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	<title type="text">Dobson 300/1600</title>
	<subtitle type="text">Günther's neue private Seite </subtitle>
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	<author>
		<name>Astrozoom</name>
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		<title>Jupiter Sept./Okt. 2023</title>
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		<published>2023-10-02T18:44:20+00:00</published>
		<updated>2023-10-02T18:44:20+00:00</updated>
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		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Das sehr schöne Wetter über das verlängerte Wochenende zum Monatswechsel bot sich einfach an, wieder mal den 12er Dobs flott zu machen, zumal ich noch leihweise ein 50er Lunt bekam, welches ich dem 12er zuvor schon einmal aufgesattelt hatte. Näheres dazu gibt es wie immer unter dem Reiter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Sonne Weißlicht aktuell&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild ist aber für mich immer wieder schön und die Kombi aus 12 Zoll Weißlicht und diesem guten H-Alpha Teleskop in der Praxis, beim Beobachten, im Wechsel, einfach nur sehr gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/12_plus_Lunt_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/12_plus_Lunt_2_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar war klarer Himmel angesagt, aber es herrschte auch zufällig (!?) wieder mal fast volles Mondlicht. Doch in unmittelbarer Nähe unseres Trabanten stand abends der helle Jupiter am östlichen Himmel, um in Richtung Süden höher zu steigen. Damit kommt er nun von meiner Terrasse aus schon vor Mitternacht in lohnende Beobachtungspositionen, da sollte doch zwischen Freitag und Dienstag was gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstag abend war der Himmel zunächst mit Zirren und hohen dünnen Wolken verhangen, was dem fast vollen Mond einen großen, in allen Regenbogenfarben chargierenden Hof bescherte. Der Vorhang lichtete sich jedoch allmählich und während der Genussbeobachtung am Mond bemerkte ich bereits, dass das Seeing recht passabel war. Wenn am Binoansatz, der mit der langbauenden, komakorrigierenden 2,7er APM Barlow als GWK bestückt ist, die 18er Orthos sehr gut gehen, ja sogar die 12er Orthos einzusetzen sind, liege ich mit meinem Aufbau bei ca 270 bzw 400fach. Am Mond ist das schon ziemlich heftig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rima Petavius strebte gestochen scharf und so gut wie nicht vom Seeing gestört, als kerzengerade Grabenlinie dem gegliederten Zentralberg im gleichnamigen Krater zu, bis vor dessen terrassierten Wälle der spitz gezackte, tiefschwarze Schattenwurf des Massivs sichtbar war. So dauerte die einleitende Mondrunde doch recht lange und dieser Auftakt versetzte mich in eine ruhige Stimmung mit freudiger Erwartungshaltung bezüglich meiner ersten zielvollen Jupiterbeobachtung dieser Saison.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Schwenk auf Jupiter ging es schon auf Mitternacht zu und die Wolken waren weg. Dass es noch zirrig war verriet die herabgesetzte Sterngrenzgröße und ein anfänglich, sowie bei niedrigen Vergrößerungen wahrnehmbarer leichter Grauschleier um den hellen Planeten herum. Im Verlauf der Beobachtung nahm ich den aber nicht mehr wahr oder er verschwand sogar irgendwann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal wie, die 12er Orthos waren für den Mond okay, am Jupiter aber (wie am 12-Zöller fast immer) überzogen, die 18er das Mittel der Wahl. Das teilweise sogar mit der leichten Zoomstufe über die Hülsen der 2 Zoll Adaption, die dann den Unterschied etwa 270 und rund 300fach ausmacht. So blieben auch die Monde als Scheibchen unterschiedlicher Größe erkennbar und zappelten nur wenig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/Binoansatz_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/Binoansatz_2_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Anfertigung der Rohskizzen nutze ich aber immer auch die beiden Okularpaare mit der niedrigeren Vergrößerung, denn allzu oft bemerkt man nicht, dass weniger einfach auch mal mehr sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupiter_20231001_0045_a_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;653&quot; height=&quot;653&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je länger ich beobachtete um so strukturierter zeigten sich die Bänder und Zonen. Die Rohskizze, der ich mal eine Simulation mit der entsprechenden Benennung folgen lasse, wird immer komplexer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_Zonen_und_Bnder_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;655&quot; height=&quot;350&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung mit dem Bleistift muss mehrfach nachgedunkelt werden um mehr Graustufen einbringen zu können. Die Unterschiede werden immer subtiler, gut dass die zum Zeichnen hilfreiche und für Deepsky Beobachtung so schädliche Hintergrundbeleuchtung bei der Planetenbeobachtung hilft anstatt zu stören, weil eben die Dunkeladaption unterbunden wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupp_1_10_final_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;495&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Druck-/Graustufen mit dem Bleistift setze ich später auch in Farbunterschiede um und so sehr ich versuche, die natürlich gesehenen Farben so gut wie möglich zu treffen, es gelingt nur sehr grob. Mit der ersten Farbe für das erste Detail wird bestimmt, wie man die Kontraste dann in den Grundfarben umsetzt, damit die gesehenen Details auch in der Zeichnung auch weitestgehend enthalten sind. Ohnehin sehen verschiedene Menschen Farben durchaus unterschiedlich und auch die Tagesform kann über die Wahrnehmung von Farbintensitäten entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupp_1_10_schwarz_wei_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;495&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr interessant ist daher auch die schwarz/weiß Darstellung des Ergebnisses und die Betrachtung, ob das denn alles dem Gesehenen entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweite Abend versprach dann einen kompletten Durchgang des großen roten Flecks, der schon seit den Zeiten der ersten Fernrohrbeobachter immer wieder Furore macht. Letztlich ist es ein großer, extrem beständiger Wirbelsturm in der ohnehin sehr turbuilenten Atmosphäre des Jupiter. Farbintensität und Ausdehnung sind recht variabel. Derzeit macht eine große, gut sichtbare Wirbelschleppe Furore, die ihm nachfolgt. Die Bedingungen wurden dann auch der Sache sehr gerecht, es schien alles noch ein wenig heller als in der Nacht zuvor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_23_Rohskizze_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;276&quot; height=&quot;276&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_schwarz_wei_gro_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;361&quot; height=&quot;275&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon die Rohskizze geriet etwas sanfter und weicher, bei sehr großer Detailfülle. Sehr feine Details tauchten immer wieder blickweise auf, um sich bei genauer Nachschau nicht halten zu lassen oder zu verändern. Die Wirbelschleppe ließ sich in viele, solcher &quot;flüchtigen&quot; Einzelstrukturen zerlegen. Das Fernrohr zeigte also Details an und über der Grenze des Auflösungsvermögens meiner Augen und ich habe mehrere Pausen eingelegt, um nicht überfordert zu werden, was sehr schnell zu Trugbildern führt, die in Zeichnungen nichts zu suchen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_final_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;496&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis hier hin waren das zwei extrem gute Beobachtungen in zwei aufeinanderfolgenden Nächten zu meinem Beginn der Jupiter Saison.