicht schwarz, sondern mehr oder weniger grau aufgehellt und nähert sich erst bei 2-3 mm AP tieferem Schwarz an. Natürlich verteilt sich auch die Helligkeit unseres Objekts auf eine größere Fläche, es wird (auf den Punktausschnitt betrachtet) quasi dunkler, dafür wird es aber eben auch, im Ganzen betrachtet, größer. Allein dadurch kann manches kleine, schwache Objekt schon über unsere Wahrnehmungsschwelle gehoben werden..........hab ich früher auch mal so geschrieben, das stimmt auch grundsätzlich, ist aber bei Weitem nicht alles.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Es ist zwar AP/Vergrößerungssache, aber es kommen noch einige Eigenheiten unserer Augen, unseres Visus, zum Tragen, die schlicht faszinierend sind.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ich zeige nun in der Folge einige Grafiken. Das geht sicher professioneller, aber für hiesige Zwecke reichen sie aus. Es gilt immer,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;sie möglichst vollflächig auf den Bildschirm zu holen,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;sie mit verschiedenen Abständen vom Bildschirm zu betrachten,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;sie bei Tages-/Kunstlicht und auch im völlig dunklen Raum zu betrachten.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die untereinander gesetzten Punkte haben immer exakt den gleichen Grauton, in den letzten vier Spalten die gleiche Farbe. Nur der Hintergrund ändert sich. Das ist auch in der nächsten Grafik so, hier sind die Hintergründe und Objektpunkte feiner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_2_kk.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Nebelpunkte_2_kk.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;399&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;abgestuft und oben sowie unten sind noch (Pixel)Nebelflecken mit stetig und gleichmäßig wachsenden Intensitäten aufgetragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit diffusen Nebelflecken hat unser Visus offensichtlich etwas mehr Probleme als mit scharf abgegrenzten Punkten. Das macht die folgende Grafik noch deutlicher, die Schärfe oder Unschärfe einer Kante zwischen zwei unterschiedlich hellen Flächen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;420&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;spielt eine Rolle, aber auch hier sind wir erstaunlich gut gerüstet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun noch eine Darstellung bei der, neben dem dunkleren Hintergrund, auch ein Größenzuwachs des Objekts berücksichtigt wird, wie er bei Anwendung kleinerer AP durch höhere Vergrößerung mit den Okularen an einem Teleskop zu sehen ist und&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;416&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;dann nochmal mit etwas Schärfeverlust, wie er ja bei beginnender Dunkeladaption einsetzt und sich bis zu Faktor 5 steigern kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_2_unscharf_klein.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_unscharf_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;416&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Diese Tafeln und auch die im weiteren Verlauf folgenden Grafiken machen sehr deutlich, wie wichtig es für ambitionierte Beobachtungen ist, eine enge Brennweitenstaffelung der Okulare anzustreben, um an verschiedenen Standorten mit unterschiedlicher Himmelsqualität die verschiedensten Objekte mit extrem unterschiedlicher Helligkeit und Ausdehnung, auf die sich diese Helligkeit bei höchst unterschiedlichen Kontrasten verteilt, optimal beobachten zu können. Nur mit der passenden AP unterstützen wir unseren Visus bei der Objekterkennung optimal.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Grundsätzlich geht es immer um das Wechselspiel zwischen der Helligkeit des Objektes selbst, seiner Auflösung und Größe, sowie der Hintergrundhelligkeit. Unser Visus ist darauf ausgelegt, sich immer das Optimum an Wahrnehmung zu holen. Die Intensitäten, auch die Farben der Punkte sind in der jeweiligen Spalte immer gleich. Dennoch sehen wir sie in einigen Bereichen deutlich unterschiedlich hell/farbig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Unser Visus priorisiert also ganz offensichtlich deutliche Erkennbarkeit durch Kontrast und lässt Farb- und Intensitätstreue schon mal den Bach runter gehen. Wo der vorhandene Kontrastunterschied eigentlich schon zu schwach wird, kompensiert unser Visus das......irgendwie. Das scheint mir mehr als eine Art Kontrastverstärkung&amp;nbsp; mit der Qualität einer nicht linearen, sondern eher logarithmischen Kontrastreserve des Auges/Visus, wie sie häufig angeführt wird, zu sein. Es ist für mich wirklich erstaunlich, wie spät unser Visus diese Kontrastverstärkung quasi &quot;aufgibt&quot; und so einen Punkt mit dem Hintergrund verschmelzen lässt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit der Veränderung des Betrachtungsabstandes kann man verschiedene Vergrößerungen/Auflösungen simulieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine m.E. sehr anschauliche Auflösung wird in diesem Artikel angeboten (Ausnahmsweise mal ein Link ins www.).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/hauchduenner-hochleistungsrechner&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/hauchduenner-hochleistungsrechner&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Absatz über die verschiedenen Ganglienzelltypen wird erklärt, dass und vor allem wo und warum es zu dieser beobachteten Kontrastverstärung an den hell/dunkel Übergängen kommt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Anschluss noch eine sehr interessante Reihe von Grafiken zur Sensibilität unseres visuellen Wahrnehmungssystems, bei der (wie zuvor schon empfohlen) ein Wechsel zwischen der Betrachtung als Vollbild und im Hellen und im Dunklen sehr wichtig ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_1_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_1_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wir versuchen jeweils möglichst viel Detail im mittleren Feld zu erfassen und versuchen auch mal möglichst schnell zwischen den drei Grafiken zu wechseln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_2_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_2_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das lässt sich durchaus auf unsere Beobachtungspraxis übertragen. Wir sollten wirklich die bestmögliche AP wählen und darüber hinaus sehr dringend alles was an Licht nicht zur Beobachtung gehört, also nicht durch das Okular ans Auge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_3_3.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastverstrkung_Auge_3_3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;kommt, konsequent vermeiden. So verschieben wir das für unseren Visus erreichbare Optimum deutlich in Richtung mehr (Detail)Wahrnehmung mit der gleichen Optik unter den gleichen äußeren Voraussetzungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der schnelle Wechsel zwischen den drei Grafiken, auch schneller Wechsel zwischen heller und dunkler Umgebung macht auch deutlich, dass es bei der Steigerung der Wahrnehmung wohl erst zweitrangig auf den sehr wichtigen Grad der &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis&quot; title=&quot;Dunkeladaption&quot;&gt;Dunkeladaption&lt;/a&gt; ankommen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit geeigneter AP und Störlichtabschirmung kann man sehr schnell eine enorme Steigerung an Detailfülle, Intensität und günstigstenfalls (an geeigneten Objekten) sogar Farbe erzielen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Ganze nochmal etwas modifiziert und in rund, also quasi Okularanblick:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_2_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_3_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_3_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_3.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;590&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Kontrastkreis_1_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;589&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Systemfragen kommen später, viel später, irgendwann mal, lange danach, unter ferner liefen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;------ Im Übrigen ist die Intensität (Sättigung und Deckung) und der Helligkeitswert der jeweiligen Punkte auch in den letzten Grafiken absolut gleich. Interessierte können sich solche und ähnliche Bilder in jedem x-beliebigen Zeichen und Grafikprogramm leicht selbst erstellen um sich das Gezeigte anschaulicher zu machen und für sich zu überprüfen.------&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Zur Verdeutlichung der Auswirkungen in der Praxis eignen sich Galaxien, wie der eingangs gezeigte Ausschnitt aus Markarians Kette, ganz hervorragend. Grundsätzlich ist aber die Anwendung der optimalen Austrittspupille bei allen Objektklassen entscheidend hilfreich. Abschließend nochmal am Beispiel des &lt;strong&gt;P&lt;/strong&gt;lanetarischen&lt;strong&gt; N&lt;/strong&gt;ebels&lt;strong&gt; NGC 40 im Kepheus.&lt;/strong&gt; Dieser &lt;strong&gt;PN&lt;/strong&gt; steht eigentlich immer so hoch, dass Horizontdunst oder partielle horizont nahe Aufhellungen nicht für wechselnden Erfolg verantwortlich gemacht werden können. Auch reagiert er schlecht auf O III Filterung, ein UHC kann etwas helfen, aber ohne Filter kann man ihn unter brauchbarem Himmel auch finden. Die grundsätzliche Himmelsqualität entscheidet, ab welcher AP der Hintergrund überhaupt dunkel genug wird um nicht nur den Zentralstern zu sehen und ihn dann eben für ein Sternchen wie viele andere zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_schwach2_gro_.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_schwach2_gro_.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;471&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die zarte Nebelhülle kommt erst mit stärker werdendem Kontrast zum Hintergrund immer besser heraus,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_subopt2_Gro_.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_subopt2_Gro_.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;474&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;also bei dunklerem Himmel. Bei kleinerer AP durch höhere Vergrößerung. Zunächst als rundlich ovale Aufhellung um den Zentralstern und&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_optimal2_gro.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Magazinzeichnungen22/NGC_40_AM_optimal2_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;483&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;wenn alles passt kommt man mit einem normalen 12-Zöller, unter ganz normalen hiesigen Bedingungen (5,5 Mag + x), durchaus zu solchen Anblicken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Natürlich braucht es an einem solch schwachen Ojekt für mehr als bloße Lokalisierung/Erkennung auch einen brauchbar guten Himmel, aber man kann mit der passenden AP noch sehr viele Details gewinnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Übrigen funktionieren solche Grafiken nicht nur am Monitor, auch bei Betrachtung ordentlicher Ausdrucke kommt man zu den Ergebnissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Außerdem lohnt es bei entsprechendem Interesse sehr, mit möglicher Weise vorhandenen, guten Farbfiltern, egal ob rot, grün, blau oder gelb, variabeln Polfiltern oder Graufiltern verschiedener Dämpfung zu experimentieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So lässt sich Einiges, was bei der Beobachtung mehr oder weniger auffällt, in aller Ruhe nachvollziehen und/oder überprüfen. Auch kann man im Raum stehenden Behauptungen oder Mutmaßungen über Ursachen von Beobachtungen auf den Grund gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So oft z.B. gesagt wird, man könne unter Licht verschmutztem Himmel mit leichter Graufilterung, etwa an &lt;strong&gt;schwachen Galaxien,&lt;/strong&gt; noch was rauskitzeln, wird dem auch widersprochen, weil eben eine &lt;strong&gt;GX&lt;/strong&gt; Licht in allen Wellenlängen aussendet und dadurch ebenso geschwächt wird wie der Hintergrund, sodass keine Wirkung zu erwarten sei. Eine Wirkung wie bei Band- oder Linienfiltern, die einen Gutteil des Lichts zugunsten der gewünschten Linien ausfiltern ist ja tatsächlich nicht gegeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Dazu nochmal diese Grafik:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;419&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man betrachte sich, möglichst im abgedunkelten Raum, nun die einzelnen Felder, zunächst besonders jene, die gerade noch so eine Objekterkennung zulassen, unter Verwendung der stufenlosen Helligkeitseinstellungen eines variablen Polfilters oder nehme ersatzweise Graufilter mit verschiedenen Durchlasswerten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man kommt bei der Kombination von Feldern und Filtereinstellungen tatsächlich auf gewinnbringende Möglichkeiten, die durchaus den Unterschied zwischen nicht sehen und sehen ausmachen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wie ist das möglich?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich neige zu einer Erklärung, die sich aus der Betrachtung der Felder mit deutlich stärkerem Objektkontrast im Wechsel zwischen freiem Auge und Polfilter vor dem Auge besser erschließt. Der Polfilter schluckt die weniger hellen Außenbereiche des Objekts, schlägt sie quasi dem Hintergrund zu und lässt nur den kleineren, dafür aber ausreichend hellen Kernbereich übrig, der sogar heller erscheint, obwohl er eigentlich nur schärfer abgegrenzt ist. Der sanfte Übergang des Objekts in den Hintergrund entfällt, diese schärfere Abgrenzung macht das Objekt besser sichtbar, weil der Kontrast am Übergang vom Hintergrund zum Objekt höher ist. Das funktioniert, so lange das Objekt für eine Detektion durch den Visus ausreichend groß bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wo wir gerade bei Filtern sind, können wir auch mal die Tatsache beleuchten, dass z.B. der &lt;strong&gt;Orionnebel, Messier 42&lt;/strong&gt;, durchaus so hell ist, dass wir ihn mit einem Orange oder Rotfilter, unter Anwendung möglichst großer AP, für unsere Augen rötlich einfärben können. Das geht, obwohl viele Leute Stein und Bein schwören, dass &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/54-farbsehen&quot;&gt;Farbsehen &lt;/a&gt;an Deepsky Objekten unmöglich ist. Es ist IHNEN unmöglich. Grundsätzlich ist es möglich, sogar ohne Filter. Viel Öffnung hilft viel, ab 5-6 Zoll Öffnung geht es für manche Menschen schon los, ab 10 Zoll haben schon mehr Leute eine Chance.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So sieht das aus. Man sieht, dass dunkler Himmel auch sehr hilft und die AP-Spanne liegt, je nach Öffnung und persönlichem Visus, zwischen 7 mm und 2 mm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_grn_rot_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Diffuse_Objekte_BLAUgrn_rot_1_unscharf.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;419&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es kann durchaus sein, dass es Menschen gibt, die mehr und intensivere Farbe sehen. Ich komme unter meinen Bedingungen, z.B. mit dem 12-Zöller, an M 42 durchaus in den mittleren Bereich der unteren Reihe,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Farben_im_Orionnebel_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Farben_im_Orionnebel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;274&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;mit 6-8 Zoll Öffnung bleibts unten links bis zu den beiden rechten Feldern in der Reihe darüber.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit Filter wird das alles intensiver, geht in Richtung unten ganz rechts, ist aber auch völlig anders strukturiert. Für mich kommen mit UHC oder O III Filter auch bläulichgraue Eindrücke hinzu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch an vielen &lt;strong&gt;Planetarischen Nebeln&lt;/strong&gt; kann man neben grünlichen auch bläuliche Farben sehen und es sind gerade die kleinen, aber sehr hellen Scheibchen, wie z.B. der Eskimo oder solche wo es der Name schon andeutet, wie z.B. das Katzenauge oder der Blue Snowball.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;176&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So sehe ich diese Beiden, das geht auch durchaus bis unter 2 mm AP und ohne Filter, denn solche und noch kleinere PNs brauchen schon höhere Vergrößerungen, bis sie richtig Fläche zeigen. Da sie teilweise sehr hell sind, ist trotz kleiner AP dann Farbsehen möglich. Außerdem hat man, da wo die Möglichkeit der Auflösung besteht, ohne Filter in aller Regel die besseren Chancen auf die Sichtung des Zentralsterns. Da jeder Stern Licht in allen Farben abstrahlen (Kontinuumstrahler) wird durch die Filter ein Teil seines Weißlichts ebenso ausgefiltert wie Störlicht, der Stern also geschwächt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;PNs sind die passende Überleitung zu &lt;strong&gt;Planeten&lt;/strong&gt;, auch hier wird mit kleiner AP und hoher Vergrößerung, also unter möglichst guter Ausnutzung der teleskopseitig vorgegebenen Auflösung beobachtet, auch schon mal darüber hinaus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man sieht bereits in kleinen Teleskopen einen rötlichen Mars. Saturn hingegen kommt bei visueller Beobachtung erst in größeren Teleskopen zu mehr als einem weiß- gräulichen Beige-Ton mit etwas variabler Intensität. Auch Jupiter braucht schon mehr als 4 Zoll Öffnung um über ein leicht ins bräunliche gehendes schwarz/weiß Bild hinaus zu kommen wobei der GRF (Großer Rote Fleck) zart lachsrosa überhaucht sein kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da man zusätzlich an Kleinteleskopen dazu neigt, deutliche Übervergrößerungen anzuwenden um die vorhandenen, aber eben teils sehr winzigen Details etwas größer zu haben und so dem Auge zugänglicher zu machen, sieht das häufig genug dann richtig schwarz/weiß aus. Selbst wenn man für Teleskop und Auge kräftig überzieht, machen die resultierenden Unschärfen (unter anderem durch einsetzende Dunkeladaption) das Bild nicht völlig kaputt. Die harten Kontraste halten schon was aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1_unscharf_3.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1_unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nehmen wir hingegen ein Teleskop doppelter Öffnung, bleiben mit gleichen Vergrößerungen bei größerer AP und damit im Rahmen förderlicher Vergrößerungen für Teleskop und unseren Visus, kommen deutlich mehr Farbe und aufgelöste Details ins Spiel. Unserem Visus bieten sich wesentlich mehr Kontraste zur Verarbeitung an, das sieht bei mir etwa so aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2_Unscharf_3.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2_Unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der Himmel, auch der kleine Mondschatten, ist durch größere AP nicht mehr ganz so rabenschwarz. Durch die Farberkennung ergeben sich weichere und vielschichtigere Kontraste. Dieses Bild leidet dann auch deutlich mehr bei Unschärfen durch Übervergrößerung oder auch durch Seeing, wie sie das rechte Bild andeutet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man kann also sagen, dass Kleinteleskope, zumindest wenn sie gute Optiken haben, durchaus den Anreiz zur Übervergrößerung bieten, weil nur so die vorhandenen, aber z.B. bei 100fach doch teils sehr winzigen Details, sich gegebenenfalls auch noch doppelt so groß und damit leichter erkennbar darstellen lassen. Der totale Zusammenbruch der Kontraste und damit auch der Bildschärfe erfolgt, auch bei Überlastung des Visus, relativ spät.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Mit zunehmender Optikgröße und Auflösung lässt sich das allerdings, auch an guten und sehr guten Optiken, immer weniger nutzen, bis es sogar an Objekten mit komplexeren Strukturen und Farben ins Gegenteil umschägt und Übervergrößerung Kontraste immer deutlicher verschmiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Ich habe oben, aus reiner Gewohnheit und weil ich das am Teleskop immer mache, beim farbigen Bild des Jupiter die passende AP, also eine angenehme Bildhelligkeit gewählt. Sollte das, z.B. wegen eingeschränkter Vergrößerungsmöglichkeiten durch Seeing, über die AP nicht gelingen, sorge ich durch passende Lichtdämpfung und/oder nicht blendendes Umgebungslicht dafür, dass Blendung und Überstrahlung durch ein zu helles Bild ausgeschlossen sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Gegensatz zu dem relativ hoch kontrastierten schwarz/weiß Bild, welches&amp;nbsp; bei kleinen Öffnungen zu sehen ist, selbst wenn man sie überzieht, sieht Blendung und Überstrahlung bei größeren Öffnungen in etwa so aus wie auf dem linken Bild.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahltjpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahltjpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahlt_unscharf_ok.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein-berstrahlt_unscharf_ok.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Kommt dann noch waberndes Seeing hinzu wird es richtig grausam.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Licht mittels Graufilter zu dämpfen und/oder für Umgebungslicht zu sorgen, um die Dunkeladaption der Augen schon im Ansatz zu verhindern, ist hier sehr hilfreich und meistens schon ausreichend, um eine erhebliche Steigerung der sichtbaren Detailfülle zu erzielen, Bild links.&amp;nbsp; Man kann für sich da durchaus &quot;Richtwerte&quot; ermitteln. Wer Jupiters Helligkeit bei 0,7mm AP für sich als ideal empfindet, wird für diese Helligkeit bei 1,4mm AP einen 4x Grau einsetzen müssen. 220fach am 12-Zöller gehen fast immer, sind aber eben 1,4mm AP, die 430fach für die optimale Helligkeit sind längst nicht so oft möglich. Bleibe ich mit 220fach so gut wie ungestöert von Seeing, schalte Überstrahlung und Blendung durch einen 4x Graufilter aus, habe ich zwar für 12 Zoll Öffnung einen relativ kleinen, dafür aber einen extrem ruhigen, sehr scharfen und detailreichen Jupiter im Okular. Bei mehr Vergrößerung oder bei Verwendung eines Binoansatzes (Aufteilung des Lichts) tut es auch ein 2x Grau oder man setzt gleich auf einen variablen Polfilter und kann sich die Helligkeit immer genau passend einstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_1.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_unscharf_OK.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_klein_normal_unscharf_OK.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Auch das Herantasten an die maximale, Seeing verträgliche Vergrößerung, also kleinere AP ist hilfreich. Bei der Planetenbeobachtung können auch Farbfilter hilfreich sein. Z.B. verstärkt schon ein Gelbfilter die Kontraste der Bänder auf Jupiter und hilft auch etwas gegen Seeingstörungen, da er einen Teil des Lichts mit kürzeren Wellenlängen ausblendet. Kürzere Wellenlängen sind deutlich stärker von Seeing betroffen als lange Wellen. Der Grat ist allerdings schmal, wie das rechte Bild zeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man kann nun fragen, warum es nötig ist, solche Techniken so ausführlich zu schildern. Nunja, im Jahre 2022 steht z.B. an durchaus auffindbarer Stelle im Internet folgendes zu lesen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;.....Bei gegebener Vergrößerung erscheinen Mond/Planeten mit größerer Öffnung aufgrund des größeren Lichtsammelvermögens und größeren AP natürlich wesentlich heller als im Refraktor. Die Folge ist, dass feine Details dann für das Auge mitunter überstrahlt und unsichtbar sind, obwohl sie vom Teleskop rein physikalisch aufgelöst werden. Der kleinere Refraktor zeigt dann also subjektiv mehr Details als der große Spiegel.