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Das sehr schöne Wetter über das verlängerte Wochenende zum Monatswechsel bot sich einfach an, wieder mal den 12er Dobs flott zu machen, zumal ich noch leihweise ein 50er Lunt bekam, welches ich dem 12er zuvor schon einmal aufgesattelt hatte. Näheres dazu gibt es wie immer unter dem Reiter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Sonne Weißlicht aktuell&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild ist aber für mich immer wieder schön und die Kombi aus 12 Zoll Weißlicht und diesem guten H-Alpha Teleskop in der Praxis, beim Beobachten, im Wechsel, einfach nur sehr gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/12_plus_Lunt_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/12_plus_Lunt_2_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar war klarer Himmel angesagt, aber es herrschte auch zufällig (!?) wieder mal fast volles Mondlicht. Doch in unmittelbarer Nähe unseres Trabanten stand abends der helle Jupiter am östlichen Himmel, um in Richtung Süden höher zu steigen. Damit kommt er nun von meiner Terrasse aus schon vor Mitternacht in lohnende Beobachtungspositionen, da sollte doch zwischen Freitag und Dienstag was gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstag abend war der Himmel zunächst mit Zirren und hohen dünnen Wolken verhangen, was dem fast vollen Mond einen großen, in allen Regenbogenfarben chargierenden Hof bescherte. Der Vorhang lichtete sich jedoch allmählich und während der Genussbeobachtung am Mond bemerkte ich bereits, dass das Seeing recht passabel war. Wenn am Binoansatz, der mit der langbauenden, komakorrigierenden 2,7er APM Barlow als GWK bestückt ist, die 18er Orthos sehr gut gehen, ja sogar die 12er Orthos einzusetzen sind, liege ich mit meinem Aufbau bei ca 270 bzw 400fach. Am Mond ist das schon ziemlich heftig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rima Petavius strebte gestochen scharf und so gut wie nicht vom Seeing gestört, als kerzengerade Grabenlinie dem gegliederten Zentralberg im gleichnamigen Krater zu, bis vor dessen terrassierten Wälle der spitz gezackte, tiefschwarze Schattenwurf des Massivs sichtbar war. So dauerte die einleitende Mondrunde doch recht lange und dieser Auftakt versetzte mich in eine ruhige Stimmung mit freudiger Erwartungshaltung bezüglich meiner ersten zielvollen Jupiterbeobachtung dieser Saison.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Schwenk auf Jupiter ging es schon auf Mitternacht zu und die Wolken waren weg. Dass es noch zirrig war verriet die herabgesetzte Sterngrenzgröße und ein anfänglich, sowie bei niedrigen Vergrößerungen wahrnehmbarer leichter Grauschleier um den hellen Planeten herum. Im Verlauf der Beobachtung nahm ich den aber nicht mehr wahr oder er verschwand sogar irgendwann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal wie, die 12er Orthos waren für den Mond okay, am Jupiter aber (wie am 12-Zöller fast immer) überzogen, die 18er das Mittel der Wahl. Das teilweise sogar mit der leichten Zoomstufe über die Hülsen der 2 Zoll Adaption, die dann den Unterschied etwa 270 und rund 300fach ausmacht. So blieben auch die Monde als Scheibchen unterschiedlicher Größe erkennbar und zappelten nur wenig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/Binoansatz_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/equipment/Binoansatz_2_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Anfertigung der Rohskizzen nutze ich aber immer auch die beiden Okularpaare mit der niedrigeren Vergrößerung, denn allzu oft bemerkt man nicht, dass weniger einfach auch mal mehr sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupiter_20231001_0045_a_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;653&quot; height=&quot;653&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je länger ich beobachtete um so strukturierter zeigten sich die Bänder und Zonen. Die Rohskizze, der ich mal eine Simulation mit der entsprechenden Benennung folgen lasse, wird immer komplexer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_Zonen_und_Bnder_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;655&quot; height=&quot;350&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung mit dem Bleistift muss mehrfach nachgedunkelt werden um mehr Graustufen einbringen zu können. Die Unterschiede werden immer subtiler, gut dass die zum Zeichnen hilfreiche und für Deepsky Beobachtung so schädliche Hintergrundbeleuchtung bei der Planetenbeobachtung hilft anstatt zu stören, weil eben die Dunkeladaption unterbunden wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupp_1_10_final_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;495&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Druck-/Graustufen mit dem Bleistift setze ich später auch in Farbunterschiede um und so sehr ich versuche, die natürlich gesehenen Farben so gut wie möglich zu treffen, es gelingt nur sehr grob. Mit der ersten Farbe für das erste Detail wird bestimmt, wie man die Kontraste dann in den Grundfarben umsetzt, damit die gesehenen Details auch in der Zeichnung auch weitestgehend enthalten sind. Ohnehin sehen verschiedene Menschen Farben durchaus unterschiedlich und auch die Tagesform kann über die Wahrnehmung von Farbintensitäten entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/Jupp_1_10_schwarz_wei_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;495&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr interessant ist daher auch die schwarz/weiß Darstellung des Ergebnisses und die Betrachtung, ob das denn alles dem Gesehenen entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweite Abend versprach dann einen kompletten Durchgang des großen roten Flecks, der schon seit den Zeiten der ersten Fernrohrbeobachter immer wieder Furore macht. Letztlich ist es ein großer, extrem beständiger Wirbelsturm in der ohnehin sehr turbuilenten Atmosphäre des Jupiter. Farbintensität und Ausdehnung sind recht variabel. Derzeit macht eine große, gut sichtbare Wirbelschleppe Furore, die ihm nachfolgt. Die Bedingungen wurden dann auch der Sache sehr gerecht, es schien alles noch ein wenig heller als in der Nacht zuvor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_23_Rohskizze_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;276&quot; height=&quot;276&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_schwarz_wei_gro_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;361&quot; height=&quot;275&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon die Rohskizze geriet etwas sanfter und weicher, bei sehr großer Detailfülle. Sehr feine Details tauchten immer wieder blickweise auf, um sich bei genauer Nachschau nicht halten zu lassen oder zu verändern. Die Wirbelschleppe ließ sich in viele, solcher &quot;flüchtigen&quot; Einzelstrukturen zerlegen. Das Fernrohr zeigte also Details an und über der Grenze des Auflösungsvermögens meiner Augen und ich habe mehrere Pausen eingelegt, um nicht überfordert zu werden, was sehr schnell zu Trugbildern führt, die in Zeichnungen nichts zu suchen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten23/1_2_10_final_gro_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;496&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis hier hin waren das zwei extrem gute Beobachtungen in zwei aufeinanderfolgenden Nächten zu meinem Beginn der Jupiter Saison.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Berühmte Paare mit 12 Zoll</title>