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt; &lt;strong&gt;Bei Sternwartenführungen&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;habe ich dies selbst schon oft erlebt&lt;/strong&gt; und es wurde von Besuchern oft als Frage an mich herangetragen: Im 20'' Cassegrain zeigt der Mond nur unwesentlich mehr Details als im 5'' Mak bei gleicher Vergrößerung. &lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Beide Teleskope wurden ohne Filter benutzt.&lt;/span&gt; Diese und ähnliche Beobachtungen an Planeten habe ich schon oft gemacht......&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Man macht also Führungen mit Besuchern und tut nichts dafür, dass die Besucher sehen, was tatsächlich zu sehen wäre, wenn man denn die Teleskope richtig bedienen würde. Da fällt sogar manchen Besuchern etwas auf.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nun gut, weiter geht es mit Möglichkeiten noch mehr rauszuholen.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Für mich hat sich hier, nach einigen Fehlschlägen, ein passender &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/40-binoansatz-faszination-mit-grenzen&quot;&gt;Binoansatz&lt;/a&gt; gefunden. Lichtverteilung auf zwei Kanäle und eine um Faktor 1,4 größer erscheindende Abbildung bei gleicher AP sehe ich als entscheidende Vorteile.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;433&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Wahl der passenden AP ist an allen Teleskopen, an allen Objekten, an allen Standorten von absolut entscheidender Bedeutung.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Das Seeing in all seinen Erscheinungsformen&lt;/a&gt; kommt als weiteres Problemfeld für größere Öffnungen hinzu, wobei man auch hier viel tun kann, seine Möglichkeiten zu verbessern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;An dieser Stelle sei aus dem verlinkten Beitrag zum Seeing auszugsweise erwähnt, dass wir sehr häufig nur dann zu optimalen Ergebnissen kommen, wenn wir am Schnittpunkt zwischen akzeptablem Seeinginfluss und der passernden AP genau wissen, was wir tun. Wir können ihn, in Grenzen aber merklich und sehr hilfreich, in die eine oder andere Richtung verschieben. Sehr deutlich wird das nicht nur bei Mond und Planetenbeobachtungen, sondern auch im Bereich Deep Sky.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei Doppelsternbeobachtungen muss z.B. zwingend das erforderliche Maß an Auflösungsvermögen her, also ein Mindestmaß an Öffnung und Auflösung. Kommt man dabei in den Bereich wo Seeing mit aufgelöst wird, gilt es einige Problemstellungen zu lösen um mit den eigenen Augen zu bestmöglichen Ergebnissen zu kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Die Beispielgrafik&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;649&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;zeigt einen Doppelstern mit extrem unterschiedlicher Helligkeit, wobei man mit zunehmender Vergrößerung/Auflösung, z.B. durch größere Öffnung und/oder entsprechend höhere Brennweite, zwar Abstand gewinnt aber auch, hier angenommene, stärkere Seeingeinflüsse auflöst. Ganz rechts sind schon die so genannten &quot;Speckles&quot; angedeutet, in die sich Sterne bei zu schlechtem Seeing zerlegen. Dennoch wird deutlich, dass die Erkennung und Trennung als Doppelstern eventuell sogar leichter gelingt als im Bild ganz links. Ein Mindestmaß an Öffnung und Auflösung wird eben vom Sternsystem vorgegeben. Irgendwann ist das teuerste und weltbeste Kleinteleskop auflösungstechnisch zu klein.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_5.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;220&quot; height=&quot;104&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Je kleiner man den Abbildungsmaßstab wählt, um so schwieriger wird das, Seeing hin, Seeing her. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Übrigen kann es in der Praxis, also am Teleskop, sehr hilfreich sein, etwas Seeing in Kauf zu nehmen, also mehr Öffung und/oder Vergrößerung an den Start zu bringen und das Licht mit einem Graufilter oder Doppelpolfilter etwas zu dämpfen. Die durch Seeing verursachte Streuung des Lichts in die Fläche wird so abgedunkelt und erkennbares Licht auf die helleren Kernbereiche&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt; reduziert.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1_grau.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_1_grau.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;647&quot; height=&quot;307&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Alles wird etwas dunkler, aber das kann helfen. Irgendwann, wenn das Seeing allzu schlecht ist, hilft aber gar nichts mehr, wie die nächsten Grafiken zeigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_schlecht_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;152&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Seeingdoppelstern_schlecht_grau_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;152&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Der Doppelstern ist, seeingbedingt, nicht mehr als Solcher erkennbar. Die tanzenden &quot;Speckles&quot; überlagern sich und verschwimmen zu einem Lichtbrei in dem höchstens noch blickweise Einzelheiten erkennbar sind. Da weiß man aber dann kaum noch, ob das real existierende Details oder zufällige, durch Seeing erzeugte, Annordnungen sind. Dann hilft auch extremes Abdunkeln durch Lichtdämpfung, wie im Bild rechts, nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sehr wichtig, grundsätzlich und vorrangig bleibt dabei also immer, Seeingeinflüsse nach Möglichkeit zu vermeiden, zumindes zu minimieren.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Justage - das Forenproblem - aktualisiert 7/23</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/88-justage-das-forenproblem"/>
		<published>2020-11-27T11:01:36+00:00</published>
		<updated>2020-11-27T11:01:36+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/88-justage-das-forenproblem</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Immer wieder einmal wird am Mythos der problembehafteten Newtonjustage gestrickt, ob bewusst oder unbewusst, ob berufen oder nicht, die Probleme und Fragestellungen der Einsteiger werden nicht gelöst, sondern hochgekocht. Dieser Unsinn zeigt inzwischen die katastrophale Auswirkung, dass Hersteller immer wieder mal testen, in wie weit auch Leute, die das Hobby etwas ambitionierter betreiben, nicht zum justieren ausgelegte Spiegelteleskope akzeptieren. Sie sparen die Justiereinheiten, zwecks Gewinnoptimierung, einfach ein und die begleitende (Marketing)Argumentation, dass sinnloses Geschraube nichts besser macht, kann man auch schon viel zu oft lesen. Verkehrte Welt, es geht um unser Geld und den massiv geschmälerten Gegenwert, da die Möglichkeit der Justage eine für bestimmungsgemäße Langzeitfunktion unverzichtbare Eigenschaft von Teleskopen, wie z.B. einem Spiegelteleskop nach Newton, ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Kürzlich las ich in der Überschrift einer Frage zur Justage etwas von Verwirrung und ja, diese Verwirrung wurde in der Folge nicht behoben, sondern gepflegt. Da half es auch nicht, dass die benutzte Justierhilfe ein Concenter der Firma Spheretec war, eines der einfachsten und genauesten Hilfsmittel die mir derzeit bekannt sind. Geht man nach der sehr simplen Anleitung des Herstellers vor kommt man zu einem sehr guten Justierergebnis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da ist dann unter viel TamTam und wenig Hilfreichem auch absolut und völlig Falsches zu lesen und das wird auch noch mit Beifall bedacht:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;.....Das Concenter-Okular kann man nicht zur 100%igen Ausrichtung des Fangspiegels nutzen, jedenfalls nicht in jedem denkbaren Fall. Es funktioniert nur leidlich, wenn der Spiegel exakt zentrisch geklebt ist (nicht seitlich versetzt) und auch einen exakten 45-Grad-Winkel hat........&quot;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man stelle sich vor, wann ein ovaler (Fang)Spiegel nach der Umlenkung des Strahlenkegels aus dem Tubus heraus, also von der Okularauszugsseite her betrachtet, in so einer Lochkamera&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Concenterbild.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;393&quot; height=&quot;260&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Concentereinblick.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;297&quot; height=&quot;263&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;mit Kreisen auf der Sichtscheibe exakt rund erscheinen kann und dazu noch mittig in einem weiteren, diesmal runden (Haupt)Spiegel zu sehen ist&amp;nbsp; und wann nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Rund ist er, wenn er im passenden Winkel zur Schräge steht, also 45°.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So erfasst die untere, dem Hauptspiegel zugewandte Kante den sich vom Spiegel bis zur Spitze im Fokus verjüngenden Strahlenkegel aber früher als die obere Kante. Der Strahlenkegel ist dort also noch breiter als weiter oben und genau das sehen wir, wenn wir den abgeschnittenen Kegelstumpf von der Okularauszugsseite her betrachten und die Spitze des Kegels in die Mitte stellen. Der Kegelstumpf sieht zwar rund aus, der Ausschnitt aus dem Hauptspiegelbild ist aber nicht mittig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Um nun von der Okularseite her den Hauptspiegel mittig unter dem Fangspiegel zu sehen, müssen wir den Kegelstumpf entsprechend verschieben und das ist........OFFSET.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Strahlengang_Offset_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;221&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei einer Justierhilfe die einen konzentrischen und mittigen Anblick für das korrekte Ergebnis der Justage fordert, ist die Einstellung des Offset also eine absolut zwingende Voraussetzung und dann funktioniert sie auch ganz ausgezeichnet. Auch eine verdrehte oder anderweitig falsche Positionierung des Fangspiegels oder eine falsch geklebte Mittenmarkierung des Hauptspiegels fällt hier ebenso unweigerlich auf und kann/muss behoben werden, wenn man den bestmöglichen Justierzustand erreichen will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nochmal eine andere Grafik zur Verdeutlichung, warum der ovale Fangspiegel, der nur im exakten 45 Grad Winkel betrachtet rund erscheint, bei der Concenter Justage genau positioniert werden muss, um das passende Justagebild und damit dann auch optimale Abbildungsleistung des Teleskops zu erzielen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS_Concenter_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Natürlich sind die mittleren beiden Grafiken deutlich übertriebene Darstellungen, denn tatsächlich geht es um wenige Millimeter, aber nur so lässt sich das überhaupt so darstellen, dass es ins Auge fällt. Es ist einfach wichtig zu verstehen, dass man es, z.B. durch Abdecken des Hauptspiegels, sehr leicht hat, den Fangspiegel rund und mittig vor den Okularauszug zu stellen. Dabei kann man aber nicht sehen, ob man den Fangspiegel zu weit von Okularauszug weg oder zu nahe davor positioniert. Zwar gibt die Fangspiegelspinne und der Halter eine recht genaue Position vor, auf den letzten Millimeter oder auch mal mehr, stimmt das aber eben aufgrund der vielen Einflussparameter nicht. Der Hauptspiegel muss nicht zwingend mittig sitzen, der Tubus kann eiern, der Okularauszug leicht schief sitzen, die Offset Klebung des Fangspiegels stimmt nicht ganz und so weiter....! Solange es dabei nur um geringe Abweichungen geht kann man das locker verschmerzen, wenn man wenigstens jetzt alles dafür tut, den Fangspiegel so rund wie möglich im Okularauszug zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es ist völliger Unsinn, Offset bis auf den Zehntelmillimeter und hoffentlich auch richtig zu berechnen und bei der Klebung am Halter zu berücksichtigen, um dann bei der Positionierung des Fangspiegels eben genau die leicht vermeidbaren Verkippungs- und/oder Ausleuchtungsverluste in Kauf zu nehmen, die man damit verhindern wollte und auch sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; --------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;An der Stelle mal ein Einschub, da viele Leute, die Newtons mit den &quot;normalen&quot; Fangspiegelspinnen und Haltern haben, nicht gut mit der Mechanik klar kommen. Das Problem sind die drei Justierschrauben in Kombination mit der mittleren &quot;Halteschraube&quot;. Nur diese Halteschraube lässt eine Positionsänderung des Fangspiegels in der Höhe vor dem Okularauszug zu. Damit ist sie auch eine sehr wichtige Justierschraube und sie bewegt sich nur, wenn die drei äußeren, kleinen Justierschrauben gelöst sind. Dann fällt aber der Fangspiegel regelmäßig aus seiner Position, dreht sich nach unten weg und das Geeiere beginnt von vorne.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll-FS-durch-OAZ.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubusverlngerung-8-zoll_Fangspiegelhalter_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Die Lösung ist recht einfach und liegt darin, die kleinen Justierschrauben nach der Grobjustage, wenn der Fangspiegel halbwegs da sitzt, wo er hin muss, nicht mehr ganz zu lösen. Soll eine Justage halten, müssen sie ohnehin recht stark (ich meine HANDFEST aber fest) angezogen werden. Sie werden dann nur noch leicht gelockert, selbst wenn es nur eine viertel oder halbe Umdrehung des Schraubenkopfes ist. So immer noch, wenn auch schwach gehalten, dreht sich die Halterung nicht weg.&amp;nbsp; Das reicht aber aus, um die mittlere Halteschraube dann fester anzuziehen und so den Fangspiegel ein Zehntel höher zu holen. Das muss dann mehrfach wiederholt werden, auch immer mal mit dem Versuch, ob der Fangspiegel nun über die Justierschrauben rund einzustellen ist.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Will man tiefer, weil der Fangspiegel beim höher Stellen noch ovaler wird, geht es anders herum. Bei handfesten Justierschrauben die mittlere Halteschrauben ein klein wenig lockern, dann alle drei Justierschrauben nachziehen und so weiter.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Steht der Fangspiegel, vom Okularauszug gesehen, zu steil im Strahlengang sieht er, wie in der Grafik unten rechts dargestellt, &quot;länglich oval&quot; aus. Die Orientierung wechselt zu &quot;quer oval&quot;, wenn er zu flach steht.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Das liest sich so, als sei diese Einstellung ein langwieriger, schwieriger Prozess, aber das ist sie nicht. Wer meint, er sei noch ewig weit weg, wird oft von der Geschwindigkeit der Annäherung überrascht und schießt schon mal über das Ziel hinaus. Außerdem ist das der Teil der Justage, der sich so gut wie nie verstellt, das muss also nur ein Mal genau gemacht werden. Nachjustieren kann man immer &lt;/em&gt;über die Justierschrauben am Hauptspiegel.&lt;em&gt; Die große mittlere Schraube am Fangspigelhalter muss ich nur benutzen, wenn der Newton komplett zerlegt war. Selbst bei guten Gitterrohrdobsons braucht man da nicht ran, wenn man sich die Reihenfolge und Anordnung der Stangen merkt und immer den gleichen Aufbau wählt. Sogar die Justierschrauben am Fangspiegel bleiben bei der Justagekontrolle vor der Beobachtung meistens unberührt. Im Artikel zur &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;1.Voraussetzung für einen guten Newton&lt;/a&gt; geht es auch um die Justage, da gibt es auch Absätze zu solchen Schwierigkeiten, z.B. zur Problematik des zu weichen Materials der Fangspiegelhalterung und entsprechende Lösungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ----------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Immerhin ist bei den allermeisten Newtons heutzutage Offset bereits bei der Montage/Klebung des Fangspiegels auf den Halter berücksichtigt. Von daher ist es fast schwieriger, diese (Vor)Einstellung zu ignorieren und falsch zu justieren, als es einfach richtig zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es sieht dann, mit mittig geklebten Fangspiegel und für volle Ausleuchtung &quot;reingezogenem&quot; (Halb)Offset so aus, wie auf dem linken Bild. Offset Einstellung über entsprechend vom OAZ weg versetzt geklebtem Fangspiegel zeigt das rechte Bild. Wie man da hin kommt, beschreibt der unten verlinkte Artikel zum guten Newton.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS__HS_Halboffset_perfekt_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;460&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS__HS_offset_perfekt_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;346&quot; height=&quot;462&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine Überprüfung oder gar Verbesserung dieser Concenter-Justage ist nur noch am Stern sinnvoll. Hier würde dann z.B. noch extremere Genauigkeit erreicht und/oder es würde auffallen, wenn z.B. der Mittelpunkt der Hauptspiegelparabel nicht exakt dem geometrischen Mittelpunkt des Spiegels entspricht. Überprüfungen mit Lasern, die ja auch ihren eigenen Justier- und Lagezustand im Okularauszug haben, kann ich aus Erfahrung nicht empfehlen. Das Concenter liegt da meistens besser......aber genau damit fangen dann schon die völlig unnötigen Zweifel an, die niemand braucht und die dann zu fruchtlosen Nachbesserungsversuchen führen, bei denen selten bis nie eine sichtbar bessere Abbildung heraus kam, schon gar nicht reproduzierbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Übrigen sind es häufig die Besitzer von Großdobsons, also richtig groß, so 20 Zoll und mehr und/oder auch Lowriderkonstruktionen mit einer ganz anderen Strahlengangführung, die das alles gar nicht so wichtig nehmen und auch größere Abweichungen ganz entspannt sehen. Jou, Recht haben sie, denn mit so einem Riesenteil kommt man ganz selten in die Verlegenheit, das volle Schärfe- und Auflösungspotenzial bei 1500-facher Vergrößerung zu vermissen. Hier steht, auch für kleine und schwache Objekt-Funzeln, die krasse Lichtsammelleistung im Vordergrund und zwar in 99,9 Prozent der Fälle weit unterhalb der Maximalvergrößerung.&amp;nbsp; Das sieht für 6-12 Zoll Öffnung bei 150 bis 300fach schon ganz anders aus und selbst mein 16-Zöller bringt gut justiert nicht nur am Planeten eine so signifikant bessere Leistung, dass mir Justagemängel während der Beobachtung recht schnell auffallen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wer gute Grafiken und Erklärungen zum Thema braucht findet sie unter Anderem hier:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.seeing1.de/2a_justage.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;http://www.seeing1.de/2a_justage.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Leider wird der Markt seit einigen Jahren (Stand 3/23) zunehmend mit Teleskopen überschwemmt, die sich zwar Newton nennen, aber aus verschiedenen Gründen gar nicht mehr zu justieren sind. Das Weglassen von Justiereinrichtungen zwecks Kosten- und Gewichtseinsparung ist da noch die offensichtlichste, aber nicht die einzige Methode. Vielfach sicht man beim Einblick in die Okularauszüge dieser Konstrukte nicht mehr das notwendige Bild, wie es die nächste Grafik zeigt. Daher kann weder die folgende, aus dem Artikel &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/126-vom-einsteiger-fehlkauf-zum-guten-teleskop&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;&quot;Vom Einsteigerfehlkauf zum guten Newton&quot;&lt;/a&gt; stammende, Anleitung zur &quot;quick and dirty Justage&quot; ohne Hilfsmittel an solchen Geräten reproduzierbar gelingen und funktionieren, noch die Methode mit dem Concenter oder sonst eine passable Justage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Was jetzt kommt, funktioniert nur, wenn der Newton funktionsgerecht gebaut ist, also nicht bei den Teilen die Aufhänger für diesen Artikel sind. Damit kann das gar nicht funktionieren und daher gibt es auch so viel Verwirrung um die eigentlich sehr einfache Justage von Newton Teleskopen. Der Aufbau, so wie in der nächsten Grafik gezeigt, muss zu sehen sein.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Alles außerhalb des dunkelblauen Rings in der folgenden Grafik sieht man direkt. Alles innerhalb des dunkelblauen Rings ist eine Reflektion im Fangspiegel. Der dunkelblaue Ring stellt also den Rand des Fangspiegels selbst dar, der komplett durch das Okularauszugsrohr zu sehen sein muss.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/OAZ-Einblick_Gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;631&quot; height=&quot;334&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Bei den oben thematisierten, schlecht gebauten Newtons, sieht man, selbst mit komplett eingefahrenem Okularauszug, mal den kompletten Fangspiegel nicht und/oder nicht mal mehr den kompletten Hauptspiegel, geschweige denn noch etwas von der Spiegelzelle oder dem Tubus. Wie will man etwas mittig stellen, was man gar nicht sieht!? So sind diese Fehlkonstruktionen und ihre Konstrukteure für einen großen Teil der Verwirrungen rund um die Newton Justage verantwortlich. Dabei ist die Justage eines guten Newtons wirklich sehr einfach. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nehmen wir also z.B. mal an, die große Zentralschraube der Fangspiegelhalterung war nicht genügend angezogen und bei der Anfahrt über einen holprigen Feldweg hat sie sich los gerüttelt und gewackelt, die verspiegelte Fläche des Fangspiegels zeigt nun nach unten, anstatt in Richtung des Okuzlarauszugs. Der Blick in den OAZ zeigt nichts von Spiegeln, sondern ein schwarzes Loch und alle Justierhilfen liegen zu Hause.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es ist davon auszugehen, dass sich hauptsächlich die große, mittlere Schraube der Fangspiegelhalterung gelöst hat. Die drei kleinen Kipp-Justierschrauben bewegen sich nicht so leicht. Da über diese große Schraube der Abstand zwischen Hauptspiegel und Fangspiegel und damit auch die &quot;Höhe&quot; des Fangspiegels vor dem Okularauszug eingestellt wird, lassen wir die drei kleinen Schrauben zunächst in Ruhe und ziehen nur die mittlere Schraube leicht an. So bleiben wir so nahe wie möglich an der zuvor vorhandenen Grundjustage. Mit leicht angezogener Mittenschraube lässt sich die Fangspiegelhalterung so drehen, dass die verspiegelte Fläche des Fangspiegels wieder in Richtung Okularauszug zeigt und beim Blick in den Okularauszug möglichst rund zu sehen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wir wählen hier einen etwas größeren Betrachtungsabstand. Wenn der Fangspiegel mit geringem Abstand zur Innenseite des OAZ-Rohrs zu sehen ist, gelingt die Abschätzung recht gut, wobei es sinnvoll ist, den Hauptspiegel mit einem Blatt Papier oder einem Tuch abzudecken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Concenter_1.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll-FS-durch-OAZ.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;443&quot; height=&quot;249&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Möglichst nur über die drei Kipp-Justierschrauben versuchen wir ihn so rund und mittig wie möglich einzustellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Bild des liegenden Tubus zeigt, dass der Fangspiegel noch etwas nach rechts verschoben aussieht, aber wir wollen auch nicht zu weit von der ursprünglichen Grobjustage weg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Danach entfernen wir die Abdeckung vor dem Hauptspiegel und der sollte nun irgendwo, zumindest halbwegs im Fangspiegel erscheinen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS_perfektHS_schlecht_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;231&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/HS_im_FS_dejust_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;399&quot; height=&quot;307&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wir holen nun NUR ÜBER DIE DREI KLIENEN FANGSPIEGEL-KIPPSCHRAUBEN den Hauptspiegel mittig unter den Fangspiegel. Vorsichtig mit Viertel-Umderhungen machen wir das und wechseln auch mal die Schrauben, denn nach langsamer Annäherung geht das plötzlich ganz schnell.