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		<published>2022-03-28T17:44:56+00:00</published>
		<updated>2022-03-28T17:44:56+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/114-beruehmte-paare-mit-12-zoll</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsbericht Ende März 2022 - Berühmte Paare&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem &lt;strong&gt;Ende März 2022&lt;/strong&gt; das schöne Wetter auch noch anhielt, als sich nach Vollmond der abnehmende Mond von der abendlichen Bühne verabschiedet hatte, nutzte ich den immer noch auf der Terrasse stehenden 12 Zöller nicht nur zur Sonnenbeobachtung, sondern auch wieder zur abendlichen Beobachtung von Deepsky Objekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teilweise waren die Bedingungen recht gut, in der Spitze bis zu einer Grenzgröße von mehr als 5,5 Mag, aber es waren auch Abende mit herabgesetzter Grenzgröße dabei. Ich habe meistens auch schon mit den Beobachtungen begonnen, wenn die Straßenlampen noch in Betrieb waren und mich so gut es ging gegen Störlicht geschützt. Es hilft schon viel, wenn die &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/110-taukappenbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Tau-/Störlichtkappe&lt;/a&gt; des Teleskops lang genug ist, man nicht direkt in die Lichtquellen schaut, beim Einblick in das Okular seitliches Störlicht abschirmt/abschattet und dann auch mal einige Minuten am Objekt bleibt, sich also &quot;einsieht&quot;. Zudem wird der Himmel meistens in Richtung Zenit deutlich besser als in Horizontnähe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So kam es, dass ich mich nach der Verabschiedung der winterlichen Objekte im Westen, wie z.B. &lt;strong&gt;Messier 42/43&lt;/strong&gt;, meistens in den höheren Deklinationen aufhielt, also Objekte wählte, die nicht zu nahe am Horizont standen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus welchem Grund auch immer, ich ging hauptsächlich Objekte an, die sich paarweise präsentieren und teils durchaus klangvolle Namen tragen. Dazu gehört ja auch der, zur Verabschiedung des Winters, gewählte Orionnebel. Vor den großen Schwingen der Hauptkomponente M 42 steht mit M 43 ein vergleichsweise kleiner, runder Wattebausch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M 42 weist eine scheinbare Helligkeit von etwa 4 Mag auf und seine Winkelausdehnung beträgt 65x60 Bogenminuten. Damit ist der Nebel gut doppelt so groß wie der Vollmond mit 31', was etwa einem halben Grad entspricht.&amp;nbsp; M43 kommt auf 9 Mag und etwa 20x15'. Diese riesigen Dimensionen zeigen sich natürlich nur fotografisch und/oder annähernd unter besten Bedingungen mit merklich über 6 Mag freisichtiger Grenzgröße. Aber auch unter 5 Mag gibt es bereits sehr viel zu sehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal eine schwarz/weiß Zeichnung der beiden Objekte. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;428&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und dann der Anblick, wie er sich durch meinen Orangefilter bei großer &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Austrittspupille&lt;/a&gt; (6 mm) bietet. Der Rotfilter dunkelte unter den gegebenen Bedingungen zu sehr ab. Natürlich sind O III und UHC Filter an solchen Emissionsnebeln erste Wahl, aber der Orionnebel ist, unter brauchbaren Bedingungen, auch ohne Filter eine Augenweide und mit dem Orangefilter eben anders, aber durchaus mal interessant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;422&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Einleitung der Galaxien Saison nahm ich mir &lt;strong&gt;Messier 81/82&lt;/strong&gt; vor, wohl eines der bekanntesten GX-Paare überhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Messier 81, Bodes Galaxie&lt;/strong&gt;, ist als eine 24,9x11,5 Bogenminuten große, 7 Mag helle Spirale sichtbar, der wir etwas schräg auf den Teller schauen, während wir die &lt;strong&gt;Spiralgalaxie M 82&lt;/strong&gt; mehr über den Tellerrand betrachten. Sie zeigt uns eher die Kante, sieht aus wie eine &lt;strong&gt;Zigarre&lt;/strong&gt; und heißt daher auch so. Ihre Winkelausdehnung am Himmel beträgt 11,2'x4,3' und sie erscheint 8,6 Mag hell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bekomme beide Galaxien, jeweils knapp randständig, gemeinsam ins Gesichtfeld des 38 mm WA Okulars mit der maximal möglichen Feldblende, muss dazu aber schon Kopf und Augen bewegen. Mehr Detail und Auflösung, auch ein dunklerer Hintergrund, kommt natürlich dann mit höheren Vergrößerungen und kleinerer AP, bei der Einzelbetrachtung. In der Zeichnung habe ich das ein wenig komprimiert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M 81 wirkt sehr ruhig, zeigt sich im Kern annähernd gleichmäßig hell und von einem diffusen, großen Halo umgeben. Je dunkler der Himmel, um so größer die Öffnung, diese Aufhellung wird immer größer, heller und strukturierter. Ich meinte, in besten Momenten, die Ansätze der weiter nach außen reichenden Spiralarme als schwaches Glimmen zu erkennen und schätze mal, dass ich etwas mehr als die Hälfte der vollen Flächenausdehnung dieser Galaxie gesehen habe.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen findet in M 82 gerade ein heftiger Starburst statt, der auf guten Fotografien fast aussieht, als würde die Zigarre in der Mitte explodieren. Visuell bleiben davon Verdunklungen übrig, von denen eine so aussieht wie eine Banderole.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_81_82_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_81_82_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;399&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Gruppe um M 81 gehören noch weitere Galaxien, von denen man zwei Vertreter mit etwas größeren Suchschwenks auf der von Messier 82 abgewandten Seite von M 81, außerhalb des oben gezeichneten Feldes, leicht finden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nächstgelege ist NGC 3077, als irreguläre Galaxie klassifiziert und mit 10 Mag recht hell. Ihre Winkelausdehnung beträgt 5,2x4,7Bogenminuten und sie erscheint auch bei der visuellen Beobachtung oval rundlich, mit hellem Kern und verwaschen auslaufenden Rändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas weiter ab steht die deutlicher oval erscheinende NGC 2976, eine 10,1 Mag helle Spirale mit 5,9'x2,7'. Wir schauen also etwas schräg auf den Teller.