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Danach kann die Hauptspiegelmarkierung noch abseits der Mitte stehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS_perfekt_HS_zentriert_Mittenmarkierung_schlecht.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;220&quot; height=&quot;293&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/HS_Mittenmark_dejust_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;413&quot; height=&quot;295&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das korrigieren wir über die Justierschrauben am Hauptspiegel. Ach hier gehen wir langsam vor und wechseln zwischen den Schrauben ab. Dreht man immer in die gleiche Richtung kommt man auch mal an den Anschlag oder dreht, in die andere Richtung, die Schraube aus dem Gewinde. Die wenigsten günstigen Teleskope haben an der Stelle Sicherungen eingebaut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS__HS_offset_perfekt.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;295&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/HS_Mittenmark_justiert_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;412&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Fertig ist das und in aller Regel gut genug für vorzeigbare Ergebnisse mit dem Teleskop im Bereich DeepSky aber auch an Objekten des Sonnensystems, wenn man es nicht mit der Vergrößerung übertreibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bleiben noch fünf Minuten Zeit für die Justage am Stern, die ich auch unter dem folgenden Link beschreibe,&amp;nbsp; hat man volle Leistung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Dieser Bericht wird als Ergänzung in das Thema&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;eingepflegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Immer wieder einmal wird am Mythos der problembehafteten Newtonjustage gestrickt, ob bewusst oder unbewusst, ob berufen oder nicht, die Probleme und Fragestellungen der Einsteiger werden nicht gelöst, sondern hochgekocht. Dieser Unsinn zeigt inzwischen die katastrophale Auswirkung, dass Hersteller immer wieder mal testen, in wie weit auch Leute, die das Hobby etwas ambitionierter betreiben, nicht zum justieren ausgelegte Spiegelteleskope akzeptieren. Sie sparen die Justiereinheiten, zwecks Gewinnoptimierung, einfach ein und die begleitende (Marketing)Argumentation, dass sinnloses Geschraube nichts besser macht, kann man auch schon viel zu oft lesen. Verkehrte Welt, es geht um unser Geld und den massiv geschmälerten Gegenwert, da die Möglichkeit der Justage eine für bestimmungsgemäße Langzeitfunktion unverzichtbare Eigenschaft von Teleskopen, wie z.B. einem Spiegelteleskop nach Newton, ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Kürzlich las ich in der Überschrift einer Frage zur Justage etwas von Verwirrung und ja, diese Verwirrung wurde in der Folge nicht behoben, sondern gepflegt. Da half es auch nicht, dass die benutzte Justierhilfe ein Concenter der Firma Spheretec war, eines der einfachsten und genauesten Hilfsmittel die mir derzeit bekannt sind. Geht man nach der sehr simplen Anleitung des Herstellers vor kommt man zu einem sehr guten Justierergebnis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Da ist dann unter viel TamTam und wenig Hilfreichem auch absolut und völlig Falsches zu lesen und das wird auch noch mit Beifall bedacht:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;.....Das Concenter-Okular kann man nicht zur 100%igen Ausrichtung des Fangspiegels nutzen, jedenfalls nicht in jedem denkbaren Fall. Es funktioniert nur leidlich, wenn der Spiegel exakt zentrisch geklebt ist (nicht seitlich versetzt) und auch einen exakten 45-Grad-Winkel hat........&quot;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Man stelle sich vor, wann ein ovaler (Fang)Spiegel nach der Umlenkung des Strahlenkegels aus dem Tubus heraus, also von der Okularauszugsseite her betrachtet, in so einer Lochkamera&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Concenterbild.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;393&quot; height=&quot;260&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Concentereinblick.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;297&quot; height=&quot;263&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;mit Kreisen auf der Sichtscheibe exakt rund erscheinen kann und dazu noch mittig in einem weiteren, diesmal runden (Haupt)Spiegel zu sehen ist&amp;nbsp; und wann nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Rund ist er, wenn er im passenden Winkel zur Schräge steht, also 45°.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;So erfasst die untere, dem Hauptspiegel zugewandte Kante den sich vom Spiegel bis zur Spitze im Fokus verjüngenden Strahlenkegel aber früher als die obere Kante. Der Strahlenkegel ist dort also noch breiter als weiter oben und genau das sehen wir, wenn wir den abgeschnittenen Kegelstumpf von der Okularauszugsseite her betrachten und die Spitze des Kegels in die Mitte stellen. Der Kegelstumpf sieht zwar rund aus, der Ausschnitt aus dem Hauptspiegelbild ist aber nicht mittig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Um nun von der Okularseite her den Hauptspiegel mittig unter dem Fangspiegel zu sehen, müssen wir den Kegelstumpf entsprechend verschieben und das ist........OFFSET.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Strahlengang_Offset_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;221&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bei einer Justierhilfe die einen konzentrischen und mittigen Anblick für das korrekte Ergebnis der Justage fordert, ist die Einstellung des Offset also eine absolut zwingende Voraussetzung und dann funktioniert sie auch ganz ausgezeichnet. Auch eine verdrehte oder anderweitig falsche Positionierung des Fangspiegels oder eine falsch geklebte Mittenmarkierung des Hauptspiegels fällt hier ebenso unweigerlich auf und kann/muss behoben werden, wenn man den bestmöglichen Justierzustand erreichen will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nochmal eine andere Grafik zur Verdeutlichung, warum der ovale Fangspiegel, der nur im exakten 45 Grad Winkel betrachtet rund erscheint, bei der Concenter Justage genau positioniert werden muss, um das passende Justagebild und damit dann auch optimale Abbildungsleistung des Teleskops zu erzielen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS_Concenter_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Natürlich sind die mittleren beiden Grafiken deutlich übertriebene Darstellungen, denn tatsächlich geht es um wenige Millimeter, aber nur so lässt sich das überhaupt so darstellen, dass es ins Auge fällt. Es ist einfach wichtig zu verstehen, dass man es, z.B. durch Abdecken des Hauptspiegels, sehr leicht hat, den Fangspiegel rund und mittig vor den Okularauszug zu stellen. Dabei kann man aber nicht sehen, ob man den Fangspiegel zu weit von Okularauszug weg oder zu nahe davor positioniert. Zwar gibt die Fangspiegelspinne und der Halter eine recht genaue Position vor, auf den letzten Millimeter oder auch mal mehr, stimmt das aber eben aufgrund der vielen Einflussparameter nicht. Der Hauptspiegel muss nicht zwingend mittig sitzen, der Tubus kann eiern, der Okularauszug leicht schief sitzen, die Offset Klebung des Fangspiegels stimmt nicht ganz und so weiter....! Solange es dabei nur um geringe Abweichungen geht kann man das locker verschmerzen, wenn man wenigstens jetzt alles dafür tut, den Fangspiegel so rund wie möglich im Okularauszug zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es ist völliger Unsinn, Offset bis auf den Zehntelmillimeter und hoffentlich auch richtig zu berechnen und bei der Klebung am Halter zu berücksichtigen, um dann bei der Positionierung des Fangspiegels eben genau die leicht vermeidbaren Verkippungs- und/oder Ausleuchtungsverluste in Kauf zu nehmen, die man damit verhindern wollte und auch sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; --------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;An der Stelle mal ein Einschub, da viele Leute, die Newtons mit den &quot;normalen&quot; Fangspiegelspinnen und Haltern haben, nicht gut mit der Mechanik klar kommen. Das Problem sind die drei Justierschrauben in Kombination mit der mittleren &quot;Halteschraube&quot;. Nur diese Halteschraube lässt eine Positionsänderung des Fangspiegels in der Höhe vor dem Okularauszug zu. Damit ist sie auch eine sehr wichtige Justierschraube und sie bewegt sich nur, wenn die drei äußeren, kleinen Justierschrauben gelöst sind. Dann fällt aber der Fangspiegel regelmäßig aus seiner Position, dreht sich nach unten weg und das Geeiere beginnt von vorne.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll-FS-durch-OAZ.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Tubusverlngerung-8-zoll_Fangspiegelhalter_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Die Lösung ist recht einfach und liegt darin, die kleinen Justierschrauben nach der Grobjustage, wenn der Fangspiegel halbwegs da sitzt, wo er hin muss, nicht mehr ganz zu lösen. Soll eine Justage halten, müssen sie ohnehin recht stark (ich meine HANDFEST aber fest) angezogen werden. Sie werden dann nur noch leicht gelockert, selbst wenn es nur eine viertel oder halbe Umdrehung des Schraubenkopfes ist. So immer noch, wenn auch schwach gehalten, dreht sich die Halterung nicht weg.&amp;nbsp; Das reicht aber aus, um die mittlere Halteschraube dann fester anzuziehen und so den Fangspiegel ein Zehntel höher zu holen. Das muss dann mehrfach wiederholt werden, auch immer mal mit dem Versuch, ob der Fangspiegel nun über die Justierschrauben rund einzustellen ist.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Will man tiefer, weil der Fangspiegel beim höher Stellen noch ovaler wird, geht es anders herum. Bei handfesten Justierschrauben die mittlere Halteschrauben ein klein wenig lockern, dann alle drei Justierschrauben nachziehen und so weiter.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Steht der Fangspiegel, vom Okularauszug gesehen, zu steil im Strahlengang sieht er, wie in der Grafik unten rechts dargestellt, &quot;länglich oval&quot; aus. Die Orientierung wechselt zu &quot;quer oval&quot;, wenn er zu flach steht.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Das liest sich so, als sei diese Einstellung ein langwieriger, schwieriger Prozess, aber das ist sie nicht. Wer meint, er sei noch ewig weit weg, wird oft von der Geschwindigkeit der Annäherung überrascht und schießt schon mal über das Ziel hinaus. Außerdem ist das der Teil der Justage, der sich so gut wie nie verstellt, das muss also nur ein Mal genau gemacht werden. Nachjustieren kann man immer &lt;/em&gt;über die Justierschrauben am Hauptspiegel.&lt;em&gt; Die große mittlere Schraube am Fangspigelhalter muss ich nur benutzen, wenn der Newton komplett zerlegt war. Selbst bei guten Gitterrohrdobsons braucht man da nicht ran, wenn man sich die Reihenfolge und Anordnung der Stangen merkt und immer den gleichen Aufbau wählt. Sogar die Justierschrauben am Fangspiegel bleiben bei der Justagekontrolle vor der Beobachtung meistens unberührt. Im Artikel zur &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;1.Voraussetzung für einen guten Newton&lt;/a&gt; geht es auch um die Justage, da gibt es auch Absätze zu solchen Schwierigkeiten, z.B. zur Problematik des zu weichen Materials der Fangspiegelhalterung und entsprechende Lösungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ----------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Immerhin ist bei den allermeisten Newtons heutzutage Offset bereits bei der Montage/Klebung des Fangspiegels auf den Halter berücksichtigt. Von daher ist es fast schwieriger, diese (Vor)Einstellung zu ignorieren und falsch zu justieren, als es einfach richtig zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es sieht dann, mit mittig geklebten Fangspiegel und für volle Ausleuchtung &quot;reingezogenem&quot; (Halb)Offset so aus, wie auf dem linken Bild. Offset Einstellung über entsprechend vom OAZ weg versetzt geklebtem Fangspiegel zeigt das rechte Bild. Wie man da hin kommt, beschreibt der unten verlinkte Artikel zum guten Newton.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS__HS_Halboffset_perfekt_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;460&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS__HS_offset_perfekt_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;346&quot; height=&quot;462&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Eine Überprüfung oder gar Verbesserung dieser Concenter-Justage ist nur noch am Stern sinnvoll. Hier würde dann z.B. noch extremere Genauigkeit erreicht und/oder es würde auffallen, wenn z.B. der Mittelpunkt der Hauptspiegelparabel nicht exakt dem geometrischen Mittelpunkt des Spiegels entspricht. Überprüfungen mit Lasern, die ja auch ihren eigenen Justier- und Lagezustand im Okularauszug haben, kann ich aus Erfahrung nicht empfehlen. Das Concenter liegt da meistens besser......aber genau damit fangen dann schon die völlig unnötigen Zweifel an, die niemand braucht und die dann zu fruchtlosen Nachbesserungsversuchen führen, bei denen selten bis nie eine sichtbar bessere Abbildung heraus kam, schon gar nicht reproduzierbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Im Übrigen sind es häufig die Besitzer von Großdobsons, also richtig groß, so 20 Zoll und mehr und/oder auch Lowriderkonstruktionen mit einer ganz anderen Strahlengangführung, die das alles gar nicht so wichtig nehmen und auch größere Abweichungen ganz entspannt sehen. Jou, Recht haben sie, denn mit so einem Riesenteil kommt man ganz selten in die Verlegenheit, das volle Schärfe- und Auflösungspotenzial bei 1500-facher Vergrößerung zu vermissen. Hier steht, auch für kleine und schwache Objekt-Funzeln, die krasse Lichtsammelleistung im Vordergrund und zwar in 99,9 Prozent der Fälle weit unterhalb der Maximalvergrößerung.&amp;nbsp; Das sieht für 6-12 Zoll Öffnung bei 150 bis 300fach schon ganz anders aus und selbst mein 16-Zöller bringt gut justiert nicht nur am Planeten eine so signifikant bessere Leistung, dass mir Justagemängel während der Beobachtung recht schnell auffallen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wer gute Grafiken und Erklärungen zum Thema braucht findet sie unter Anderem hier:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.seeing1.de/2a_justage.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;http://www.seeing1.de/2a_justage.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Leider wird der Markt seit einigen Jahren (Stand 3/23) zunehmend mit Teleskopen überschwemmt, die sich zwar Newton nennen, aber aus verschiedenen Gründen gar nicht mehr zu justieren sind. Das Weglassen von Justiereinrichtungen zwecks Kosten- und Gewichtseinsparung ist da noch die offensichtlichste, aber nicht die einzige Methode. Vielfach sicht man beim Einblick in die Okularauszüge dieser Konstrukte nicht mehr das notwendige Bild, wie es die nächste Grafik zeigt. Daher kann weder die folgende, aus dem Artikel &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/126-vom-einsteiger-fehlkauf-zum-guten-teleskop&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;&quot;Vom Einsteigerfehlkauf zum guten Newton&quot;&lt;/a&gt; stammende, Anleitung zur &quot;quick and dirty Justage&quot; ohne Hilfsmittel an solchen Geräten reproduzierbar gelingen und funktionieren, noch die Methode mit dem Concenter oder sonst eine passable Justage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Was jetzt kommt, funktioniert nur, wenn der Newton funktionsgerecht gebaut ist, also nicht bei den Teilen die Aufhänger für diesen Artikel sind. Damit kann das gar nicht funktionieren und daher gibt es auch so viel Verwirrung um die eigentlich sehr einfache Justage von Newton Teleskopen. Der Aufbau, so wie in der nächsten Grafik gezeigt, muss zu sehen sein.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Alles außerhalb des dunkelblauen Rings in der folgenden Grafik sieht man direkt. Alles innerhalb des dunkelblauen Rings ist eine Reflektion im Fangspiegel. Der dunkelblaue Ring stellt also den Rand des Fangspiegels selbst dar, der komplett durch das Okularauszugsrohr zu sehen sein muss.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/OAZ-Einblick_Gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;631&quot; height=&quot;334&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffcc99; font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;Bei den oben thematisierten, schlecht gebauten Newtons, sieht man, selbst mit komplett eingefahrenem Okularauszug, mal den kompletten Fangspiegel nicht und/oder nicht mal mehr den kompletten Hauptspiegel, geschweige denn noch etwas von der Spiegelzelle oder dem Tubus. Wie will man etwas mittig stellen, was man gar nicht sieht!? So sind diese Fehlkonstruktionen und ihre Konstrukteure für einen großen Teil der Verwirrungen rund um die Newton Justage verantwortlich. Dabei ist die Justage eines guten Newtons wirklich sehr einfach. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Nehmen wir also z.B. mal an, die große Zentralschraube der Fangspiegelhalterung war nicht genügend angezogen und bei der Anfahrt über einen holprigen Feldweg hat sie sich los gerüttelt und gewackelt, die verspiegelte Fläche des Fangspiegels zeigt nun nach unten, anstatt in Richtung des Okuzlarauszugs. Der Blick in den OAZ zeigt nichts von Spiegeln, sondern ein schwarzes Loch und alle Justierhilfen liegen zu Hause.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Es ist davon auszugehen, dass sich hauptsächlich die große, mittlere Schraube der Fangspiegelhalterung gelöst hat. Die drei kleinen Kipp-Justierschrauben bewegen sich nicht so leicht. Da über diese große Schraube der Abstand zwischen Hauptspiegel und Fangspiegel und damit auch die &quot;Höhe&quot; des Fangspiegels vor dem Okularauszug eingestellt wird, lassen wir die drei kleinen Schrauben zunächst in Ruhe und ziehen nur die mittlere Schraube leicht an. So bleiben wir so nahe wie möglich an der zuvor vorhandenen Grundjustage. Mit leicht angezogener Mittenschraube lässt sich die Fangspiegelhalterung so drehen, dass die verspiegelte Fläche des Fangspiegels wieder in Richtung Okularauszug zeigt und beim Blick in den Okularauszug möglichst rund zu sehen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wir wählen hier einen etwas größeren Betrachtungsabstand. Wenn der Fangspiegel mit geringem Abstand zur Innenseite des OAZ-Rohrs zu sehen ist, gelingt die Abschätzung recht gut, wobei es sinnvoll ist, den Hauptspiegel mit einem Blatt Papier oder einem Tuch abzudecken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Concenter_1.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Tubusverlngerung-8-zoll-FS-durch-OAZ.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;443&quot; height=&quot;249&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Möglichst nur über die drei Kipp-Justierschrauben versuchen wir ihn so rund und mittig wie möglich einzustellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das Bild des liegenden Tubus zeigt, dass der Fangspiegel noch etwas nach rechts verschoben aussieht, aber wir wollen auch nicht zu weit von der ursprünglichen Grobjustage weg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Danach entfernen wir die Abdeckung vor dem Hauptspiegel und der sollte nun irgendwo, zumindest halbwegs im Fangspiegel erscheinen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS_perfektHS_schlecht_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;231&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/HS_im_FS_dejust_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;399&quot; height=&quot;307&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Wir holen nun NUR ÜBER DIE DREI KLIENEN FANGSPIEGEL-KIPPSCHRAUBEN den Hauptspiegel mittig unter den Fangspiegel. Vorsichtig mit Viertel-Umderhungen machen wir das und wechseln auch mal die Schrauben, denn nach langsamer Annäherung geht das plötzlich ganz schnell.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Danach kann die Hauptspiegelmarkierung noch abseits der Mitte stehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS_perfekt_HS_zentriert_Mittenmarkierung_schlecht.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;220&quot; height=&quot;293&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/HS_Mittenmark_dejust_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;413&quot; height=&quot;295&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Das korrigieren wir über die Justierschrauben am Hauptspiegel. Ach hier gehen wir langsam vor und wechseln zwischen den Schrauben ab. Dreht man immer in die gleiche Richtung kommt man auch mal an den Anschlag oder dreht, in die andere Richtung, die Schraube aus dem Gewinde. Die wenigsten günstigen Teleskope haben an der Stelle Sicherungen eingebaut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/FS__HS_offset_perfekt.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;295&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/HS_Mittenmark_justiert_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;412&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Fertig ist das und in aller Regel gut genug für vorzeigbare Ergebnisse mit dem Teleskop im Bereich DeepSky aber auch an Objekten des Sonnensystems, wenn man es nicht mit der Vergrößerung übertreibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Bleiben noch fünf Minuten Zeit für die Justage am Stern, die ich auch unter dem folgenden Link beschreibe,&amp;nbsp; hat man volle Leistung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Dieser Bericht wird als Ergänzung in das Thema&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/32-1-voraussetzung-fuer-einen-guten-newton&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;eingepflegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Deepsky farblos!?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/80-deepsky-farblos"/>
		<published>2020-09-25T09:01:50+00:00</published>
		<updated>2020-09-25T09:01:50+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/80-deepsky-farblos</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;25.09.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Immer wieder ist die Aussage zu lesen, dass der visuelle Deepsky Beobachter keine Farben sehen könne. Manchmal wird noch die Ausnahme der Beobachtung mit extrem großer Öffnung zugelassen, das ist aber eher selten der Fall.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So platt stimmt das allerdings absolut nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielsweise sind Sternfarben schon mit farbreinen Teleskopen sehr kleiner Öffnungen, ja bei hellen Sternen sogar mit einem Fernglas oder ohne Hilfsmittel, sehr gut erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Öffnung schadet natürlich nie und so kann man dann nicht nur prominente Kandidaten wie Albireo mit eindeutig bestimmbaren Farbunterschieden bewundern, sondern z.B. auch oftmals winzige, weil sehr weit entfernte, rötliche Kohlenstoffsterne oder interessante Mehrfachsysteme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Albireo_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Albireo_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;111&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/T_Lyrae_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/T_Lyrae_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;191&quot; height=&quot;109&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Sigma_Orinis_fabrein_II.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Sigma_Orinis_fabrein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;108&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bieten sich unendlich viele Möglichkeiten zur visuellen Deepsky Beobachtung in Farbe. Besonders schön kommen Farben an Deepsky Objketen natürlich unter sehr gutem Himmelm wie wir ihn z.B. beim Besuch in &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/35-la-palma21/99-la-palma-im-juni-2021&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;La Palma im Juni 2021&lt;/a&gt; vorfanden. Dabei sind einige Zeichnungen entstanden,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_6441_KS_Scorpio_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_6441_KS_Scorpio_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;303&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_5634_KS_VIR_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_5634_KS_VIR_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;303&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;was bei &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/la-palma-im-mai&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;La Palma im Mai 2018&lt;/a&gt; leider noch nicht der Fall war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich etwas mehr Öffnung, so etwa 8 Zoll aufwärts, ist bei der nächsten Objektklasse meistens angesagt. Offene Sternhaufen, aber auch Kugelsternhaufen, zeigen bei entsprechender Auflösung in viele, klar erkennbare Einzelsterne, ebenfalls Sternfarben,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Wildentenhaufen_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;284&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Messier_5_KS_LP.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Messier_5_KS_LP.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;306&quot; height=&quot;303&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wenn man sich einsieht und geduldig auf das Bild einlässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Planetarische Nebel sind ebenfalls sehr gute Kandidaten fürs Farbensehen. Sie sind häufig sehr klein und für die Fläche extrem hell. Das reicht vielfach aus, um sie visuell farbig wahrzunehmen. Schon Eigennamen wie Cateye oder Blue Snowball weisen darauf hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;277&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;311&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geht bei den kleinen, sehr hellen Vertretern meistens ohne Filter und in bläulichen oder grünlichen Tönen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/saturnnebel_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/saturnnebel_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;173&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ngc_7027_PN_1.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ngc_7027_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;für den Saturnnebel oder noch kleinere Kandidaten darf es auch gerne 12 Zoll Öffnung und mehr sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was immer geht, ist Farbe über Filter, z.B. O III oder auch UHC, ins Spiel zu bringen. Damit kann man, auch wenn man nicht so farbempfindlich ist,&amp;nbsp; sogar bei den größeren, flächigeren PNs, wie z.B. dem Hantelnebel oder dem bekannten Ringnebel zarte Farben einbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Ringnebel_Farbe_neu.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Ringnebel_Farbe_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;343&quot; height=&quot;245&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_4361_PN_Corvus_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_4361_PN_Corvus_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;246&quot; height=&quot;245&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Filter sorgen für eine Abdunklung des Umfeldes, während die Emissionslinien des Nebels im Idealfall unberührt bleiben, was eine deutliche Kontrastanhebung zur Folge hat. manchmal verschwindet so allerdings auch ein eigentlich sichtbarer Zentralstern. Also lohnt ein Wechsel auf ungefilterte Beobachtung immer. Die Filterung färbt, je nach Filter,&amp;nbsp; mehr oder weniger grün bis bläulich ein, was dann den Farbeindruck intensiviert und verändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das spielt auch bei der Nächsten Objektklasse eine entscheidende Rolle. Den Orionnebel (M 42), einen promineten Vertreter der großflächigen Emissionsnebel, kann man ungefiltert und (je nach Bedingungen) ab etwa 6 Zoll bis 8 Zoll Öffnung leicht grünlich wahrnehmen, mit mehr Öffnung sind auch rostrote Farbeindrücke in Teilbereichen drin, da kommt es sehr auf den Visus des Beobachters an. Das ist mir aber an keinem weiteren Nebel dieser Klasse mit Teleskopen bis 18 Zoll visuell gelungen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_42_klein_6f.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_42_klein_6f.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;151&quot; height=&quot;101&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orionnebel_rot_grn.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Orion_Farbe_3_fertig.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;195&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orion_Farbe_hart.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orionnebel_neu_Farbe_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;247&quot; height=&quot;305&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit O III oder UHC Filter werden die Farbeindrücke an M 42 deutlich ins grün/bläuliche verschoben und auch an anderen Objekten, wie z.B Nordamerikanebel, Lagunennebel oder Schwanennebel werden diese Einfärbungen zart sichtbar. Letztlich genügt bei den hellsten Kandidaten auch ein einfacher Rotfilter um sie in rötlichen Farben zu betrachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist bei Weitem nicht das farbige Feuerwerk, welches uns von langzeitbelichteten RBG (gefilterten) und/oder mit Hubble-Palette bearbeiteten Fotografien bekannt ist, aber farblos ist die visuelle Hobbyastronomie auch im Bereich Deep Sky keinesfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend noch ein Wort zu den derzeit (2020) aufkommenden vollautomatischen Kleinteleskopen die mittels EAA bunte Bilder von Deepsky Objekten generieren. Die Technik die in EV-Scope, Stellina und Co steckt ist im Kommen. Solche und ähnliche Geräte werden ihren Weg machen, keine Frage. Aber dass sie, wie vollmundig propagiert wird, heute schon die visuelle Beobachtung mit 16-zölligen Teleskopen in den Schatten stellen....!?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nunja, fragt sich was bei dem Vergleich, so er überhaupt stattfand, 16 Zoll hatte und naja, lange Integrationszeiten vorausgesetzt stimmt es bei den Farben, aber ansonsten........!?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen Teilen fehlt einfach Öffnung, Auflösung, Vergrößerungsfähigkeit z.B. für kleine PNs oder auch Feld für großflächige Objekte. Das auffälligste Problem haben sie aktuell und durch die Bank mit der Sternabbildung, die ist einfach nur gruselg. Auf solche gut aufgelösten, feinen Sternchen, im&amp;nbsp; Kugelsternhaufen M 13, mit so einem Gerät, müssen wir wohl noch ein Weilchen warten und/oder dann doch noch im Nachgang, am Computer die üblichen Bildbearbeitungsprozeduren durchführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top_blue2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;553&quot; height=&quot;311&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst mit geringen (Aufsuch)Vergrößerungen zeigt z.b. schon (m)ein 12-Zöller an M 15 keineswegs nur (Integrationszeit)Watte, sondern sofort und ohne Zeitverzug, also augenblicklich, feinsten Puderzucker mit glitzernden Kristallsternchen auf schwarzem Samt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;559&quot; height=&quot;384&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnungen werden der Brillanz im Okular nicht wirklich gerecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich gebe von da her diesen&amp;nbsp; kleinen Technik Kisten also noch ein wenig Zeit und bleibe erst mal visuell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Artikel wird als Ergänzung an den Beitrag&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/54-farbsehen&quot; title=&quot;Farbsehen&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/54-farbsehen&lt;/a&gt; angehängt. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;25.09.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Immer wieder ist die Aussage zu lesen, dass der visuelle Deepsky Beobachter keine Farben sehen könne. Manchmal wird noch die Ausnahme der Beobachtung mit extrem großer Öffnung zugelassen, das ist aber eher selten der Fall.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So platt stimmt das allerdings absolut nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielsweise sind Sternfarben schon mit farbreinen Teleskopen sehr kleiner Öffnungen, ja bei hellen Sternen sogar mit einem Fernglas oder ohne Hilfsmittel, sehr gut erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Öffnung schadet natürlich nie und so kann man dann nicht nur prominente Kandidaten wie Albireo mit eindeutig bestimmbaren Farbunterschieden bewundern, sondern z.B. auch oftmals winzige, weil sehr weit entfernte, rötliche Kohlenstoffsterne oder interessante Mehrfachsysteme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Albireo_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Albireo_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;111&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/T_Lyrae_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/T_Lyrae_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;191&quot; height=&quot;109&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Sigma_Orinis_fabrein_II.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Sigma_Orinis_fabrein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;108&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bieten sich unendlich viele Möglichkeiten zur visuellen Deepsky Beobachtung in Farbe. Besonders schön kommen Farben an Deepsky Objketen natürlich unter sehr gutem Himmelm wie wir ihn z.B. beim Besuch in &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/35-la-palma21/99-la-palma-im-juni-2021&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;La Palma im Juni 2021&lt;/a&gt; vorfanden. Dabei sind einige Zeichnungen entstanden,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_6441_KS_Scorpio_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_6441_KS_Scorpio_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;303&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_5634_KS_VIR_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_5634_KS_VIR_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;303&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;was bei &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/la-palma-im-mai&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;La Palma im Mai 2018&lt;/a&gt; leider noch nicht der Fall war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich etwas mehr Öffnung, so etwa 8 Zoll aufwärts, ist bei der nächsten Objektklasse meistens angesagt. Offene Sternhaufen, aber auch Kugelsternhaufen, zeigen bei entsprechender Auflösung in viele, klar erkennbare Einzelsterne, ebenfalls Sternfarben,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Wildentenhaufen_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;284&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Messier_5_KS_LP.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Messier_5_KS_LP.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;306&quot; height=&quot;303&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wenn man sich einsieht und geduldig auf das Bild einlässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Planetarische Nebel sind ebenfalls sehr gute Kandidaten fürs Farbensehen. Sie sind häufig sehr klein und für die Fläche extrem hell. Das reicht vielfach aus, um sie visuell farbig wahrzunehmen. Schon Eigennamen wie Cateye oder Blue Snowball weisen darauf hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;277&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Blue_Snowball_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;311&quot; height=&quot;160&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geht bei den kleinen, sehr hellen Vertretern meistens ohne Filter und in bläulichen oder grünlichen Tönen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/saturnnebel_Farbe.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/saturnnebel_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;173&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ngc_7027_PN_1.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ngc_7027_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;für den Saturnnebel oder noch kleinere Kandidaten darf es auch gerne 12 Zoll Öffnung und mehr sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was immer geht, ist Farbe über Filter, z.B. O III oder auch UHC, ins Spiel zu bringen. Damit kann man, auch wenn man nicht so farbempfindlich ist,&amp;nbsp; sogar bei den größeren, flächigeren PNs, wie z.B. dem Hantelnebel oder dem bekannten Ringnebel zarte Farben einbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Ringnebel_Farbe_neu.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Ringnebel_Farbe_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;343&quot; height=&quot;245&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_4361_PN_Corvus_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_4361_PN_Corvus_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;246&quot; height=&quot;245&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Filter sorgen für eine Abdunklung des Umfeldes, während die Emissionslinien des Nebels im Idealfall unberührt bleiben, was eine deutliche Kontrastanhebung zur Folge hat. manchmal verschwindet so allerdings auch ein eigentlich sichtbarer Zentralstern. Also lohnt ein Wechsel auf ungefilterte Beobachtung immer. Die Filterung färbt, je nach Filter,&amp;nbsp; mehr oder weniger grün bis bläulich ein, was dann den Farbeindruck intensiviert und verändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das spielt auch bei der Nächsten Objektklasse eine entscheidende Rolle. Den Orionnebel (M 42), einen promineten Vertreter der großflächigen Emissionsnebel, kann man ungefiltert und (je nach Bedingungen) ab etwa 6 Zoll bis 8 Zoll Öffnung leicht grünlich wahrnehmen, mit mehr Öffnung sind auch rostrote Farbeindrücke in Teilbereichen drin, da kommt es sehr auf den Visus des Beobachters an. Das ist mir aber an keinem weiteren Nebel dieser Klasse mit Teleskopen bis 18 Zoll visuell gelungen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_42_klein_6f.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_42_klein_6f.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;151&quot; height=&quot;101&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orionnebel_rot_grn.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Orion_Farbe_3_fertig.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;195&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orion_Farbe_hart.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Orionnebel_neu_Farbe_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;247&quot; height=&quot;305&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit O III oder UHC Filter werden die Farbeindrücke an M 42 deutlich ins grün/bläuliche verschoben und auch an anderen Objekten, wie z.B Nordamerikanebel, Lagunennebel oder Schwanennebel werden diese Einfärbungen zart sichtbar. Letztlich genügt bei den hellsten Kandidaten auch ein einfacher Rotfilter um sie in rötlichen Farben zu betrachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist bei Weitem nicht das farbige Feuerwerk, welches uns von langzeitbelichteten RBG (gefilterten) und/oder mit Hubble-Palette bearbeiteten Fotografien bekannt ist, aber farblos ist die visuelle Hobbyastronomie auch im Bereich Deep Sky keinesfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend noch ein Wort zu den derzeit (2020) aufkommenden vollautomatischen Kleinteleskopen die mittels EAA bunte Bilder von Deepsky Objekten generieren. Die Technik die in EV-Scope, Stellina und Co steckt ist im Kommen. Solche und ähnliche Geräte werden ihren Weg machen, keine Frage. Aber dass sie, wie vollmundig propagiert wird, heute schon die visuelle Beobachtung mit 16-zölligen Teleskopen in den Schatten stellen....!?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nunja, fragt sich was bei dem Vergleich, so er überhaupt stattfand, 16 Zoll hatte und naja, lange Integrationszeiten vorausgesetzt stimmt es bei den Farben, aber ansonsten........!?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen Teilen fehlt einfach Öffnung, Auflösung, Vergrößerungsfähigkeit z.B. für kleine PNs oder auch Feld für großflächige Objekte. Das auffälligste Problem haben sie aktuell und durch die Bank mit der Sternabbildung, die ist einfach nur gruselg. Auf solche gut aufgelösten, feinen Sternchen, im&amp;nbsp; Kugelsternhaufen M 13, mit so einem Gerät, müssen wir wohl noch ein Weilchen warten und/oder dann doch noch im Nachgang, am Computer die üblichen Bildbearbeitungsprozeduren durchführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top_blue2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;553&quot; height=&quot;311&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst mit geringen (Aufsuch)Vergrößerungen zeigt z.b. schon (m)ein 12-Zöller an M 15 keineswegs nur (Integrationszeit)Watte, sondern sofort und ohne Zeitverzug, also augenblicklich, feinsten Puderzucker mit glitzernden Kristallsternchen auf schwarzem Samt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_niedr_Vergr_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;559&quot; height=&quot;384&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnungen werden der Brillanz im Okular nicht wirklich gerecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich gebe von da her diesen&amp;nbsp; kleinen Technik Kisten also noch ein wenig Zeit und bleibe erst mal visuell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Artikel wird als Ergänzung an den Beitrag&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/54-farbsehen&quot; title=&quot;Farbsehen&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/54-farbsehen&lt;/a&gt; angehängt. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Spiegelprobleme...Rand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/76-kante"/>
		<published>2020-09-12T11:05:44+00:00</published>
		<updated>2020-09-12T11:05:44+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/76-kante</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;12.09.2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Kürzlich war schon die &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/71-strehlminderung-durch-obstruktion&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Spiegelmitte&lt;/a&gt;, also ein zentraler Berg oder eine tiefe Mulde, Thema. Das ist eines der häufigsten Probleme (nicht nur) günstiger Spiegel aus Massenfertigung, welches sich aber z.B. beim Newton mit einen passenden Fangspiegel leicht entschärfen lässt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der zweite große, gleichrangige, immer zu prüfende Knackpunkt solcher Spiegel ist die Randzone, die häufig genannte &lt;strong&gt;&quot;abfallende Kante&quot;&lt;/strong&gt; oder auch ein &lt;strong&gt;&quot;hochgezogener Rand&quot;&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Fangen wir aber mal mit den drei Haltebacken der häufig verwendeten Spiegelzellen an. Die sind ab Werk nicht nur immer (!) zu fest angezogen und verspannen den Spiegel, mein 12-Zöller (im Bild unten rechts) hat dadurch sogar Verspiegelungsschäden davon getragen. Häufig (gerade bei kleinen Spiegeln) sind sie recht groß und fassen schon mal gerne 3-5 Millimeter auf die verspiegelte Fläche. Das macht zusätzliche Beugungserscheinungen, wie jedes Hindernis im Strahlengang. Dann kommt häufig noch eine unsauber geschliffene, sägezahnartige Fase hinzu &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spiegelklammern.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;177&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spiegel_Haltebacken.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;sowie nicht selten noch die bereits erwähnte abgesunkene oder erhabene Zone am äußersten Rand der verspiegelten Fläche. Man sieht in solchen Fällen auf Fotos mehr oder weniger ausgeprägte Halos um Sterne, der Kontrast leidet merklich. Im Sterntest sind die Bilder extra- und intrafokal extrem unterschiedlich in Ausdehnung, Struktur und Helligkeit.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Spinnenstern_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Spinnenstern_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die linke Darstellung zeigt, dass diese Haltebacken die Abbildung eines hellen Sterns ziemlich ruinieren können. Das fällt zwar auf länger belichteten Fotos krasser auf, diese Störungen sind aber auch im visuell sichtbaren Bild vorhanden. Es gibt auch Hauptspiegelzellen mit vier oder gar fünf solcher Halter. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal ein ziemlich krasses Beispielbild, bei dem auch noch ein viel zu langes Okularauszugsrohr weit vor den Hauptspiegel ragt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Baufehler_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Sieht man das&amp;nbsp; visuell immer wieder deutlich, eventuell auch an weniger hellen und nicht überstrahlten Sternen, sollte man über Abhilfe nachdenken. Deren Licht kann man zwar auch, bei Bedarf mittles Graufilter dämpfen, aber die Störung selbst zu beseitigen, ist meiner Meinung nach der sinnvollere und bessere Weg.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man kann die Haltebacken kürzer und schmaler, oder eine Lagerung ganz ohne diese Klammern machen, die Fase des Spiegels schwärzen, oder man geht alle Eventualitäten mit einer ringförmigen, schmal- und glattrandigen Blende an, &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/HS_Zelle-6-zoll--005.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;317&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Holzwurm-Blende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;270&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;die sich z.B. auf die Haltebackenbefestigung schrauben lässt und alle potenziellen Fehlerquellen im Randbereich des Spiegels so knapp wie möglich abdeckt. Man verliert damit 3-6 mm, im Extremfall auch mal 10 mm Öffnung, gewinnt aber, falls das Problem an der Stelle zu suchen und zu finden war, mit geringem Aufwand extrem viel Abbildungsqualität, vor allem Kontrast im Hochvergrößerungsbereich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es ist also, wie schon beim &quot;Zentralberg&quot;, wieder mal nicht die so gerne be- und verrechneten 18-25%ige Obstruktion auf deren Abträglichkeit für den Kontrast man so häufig und beinahe reflexartig argwöhnisch schaut. Beim Durchschauen sieht man davon ohnehin eher nichts, da muss man schon auf 30% + X gehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es sind Auswirkungen von Fehlern in der Lagerung des Spiegels am Rand oder des Spiegelrandes selbst, die leicht 0,1-0,2 Strehlpunkte kosten. Unten mal eine Grafik aus dem Artikel &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/104-test-test-test&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Test, Test, Test&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Stern_im_Fokus_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;297&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Randfehler wie die abfallende Kante (und auch die Haltebacken des HS) können schon mit wenigen Millimetern Randabdeckung, also sehr geringem Öffnungsverlust, vollständig behoben werden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man bewegt sich dabei durchaus innerhalb der &quot;Herstellertoleranzen&quot; für Rohlinge. So gibt es bei der &quot;8 Zoll Größe&quot; nachweislich Rohlinge zwischen 198mm und 204 mm Durchmesser und die verspiegelten Flächen sind jeweils abzüglich Fase nochmal ~ 2-3 mm kleiner. Ich habe da, beim Spiegeltausch schon mal nicht schlecht gestaunt, als der neue SW Spiegel nicht in die GSO-Fassung passte. Wir reden also schon hier von einer Spanne zwischen ~ 7,6 und 8,0 Zoll. Das ist ein Unterschied. Nimmt man für die verspiegelten Flächen jeweils 2 mm weniger, so macht das nur etwa so viel Unterschied wie ihn z.B. auch ein gängiger 50 mm Fangspiegel ausmacht. Beim Öffnungsverhältnis müssten wir von der Angabe f/5 ausgehend eigentlich von f/4,95 und f/5,1 sprechen. Diese Unterschiede sind aber nun wirklich kein Drama.