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal zwei vergrößerte Ausschnitte aus älteren Skizzen neu bearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3077_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3077_mittel.png&quot; alt=&quot;NGC 3077 mittel&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;324&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2976_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2976_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;324&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich schon im großen Bären war suchte ich auch ein weiteres schönes, bekanntes, aber ungleiches Paar, nahe dem hinteren Kastenstern des &quot;Wagens&quot; auf. &lt;strong&gt;Messier 97/108&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;M 97, der Eulennebel&lt;/strong&gt;, ist ein &lt;strong&gt;P&lt;/strong&gt;lanetarischer &lt;strong&gt;N&lt;/strong&gt;ebel, also ein gestorbener Stern, besser gesagt, die Wolken der abgestoßenen Hüllen mit dem Sternrest darin. Dieser PN befindet sich in unserer Milchstraße. Er ist visuell 9,9 Mag hell, fast rund und mit 3,4'x3,3' schon ein mittelgroßer Vertreter seiner Objektklasse. Unter Verwendung eines O III oder UHC Filters bleibt er bei abgedunkeltem Hintergrund sehr hell und ist leicht mit dem Übersichtsokular aufzufinden. Andeutungen der Augenhöhlen, die ihm den Namen eintrugen, sehe ich aber eher ohne Filter, bei guten Bedingungen und mit höherer Vergrößerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im gleichen Gesichtsfeld kann man dann&lt;strong&gt; M 108&lt;/strong&gt; finden, eine entfernte Spiralgalaxie, die sich uns in einer moderaten Kantenlage zeigt. Daher wohl der Eigenname &lt;strong&gt;&quot;Surfboard&quot;&lt;/strong&gt;. In dieser Galaxie sind sehr viele Sternentstehungsgebiete aktiv, was ihr im 12-Zöller und bei höheren Vergrößerungen ein leicht gemotteltes Aussehen gibt, wenn die Bedingungen stimmen. Dadurch erscheint sie auch, trotz ihrer mit 8,6x2,4 Bogenminuten geringen scheinbaren Größe, recht hell. Sie bringt es auf 9,9 Mag und fällt daher schon im Übersichtsokular, als schmaler heller Strich, deutlich auf.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_97_108_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_97_108_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;381&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Gegend kommt man natürlich an einem Klassiker wie &lt;strong&gt;Messier 51, dem Whirlpool&lt;/strong&gt; nicht vorbei und auch hier handelt es sich um ein Paar, genauer um zwei Galaxien in Wechselwirkung. Sie sind unterhalb der &quot;Wagendeichsel&quot;, bereits im unscheinbaren Sternbild Jagdhunde zu finden. Als wechselwirkendes Paar sind sie im &lt;strong&gt;ARP-Katalog&lt;/strong&gt; mit der &lt;strong&gt;Nummer 85&lt;/strong&gt; verzeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei &lt;strong&gt;M 51 (NGC 5194)&lt;/strong&gt; handelt es sich um eine 11,2'x6,9' große, 8,1 Mag helle &lt;strong&gt;Spiralgalaxie&lt;/strong&gt; der wir auf die Scheibe sehen und direkt daneben, von einem Arm der Spirale erfasst, befindet sich mit &lt;strong&gt;NGC 5195 eine kleine, irreguläre Zwerggalaxie&lt;/strong&gt;, die visuell nur als rundlicher Fleck erscheint. Sie weist eine scheinbare Helligkeit von 10 Mag auf. Bemerkenswert ist, dass die Kernbereiche beider Galaxien fast gleich hell sind, sodass unter ungünstigen Bedingungen nur zwei kleine Nebelbällchen, nebeneinander stehend, zu sehen sind. Erst gute Bedingungen und /oder große Öffnung machen die Beobachtung von Ansätzen der Spiralstruktur von M 51 möglich. Diese etwas ältere Zeichnung trifft ganz gut, was zu sehen war. Auf &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/35-la-palma21&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;La Palma &lt;/a&gt;ist das z.B. nochmal eine ganz andere Hausnummer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Whirlpool_rund_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Whirlpool_rund_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;613&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas tiefer in den Jagdhunden, im Grenzbereich zum Haar der Berenike, befindet sich ein hochinteressantes Objektpaar, bei dem jedes Paar nochmal ein Pärchen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bekannt sind sie als &lt;strong&gt;NGC 4631, Walfischgalaxie&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;NGC 4656, Hockeyschläger Galaxie. &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wal ist eine 15,2'x8' große, helle Balkenspirale nahe der Kantenlage, was sie in der charakteristische Form einer bauchigen Spindel erscheinen lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Hockeyschlager ist ebenfalls eine Balkenspirale und zeigt sich 15,2'x2,4' groß, noch mehr auf der Kante stehend, schmaler und deutlich schwächer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4656_1final_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4656_1final_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;388&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übersichtsokular habe ich sie beide schön im Feld stehend, wobei ich bei leicht störendem Umgebungslicht der Straßenlampen zunächst nur die &lt;strong&gt;hellere NGC 4631&lt;/strong&gt; ausmachen konnte. Erst nach längerem Einblick ins Okular schälte sich oberhalb des Wals auch &lt;strong&gt;NGC 4656 ganz zart&lt;/strong&gt; aus dem dunkler werdenden Hintergrund. Die Zeichnungen entstanden dann später am Abend, unter besseren Bedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ------------------------------------------------ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hier ist eine genauere Betrachtung der Gegebenheiten wirklich interessant. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Obwohl im Zielgebiet durchaus eine freisichtige Sterngrenzgröße über 5 Mag erreicht wurde und alle drei Galaxien mit dem 12 Zöller locker erreichbar sind, zeigte sich der Hockeyschläger und auch die kleine Begleitgalaxie des Wals zunächst nicht, während der Wal mit 9 Mag visueller Helligkeit (lt. Wikipedia) bei knapp 60fach und 5,3 mm &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/42-grundsaetzliches-zur-ap&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;ustritts&lt;strong&gt;p&lt;/strong&gt;upille&lt;/a&gt; eindeutig im Übersichtsokular stand.&amp;nbsp; Erst bei längerer Beobachtung mit dem zweiten Übersichtsokular bei 80fach und 3,8 mm AP schälte sich auch der Hockeyschläger, mit 10,1 Mag, langsam als längliche Aufhellung aus dem Hintergrund. Die kleine runde Begleiterin des Wals mit nur 12 Mag ließ sich noch länger bitten. Sie blieb grenzwertig, bis wirklich alle Straßenlampen aus gingen und in der Umgebung viele Störlichtquellen wegfielen. Auch die schwachen Außenbereiche des Hockeyschlägers gewannen erst danach an Substanz und Ausdehnung. Nun waren alle Objekte auch bei 60fach und 5,3 mm AP zu sehen. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das zeigt eindeutig, dass bereits unter Störlichteinfluss eine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dunkeladaption der Augen&lt;/a&gt; zumindest teilweise erreicht werden kann und sich die Wahrnehmung mit der erforderlichen Abschattung, sei es durch ein Tuch oder auch nur den längeren Einblick in ein gut abgeschirmtes Okular deutlich steigern lässt. Das reichte, zusammen mit der Wahl der passenden AP und Auflösung in diesem Fall zur Sichtung grenzwertiger Objekte, bereits bevor die meisten Störlichquellen wegfielen, wenn auch bessere Bedingungen mehr Details offenbarten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auch wenn man, wie ich, unter manchmal doch etwas zu hellem Rotlicht zeichnet, oder technische Helferlein mit roten Displays nutzt, kann es sich durchaus lohnen, bei der anschließenden Beobachtung etwas mehr Zeit zu investieren, um den Augen Gelegenheit zu geben, einen besseren Adaptionsgrad zu erreichen. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; -------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Einzelbetrachtung mit höherer Vergrößerung und unter dunkleren äußeren Bedingungen zeigt sich &lt;strong&gt;NGC 4631, der Wal&lt;/strong&gt;, leicht gemottelt, am &quot;Kopfende&quot; dicker und mit etwas verbogener Schwanzflosse. Neben der Mottelung fallen auch zwei bis drei winzige Sternchen in/vor der Galaxie auf. Dann zeigt sich ein kleiner, schwacher Nebelhauch unter dem Walkörper (Newtonanblick).