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind all diese kleinen Fehler vermieden und/oder abgedeckt, kann das durchaus so aussehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/baulich_guter_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;420&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Für Leute, die aufs Geld schauen müssen und doch ein gutes Teleskop wollen, gibt es durchaus gangbare Wege. &lt;br /&gt;Die führen letztlich nicht zwingend zum Tuning und Selbstbau, sondern eventuell auch zu einem hiesigen Dobsonanbieter, von denen einige im günstigen Preissegment auch bessere und sinnvollere Mechanik, optimale Fangspiegelgrößen und Fokuslagen für Chinaspiegel anbieten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dieser Block ist neu in das Thema&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/48-einschaetzung-der-spiegelqualitaet&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/48-einschaetzung-der-spiegelqualitaet&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;eingepflegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;12.09.2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Kürzlich war schon die &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/71-strehlminderung-durch-obstruktion&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Spiegelmitte&lt;/a&gt;, also ein zentraler Berg oder eine tiefe Mulde, Thema. Das ist eines der häufigsten Probleme (nicht nur) günstiger Spiegel aus Massenfertigung, welches sich aber z.B. beim Newton mit einen passenden Fangspiegel leicht entschärfen lässt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der zweite große, gleichrangige, immer zu prüfende Knackpunkt solcher Spiegel ist die Randzone, die häufig genannte &lt;strong&gt;&quot;abfallende Kante&quot;&lt;/strong&gt; oder auch ein &lt;strong&gt;&quot;hochgezogener Rand&quot;&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Fangen wir aber mal mit den drei Haltebacken der häufig verwendeten Spiegelzellen an. Die sind ab Werk nicht nur immer (!) zu fest angezogen und verspannen den Spiegel, mein 12-Zöller (im Bild unten rechts) hat dadurch sogar Verspiegelungsschäden davon getragen. Häufig (gerade bei kleinen Spiegeln) sind sie recht groß und fassen schon mal gerne 3-5 Millimeter auf die verspiegelte Fläche. Das macht zusätzliche Beugungserscheinungen, wie jedes Hindernis im Strahlengang. Dann kommt häufig noch eine unsauber geschliffene, sägezahnartige Fase hinzu &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spiegelklammern.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;177&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Spiegel_Haltebacken.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;283&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;sowie nicht selten noch die bereits erwähnte abgesunkene oder erhabene Zone am äußersten Rand der verspiegelten Fläche. Man sieht in solchen Fällen auf Fotos mehr oder weniger ausgeprägte Halos um Sterne, der Kontrast leidet merklich. Im Sterntest sind die Bilder extra- und intrafokal extrem unterschiedlich in Ausdehnung, Struktur und Helligkeit.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Spinnenstern_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Spinnenstern_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die linke Darstellung zeigt, dass diese Haltebacken die Abbildung eines hellen Sterns ziemlich ruinieren können. Das fällt zwar auf länger belichteten Fotos krasser auf, diese Störungen sind aber auch im visuell sichtbaren Bild vorhanden. Es gibt auch Hauptspiegelzellen mit vier oder gar fünf solcher Halter. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal ein ziemlich krasses Beispielbild, bei dem auch noch ein viel zu langes Okularauszugsrohr weit vor den Hauptspiegel ragt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Baufehler_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Sieht man das&amp;nbsp; visuell immer wieder deutlich, eventuell auch an weniger hellen und nicht überstrahlten Sternen, sollte man über Abhilfe nachdenken. Deren Licht kann man zwar auch, bei Bedarf mittles Graufilter dämpfen, aber die Störung selbst zu beseitigen, ist meiner Meinung nach der sinnvollere und bessere Weg.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man kann die Haltebacken kürzer und schmaler, oder eine Lagerung ganz ohne diese Klammern machen, die Fase des Spiegels schwärzen, oder man geht alle Eventualitäten mit einer ringförmigen, schmal- und glattrandigen Blende an, &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/HS_Zelle-6-zoll--005.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;317&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Holzwurm-Blende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;270&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;die sich z.B. auf die Haltebackenbefestigung schrauben lässt und alle potenziellen Fehlerquellen im Randbereich des Spiegels so knapp wie möglich abdeckt. Man verliert damit 3-6 mm, im Extremfall auch mal 10 mm Öffnung, gewinnt aber, falls das Problem an der Stelle zu suchen und zu finden war, mit geringem Aufwand extrem viel Abbildungsqualität, vor allem Kontrast im Hochvergrößerungsbereich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es ist also, wie schon beim &quot;Zentralberg&quot;, wieder mal nicht die so gerne be- und verrechneten 18-25%ige Obstruktion auf deren Abträglichkeit für den Kontrast man so häufig und beinahe reflexartig argwöhnisch schaut. Beim Durchschauen sieht man davon ohnehin eher nichts, da muss man schon auf 30% + X gehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es sind Auswirkungen von Fehlern in der Lagerung des Spiegels am Rand oder des Spiegelrandes selbst, die leicht 0,1-0,2 Strehlpunkte kosten. Unten mal eine Grafik aus dem Artikel &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/104-test-test-test&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Test, Test, Test&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Stern_im_Fokus_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;297&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Randfehler wie die abfallende Kante (und auch die Haltebacken des HS) können schon mit wenigen Millimetern Randabdeckung, also sehr geringem Öffnungsverlust, vollständig behoben werden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man bewegt sich dabei durchaus innerhalb der &quot;Herstellertoleranzen&quot; für Rohlinge. So gibt es bei der &quot;8 Zoll Größe&quot; nachweislich Rohlinge zwischen 198mm und 204 mm Durchmesser und die verspiegelten Flächen sind jeweils abzüglich Fase nochmal ~ 2-3 mm kleiner. Ich habe da, beim Spiegeltausch schon mal nicht schlecht gestaunt, als der neue SW Spiegel nicht in die GSO-Fassung passte. Wir reden also schon hier von einer Spanne zwischen ~ 7,6 und 8,0 Zoll. Das ist ein Unterschied. Nimmt man für die verspiegelten Flächen jeweils 2 mm weniger, so macht das nur etwa so viel Unterschied wie ihn z.B. auch ein gängiger 50 mm Fangspiegel ausmacht. Beim Öffnungsverhältnis müssten wir von der Angabe f/5 ausgehend eigentlich von f/4,95 und f/5,1 sprechen. Diese Unterschiede sind aber nun wirklich kein Drama.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind all diese kleinen Fehler vermieden und/oder abgedeckt, kann das durchaus so aussehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/baulich_guter_Newton.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;420&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Für Leute, die aufs Geld schauen müssen und doch ein gutes Teleskop wollen, gibt es durchaus gangbare Wege. &lt;br /&gt;Die führen letztlich nicht zwingend zum Tuning und Selbstbau, sondern eventuell auch zu einem hiesigen Dobsonanbieter, von denen einige im günstigen Preissegment auch bessere und sinnvollere Mechanik, optimale Fangspiegelgrößen und Fokuslagen für Chinaspiegel anbieten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dieser Block ist neu in das Thema&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/48-einschaetzung-der-spiegelqualitaet&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/48-einschaetzung-der-spiegelqualitaet&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;eingepflegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Rotlicht und Kartenlesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/75-rotlicht-und-kartenlesen"/>
		<published>2020-08-29T09:36:29+00:00</published>
		<updated>2020-08-29T09:36:29+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/75-rotlicht-und-kartenlesen</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;29.08.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man wird nicht jünger und irgendwann fällt auf, dass man unter dem absolut besten Licht für die &lt;strong&gt;Dunkeladaption&lt;/strong&gt;, also&lt;strong&gt; schwaches Rotlicht unter 600nm&lt;/strong&gt; Probleme mit dem &lt;strong&gt;Kartenlesen&lt;/strong&gt; bekommt. Das passiert oft genug, aber nicht nur nachdem man die &quot;Brille am Bande&quot; zum Ausgleich einsetzender Kurz-/Weitsichtigkeit schon lange mitführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wird das Licht nicht mehr ganz so weit gedimmt und irgendwann wird auch rotes Licht unangenehm hell, also adaptionsstörend. Da hört man dann schon mal den Rat, dass schwaches grünes Licht in dem Fall eigentlich besser sei und das kann, je nach Fall, sogar stimmen, aber......&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_rot_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;282&quot; /&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_grn_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;499&quot; height=&quot;281&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht ja darum, dass solche Werke Objekte nur in relativ kleiner Schrift bezeichnen können, wenn sie nicht untransprtable Dimensionen annehmen sollen und Rotlicht drückt auf die Sehschärfe, die kleinen Zeichen verschwimmen und werden letztlich unkenntlich, unlesbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rotes Licht ist die schlechteste Lichtfarbe zum Lesen, das ist schon ohne jede individuelle Einschränkung des Visus so, aber auch eben die beste Lichtfarbe für die Dunkeladaption. Selbst dann, wenn man aufgrund anderer Umstände wie z.B. Umgebungsstörlicht, nur eine Teiladaption erreicht, ist es sinnvoll verwendet, besser als jedes andere Licht. Näheres dazu auch im Artikel &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis&quot;&gt;Grundsätzliches zur Dunkeladaption&lt;/a&gt;, in dem diese Neuerung ergänzend angehängt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wollte aber trotzdem den Erhalt der vollen Adaption und habe auch eine praktikable Lösung für mich gefunden, weiter unter schwachem Rotlicht Karten und auch die sehr nützlichen Beobachtungsempfehlungen des &lt;strong&gt;BAfK von Rene Merting und -Christopher Hay&lt;/strong&gt; zu lesen, die unter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.freunde-der-nacht.net&quot;&gt;https://www.freunde-der-nacht.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;aktiv sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben Kartenausdrucken mit größerer Schrift bieten sich Leselupen an, vielfach ist das etwas umständlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztlich fand ich  Folienlupen (Google hilft) die es von Scheckkartengröße bis zum knappen A 4 Format schon für unter 5 Euro zu kaufen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;351&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach dem, je mehr Abstand man über der Karte oder den Atlas wählt, um so stärker wird die Vergrößerung und mir reichen schon wenige Zentimeter um die nun größeren Beschriftungen unter Rotlicht genau so gut lesen zu können wie kleinere Schrift unter anderer Beleuchtung, nur dass ich eben absolut nichts von meiner Dunkeladaption einbüße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Lupe_rot_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Lupe_rot_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Vergrößerung büße ich die Komplettansicht der Karte ein, aber da der gerichtete Lichtkegel geeigneter Leuchten ohnehin begrenzt ist, bleibt das unerheblich. Wenn man nicht auf die etwas sperrige und unflexible Lösung mit den Abstandshaltern setzt braucht man eine Hand um die Folienlupe passend zu halten. Dafür hat man damit aber immer einen passenden Platzhalter im Kartenmaterial stecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung wurde bei mir in kurzer Zeit recht intuitiv. Ich zeichne inzwischen sogar am Teleskop so, erstelle die Rohskizzen wenn nötig unter Rotlicht mit Folienlupe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;29.08.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man wird nicht jünger und irgendwann fällt auf, dass man unter dem absolut besten Licht für die &lt;strong&gt;Dunkeladaption&lt;/strong&gt;, also&lt;strong&gt; schwaches Rotlicht unter 600nm&lt;/strong&gt; Probleme mit dem &lt;strong&gt;Kartenlesen&lt;/strong&gt; bekommt. Das passiert oft genug, aber nicht nur nachdem man die &quot;Brille am Bande&quot; zum Ausgleich einsetzender Kurz-/Weitsichtigkeit schon lange mitführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wird das Licht nicht mehr ganz so weit gedimmt und irgendwann wird auch rotes Licht unangenehm hell, also adaptionsstörend. Da hört man dann schon mal den Rat, dass schwaches grünes Licht in dem Fall eigentlich besser sei und das kann, je nach Fall, sogar stimmen, aber......&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_rot_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;282&quot; /&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_grn_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;499&quot; height=&quot;281&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht ja darum, dass solche Werke Objekte nur in relativ kleiner Schrift bezeichnen können, wenn sie nicht untransprtable Dimensionen annehmen sollen und Rotlicht drückt auf die Sehschärfe, die kleinen Zeichen verschwimmen und werden letztlich unkenntlich, unlesbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rotes Licht ist die schlechteste Lichtfarbe zum Lesen, das ist schon ohne jede individuelle Einschränkung des Visus so, aber auch eben die beste Lichtfarbe für die Dunkeladaption. Selbst dann, wenn man aufgrund anderer Umstände wie z.B. Umgebungsstörlicht, nur eine Teiladaption erreicht, ist es sinnvoll verwendet, besser als jedes andere Licht. Näheres dazu auch im Artikel &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis&quot;&gt;Grundsätzliches zur Dunkeladaption&lt;/a&gt;, in dem diese Neuerung ergänzend angehängt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wollte aber trotzdem den Erhalt der vollen Adaption und habe auch eine praktikable Lösung für mich gefunden, weiter unter schwachem Rotlicht Karten und auch die sehr nützlichen Beobachtungsempfehlungen des &lt;strong&gt;BAfK von Rene Merting und -Christopher Hay&lt;/strong&gt; zu lesen, die unter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.freunde-der-nacht.net&quot;&gt;https://www.freunde-der-nacht.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;aktiv sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben Kartenausdrucken mit größerer Schrift bieten sich Leselupen an, vielfach ist das etwas umständlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztlich fand ich  Folienlupen (Google hilft) die es von Scheckkartengröße bis zum knappen A 4 Format schon für unter 5 Euro zu kaufen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;351&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Leselupe_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach dem, je mehr Abstand man über der Karte oder den Atlas wählt, um so stärker wird die Vergrößerung und mir reichen schon wenige Zentimeter um die nun größeren Beschriftungen unter Rotlicht genau so gut lesen zu können wie kleinere Schrift unter anderer Beleuchtung, nur dass ich eben absolut nichts von meiner Dunkeladaption einbüße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Lupe_rot_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Palma2018/alt/Lupe_rot_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Vergrößerung büße ich die Komplettansicht der Karte ein, aber da der gerichtete Lichtkegel geeigneter Leuchten ohnehin begrenzt ist, bleibt das unerheblich. Wenn man nicht auf die etwas sperrige und unflexible Lösung mit den Abstandshaltern setzt braucht man eine Hand um die Folienlupe passend zu halten. Dafür hat man damit aber immer einen passenden Platzhalter im Kartenmaterial stecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung wurde bei mir in kurzer Zeit recht intuitiv. Ich zeichne inzwischen sogar am Teleskop so, erstelle die Rohskizzen wenn nötig unter Rotlicht mit Folienlupe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Auflösung, ein Sommerloch Klassiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/73-aufloesung-ein-sommerlochklassiker"/>
		<published>2020-08-25T09:19:01+00:00</published>
		<updated>2020-08-25T09:19:01+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/73-aufloesung-ein-sommerlochklassiker</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;25.08.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da steht die scheinbar banale Frage im Raum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&quot;Kann man die Cassiniteilung im Ringsystem von Saturn mit 3 Zoll Öfffnung auflösen!?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;oder es wird die visuelle Sichtung von &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Farbunterschieden auf dem Jupitermond Ganymed mit 4-5 zölligen Teleskopen &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;berichtet und debattiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sieht sie doch, die Cassiniteilung.........und dann geht, wie üblich, die Keilerei los.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So etwas lässt sich eigentlich recht einfach vermeiden, indem man definiert was Auflösung ist, nur wird da wieder der theoretische Ansatz gesucht und natürlich unterscheiden sich die Ansichten und das wird wie immer zelebriert bis man sich in tausend Nebenschauplätzen verkeilt hat und/oder genügend Kontrahenten aufgeben, dann wird es ja langweilig.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der praktische, visuelle, beobachtende Ansatz ist dagegen seit Jahren bekannt, m.E. unstrittig und wird von Hobbyastronomen die beobachten und ihre Beobachtungen dokumentieren auch mehrheitlich und Objekt übergreifend angewendet. Das ist ganz selbstverständliche, alltägliche Praxis. Es kann sein, dass Hobbyastronomen die mit unterschiedlichen, auch größeren Öffnungen beobachten hier etwas genauer beschreiben, weil es schlicht mehr Unterschiedliches am gleichen Objekt zu sehen und damit auch zu beschreiben gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich einen rundlichen Nebelfleck &quot;auflöse&quot;, kann das von einem PN über eine GX bis zum offenen oder zum Kugelsternhaufen noch alles sein, also ist die Natur des Objekts da noch nicht &quot;aufgelöst&quot;. Den Lagunennebel kann ich in guten Zeiten auffinden, indem ich eine strichförmige Aufhellung am Südhorizont mit bloßem Auge sehe. Im Fernrohr löst sich dieser Strich in Einzelsterne und einen Sternhaufen auf. Auflösung ist also durchaus ein kritisch zu sehender Begriff den man besser genauer beschreibt. Als Einzelbegriff ist er ultimativ zu sehen. Da kommt nichts mehr, wir sehen was es an dem Objekt für uns zu sehen gibt. Von da her hat wohl Cassini die nach ihm benannte Teilung in den Saturnringen im Wortsinn aufgelöst. Wir wissen heute, dass da mehr ist, lösen also auf was unser Himmel und unsere Fernrohre hergeben und können es beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da steht dann z.B. bei einem Kugelsternhaufen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-als runde Aufhellung, Wattebausch ähnlich erkannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-in den Randzonen einige aufblitzende Einzelsternchen gesehen/aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-viele Einzelsterne aufgelöst, Zentrum neblig gesehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- bis vor das helle, neblige Zentrum Einzelsterne aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist nun zwar maßgeblich, aber nicht ausschließlich öffnungsabhängig. Auch Seeing, Grenzgröße, Transparenz pp spielen da mit rein. Ich habe das früher schon mal an M 13 darzustellen versucht. Eingentlich kommt das ganz automatisch und immer dabei rum, wenn man mit unterschiedlichen Öffnungen an verschiedenen Standorten Zeichnungen eines Objekts anfertigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M_13_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M_13_mit_6_gut_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;298&quot; height=&quot;168&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_13_KS_2_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;298&quot; height=&quot;168&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top_blue2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist klar erkennbar völlig unsinnig sich hier zu streiten, ob M 13 im ersten oder im letzten Bild aufgelöst ist, wir sehen immer einen Grad der &quot;Auflösung&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann das auch sehr sinnvoll an der Cassini-Teilung beschreiben oder zeichnen, die sich ja in der vollen Auflösung, welche uns heute zur Verfügung steht, auch keineswegs als leere schwarze Linie zwischen hellen Ringzonen zeigt. Der Suchbegriff &quot;Saturnringe&quot; unter Wikipedia hilft da weiter und auch größere Amateurteleskope lassen schon eine Ahnung davon zu. Die Ringstellung, also die Öffnung des Ringsystems zu unserer Betrachtungsebene, spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist also einfach und sinnvoll, vor allen Dingen wesentlich eindeutiger, den Auflösungsgrad zu beschreiben den man sieht, als dass man nur solitär mit &quot;aufgelöst&quot; operiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung in den Ansen als dunkelgraue Linie aufgelöst/gesehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung in den Ansen schwarz, darüber hinaus als schmaler und grauer werdende Linie gesehen/aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung schmal, schwarz, wie ausgestanzt als Umlaufende Linie gesehen, vor der Planetenkugel grau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung breit, scharf begrenzt, aber mit einem Grauschleier an der äußeren Kante......&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Saturn_LP_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;365&quot; height=&quot;370&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Saturn_LP_unscharf_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;235&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat man dazu noch Beobachtungszeit und -ort, die Teleskop- und Okulardaten, sowie eventuelle Filter oder Korrektoren parat ist die Beobachtung gut und nachvollziehbar dokumentiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nötig ist das nicht, um Spass an seinen Beobachtungen zu haben, aber ich persönlich habe festgestellt, dass Nachvollziehbarkeit, auch nach Jahren noch, den Spass für mich selbst verlängert......! Ganz nebenbei weiß ich dann solche aufkommenden Debatten und die theoretisierenden Klimmzüge auch sofort für mich zutreffend einzuschätzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass man eine Linie, so wie wir nun mal z.b. die Cassiniteilung häufig sehen, schon dann erkennen kann, wenn sie deutlich schmaler ist als wir sie eigentlich bräuchten um sie auflösen zu können, ist hinlänglich bekannt und oft genug beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob wir da aber wirklich immer eine so schmale Linie sehen ist fraglich, denn wir sehen eine durchgängige Linie auch dann, wenn sie durch eine Punkt- oder Strichreihe gleicher Strichbreite gebildet wird. Objekttreue Abbildung unterhalb der Auflösungsgrenze gibt es nun mal nicht. Punkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir dann mehr als da ist oder weniger? Ist das &quot;aufgelöst&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir unser ferngesteuertes Raumschiff durch die so erkannte, ansonsten unbekannte Lücke schicken wollen haben wir jedenfalls die Chance auf einen Totalverlust mindestens um schlappe 50% gesteigert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann in den breiten, etwas dunkleren Sicheln in den Ansen der Ringe, die mit den spitzen Enden die äußere Ringkante schneiden und die man mit 3-5 Zoll Öffnung meist dokumentiert sieht, nicht wirklich das erkennen, was bei höherer Auflösung mit 6 Zoll Öffnung + X die Cassini Teilung als schmale, dunkle Linie definiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Ganymed&lt;/strong&gt; Geschichte ist anders und doch ähnlich. Wenn jemand berichtet, da mit einem 4-Zöller ein Scheibchen mit Helligkeits-/Farbunterschieden gesehen zu haben, so muss man dies nicht bezweifeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss auch nicht darauf abheben, dass es fotografische Nachweise von echten Details auf Jupitermonden, durch Farbunterschiede &quot;auf&quot; den Scheibchen ab....sagen wir mal der doppelten Öffnung, durchaus reichlich und unzweifelhaft gibt, ab 16 Zoll wird das sogar schon richtig ansehnlich und ja, es besteht die Möglichkeit, sich etwas in ein Bild hinein zu interpretieren, was man vorher mal gesehen hat, von dem man also weiß, dass es da ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, es gibt für solche Wahrnehmung von Farbunterschieden, nicht nur wenn man überzieht, in unserem Visus, in der Optik, in Beugungserscheinungen und/oder kaum wahrnehmbaren Seeingeinflüssen und allem was ich vergessen habe zu nennen, eine Vielzahl an möglichen Ursachen und deren Kombinationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber kann man also in solchen Fällen, jedenfalls wenn man möchte, deutlich mehr erfahren als über tatsächliche Details am beobachteten Objekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur mal schnell, abstrakt und planlos erstellt sehen wir hier was unser Visus macht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Punkte_mit_Flecken_II.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;613&quot; height=&quot;256&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht so weit vom Bildschirm weg, dass das Raster nicht erkennbar ist und fixiert einzelne der farbigen Punkte konzentriert und längere Zeit. Die sind absolut einfarbig. Bei Vielen werdet ihr Farbunterschiede &quot;erkennen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch im Nachtmodus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Monde5.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;613&quot; height=&quot;256&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ändert sich da wenig bis nichts. Hellere oder dunklere Ränder, Zentren, körnige Punkte, bananenförmige Strukturen. Auch in tiefer Dunkelheit, also auf dieser dunkel gestalteten Seite im verdunkelten Zimmer und mit abgedeckten hellen Störquellen ist das so. An dem rudimentär und eigentlich eher zu dunkel als zu hell dargestellte &quot;Planeten&quot; kann man bei konzentrierter Fixierung eines &quot;Mondes&quot; manchmal sogar eine Fortsetzung der durch das Scheibchen verdeckten Struktur &quot;wahrnehmen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Teleskop kann man das auch sehen, aber das ist höchst selten, denn man benötigt erst mal so gutes Seeing um einen solchen Mond(Punk) so rund, scharf begrenzt und ruhig zu sehen. Das kann dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spannender wird alles andere erst, wenn ein Teleskop zumindest mal theoretisch das tatsächliche Auflösungsvermögen eines gesuchten Details erreicht und unseren Augen so aufbereitet zeigt, das sie es erkennen können, wir also in der Lage sind, den Rahmen dieses Auflösungsvermögens zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrnehmung von Farbunterschieden an einem Mond- oder Planetenscheibchen mit einem Teleskop, auch hoffnungslos weit unterhalb dessen Auflösungsvermögen für echte, reale Details, also da wo das Teleskop, auch unter allerbesten Voraussetzungen, lediglich ein strukturloses, farblich homogenes Scheibchen zeigen kann, ist schon mit diesem einen praktischen Ansatz leicht erklärbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Machen wir es aber doch mal noch etwas genauer.&lt;/strong&gt; Es folgt eine Zeichnung von Jupiter mit mehreren Ganymed-Scheibchen. Sie ist an einem 12-Zöller entstanden, die Größenverhältnisse (Jupiter/Ganymed) passen. Die Bedingungen waren sehr gut, meine zeichnerische Unzulänglichkeit, sowie meine Neigung eher weniger Details einzubringen als zu sehen waren, &quot;kostet&quot; sicher 1-2 Zoll Öffnung und ob meine Augen, nach über 60 Lenzen, noch alles sehen, was das Fernrohr bietet darf auch bezweifeln wer will. Verändert wird in der Folge jeweils nur der Abbildungsmaßstab und die Schärfe wird in der zweiten und dritten Reihe deutlich herunter gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;289&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;120&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;75&quot; height=&quot;72&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;75&quot; height=&quot;72&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;121&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;289&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;289&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;120&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;75&quot; height=&quot;72&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst die letzte Reihe ist noch nett anzuschauen und man ist am Teleskop oft genug sehr froh über einen solchen visuellen Anblick. Mancher wird mir im Stillen vorwerfen, ich hätte den Monden zu viel Kontrast gegeben. Man kann das Scheibchen auch durchaus größer sehen, z.B. wenn es vom Seeing verschmiert wird und der unscharfe Randbereich sich dann mit Farben der Planetenscheibe mischt.&amp;nbsp; Solche, also noch schlechtere Detailauflösung, z.B. durch übles Seeing ist aber für die Betrachtung der, in den Raum gestellten, Möglichkeit der tatsächlichen Auflösung von Details auf den Scheibchen von Jupitermonden ganz sicher nicht mehr relevant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nun mag sich jeder geneigte Betrachter den Monitor kalibrieren, die passende Abbildungsgröße und Farbgebung, sowie den Schärfegrad für seine eigenen Möglichkeiten am Teleskop einstellen und dann mal schauen. Drei der Ganymed-Scheibchen sind einfarbig und ohne Details. Drei sind mit Details ausgestattet. Viel Spass.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zum Schluss noch das scharfe, erste Bild in einer höheren Auflösung, was Vergrößern auf ein Format erlaubt, das über die Monde mit und ohne Details keine Zweifel mehr lassen sollte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;50&quot; height=&quot;48&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;Maus auf Jupiter, Rechtsklick, Grafik in neuem Tab öffnen. Die Lupe lässt noch eine Vergrößerungsstufe zu.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Beispiel mit dem &quot;echten&quot; Jupiter und Ganymed macht also deutlich, dass wenn wir uns über Öffnungen bis vier Zoll oder auch 5 Zoll und die visuelle Beobachtung von Jupiter und seinen Trabanten unterhalten, die farbigen Punkte in den anderen Grafiken maßlos übertrieben sind. Das reduziert sich bei so kleinen Teleskopen auf schwarz und weiß sowie Graustufen, maximal mit einem Hauch von anderen Einfärbungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Verlauf_vierfach_fertg_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;612&quot; height=&quot;462&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grafik zeigt, dass wir für Graustufen mit unserem Visus wirklich gut gerüstet sind. Dadurch wird die Neigung vieler Besitzer von Kleinteleskopen begünstigt, deutliche Übervergrößerungen anzuwenden, denn die hohen schwarz/weiß Kontraste sind gar nicht so leicht zu zerstören. Am Jupiter sieht das visuell, z.B. mit einem kleinen, guten 3 bis 4 zölligen APO, für mich etwa so aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1_unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst wenn man eine, im rechten Bild dargestellte, deutliche Unschärfe und Abdunklung erzeugt, wie sie beispielsweise oftmals völlig unbemerkt durch Überschreitung der Fähigkeiten des Visus und/oder einsetzende Dunkeladaption entsteht, ist das einem solchen schwarz/weiß Bild bezüglich der Detailerkennung und der &quot;gefühlten Kontraststärke&quot; wenig abträglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir hingegen ein Teleskop doppelter Öffnung, bleiben mit gleichen Vergrößerungen bei größerer AP und damit im Rahmen förderlicher Vergrößerungen für Teleskop und unseren Visus, kommen deutlich mehr Farben und aufgelöste Details ins Spiel. Unserem Visus bieten sich wesentlich mehr Kontraste zur Verarbeitung an, das sieht bei mir etwa so wie im linken unteren Bild aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2_Unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Himmel, auch der kleine Mondschatten, ist durch größere AP nicht mehr ganz so rabenschwarz. Durch die Farberkennung ergeben sich weichere und vielschichtigere Kontraste. Dieses Bild leidet dann auch deutlich mehr bei Unschärfen Übervergrößerung oder auch durch Seeing, wie sie das rechte Bild andeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann also sagen, dass Kleinteleskope, zumindest wenn sie gute Optiken haben, durchaus den Anreiz zur Übervergrößerung bieten, weil eben so die vorhandenen, aber bei 100fach doch teils sehr winzigen Details sich gegebenenfalls auch noch doppelt so groß und damit leichter erkennbar darstellen lassen. Der totale Zusammenbruch der Kontraste und damit auch der Bildschärfe erfolgt, auch bei Überlastung des Visus, relativ spät.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit zunehmender Optikgröße und Auflösung lässt sich das allerdings, auch an guten und sehr guten Optiken, immer weniger nutzen, bis es sogar an Objekten mit komplexeren Strukturen und Farben ins Gegenteil umschägt und Übervergrößerung Kontraste immer mehr verschmiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot;&gt;Das Seeing in all seinen Erscheinungsformen&lt;/a&gt; kommt dann als weiteres Problemfeld für größere Öffnungen hinzu, wobei man auch hier viel tun kann, um seine Möglichkeiten zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine 8 Zoll Optik ist also wesentlich häufiger nur unterhalb der theoretisch und praktisch möglichen Auflösungs-/Vergrößerungsgrenzen zu betreiben als eine 4 Zoll Optik, aber immer auf dem gleichen Vergrößerungsneveau und damit immer schon mit höherer Auflösung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das setzt sich auch in Richtung 16 Zoll und mehr fort. Hier wird dann die Ausnutzung der vollen Auflösung bei 500fach + x nur noch sehr selten möglich, primär geht es bei diesen Optikgrößen um die immer mögliche Ausnutzung der Lichtsammelleistung für immer schwächere Objekte und die hohe Auflösung bereits bei geringeren Vergrößerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;25.08.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da steht die scheinbar banale Frage im Raum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&quot;Kann man die Cassiniteilung im Ringsystem von Saturn mit 3 Zoll Öfffnung auflösen!?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;oder es wird die visuelle Sichtung von &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Farbunterschieden auf dem Jupitermond Ganymed mit 4-5 zölligen Teleskopen &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;berichtet und debattiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sieht sie doch, die Cassiniteilung.........und dann geht, wie üblich, die Keilerei los.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So etwas lässt sich eigentlich recht einfach vermeiden, indem man definiert was Auflösung ist, nur wird da wieder der theoretische Ansatz gesucht und natürlich unterscheiden sich die Ansichten und das wird wie immer zelebriert bis man sich in tausend Nebenschauplätzen verkeilt hat und/oder genügend Kontrahenten aufgeben, dann wird es ja langweilig.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der praktische, visuelle, beobachtende Ansatz ist dagegen seit Jahren bekannt, m.E. unstrittig und wird von Hobbyastronomen die beobachten und ihre Beobachtungen dokumentieren auch mehrheitlich und Objekt übergreifend angewendet. Das ist ganz selbstverständliche, alltägliche Praxis. Es kann sein, dass Hobbyastronomen die mit unterschiedlichen, auch größeren Öffnungen beobachten hier etwas genauer beschreiben, weil es schlicht mehr Unterschiedliches am gleichen Objekt zu sehen und damit auch zu beschreiben gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich einen rundlichen Nebelfleck &quot;auflöse&quot;, kann das von einem PN über eine GX bis zum offenen oder zum Kugelsternhaufen noch alles sein, also ist die Natur des Objekts da noch nicht &quot;aufgelöst&quot;. Den Lagunennebel kann ich in guten Zeiten auffinden, indem ich eine strichförmige Aufhellung am Südhorizont mit bloßem Auge sehe. Im Fernrohr löst sich dieser Strich in Einzelsterne und einen Sternhaufen auf. Auflösung ist also durchaus ein kritisch zu sehender Begriff den man besser genauer beschreibt. Als Einzelbegriff ist er ultimativ zu sehen. Da kommt nichts mehr, wir sehen was es an dem Objekt für uns zu sehen gibt. Von da her hat wohl Cassini die nach ihm benannte Teilung in den Saturnringen im Wortsinn aufgelöst. Wir wissen heute, dass da mehr ist, lösen also auf was unser Himmel und unsere Fernrohre hergeben und können es beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da steht dann z.B. bei einem Kugelsternhaufen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-als runde Aufhellung, Wattebausch ähnlich erkannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-in den Randzonen einige aufblitzende Einzelsternchen gesehen/aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-viele Einzelsterne aufgelöst, Zentrum neblig gesehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- bis vor das helle, neblige Zentrum Einzelsterne aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist nun zwar maßgeblich, aber nicht ausschließlich öffnungsabhängig. Auch Seeing, Grenzgröße, Transparenz pp spielen da mit rein. Ich habe das früher schon mal an M 13 darzustellen versucht. Eingentlich kommt das ganz automatisch und immer dabei rum, wenn man mit unterschiedlichen Öffnungen an verschiedenen Standorten Zeichnungen eines Objekts anfertigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M_13_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M_13_mit_6_gut_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;298&quot; height=&quot;168&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_13_KS_2_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;298&quot; height=&quot;168&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top_blue2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist klar erkennbar völlig unsinnig sich hier zu streiten, ob M 13 im ersten oder im letzten Bild aufgelöst ist, wir sehen immer einen Grad der &quot;Auflösung&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann das auch sehr sinnvoll an der Cassini-Teilung beschreiben oder zeichnen, die sich ja in der vollen Auflösung, welche uns heute zur Verfügung steht, auch keineswegs als leere schwarze Linie zwischen hellen Ringzonen zeigt. Der Suchbegriff &quot;Saturnringe&quot; unter Wikipedia hilft da weiter und auch größere Amateurteleskope lassen schon eine Ahnung davon zu. Die Ringstellung, also die Öffnung des Ringsystems zu unserer Betrachtungsebene, spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist also einfach und sinnvoll, vor allen Dingen wesentlich eindeutiger, den Auflösungsgrad zu beschreiben den man sieht, als dass man nur solitär mit &quot;aufgelöst&quot; operiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung in den Ansen als dunkelgraue Linie aufgelöst/gesehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung in den Ansen schwarz, darüber hinaus als schmaler und grauer werdende Linie gesehen/aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung schmal, schwarz, wie ausgestanzt als Umlaufende Linie gesehen, vor der Planetenkugel grau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-Cassiniteilung breit, scharf begrenzt, aber mit einem Grauschleier an der äußeren Kante......&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Saturn_LP_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;365&quot; height=&quot;370&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Saturn_LP_unscharf_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;235&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat man dazu noch Beobachtungszeit und -ort, die Teleskop- und Okulardaten, sowie eventuelle Filter oder Korrektoren parat ist die Beobachtung gut und nachvollziehbar dokumentiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nötig ist das nicht, um Spass an seinen Beobachtungen zu haben, aber ich persönlich habe festgestellt, dass Nachvollziehbarkeit, auch nach Jahren noch, den Spass für mich selbst verlängert......! Ganz nebenbei weiß ich dann solche aufkommenden Debatten und die theoretisierenden Klimmzüge auch sofort für mich zutreffend einzuschätzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass man eine Linie, so wie wir nun mal z.b. die Cassiniteilung häufig sehen, schon dann erkennen kann, wenn sie deutlich schmaler ist als wir sie eigentlich bräuchten um sie auflösen zu können, ist hinlänglich bekannt und oft genug beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob wir da aber wirklich immer eine so schmale Linie sehen ist fraglich, denn wir sehen eine durchgängige Linie auch dann, wenn sie durch eine Punkt- oder Strichreihe gleicher Strichbreite gebildet wird. Objekttreue Abbildung unterhalb der Auflösungsgrenze gibt es nun mal nicht. Punkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen wir dann mehr als da ist oder weniger? Ist das &quot;aufgelöst&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir unser ferngesteuertes Raumschiff durch die so erkannte, ansonsten unbekannte Lücke schicken wollen haben wir jedenfalls die Chance auf einen Totalverlust mindestens um schlappe 50% gesteigert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann in den breiten, etwas dunkleren Sicheln in den Ansen der Ringe, die mit den spitzen Enden die äußere Ringkante schneiden und die man mit 3-5 Zoll Öffnung meist dokumentiert sieht, nicht wirklich das erkennen, was bei höherer Auflösung mit 6 Zoll Öffnung + X die Cassini Teilung als schmale, dunkle Linie definiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Ganymed&lt;/strong&gt; Geschichte ist anders und doch ähnlich. Wenn jemand berichtet, da mit einem 4-Zöller ein Scheibchen mit Helligkeits-/Farbunterschieden gesehen zu haben, so muss man dies nicht bezweifeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss auch nicht darauf abheben, dass es fotografische Nachweise von echten Details auf Jupitermonden, durch Farbunterschiede &quot;auf&quot; den Scheibchen ab....sagen wir mal der doppelten Öffnung, durchaus reichlich und unzweifelhaft gibt, ab 16 Zoll wird das sogar schon richtig ansehnlich und ja, es besteht die Möglichkeit, sich etwas in ein Bild hinein zu interpretieren, was man vorher mal gesehen hat, von dem man also weiß, dass es da ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, es gibt für solche Wahrnehmung von Farbunterschieden, nicht nur wenn man überzieht, in unserem Visus, in der Optik, in Beugungserscheinungen und/oder kaum wahrnehmbaren Seeingeinflüssen und allem was ich vergessen habe zu nennen, eine Vielzahl an möglichen Ursachen und deren Kombinationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber kann man also in solchen Fällen, jedenfalls wenn man möchte, deutlich mehr erfahren als über tatsächliche Details am beobachteten Objekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur mal schnell, abstrakt und planlos erstellt sehen wir hier was unser Visus macht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Punkte_mit_Flecken_II.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;613&quot; height=&quot;256&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht so weit vom Bildschirm weg, dass das Raster nicht erkennbar ist und fixiert einzelne der farbigen Punkte konzentriert und längere Zeit. Die sind absolut einfarbig. Bei Vielen werdet ihr Farbunterschiede &quot;erkennen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch im Nachtmodus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Monde5.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;613&quot; height=&quot;256&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ändert sich da wenig bis nichts. Hellere oder dunklere Ränder, Zentren, körnige Punkte, bananenförmige Strukturen. Auch in tiefer Dunkelheit, also auf dieser dunkel gestalteten Seite im verdunkelten Zimmer und mit abgedeckten hellen Störquellen ist das so. An dem rudimentär und eigentlich eher zu dunkel als zu hell dargestellte &quot;Planeten&quot; kann man bei konzentrierter Fixierung eines &quot;Mondes&quot; manchmal sogar eine Fortsetzung der durch das Scheibchen verdeckten Struktur &quot;wahrnehmen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Teleskop kann man das auch sehen, aber das ist höchst selten, denn man benötigt erst mal so gutes Seeing um einen solchen Mond(Punk) so rund, scharf begrenzt und ruhig zu sehen. Das kann dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spannender wird alles andere erst, wenn ein Teleskop zumindest mal theoretisch das tatsächliche Auflösungsvermögen eines gesuchten Details erreicht und unseren Augen so aufbereitet zeigt, das sie es erkennen können, wir also in der Lage sind, den Rahmen dieses Auflösungsvermögens zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrnehmung von Farbunterschieden an einem Mond- oder Planetenscheibchen mit einem Teleskop, auch hoffnungslos weit unterhalb dessen Auflösungsvermögen für echte, reale Details, also da wo das Teleskop, auch unter allerbesten Voraussetzungen, lediglich ein strukturloses, farblich homogenes Scheibchen zeigen kann, ist schon mit diesem einen praktischen Ansatz leicht erklärbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Machen wir es aber doch mal noch etwas genauer.&lt;/strong&gt; Es folgt eine Zeichnung von Jupiter mit mehreren Ganymed-Scheibchen. Sie ist an einem 12-Zöller entstanden, die Größenverhältnisse (Jupiter/Ganymed) passen. Die Bedingungen waren sehr gut, meine zeichnerische Unzulänglichkeit, sowie meine Neigung eher weniger Details einzubringen als zu sehen waren, &quot;kostet&quot; sicher 1-2 Zoll Öffnung und ob meine Augen, nach über 60 Lenzen, noch alles sehen, was das Fernrohr bietet darf auch bezweifeln wer will. Verändert wird in der Folge jeweils nur der Abbildungsmaßstab und die Schärfe wird in der zweiten und dritten Reihe deutlich herunter gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;289&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;120&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;75&quot; height=&quot;72&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;75&quot; height=&quot;72&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;121&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_1_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;289&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;289&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;120&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_unscharf_2_klein.