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgerichtet könnte man das als den &quot;Blas&quot; des Wals ansehen, zumal das &quot;Blasloch&quot; von einem winzigen Sternchen markiert wird. Dieser kleine Wattebausch ist &lt;strong&gt;NGC 4627, eine kleine Begleitgalaxie&lt;/strong&gt;. Sie ist auch für die leichte Verformung von NGC 4631 verantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide sind im im Arp-Katalog als&lt;strong&gt; Arp&amp;nbsp;281 &lt;/strong&gt;verzeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4627_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4627_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;415&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim &lt;strong&gt;Hockeyschläger&lt;/strong&gt; handelt es sich nicht um ein Paar mit zwei NGC Nummern, sondern um eine einzige Galaxie vom Typ Balkenspirale. Wir sehen auf die &lt;strong&gt;Kante von NGC 4656&lt;/strong&gt; mit einem recht hellen Mittelteil und schwachen äußeren Bereichen. Das eine Ende des Mittelteils scheint wie ein Haken nach oben gebogen, eben der Hockeyschläger. Für diese Verformung dürfte eine Wechselwirkung mit NGC 4631 bei einer Annäherung in ferner Vergangenheit verantwortlich sein. &lt;strong&gt;Der Haken&lt;/strong&gt; hat mit &lt;strong&gt;NGC 4657&lt;/strong&gt; einen eigenen Katalogeintrag erhalten. Die schwachen Ausläufer sehe ich mit dem 12-Zöller nur unter guten Bedingungen deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4656_57_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4656_57_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;407&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss noch mal ein sehr reizvolles Paar von zwei völlig unterschiedlichen Objekten. &lt;strong&gt;Messier 46&lt;/strong&gt; ist ein reicher, heller o&lt;strong&gt;ffener Sternhaufen im Sternbild Puppis&lt;/strong&gt;, unterhalb Monoceros und entkam an einigen Abenden gerade so dem horizontnahen Grauschleier. Im Vordergrund, zufällig von uns aus auf der gleichen Sichtlinie, befindet sich der kleine, runde, planetarische Nebel NGC 2438. Das bietet, wie ich finde, einen ganz hervorragenden Anblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sternhaufen M 46 ist, wie auch sein Nachbar M47, sehr leicht aufzufinden und unterscheidet sich von diesem in der Übersicht durch die feiner wirkenden Sterne. Mit etwas höherer Vergrößerung, spätestens unter Einsatz einen O III oder UHC Filters kann man dann das kleine, flächige Scheibchen des PN sicher ausmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;440&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; -----------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Beobachtung dieses Paares ist auch unter dem Aspekt interessant, dass man hier einen kleinen planetarischen Nebel in dem hellen Sternhaufen sehr sicher aufsuchen und sehen kann.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der 6,1 Mag helle Sternhaufen ist schon locker mit einem Fernglas zu entdecken und misst immerhin rund 27', nimmt also am Himmel fast Vollmonddurchmesser ein. Der runde planetarische Nebel erreicht lediglich 10,8 Mag und nur 1,27' Ausdehnung, womit er ein durchschnittlicher Vertreter seiner Gattung ist. Viele PNs sind noch kleiner, aber durchaus hell genug, um sie auch unter ungünstigen Bedingungen mit Amateurfernrohren beobachten zu können, wenn man sie findet.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mit so einem Winzling in einem großen Sternhaufen kann man seine Erwartungshaltung beim Starhopping auf solche Nebel, also bei, &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/38-suchen-und-finden&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Suchen und Finden&lt;/a&gt;, anpassen. Wer in etwa weiß, wie das Objekt der Begierde in Größe und Form aussieht, findet es leichter.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsbericht Ende März 2022 - Berühmte Paare&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem &lt;strong&gt;Ende März 2022&lt;/strong&gt; das schöne Wetter auch noch anhielt, als sich nach Vollmond der abnehmende Mond von der abendlichen Bühne verabschiedet hatte, nutzte ich den immer noch auf der Terrasse stehenden 12 Zöller nicht nur zur Sonnenbeobachtung, sondern auch wieder zur abendlichen Beobachtung von Deepsky Objekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teilweise waren die Bedingungen recht gut, in der Spitze bis zu einer Grenzgröße von mehr als 5,5 Mag, aber es waren auch Abende mit herabgesetzter Grenzgröße dabei. Ich habe meistens auch schon mit den Beobachtungen begonnen, wenn die Straßenlampen noch in Betrieb waren und mich so gut es ging gegen Störlicht geschützt. Es hilft schon viel, wenn die &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/110-taukappenbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Tau-/Störlichtkappe&lt;/a&gt; des Teleskops lang genug ist, man nicht direkt in die Lichtquellen schaut, beim Einblick in das Okular seitliches Störlicht abschirmt/abschattet und dann auch mal einige Minuten am Objekt bleibt, sich also &quot;einsieht&quot;. Zudem wird der Himmel meistens in Richtung Zenit deutlich besser als in Horizontnähe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So kam es, dass ich mich nach der Verabschiedung der winterlichen Objekte im Westen, wie z.B. &lt;strong&gt;Messier 42/43&lt;/strong&gt;, meistens in den höheren Deklinationen aufhielt, also Objekte wählte, die nicht zu nahe am Horizont standen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus welchem Grund auch immer, ich ging hauptsächlich Objekte an, die sich paarweise präsentieren und teils durchaus klangvolle Namen tragen. Dazu gehört ja auch der, zur Verabschiedung des Winters, gewählte Orionnebel. Vor den großen Schwingen der Hauptkomponente M 42 steht mit M 43 ein vergleichsweise kleiner, runder Wattebausch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M 42 weist eine scheinbare Helligkeit von etwa 4 Mag auf und seine Winkelausdehnung beträgt 65x60 Bogenminuten. Damit ist der Nebel gut doppelt so groß wie der Vollmond mit 31', was etwa einem halben Grad entspricht.&amp;nbsp; M43 kommt auf 9 Mag und etwa 20x15'. Diese riesigen Dimensionen zeigen sich natürlich nur fotografisch und/oder annähernd unter besten Bedingungen mit merklich über 6 Mag freisichtiger Grenzgröße. Aber auch unter 5 Mag gibt es bereits sehr viel zu sehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal eine schwarz/weiß Zeichnung der beiden Objekte. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;428&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und dann der Anblick, wie er sich durch meinen Orangefilter bei großer &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Austrittspupille&lt;/a&gt; (6 mm) bietet. Der Rotfilter dunkelte unter den gegebenen Bedingungen zu sehr ab. Natürlich sind O III und UHC Filter an solchen Emissionsnebeln erste Wahl, aber der Orionnebel ist, unter brauchbaren Bedingungen, auch ohne Filter eine Augenweide und mit dem Orangefilter eben anders, aber durchaus mal interessant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;422&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Einleitung der Galaxien Saison nahm ich mir &lt;strong&gt;Messier 81/82&lt;/strong&gt; vor, wohl eines der bekanntesten GX-Paare überhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Messier 81, Bodes Galaxie&lt;/strong&gt;, ist als eine 24,9x11,5 Bogenminuten große, 7 Mag helle Spirale sichtbar, der wir etwas schräg auf den Teller schauen, während wir die &lt;strong&gt;Spiralgalaxie M 82&lt;/strong&gt; mehr über den Tellerrand betrachten. Sie zeigt uns eher die Kante, sieht aus wie eine &lt;strong&gt;Zigarre&lt;/strong&gt; und heißt daher auch so. Ihre Winkelausdehnung am Himmel beträgt 11,2'x4,3' und sie erscheint 8,6 Mag hell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bekomme beide Galaxien, jeweils knapp randständig, gemeinsam ins Gesichtfeld des 38 mm WA Okulars mit der maximal möglichen Feldblende, muss dazu aber schon Kopf und Augen bewegen. Mehr Detail und Auflösung, auch ein dunklerer Hintergrund, kommt natürlich dann mit höheren Vergrößerungen und kleinerer AP, bei der Einzelbetrachtung. In der Zeichnung habe ich das ein wenig komprimiert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M 81 wirkt sehr ruhig, zeigt sich im Kern annähernd gleichmäßig hell und von einem diffusen, großen Halo umgeben. Je dunkler der Himmel, um so größer die Öffnung, diese Aufhellung wird immer größer, heller und strukturierter. Ich meinte, in besten Momenten, die Ansätze der weiter nach außen reichenden Spiralarme als schwaches Glimmen zu erkennen und schätze mal, dass ich etwas mehr als die Hälfte der vollen Flächenausdehnung dieser Galaxie gesehen habe.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen findet in M 82 gerade ein heftiger Starburst statt, der auf guten Fotografien fast aussieht, als würde die Zigarre in der Mitte explodieren. Visuell bleiben davon Verdunklungen übrig, von denen eine so aussieht wie eine Banderole.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_81_82_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_81_82_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;399&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Gruppe um M 81 gehören noch weitere Galaxien, von denen man zwei Vertreter mit etwas größeren Suchschwenks auf der von Messier 82 abgewandten Seite von M 81, außerhalb des oben gezeichneten Feldes, leicht finden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nächstgelege ist NGC 3077, als irreguläre Galaxie klassifiziert und mit 10 Mag recht hell. Ihre Winkelausdehnung beträgt 5,2x4,7Bogenminuten und sie erscheint auch bei der visuellen Beobachtung oval rundlich, mit hellem Kern und verwaschen auslaufenden Rändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas weiter ab steht die deutlicher oval erscheinende NGC 2976, eine 10,1 Mag helle Spirale mit 5,9'x2,7'. Wir schauen also etwas schräg auf den Teller.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal zwei vergrößerte Ausschnitte aus älteren Skizzen neu bearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3077_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3077_mittel.png&quot; alt=&quot;NGC 3077 mittel&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;324&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2976_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2976_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;324&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich schon im großen Bären war suchte ich auch ein weiteres schönes, bekanntes, aber ungleiches Paar, nahe dem hinteren Kastenstern des &quot;Wagens&quot; auf. &lt;strong&gt;Messier 97/108&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;M 97, der Eulennebel&lt;/strong&gt;, ist ein &lt;strong&gt;P&lt;/strong&gt;lanetarischer &lt;strong&gt;N&lt;/strong&gt;ebel, also ein gestorbener Stern, besser gesagt, die Wolken der abgestoßenen Hüllen mit dem Sternrest darin. Dieser PN befindet sich in unserer Milchstraße. Er ist visuell 9,9 Mag hell, fast rund und mit 3,4'x3,3' schon ein mittelgroßer Vertreter seiner Objektklasse. Unter Verwendung eines O III oder UHC Filters bleibt er bei abgedunkeltem Hintergrund sehr hell und ist leicht mit dem Übersichtsokular aufzufinden. Andeutungen der Augenhöhlen, die ihm den Namen eintrugen, sehe ich aber eher ohne Filter, bei guten Bedingungen und mit höherer Vergrößerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im gleichen Gesichtsfeld kann man dann&lt;strong&gt; M 108&lt;/strong&gt; finden, eine entfernte Spiralgalaxie, die sich uns in einer moderaten Kantenlage zeigt. Daher wohl der Eigenname &lt;strong&gt;&quot;Surfboard&quot;&lt;/strong&gt;. In dieser Galaxie sind sehr viele Sternentstehungsgebiete aktiv, was ihr im 12-Zöller und bei höheren Vergrößerungen ein leicht gemotteltes Aussehen gibt, wenn die Bedingungen stimmen. Dadurch erscheint sie auch, trotz ihrer mit 8,6x2,4 Bogenminuten geringen scheinbaren Größe, recht hell. Sie bringt es auf 9,9 Mag und fällt daher schon im Übersichtsokular, als schmaler heller Strich, deutlich auf.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_97_108_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Messier_97_108_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;381&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Gegend kommt man natürlich an einem Klassiker wie &lt;strong&gt;Messier 51, dem Whirlpool&lt;/strong&gt; nicht vorbei und auch hier handelt es sich um ein Paar, genauer um zwei Galaxien in Wechselwirkung. Sie sind unterhalb der &quot;Wagendeichsel&quot;, bereits im unscheinbaren Sternbild Jagdhunde zu finden. Als wechselwirkendes Paar sind sie im &lt;strong&gt;ARP-Katalog&lt;/strong&gt; mit der &lt;strong&gt;Nummer 85&lt;/strong&gt; verzeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei &lt;strong&gt;M 51 (NGC 5194)&lt;/strong&gt; handelt es sich um eine 11,2'x6,9' große, 8,1 Mag helle &lt;strong&gt;Spiralgalaxie&lt;/strong&gt; der wir auf die Scheibe sehen und direkt daneben, von einem Arm der Spirale erfasst, befindet sich mit &lt;strong&gt;NGC 5195 eine kleine, irreguläre Zwerggalaxie&lt;/strong&gt;, die visuell nur als rundlicher Fleck erscheint. Sie weist eine scheinbare Helligkeit von 10 Mag auf. Bemerkenswert ist, dass die Kernbereiche beider Galaxien fast gleich hell sind, sodass unter ungünstigen Bedingungen nur zwei kleine Nebelbällchen, nebeneinander stehend, zu sehen sind. Erst gute Bedingungen und /oder große Öffnung machen die Beobachtung von Ansätzen der Spiralstruktur von M 51 möglich. Diese etwas ältere Zeichnung trifft ganz gut, was zu sehen war. Auf &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/35-la-palma21&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;La Palma &lt;/a&gt;ist das z.B. nochmal eine ganz andere Hausnummer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Whirlpool_rund_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Whirlpool_rund_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;613&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas tiefer in den Jagdhunden, im Grenzbereich zum Haar der Berenike, befindet sich ein hochinteressantes Objektpaar, bei dem jedes Paar nochmal ein Pärchen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bekannt sind sie als &lt;strong&gt;NGC 4631, Walfischgalaxie&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;NGC 4656, Hockeyschläger Galaxie. &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wal ist eine 15,2'x8' große, helle Balkenspirale nahe der Kantenlage, was sie in der charakteristische Form einer bauchigen Spindel erscheinen lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Hockeyschlager ist ebenfalls eine Balkenspirale und zeigt sich 15,2'x2,4' groß, noch mehr auf der Kante stehend, schmaler und deutlich schwächer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4656_1final_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4656_1final_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;388&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übersichtsokular habe ich sie beide schön im Feld stehend, wobei ich bei leicht störendem Umgebungslicht der Straßenlampen zunächst nur die &lt;strong&gt;hellere NGC 4631&lt;/strong&gt; ausmachen konnte. Erst nach längerem Einblick ins Okular schälte sich oberhalb des Wals auch &lt;strong&gt;NGC 4656 ganz zart&lt;/strong&gt; aus dem dunkler werdenden Hintergrund. Die Zeichnungen entstanden dann später am Abend, unter besseren Bedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ------------------------------------------------ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hier ist eine genauere Betrachtung der Gegebenheiten wirklich interessant. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Obwohl im Zielgebiet durchaus eine freisichtige Sterngrenzgröße über 5 Mag erreicht wurde und alle drei Galaxien mit dem 12 Zöller locker erreichbar sind, zeigte sich der Hockeyschläger und auch die kleine Begleitgalaxie des Wals zunächst nicht, während der Wal mit 9 Mag visueller Helligkeit (lt. Wikipedia) bei knapp 60fach und 5,3 mm &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/42-grundsaetzliches-zur-ap&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;ustritts&lt;strong&gt;p&lt;/strong&gt;upille&lt;/a&gt; eindeutig im Übersichtsokular stand.&amp;nbsp; Erst bei längerer Beobachtung mit dem zweiten Übersichtsokular bei 80fach und 3,8 mm AP schälte sich auch der Hockeyschläger, mit 10,1 Mag, langsam als längliche Aufhellung aus dem Hintergrund. Die kleine runde Begleiterin des Wals mit nur 12 Mag ließ sich noch länger bitten. Sie blieb grenzwertig, bis wirklich alle Straßenlampen aus gingen und in der Umgebung viele Störlichtquellen wegfielen. Auch die schwachen Außenbereiche des Hockeyschlägers gewannen erst danach an Substanz und Ausdehnung. Nun waren alle Objekte auch bei 60fach und 5,3 mm AP zu sehen. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das zeigt eindeutig, dass bereits unter Störlichteinfluss eine &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dunkeladaption der Augen&lt;/a&gt; zumindest teilweise erreicht werden kann und sich die Wahrnehmung mit der erforderlichen Abschattung, sei es durch ein Tuch oder auch nur den längeren Einblick in ein gut abgeschirmtes Okular deutlich steigern lässt. Das reichte, zusammen mit der Wahl der passenden AP und Auflösung in diesem Fall zur Sichtung grenzwertiger Objekte, bereits bevor die meisten Störlichquellen wegfielen, wenn auch bessere Bedingungen mehr Details offenbarten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auch wenn man, wie ich, unter manchmal doch etwas zu hellem Rotlicht zeichnet, oder technische Helferlein mit roten Displays nutzt, kann es sich durchaus lohnen, bei der anschließenden Beobachtung etwas mehr Zeit zu investieren, um den Augen Gelegenheit zu geben, einen besseren Adaptionsgrad zu erreichen. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; -------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Einzelbetrachtung mit höherer Vergrößerung und unter dunkleren äußeren Bedingungen zeigt sich &lt;strong&gt;NGC 4631, der Wal&lt;/strong&gt;, leicht gemottelt, am &quot;Kopfende&quot; dicker und mit etwas verbogener Schwanzflosse. Neben der Mottelung fallen auch zwei bis drei winzige Sternchen in/vor der Galaxie auf. Dann zeigt sich ein kleiner, schwacher Nebelhauch unter dem Walkörper (Newtonanblick).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgerichtet könnte man das als den &quot;Blas&quot; des Wals ansehen, zumal das &quot;Blasloch&quot; von einem winzigen Sternchen markiert wird. Dieser kleine Wattebausch ist &lt;strong&gt;NGC 4627, eine kleine Begleitgalaxie&lt;/strong&gt;. Sie ist auch für die leichte Verformung von NGC 4631 verantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide sind im im Arp-Katalog als&lt;strong&gt; Arp&amp;nbsp;281 &lt;/strong&gt;verzeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4627_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4631_4627_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;415&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim &lt;strong&gt;Hockeyschläger&lt;/strong&gt; handelt es sich nicht um ein Paar mit zwei NGC Nummern, sondern um eine einzige Galaxie vom Typ Balkenspirale. Wir sehen auf die &lt;strong&gt;Kante von NGC 4656&lt;/strong&gt; mit einem recht hellen Mittelteil und schwachen äußeren Bereichen. Das eine Ende des Mittelteils scheint wie ein Haken nach oben gebogen, eben der Hockeyschläger. Für diese Verformung dürfte eine Wechselwirkung mit NGC 4631 bei einer Annäherung in ferner Vergangenheit verantwortlich sein. &lt;strong&gt;Der Haken&lt;/strong&gt; hat mit &lt;strong&gt;NGC 4657&lt;/strong&gt; einen eigenen Katalogeintrag erhalten. Die schwachen Ausläufer sehe ich mit dem 12-Zöller nur unter guten Bedingungen deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4656_57_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_4656_57_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;407&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss noch mal ein sehr reizvolles Paar von zwei völlig unterschiedlichen Objekten. &lt;strong&gt;Messier 46&lt;/strong&gt; ist ein reicher, heller o&lt;strong&gt;ffener Sternhaufen im Sternbild Puppis&lt;/strong&gt;, unterhalb Monoceros und entkam an einigen Abenden gerade so dem horizontnahen Grauschleier. Im Vordergrund, zufällig von uns aus auf der gleichen Sichtlinie, befindet sich der kleine, runde, planetarische Nebel NGC 2438. Das bietet, wie ich finde, einen ganz hervorragenden Anblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sternhaufen M 46 ist, wie auch sein Nachbar M47, sehr leicht aufzufinden und unterscheidet sich von diesem in der Übersicht durch die feiner wirkenden Sterne. Mit etwas höherer Vergrößerung, spätestens unter Einsatz einen O III oder UHC Filters kann man dann das kleine, flächige Scheibchen des PN sicher ausmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;440&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; -----------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Beobachtung dieses Paares ist auch unter dem Aspekt interessant, dass man hier einen kleinen planetarischen Nebel in dem hellen Sternhaufen sehr sicher aufsuchen und sehen kann.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der 6,1 Mag helle Sternhaufen ist schon locker mit einem Fernglas zu entdecken und misst immerhin rund 27', nimmt also am Himmel fast Vollmonddurchmesser ein. Der runde planetarische Nebel erreicht lediglich 10,8 Mag und nur 1,27' Ausdehnung, womit er ein durchschnittlicher Vertreter seiner Gattung ist. Viele PNs sind noch kleiner, aber durchaus hell genug, um sie auch unter ungünstigen Bedingungen mit Amateurfernrohren beobachten zu können, wenn man sie findet.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mit so einem Winzling in einem großen Sternhaufen kann man seine Erwartungshaltung beim Starhopping auf solche Nebel, also bei, &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/theorie-und-praxis/38-suchen-und-finden&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Suchen und Finden&lt;/a&gt;, anpassen. Wer in etwa weiß, wie das Objekt der Begierde in Größe und Form aussieht, findet es leichter.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Frühlingserwachen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/112-fruehlingserwachen"/>