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;75&quot; height=&quot;72&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst die letzte Reihe ist noch nett anzuschauen und man ist am Teleskop oft genug sehr froh über einen solchen visuellen Anblick. Mancher wird mir im Stillen vorwerfen, ich hätte den Monden zu viel Kontrast gegeben. Man kann das Scheibchen auch durchaus größer sehen, z.B. wenn es vom Seeing verschmiert wird und der unscharfe Randbereich sich dann mit Farben der Planetenscheibe mischt.&amp;nbsp; Solche, also noch schlechtere Detailauflösung, z.B. durch übles Seeing ist aber für die Betrachtung der, in den Raum gestellten, Möglichkeit der tatsächlichen Auflösung von Details auf den Scheibchen von Jupitermonden ganz sicher nicht mehr relevant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Nun mag sich jeder geneigte Betrachter den Monitor kalibrieren, die passende Abbildungsgröße und Farbgebung, sowie den Schärfegrad für seine eigenen Möglichkeiten am Teleskop einstellen und dann mal schauen. Drei der Ganymed-Scheibchen sind einfarbig und ohne Details. Drei sind mit Details ausgestattet. Viel Spass.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zum Schluss noch das scharfe, erste Bild in einer höheren Auflösung, was Vergrößern auf ein Format erlaubt, das über die Monde mit und ohne Details keine Zweifel mehr lassen sollte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Ganymed_scharf_1_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;50&quot; height=&quot;48&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;Maus auf Jupiter, Rechtsklick, Grafik in neuem Tab öffnen. Die Lupe lässt noch eine Vergrößerungsstufe zu.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Beispiel mit dem &quot;echten&quot; Jupiter und Ganymed macht also deutlich, dass wenn wir uns über Öffnungen bis vier Zoll oder auch 5 Zoll und die visuelle Beobachtung von Jupiter und seinen Trabanten unterhalten, die farbigen Punkte in den anderen Grafiken maßlos übertrieben sind. Das reduziert sich bei so kleinen Teleskopen auf schwarz und weiß sowie Graustufen, maximal mit einem Hauch von anderen Einfärbungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Verlauf_vierfach_fertg_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;612&quot; height=&quot;462&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grafik zeigt, dass wir für Graustufen mit unserem Visus wirklich gut gerüstet sind. Dadurch wird die Neigung vieler Besitzer von Kleinteleskopen begünstigt, deutliche Übervergrößerungen anzuwenden, denn die hohen schwarz/weiß Kontraste sind gar nicht so leicht zu zerstören. Am Jupiter sieht das visuell, z.B. mit einem kleinen, guten 3 bis 4 zölligen APO, für mich etwa so aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_test_final_1_unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst wenn man eine, im rechten Bild dargestellte, deutliche Unschärfe und Abdunklung erzeugt, wie sie beispielsweise oftmals völlig unbemerkt durch Überschreitung der Fähigkeiten des Visus und/oder einsetzende Dunkeladaption entsteht, ist das einem solchen schwarz/weiß Bild bezüglich der Detailerkennung und der &quot;gefühlten Kontraststärke&quot; wenig abträglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir hingegen ein Teleskop doppelter Öffnung, bleiben mit gleichen Vergrößerungen bei größerer AP und damit im Rahmen förderlicher Vergrößerungen für Teleskop und unseren Visus, kommen deutlich mehr Farben und aufgelöste Details ins Spiel. Unserem Visus bieten sich wesentlich mehr Kontraste zur Verarbeitung an, das sieht bei mir etwa so wie im linken unteren Bild aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Jupiter_M_Test_Final_2_Unscharf_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Himmel, auch der kleine Mondschatten, ist durch größere AP nicht mehr ganz so rabenschwarz. Durch die Farberkennung ergeben sich weichere und vielschichtigere Kontraste. Dieses Bild leidet dann auch deutlich mehr bei Unschärfen Übervergrößerung oder auch durch Seeing, wie sie das rechte Bild andeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann also sagen, dass Kleinteleskope, zumindest wenn sie gute Optiken haben, durchaus den Anreiz zur Übervergrößerung bieten, weil eben so die vorhandenen, aber bei 100fach doch teils sehr winzigen Details sich gegebenenfalls auch noch doppelt so groß und damit leichter erkennbar darstellen lassen. Der totale Zusammenbruch der Kontraste und damit auch der Bildschärfe erfolgt, auch bei Überlastung des Visus, relativ spät.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit zunehmender Optikgröße und Auflösung lässt sich das allerdings, auch an guten und sehr guten Optiken, immer weniger nutzen, bis es sogar an Objekten mit komplexeren Strukturen und Farben ins Gegenteil umschägt und Übervergrößerung Kontraste immer mehr verschmiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/43-grundsaetzliches-zum-seeing&quot;&gt;Das Seeing in all seinen Erscheinungsformen&lt;/a&gt; kommt dann als weiteres Problemfeld für größere Öffnungen hinzu, wobei man auch hier viel tun kann, um seine Möglichkeiten zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine 8 Zoll Optik ist also wesentlich häufiger nur unterhalb der theoretisch und praktisch möglichen Auflösungs-/Vergrößerungsgrenzen zu betreiben als eine 4 Zoll Optik, aber immer auf dem gleichen Vergrößerungsneveau und damit immer schon mit höherer Auflösung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das setzt sich auch in Richtung 16 Zoll und mehr fort. Hier wird dann die Ausnutzung der vollen Auflösung bei 500fach + x nur noch sehr selten möglich, primär geht es bei diesen Optikgrößen um die immer mögliche Ausnutzung der Lichtsammelleistung für immer schwächere Objekte und die hohe Auflösung bereits bei geringeren Vergrößerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Strehlminderung durch Obstruktion!?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/71-strehlminderung-durch-obstruktion"/>
		<published>2020-08-14T15:44:48+00:00</published>
		<updated>2020-08-14T15:44:48+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/71-strehlminderung-durch-obstruktion</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;14.08.2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ich stolperte kürzlich in einem Forum mal wieder über den häufig gebrachten Hinweis auf die deutliche Strehlminderung durch Obstruktion. Gerne wird da unter anderem die Berechnung gebracht, dass man für beugungsbegrenzte Abbildung bei z.B. 25% Obstruktion schon einen Spiegelstrehl von 0,91 benötigt.&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es ist weitaus komplizierter, stimmt so platt selbst theoretisch schon nicht wirklich aber wie grau alle Theorie ist, mag das Beispiel (m)eines 8 Zoll f/5 Hauptspiegels mit zertifiziertem 0,84er Strehl zeigen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der größte verschlechternde Faktor ist bei diesem, wie bei sehr vielen anderen Spiegeln, die Mitte. Oft ist auch mal die Kante, also der Rand, zustäzlich schlecht oder der Rest brauchbar. Okay, &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/76-kante&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Rand/Kante&lt;/a&gt; kann man abdecken, das kostet Öffnung, der Gewinn an Abbildungsleistung kann aber den geringen Öffnungs-/Auflösungsverlust deutlich überwiegen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Den stattlichen Zentralberg meines Spiegels deckt der passende Fangspiegel ohne Öffnungsverlust ab. Das macht gut 0,1 Strehlpunkte aus. Der HS-Strehl liegt mit zentraler Abschattung deutlich über 0,9. Der Spiegel ist also für meinen Dobson nahezu perfekt und er war als &quot;Durchfaller&quot; (wer kauft schon zertifizierte 0,84 Strehlpunkt-Gurken teuer) sogar normal bepreist. In dem Fall verhindert die Obstruktion, also die Abdeckung durch den Fangspiegel, dass der bedeutendste Fehler des Spiegels in irgendeiner Art und Weise zum Tragen kommt. Trägt ein solcher Zentralberg zur Abbildung bei, kann man in Hoch- und Höchstvergrößerung bemerken, dass Details schneller schwammig und weich werden als ohne einen solchen Fehler, der Kontrast schwindet früh.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So ein Zentralberg, solange er zur Abbildung beiträgt, ist ein Zonenfehler. Zonenfehler drücken, wie z.B. auch abgesunkene Kanten oder ein hochgezogener Rand, mehr Licht aus dem zentralen Beugungsscheibchen in die Beugungsringe. Der Kontrast sinkt.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Stern_im_Fokus_final_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;740&quot; height=&quot;393&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der fleißige Berechner müsste im praktisch vorliegenden Fall und wirklich in jedem Fall also die Kompensation von Spiegelfehlern einrechnen und käme z.B. im konkreten Fall mindestens auf Gleichstand, wenn nicht sogar mit Obstruktion auf einen Vorteil. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch in weniger extremen Fällen wirkt sich Obstruktion in der Praxis nicht so negativ aus wie rein theoretisch zutreffende Berechnungen, die de fakto von anderen Voraussetzungen ausgehend stattfinden, Glauben machen können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wenn trotz dieser simplen Tatsachen immer noch Zweifel nagen, nehmen wir halt für die Obstruktionskompensation einfach &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/102-ein-zoll-mehr-und-gut-ist-das&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;ein Zoll mehr Öffnung&lt;/a&gt;, dann passt das locker, auch mit ein wenig Strehlverlust irgendwo. Wir haben dann reichlich überkompensiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;14.08.2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ich stolperte kürzlich in einem Forum mal wieder über den häufig gebrachten Hinweis auf die deutliche Strehlminderung durch Obstruktion. Gerne wird da unter anderem die Berechnung gebracht, dass man für beugungsbegrenzte Abbildung bei z.B. 25% Obstruktion schon einen Spiegelstrehl von 0,91 benötigt.&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es ist weitaus komplizierter, stimmt so platt selbst theoretisch schon nicht wirklich aber wie grau alle Theorie ist, mag das Beispiel (m)eines 8 Zoll f/5 Hauptspiegels mit zertifiziertem 0,84er Strehl zeigen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der größte verschlechternde Faktor ist bei diesem, wie bei sehr vielen anderen Spiegeln, die Mitte. Oft ist auch mal die Kante, also der Rand, zustäzlich schlecht oder der Rest brauchbar. Okay, &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/76-kante&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Rand/Kante&lt;/a&gt; kann man abdecken, das kostet Öffnung, der Gewinn an Abbildungsleistung kann aber den geringen Öffnungs-/Auflösungsverlust deutlich überwiegen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Den stattlichen Zentralberg meines Spiegels deckt der passende Fangspiegel ohne Öffnungsverlust ab. Das macht gut 0,1 Strehlpunkte aus. Der HS-Strehl liegt mit zentraler Abschattung deutlich über 0,9. Der Spiegel ist also für meinen Dobson nahezu perfekt und er war als &quot;Durchfaller&quot; (wer kauft schon zertifizierte 0,84 Strehlpunkt-Gurken teuer) sogar normal bepreist. In dem Fall verhindert die Obstruktion, also die Abdeckung durch den Fangspiegel, dass der bedeutendste Fehler des Spiegels in irgendeiner Art und Weise zum Tragen kommt. Trägt ein solcher Zentralberg zur Abbildung bei, kann man in Hoch- und Höchstvergrößerung bemerken, dass Details schneller schwammig und weich werden als ohne einen solchen Fehler, der Kontrast schwindet früh.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So ein Zentralberg, solange er zur Abbildung beiträgt, ist ein Zonenfehler. Zonenfehler drücken, wie z.B. auch abgesunkene Kanten oder ein hochgezogener Rand, mehr Licht aus dem zentralen Beugungsscheibchen in die Beugungsringe. Der Kontrast sinkt.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Justage/Stern_im_Fokus_final_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;740&quot; height=&quot;393&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der fleißige Berechner müsste im praktisch vorliegenden Fall und wirklich in jedem Fall also die Kompensation von Spiegelfehlern einrechnen und käme z.B. im konkreten Fall mindestens auf Gleichstand, wenn nicht sogar mit Obstruktion auf einen Vorteil. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch in weniger extremen Fällen wirkt sich Obstruktion in der Praxis nicht so negativ aus wie rein theoretisch zutreffende Berechnungen, die de fakto von anderen Voraussetzungen ausgehend stattfinden, Glauben machen können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wenn trotz dieser simplen Tatsachen immer noch Zweifel nagen, nehmen wir halt für die Obstruktionskompensation einfach &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/102-ein-zoll-mehr-und-gut-ist-das&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;ein Zoll mehr Öffnung&lt;/a&gt;, dann passt das locker, auch mit ein wenig Strehlverlust irgendwo. Wir haben dann reichlich überkompensiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
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	<entry>
		<title>50° Feld geht nicht!.....??</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/70-50-feld-geht-nicht"/>
		<published>2020-08-07T10:31:09+00:00</published>
		<updated>2020-08-07T10:31:09+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/70-50-feld-geht-nicht</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;07.08.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer wieder liest man diese oder ähnliche Aussagen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;.....bei 5 mm Okularbrennweite sind 50° Feld sehr eng, man kann, gerade an Dobsons ohne GoTo und Nachführung das Objekt nicht im Gesichtsfeld halten, verliert es leicht wieder, wenn man es denn überhaupt findet.......!&quot;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von echten Orthos mit &quot;nur&quot; 40° Feld ist da noch gar nicht die Rede und selbst Okulare mit 60° Feld, die vor gar nicht langer Zeit noch als weitwinklig galten, lösen entsprechende Warnungen aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fakt ist, großes Feld bei gleichzeitig guter Transmission, Achs- und Randdschärfe ist wirklich eine super Sache, aber eben auch extrem teuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fakt ist auch, dass solche Warnungen einfach viel zu pauschal angebracht werden, man könnte auch sagen, manchmal stimmt es, oftmals stimmt es nicht oder nur sehr bedingt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man liest das so gut wie immer und ohne dass genauer auf das Teleskop geschaut wird an dem ein solches Okular, sagen wir mal mit 50° Eigengesichtsfeld bei 5 mm Brennweite eingesetzt werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerhöchstens wird noch festgestellt, dass 5 mm Okularbrennweite bei dem vorliegenden Öffnungsverhältnis den Rahmen von 1,0 mm AP bis eventuell runter auf 0,5 mm AP für den Höchstvergrößerungsbereich nicht überschreitet und damit als brauchbar angesehen werden darf, allerdings wäre wegen der Problematik des engen Feldes eher an ein Weitwinkel oder gar Ultraweitwinkeldesign, also etwa 65°, besser 82° noch besser 100° Eigengesichtsfeld zu denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, unter der Annahme, dass diese Empfehlung jemandem gegeben wird, der für einen 16 Zoll Dobson mit 1800 mm (Ausgangs-)Brennweite nachfragt ist festzustellen, dass wir hier bei 5 mm Okularbrennweite 360fach vergrößern und mit 50° Eigengesichtsfeld von etwas mehr als 0,1° Feld am Himmel sprechen, bei 82° geht es um etwas mehr als 0,2° Feld. Das ist eine Hausnummer, der Vollmond erscheint uns am Himmel mit etwa 0,5° Ausdehnung. Man kann das, auch am guten Dobson, mit dem kleinen Feld locker meistern, 0,1° mehr ermöglichen es aber deutlich leichter und entspannter. Der Rat zum Weitfeldokular ist, auch wenn es deutlich teurer werden kann, wirklich mehr als eine Überlegung wert. Das entspricht durchaus auch meinen Erfahrungen. Hier mal die Gesichtsfelder 50° und 82° mit 5 mm Okularbrennweite und 1800 mm Fernrohrbrennweite übereinander gelegt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/400_50_82_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;602&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man liest das aber auch und immer wieder, wenn es um einen 150/750er geht oder um Teleskope mit noch weniger (Ausgangs-)Brennweite und da wird es dann doch mehr fraglich. Hier haben wir mit dem gleichen 5 mm Okular 150fache Vergrößerung und bei 50° Eigengesichtsfeld ein tatsächliches Feld am Himmel von über 0,3 Grad. Mit 82° Eigengesichtsfeld sogar deutlich über 0,5°. So sieht der Unterschied aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/150_50.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/150_82_II.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, es ist sehr schön mit 5 mm Okularbrennweite den Mond noch komplett ins Gesichtsfeld zu bekommen, aber das Argument, man könne wegen des engen Feldes schlecht nachführen, oder das Objekt halten zieht hier keinen Hering mehr vom Teller. Wer das mit einem 16-Zöller hin bekommt, kann das mit einem 6 Zöller erst recht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder nehmen wir mal den häufig anzutreffenden, sogar schon mal &quot;Volksapo&quot; genannten 80/600er ED-Refraktor. Der ist mit einem 5 mm Okular bei 120fach und schon unter 0,7 mm AP. Das reale Feld ist bei 82° Eigengesichtsfeld mit knapp 0,7° üppig und bei 50° Eigengesichtsfeld mit gut 0,4° immer noch groß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am häufig anzutreffenden 8 Zoll f/6 Dobson hat man 240fache Vergrößerung anliegen und mit der 50° Variante nur geringfügig weniger Feld als am 16 Zoll f/4,5 mit der oben gezeigten 82° Bestückung bei 5 mm Okularbrennweite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer das locker schafft und dazu rät, der kann sich und anderen also zumindest an Teleskopen mit geringerer Brennweite durchaus mal die Chance geben, es mit einem auf Achsschärfe getrimmten Okular mit etwas weniger Eigengesichtsfeld zu einem möglicherweise deutlich günstigeren Preis zu versuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Erst die kombinierte Brennweite aus Fernrohr und Okular macht das Feld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich z.B. genieße auch am 16 Zoll F/4,5 Dobson (1800 mm Brennweite) ohne Nachführung Beobachtungen im Sonnensystem mit einem Binoansatz plus komakorrigierende Barlow plus Plössl und Ortho Okularpärchen. Aus meiner Sicht mit dem Prädikat empfehlenswert, 50° Feld geht locker, zumindest wenn man seine Lager für die Schwenkachsen, besonders das Höhenlager im Griff und/oder im Gleichgewicht hat. Ab oder unterhalb von 1200 mm (Fernrohr)Brennweite sollte das wirklich niemandem mit halbwegs funktionierendem Gerät Probleme bereiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht vergessen sollte man auch, dass der beugungsbegrenzte Bereich bester Abbildung in der Feldmitte beim guten 82° Okular genau so groß ist wie beim guten 50° Okular und dabei ganz erheblich kleiner bleibt, sich eng begrenzt auf die Mitte des Feldes beschränkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist auch, sich klar zu machen, dass wir selbst wenn nur von Objekten des Sonnensystems und höherer Vergrößerung gesprochen wird, schon von respektabeln Größenunterschieden der Objekte bei der Beobachtung mit definiertem Fernrohr und Okular reden. Hier mal Mond und Jupiter in gleicher Vergrößerung nebeneinander gestellt, wobei man bedenken muss, dass der Mond näherungsweise immer im gleichen Abstand die Erde umkreist, also seine relative Größe beibehält, während die scheinbare Größe von Jupiter in den Sichtbarkeitsperioden stark mit dem Abstand zur Erde schwankt. Ich habe eine mittlere Größe gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Mond_Jup_2_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;338&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Mondbild habe ich (als bekennender Foto-DAU) übrigens am Okular eines Dobsons in der späten Dämmerung mit aufgelegtem Handy gemacht und so gut wie unverändert gelassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz anders sieht die Sache in allen Belangen für mich bei Deepsky-Beobachtungen im niedrigen und mittleren Vergrößerungsbereich aus, wo jedes Zehntel Grad Feld mehr einfach ein Gewinn für die allermeisten Beobachtungen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade die kleinen Telskope mit deutlich unter 1000 mm Brennweite sind, wenn sie denn mit einem Okularauszug aufwarten, der auch 2&quot; Zubehör zulässt, sehr gut für wunderschöne Spaziergänge am Himmel und die Beobachtung großflächiger Objekte- und Objektgruppen mit niedrigen Vergrößerungen und großem Feld geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal das Beispiel meines 114/660er Dobsons mit verschiedenen Okularen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Gesichtsfelder/114_Gesichtsf_Vergr_klein_1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;441&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr auffallend ist der Gesichtsfeldunterschied zwischen dem 38 mm Okular in 2 Zoll und dem 32er Okular in 1 1/4 Zoll Steckmaß. Ich hätte in 1 1/4 Zoll auch ein 40er Plössl zugrunde legen können. An der Größe des Bildfeldes ändert das nichts, da bereits ein gutes 32er Plössl die maximale Feldblende (27 mm) nutzt. Das 20 mm Okular mit 100° Feld hat 2 Zoll Steckmaß und nutzt mit 34 mm eine größere Feldblende als in 1 1/4 Zoll möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch an größeren Teleskopen, wie z.B. meinem 12 Zoll Dobson, mit 1600 mm Brennweite ist die Möglichkleit, Okulare mit großen Gesichtsfeldern einzusetzen, sehr vorteilhaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Gesichtsfelder/300_Gesichtsf-Vergr_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;652&quot; height=&quot;397&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;07.08.2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer wieder liest man diese oder ähnliche Aussagen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;.....bei 5 mm Okularbrennweite sind 50° Feld sehr eng, man kann, gerade an Dobsons ohne GoTo und Nachführung das Objekt nicht im Gesichtsfeld halten, verliert es leicht wieder, wenn man es denn überhaupt findet.......!&quot;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von echten Orthos mit &quot;nur&quot; 40° Feld ist da noch gar nicht die Rede und selbst Okulare mit 60° Feld, die vor gar nicht langer Zeit noch als weitwinklig galten, lösen entsprechende Warnungen aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fakt ist, großes Feld bei gleichzeitig guter Transmission, Achs- und Randdschärfe ist wirklich eine super Sache, aber eben auch extrem teuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fakt ist auch, dass solche Warnungen einfach viel zu pauschal angebracht werden, man könnte auch sagen, manchmal stimmt es, oftmals stimmt es nicht oder nur sehr bedingt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man liest das so gut wie immer und ohne dass genauer auf das Teleskop geschaut wird an dem ein solches Okular, sagen wir mal mit 50° Eigengesichtsfeld bei 5 mm Brennweite eingesetzt werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerhöchstens wird noch festgestellt, dass 5 mm Okularbrennweite bei dem vorliegenden Öffnungsverhältnis den Rahmen von 1,0 mm AP bis eventuell runter auf 0,5 mm AP für den Höchstvergrößerungsbereich nicht überschreitet und damit als brauchbar angesehen werden darf, allerdings wäre wegen der Problematik des engen Feldes eher an ein Weitwinkel oder gar Ultraweitwinkeldesign, also etwa 65°, besser 82° noch besser 100° Eigengesichtsfeld zu denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, unter der Annahme, dass diese Empfehlung jemandem gegeben wird, der für einen 16 Zoll Dobson mit 1800 mm (Ausgangs-)Brennweite nachfragt ist festzustellen, dass wir hier bei 5 mm Okularbrennweite 360fach vergrößern und mit 50° Eigengesichtsfeld von etwas mehr als 0,1° Feld am Himmel sprechen, bei 82° geht es um etwas mehr als 0,2° Feld. Das ist eine Hausnummer, der Vollmond erscheint uns am Himmel mit etwa 0,5° Ausdehnung. Man kann das, auch am guten Dobson, mit dem kleinen Feld locker meistern, 0,1° mehr ermöglichen es aber deutlich leichter und entspannter. Der Rat zum Weitfeldokular ist, auch wenn es deutlich teurer werden kann, wirklich mehr als eine Überlegung wert. Das entspricht durchaus auch meinen Erfahrungen. Hier mal die Gesichtsfelder 50° und 82° mit 5 mm Okularbrennweite und 1800 mm Fernrohrbrennweite übereinander gelegt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/400_50_82_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;602&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man liest das aber auch und immer wieder, wenn es um einen 150/750er geht oder um Teleskope mit noch weniger (Ausgangs-)Brennweite und da wird es dann doch mehr fraglich. Hier haben wir mit dem gleichen 5 mm Okular 150fache Vergrößerung und bei 50° Eigengesichtsfeld ein tatsächliches Feld am Himmel von über 0,3 Grad. Mit 82° Eigengesichtsfeld sogar deutlich über 0,5°. So sieht der Unterschied aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/150_50.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/150_82_II.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, es ist sehr schön mit 5 mm Okularbrennweite den Mond noch komplett ins Gesichtsfeld zu bekommen, aber das Argument, man könne wegen des engen Feldes schlecht nachführen, oder das Objekt halten zieht hier keinen Hering mehr vom Teller. Wer das mit einem 16-Zöller hin bekommt, kann das mit einem 6 Zöller erst recht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder nehmen wir mal den häufig anzutreffenden, sogar schon mal &quot;Volksapo&quot; genannten 80/600er ED-Refraktor. Der ist mit einem 5 mm Okular bei 120fach und schon unter 0,7 mm AP. Das reale Feld ist bei 82° Eigengesichtsfeld mit knapp 0,7° üppig und bei 50° Eigengesichtsfeld mit gut 0,4° immer noch groß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am häufig anzutreffenden 8 Zoll f/6 Dobson hat man 240fache Vergrößerung anliegen und mit der 50° Variante nur geringfügig weniger Feld als am 16 Zoll f/4,5 mit der oben gezeigten 82° Bestückung bei 5 mm Okularbrennweite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer das locker schafft und dazu rät, der kann sich und anderen also zumindest an Teleskopen mit geringerer Brennweite durchaus mal die Chance geben, es mit einem auf Achsschärfe getrimmten Okular mit etwas weniger Eigengesichtsfeld zu einem möglicherweise deutlich günstigeren Preis zu versuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Erst die kombinierte Brennweite aus Fernrohr und Okular macht das Feld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich z.B. genieße auch am 16 Zoll F/4,5 Dobson (1800 mm Brennweite) ohne Nachführung Beobachtungen im Sonnensystem mit einem Binoansatz plus komakorrigierende Barlow plus Plössl und Ortho Okularpärchen. Aus meiner Sicht mit dem Prädikat empfehlenswert, 50° Feld geht locker, zumindest wenn man seine Lager für die Schwenkachsen, besonders das Höhenlager im Griff und/oder im Gleichgewicht hat. Ab oder unterhalb von 1200 mm (Fernrohr)Brennweite sollte das wirklich niemandem mit halbwegs funktionierendem Gerät Probleme bereiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht vergessen sollte man auch, dass der beugungsbegrenzte Bereich bester Abbildung in der Feldmitte beim guten 82° Okular genau so groß ist wie beim guten 50° Okular und dabei ganz erheblich kleiner bleibt, sich eng begrenzt auf die Mitte des Feldes beschränkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist auch, sich klar zu machen, dass wir selbst wenn nur von Objekten des Sonnensystems und höherer Vergrößerung gesprochen wird, schon von respektabeln Größenunterschieden der Objekte bei der Beobachtung mit definiertem Fernrohr und Okular reden. Hier mal Mond und Jupiter in gleicher Vergrößerung nebeneinander gestellt, wobei man bedenken muss, dass der Mond näherungsweise immer im gleichen Abstand die Erde umkreist, also seine relative Größe beibehält, während die scheinbare Größe von Jupiter in den Sichtbarkeitsperioden stark mit dem Abstand zur Erde schwankt. Ich habe eine mittlere Größe gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Mond/Mond_Jup_2_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;338&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Mondbild habe ich (als bekennender Foto-DAU) übrigens am Okular eines Dobsons in der späten Dämmerung mit aufgelegtem Handy gemacht und so gut wie unverändert gelassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz anders sieht die Sache in allen Belangen für mich bei Deepsky-Beobachtungen im niedrigen und mittleren Vergrößerungsbereich aus, wo jedes Zehntel Grad Feld mehr einfach ein Gewinn für die allermeisten Beobachtungen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade die kleinen Telskope mit deutlich unter 1000 mm Brennweite sind, wenn sie denn mit einem Okularauszug aufwarten, der auch 2&quot; Zubehör zulässt, sehr gut für wunderschöne Spaziergänge am Himmel und die Beobachtung großflächiger Objekte- und Objektgruppen mit niedrigen Vergrößerungen und großem Feld geeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal das Beispiel meines 114/660er Dobsons mit verschiedenen Okularen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Gesichtsfelder/114_Gesichtsf_Vergr_klein_1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;441&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr auffallend ist der Gesichtsfeldunterschied zwischen dem 38 mm Okular in 2 Zoll und dem 32er Okular in 1 1/4 Zoll Steckmaß. Ich hätte in 1 1/4 Zoll auch ein 40er Plössl zugrunde legen können. An der Größe des Bildfeldes ändert das nichts, da bereits ein gutes 32er Plössl die maximale Feldblende (27 mm) nutzt. Das 20 mm Okular mit 100° Feld hat 2 Zoll Steckmaß und nutzt mit 34 mm eine größere Feldblende als in 1 1/4 Zoll möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch an größeren Teleskopen, wie z.B. meinem 12 Zoll Dobson, mit 1600 mm Brennweite ist die Möglichkleit, Okulare mit großen Gesichtsfeldern einzusetzen, sehr vorteilhaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Fun/Gesichtsfelder/300_Gesichtsf-Vergr_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;652&quot; height=&quot;397&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Aufgespiesst" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Rückzug aus dem Forum (a.de)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/test/63-rueckzug-aus-dem-forengeschaeft"/>
		<published>2020-05-09T15:32:17+00:00</published>
		<updated>2020-05-09T15:32:17+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/test/63-rueckzug-aus-dem-forengeschaeft</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;04.2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ff0000;&quot;&gt;-----------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Aus gegebenem Anlass, aktuell im April 2020, teile ich für Interessierte, denen das bekannt&amp;nbsp; wurde oder wird, an dieser Stelle mit, dass ich Anfang des Jahres meine langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit in einem großen deutschsprachigen Astronomieforum aufgekündigt habe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;--Einschub aus aktuellem Anlass:&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Da das offensichtlich überaus wichtige Thema auf a.de immer noch nicht zur Ruhe gekommen ist, geht es auch hier in die Verlängerung und ich erlaube mit heute, am 31.05.2020 mal eine Wertung:&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Man macht sich selbst und das Forum dort weder aktuell noch für die Vergangenheit auch nur einen Deut besser, indem man andere, nicht mehr aktive Leute, über ihren so provozierten Ausstieg aus dem Forum hinaus, weiterhin nachsagend persönlich und unsachlich schlecht macht. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Der offensichtliche Rechtfertigungsnotstand lässt sich so nicht beheben, er wird größer.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Einsteigern und Ratsuchenden denen im Forum a.de Expertise fehlt nutzt diese Art von Kompetenznachweis nichts.--&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Es ist mir dort über die Jahre unmöglich gemacht geworden, sachliche und fachliche Einsteigerberatung zu betreiben, ohne mich massiven Störungen durch willkürliche persönliche Angriffe ausgesetzt zu sehen und mich dagegen zu wehren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Als sich das immer mehr auch auf bewusste Falschdarstellung von Begebenheiten aus meinem Privat- und Geschätsleben ausdehnte und ich für die erforderliche Gegenwehr auch noch von der derzeitigen dortigen Administration temporär gesperrt wurde, war endgültig und längst überfällig der Punkt erreicht, einen Schlussstrich zu ziehen, also nach Ablauf erst gar nicht nochmal weiter zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Dies ist still und ohne Aufhebens meinerseits erfolgt, aber ich bin dort immer noch Thema von diesen an meiner Diskreditierung Interressierten, es ist ihnen nicht genug und schon wieder üben sie sich in ihrer bewährten Kausalumkehr. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Daher also, für jene, die das dort gelesen haben und mich kennen, darüber hinaus wirklich an dem interessiert sind was passiert ist, wo meine Gründe liegen, im Anschluss vier Links zu Threads über die man sich ein Urteil bilden kann. Wer eine größere Bandbreite braucht, wird dort über die entsprechende Namens-/Beitragssuche schnell fündig. Wer sich wirklich informieren will, sollte in den Links (leider) alles lesen, eventuell auch weiteren, in den Threads enthaltenen Links folgen, auch wenn es teilweise schwere, ja schwer erträgliche Kost ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Es mache sich jeder der mag sein eigenes Bild über Ursachen und Wirkungen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/teleskop-fuers-visuelle-apo-oder-newton.242085/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;eins&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/teleskop-fuers-visuelle-apo-oder-newton.242085/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/transportables-teleskop-fuer-beginner.240925/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;zwei&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/transportables-teleskop-fuer-beginner.240925/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/kleiner-teleskop-praxistest-celestron-travelscope-50-360-refraktor.282090/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;drei&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/kleiner-teleskop-praxistest-celestron-travelscope-50-360-refraktor.282090/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/newtonhorror-von-skywatcher.231456/page-2&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/newtonhorror-von-skywatcher.231456/page-2&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ff0000;&quot;&gt;-------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Mitte Juli 2020 scheint das Thema im Forum nun zur Ruhe gekommen zu sein, es wird also auch von mir nach hinten durchgereicht. Aktuelle Himmelsbeobachtungen und ihr Zustandekommen sind ohnehin deutlich interessanter.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Es bleibt zum Abschluss festzustellen, dass die Art aller Beiträge und der sehr geringe Umfang des Engagements in der Einsteigerberatung von den Leuten die meinem Ausstieg provozierten, eindeutig aufzeigt welche Interessenlage sie hatten und weiterhin haben. Manche, die reinen Stör-Akkounts, zieren jetzt nur noch die Mitgliederstatistik. Ihnen allen ging und geht es bis heute nie um die Einsteiger und oder interessierten Fragesteller und ihre bestmögliche Fernrohr-/Zubehörwahl oder die Lösung ihrer Problemstellungen. Die liefern nur die Aufhänger für ihre große, persönliche Profilierungs- und Nabelschau im, oft genug fadenscheing herbei konstruierten, Widerspruch zu mir und anderen Beteiligten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Es gäbe bezüglich Beratung immer noch sehr viele Ansatzmöglichkeiten. Das auch wenn oder gerade weil der Themenbereich in Quantität und Qualität deutlich rückläufig und (wie bei vielen Foren) ein deutlicher Umschwung vom Fach- zum reinen Meinungs-, Unterhaltungs-, Marketing-, Smalltalk- und Quotenboard unverkennbar ist, sogar ganz offen von Moderatoren und vielen Mitgliedern betrieben wird. Fachliche und sachliche Korrektheit, also zutreffende, nützliche Information, ist dort zweitrangig geworden, eine fachliche Aufsicht scheint nicht mehr leistbar. So ist Kindergarten ein bei dortigen Moderatoren beliebtes Wort geworden und genau so läuft das auch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Waren Foren früher einmal eine informative Alternative zum Marketing der Händlerseiten wird der Informationssuchende derzeit mit seinen Fragen häufig an die Händler oder auch vermarktungsabhängige Youtuber verwiesen/verlinkt und was sich Beratung nennen will erschöpft sich im Lob auf das eigene Equipment und in der Negierung anderer Lösungen. Das geschieht mit Argumentationen die häufig genug allzu leicht erkennen lassen, dass selbst das eigene Equipment (noch) nicht verstanden ist. So reiht sich, wenn das Thema überhaupt zündet, z.B. auf die einfache Fage nach einen Einsteigerteleskop zum Sternegucken nach und nach die komplette verfügbare Bandbreite an optischen Hilfsmitteln, garniert mit philosophierenden Sinnsprüchen aller Art auf. Auch der Rat, das Hobby an sich und die eigene Befähigung dazu lieber nochmal zu &quot;reflektieren&quot; fehlt in solchen Verläufen selten, der Ratsuchende spätestens gegen Ende fast immer.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Wer als Einsteiger, Aufsteiger oder einfach als interessierter Mensch einen sachlichen Austausch zur visuellen Hobbyastronomie allgemein und/oder zu (s)einem passenden Equipment sucht, Anregungen Ideen oder Fragen hat, kann mich nach wie vor gerne z.B. per Mail kontaktieren. Ich werde wie bisher antworten und gegebenenfalls&amp;nbsp; beraten so gut ich vermag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Darüber hinaus bin ich dann 2023 doch wieder langsam in ein Astro-Forum eingestiegen, allerdings im Astrotreff. In der Hauptsache geht es um Beobachtungsschilderungen und Zeichnungen die ich einstelle, um zur Verfügung Stelllung meiner Bauberichte zu Teleskopen und einfach zu berwerkstelligende, sinnvolle Tuningmöglichkeiten, sowie dann doch wieder die Einsteigerberatung. Allerdings bemühe ich mich, nur Wege aufzuzeigen und bei entsprechend bekundetem Interesse des Einstiegers auch um weiterführende Beratung. Ausufernde Diskussionen mit anderen Beratern um Sinn und Unsinn führe ich, wegen deren erkannten abschreckenden Wirkung auf Einsteiger, nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;04.2020&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ff0000;&quot;&gt;-----------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Aus gegebenem Anlass, aktuell im April 2020, teile ich für Interessierte, denen das bekannt&amp;nbsp; wurde oder wird, an dieser Stelle mit, dass ich Anfang des Jahres meine langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit in einem großen deutschsprachigen Astronomieforum aufgekündigt habe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;--Einschub aus aktuellem Anlass:&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Da das offensichtlich überaus wichtige Thema auf a.de immer noch nicht zur Ruhe gekommen ist, geht es auch hier in die Verlängerung und ich erlaube mit heute, am 31.05.2020 mal eine Wertung:&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Man macht sich selbst und das Forum dort weder aktuell noch für die Vergangenheit auch nur einen Deut besser, indem man andere, nicht mehr aktive Leute, über ihren so provozierten Ausstieg aus dem Forum hinaus, weiterhin nachsagend persönlich und unsachlich schlecht macht. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Der offensichtliche Rechtfertigungsnotstand lässt sich so nicht beheben, er wird größer.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;&lt;em&gt;Einsteigern und Ratsuchenden denen im Forum a.de Expertise fehlt nutzt diese Art von Kompetenznachweis nichts.--&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Es ist mir dort über die Jahre unmöglich gemacht geworden, sachliche und fachliche Einsteigerberatung zu betreiben, ohne mich massiven Störungen durch willkürliche persönliche Angriffe ausgesetzt zu sehen und mich dagegen zu wehren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Als sich das immer mehr auch auf bewusste Falschdarstellung von Begebenheiten aus meinem Privat- und Geschätsleben ausdehnte und ich für die erforderliche Gegenwehr auch noch von der derzeitigen dortigen Administration temporär gesperrt wurde, war endgültig und längst überfällig der Punkt erreicht, einen Schlussstrich zu ziehen, also nach Ablauf erst gar nicht nochmal weiter zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Dies ist still und ohne Aufhebens meinerseits erfolgt, aber ich bin dort immer noch Thema von diesen an meiner Diskreditierung Interressierten, es ist ihnen nicht genug und schon wieder üben sie sich in ihrer bewährten Kausalumkehr. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Daher also, für jene, die das dort gelesen haben und mich kennen, darüber hinaus wirklich an dem interessiert sind was passiert ist, wo meine Gründe liegen, im Anschluss vier Links zu Threads über die man sich ein Urteil bilden kann. Wer eine größere Bandbreite braucht, wird dort über die entsprechende Namens-/Beitragssuche schnell fündig. Wer sich wirklich informieren will, sollte in den Links (leider) alles lesen, eventuell auch weiteren, in den Threads enthaltenen Links folgen, auch wenn es teilweise schwere, ja schwer erträgliche Kost ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ffcc99;&quot;&gt;Es mache sich jeder der mag sein eigenes Bild über Ursachen und Wirkungen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/teleskop-fuers-visuelle-apo-oder-newton.242085/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;eins&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/teleskop-fuers-visuelle-apo-oder-newton.242085/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/transportables-teleskop-fuer-beginner.240925/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;zwei&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/transportables-teleskop-fuer-beginner.240925/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/kleiner-teleskop-praxistest-celestron-travelscope-50-360-refraktor.282090/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;drei&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/kleiner-teleskop-praxistest-celestron-travelscope-50-360-refraktor.282090/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forum.astronomie.de/threads/newtonhorror-von-skywatcher.231456/page-2&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://forum.astronomie.de/threads/newtonhorror-von-skywatcher.231456/page-2&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #ff0000;&quot;&gt;-------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Mitte Juli 2020 scheint das Thema im Forum nun zur Ruhe gekommen zu sein, es wird also auch von mir nach hinten durchgereicht. Aktuelle Himmelsbeobachtungen und ihr Zustandekommen sind ohnehin deutlich interessanter.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Es bleibt zum Abschluss festzustellen, dass die Art aller Beiträge und der sehr geringe Umfang des Engagements in der Einsteigerberatung von den Leuten die meinem Ausstieg provozierten, eindeutig aufzeigt welche Interessenlage sie hatten und weiterhin haben. Manche, die reinen Stör-Akkounts, zieren jetzt nur noch die Mitgliederstatistik. Ihnen allen ging und geht es bis heute nie um die Einsteiger und oder interessierten Fragesteller und ihre bestmögliche Fernrohr-/Zubehörwahl oder die Lösung ihrer Problemstellungen. Die liefern nur die Aufhänger für ihre große, persönliche Profilierungs- und Nabelschau im, oft genug fadenscheing herbei konstruierten, Widerspruch zu mir und anderen Beteiligten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Es gäbe bezüglich Beratung immer noch sehr viele Ansatzmöglichkeiten. Das auch wenn oder gerade weil der Themenbereich in Quantität und Qualität deutlich rückläufig und (wie bei vielen Foren) ein deutlicher Umschwung vom Fach- zum reinen Meinungs-, Unterhaltungs-, Marketing-, Smalltalk- und Quotenboard unverkennbar ist, sogar ganz offen von Moderatoren und vielen Mitgliedern betrieben wird. Fachliche und sachliche Korrektheit, also zutreffende, nützliche Information, ist dort zweitrangig geworden, eine fachliche Aufsicht scheint nicht mehr leistbar. So ist Kindergarten ein bei dortigen Moderatoren beliebtes Wort geworden und genau so läuft das auch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Waren Foren früher einmal eine informative Alternative zum Marketing der Händlerseiten wird der Informationssuchende derzeit mit seinen Fragen häufig an die Händler oder auch vermarktungsabhängige Youtuber verwiesen/verlinkt und was sich Beratung nennen will erschöpft sich im Lob auf das eigene Equipment und in der Negierung anderer Lösungen. Das geschieht mit Argumentationen die häufig genug allzu leicht erkennen lassen, dass selbst das eigene Equipment (noch) nicht verstanden ist. So reiht sich, wenn das Thema überhaupt zündet, z.B. auf die einfache Fage nach einen Einsteigerteleskop zum Sternegucken nach und nach die komplette verfügbare Bandbreite an optischen Hilfsmitteln, garniert mit philosophierenden Sinnsprüchen aller Art auf. Auch der Rat, das Hobby an sich und die eigene Befähigung dazu lieber nochmal zu &quot;reflektieren&quot; fehlt in solchen Verläufen selten, der Ratsuchende spätestens gegen Ende fast immer.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; color: #999999;&quot;&gt;Wer als Einsteiger, Aufsteiger oder einfach als interessierter Mensch einen sachlichen Austausch zur visuellen Hobbyastronomie allgemein und/oder zu (s)einem passenden Equipment sucht, Anregungen Ideen oder Fragen hat, kann mich nach wie vor gerne z.B. per Mail kontaktieren. Ich werde wie bisher antworten und gegebenenfalls&amp;nbsp; beraten so gut ich vermag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Darüber hinaus bin ich dann 2023 doch wieder langsam in ein Astro-Forum eingestiegen, allerdings im Astrotreff. In der Hauptsache geht es um Beobachtungsschilderungen und Zeichnungen die ich einstelle, um zur Verfügung Stelllung meiner Bauberichte zu Teleskopen und einfach zu berwerkstelligende, sinnvolle Tuningmöglichkeiten, sowie dann doch wieder die Einsteigerberatung. Allerdings bemühe ich mich, nur Wege aufzuzeigen und bei entsprechend bekundetem Interesse des Einstiegers auch um weiterführende Beratung. Ausufernde Diskussionen mit anderen Beratern um Sinn und Unsinn führe ich, wegen deren erkannten abschreckenden Wirkung auf Einsteiger, nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
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