		<published>2022-03-04T21:14:55+00:00</published>
		<updated>2022-03-04T21:14:55+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/112-fruehlingserwachen</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nach nur einem Tag Unterbrechung durch Wolken ging die &quot;Schönwetterphase&quot; &lt;strong&gt;Anfang März&lt;/strong&gt; weiter und so blieb auch der gute &lt;strong&gt;12-Zöller dauerhaft auf der Terrasse&lt;/strong&gt;, um diese Jahreszeit wirklich ein eher seltener Anblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Zeichnungen sind neuerdings durch Anklicken zu vergrößern oder (wie immer) mit Rechtsklick und dem Befehl Grafik in neuem Tab öffnen größer anzuschauen und da gibts nochmal eine Lupe für ein noch größeres Bild.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4,5 bis 5,5 Mag Grenzgröße im Mittel, je nach Horizonthöhe.&amp;nbsp; Nach 23.00 Uhr, wenn die Straßenlampen verlöschen, auch deutliche 0,5 Mag mehr. Ab und zu ist mal eine Rauchfahne aus einem benachbarten Schornstein in der Beobachtungslinie, eine Stunde später geht das Objekt dann doch. Nicht ideal, aber gut genug um jede Menge Spaß zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Spaß, der zumindest kurzzeitig von Krieg, Tod und Zerstörung, angezettelt von einem (hoffentlich) letzten irrsinnigen Imperialisten, ablenkt. Als hätte die Menschheit nicht schon genug Probleme.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so schlecht, so kommt man, unter anderem, zu schönen Anblicken von Objekten, die um diese Jahreszeit nun mal ihren höchsten Stand über dem Horizont im Süden erreichen. Damit haben sie auch, so das Wetter mitspielt, den günstigsten Stand für Beobachtungen. Die Reise geht von den Gasnebeln und großen offenen Sternhaufen, sowie den kleinen Planetarischen Nebeln des späten Winters zu einigen, manchmal eher selten besuchten, Galaxien mit denen die Vorfreude auf den &quot;jungfräulichen&quot; Frühling wächst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich beginne meine Reise im Einhorn, denn da wartet, ziemlich genau in der Mitte, bei dem Doppelstern 22 MON, ein wirklich bemerkenswertes Objekt. &lt;strong&gt;NGC 2346, der Schmetterlingsnebel&lt;/strong&gt;, ist ein &lt;strong&gt;Planetarischer Nebel&lt;/strong&gt; dem wir auf die Seite schauen, also auf die auseinanderstrebenden &quot;Explosionsblasen&quot; die entstehen, wenn ein Stern (in der Mitte sichtbar) seine äußeren Hüllen abstößt. Visuell mit 12 Zoll Öffnung, am leicht aufgehellten Standort, ist das Zentrum des Nebels hell, die &quot;Schmetterlingsflügel&quot; schwach und man muss, weil das Ding im Kern recht klein ist, mit recht hoher Vergrößerung ran. O III und UHC Filter helfen den Nebel aufzufinden. Ohne Filter sind die Flügel doch ziemlich gestutzt, das ergibt nur bei sehr hoher Vergrößerung einen Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2346_ScmetterlingPN_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2346_ScmetterlingPN_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;406&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein ganz besonderes Objekt will ich mir danach vornehmen. Einen offenen Sternhaufen mit einem PN mitten drin (besser davor), aber bei der Aufsuche mit dem 28 mm UWA&amp;nbsp; kommt zunächst &lt;strong&gt;Messier 47&lt;/strong&gt; ins Blickfeld, das ist der Nachbarsternhaufen des gesuchten Objekts, der wesentlich hellere Einzelsterne aufweist und nicht so dicht gepackt ist. Ein wenig östlich davon steht dann &lt;strong&gt;Messier 46&lt;/strong&gt; im Übersichtsokular und nach dem Wechsel auf 90fach oder auch bis zu 150fach kann ich dann den &lt;strong&gt;kleinen PN NGC 2438&lt;/strong&gt; am Rand des offenen Sternhaufens schon gut ausmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man weiß, was man sucht, findet man ihn auch schon mit weniger Vergrößerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nur ein kleiner Rauchring, aber im Umfeld mit den feinen Sternchen sehr auffällig. Der beste Anblick von Sternhaufen und PN ergibt sich meistens mit einem UHC Filter, es geht aber auch ohne, zumindest wenn man hoch genug vergrößert. Der kleine Nebel ist doch erstaunlich hell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;422&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo ich schon mit den Nebelfiltern am Start bin, bleibe ich in der Nachbarschaft. &lt;strong&gt;NGC 2359, Thors Helm&lt;/strong&gt;, gehört zu den &lt;strong&gt;Wolf-Rayet-Nebeln, einer etwas selteneren Gattung von Gasnebeln&lt;/strong&gt;, und spricht sehr gut auf O III Filterung an. Ich finde ihn meistens recht sicher auf einer gedachten Linie von Alpha MON und ALPHA Canis Major (Großer Hund), etwas näher an MON. Ohne Filter ist da erst mal gar nichts. Mit O III Filter kann man mit 12 Zoll Öffnung einen recht hellen Nebelknoten kaum übersehen, der sich mir unter den gegebenen Bedingungen schon bei 80fach zeigt. Das, was da so leicht auffällt, ist aber längst nicht alles. Also Kapuze auf, Störlicht komplett ausblenden, besser dunkeladaptieren und Einlesen in das Objekt. Mit Vergrößerungen zwischen 150 und 250fach, dem Dreh am Filterrad zwischen UHC und O III schält sich da ein &lt;strong&gt;gespiegeltes S &lt;/strong&gt;heraus, dessen unterer Bogen eine leichte Füllung aufweist. Das ist der Helm mit einem Flügel. Die Helmkante gegenüber dem Flügel ist deutlich heller, eventuell Sternchen, aber der zweite Flügel will sich, bis auf den Hauch eines Stummelchens, nicht zeigen. Da sind Sternchen im Nebel, nicht nur einer. Ich verstecke mich vor jedem Fremdlichthauch hinter dem dicken Tubus und unter der Kapuze, zeichne unter spärlichstem Rotlicht, aber okay, kein zweiter Flügel am Helm. Es ist und bleibt wie es ist und außerdem hey, es ist super wie es ist, einfach richtig gut und schön.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2359_Thors_Helm_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2359_Thors_Helm_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;426&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach so viel Augenverbiegen nehme ich immer mal eine Auszeit und schaue den Himmel mit bloßem Auge an. Da fällt dann irgendwann der Blick auf ein Sternenwölkchen im &quot;Niemandsland&quot; zwischen Löwe und Zwillige. Es ist eher eine Aufhellung zwischen schwachen Sternchen. Ich bin im Krebs und das Wölkchen ist &lt;strong&gt;Messier 44&lt;/strong&gt;, ein großer, &lt;strong&gt;offener Sternhaufen, Praesepe&lt;/strong&gt;, landläufig auch &lt;strong&gt;Bienenkorb&lt;/strong&gt; genannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das geht nicht mit dem 12-Zöller und 1600 mm Brennweite&lt;/strong&gt;. Da sieht man auch mit dem Okular für größtmögliches Feld und kleinste Vergrößerung nur einen Haufen Sterne im Feld verteilt und keinen Sternhaufen. Etwa 1000 mm Brennweite wären das Maximum, aber richtig schön sind solche Objekte &lt;strong&gt;mit einem guten Fernglas&lt;/strong&gt; anzusehen. Mein &lt;strong&gt;10x56&lt;/strong&gt; ist ganz akzeptabel und mit 5,6 mm AP eher an meine besseren Bedingungen angepasst. Also erst wenn die Straßenlampen aus sind und dann &lt;strong&gt;schwebt der offene Sternhaufen wunderbar im großen Feld&lt;/strong&gt;. Ein solches Fernglas ist immer eine gute Ergänzung zu einem Fernrohr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_44_Krippe_FG_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_44_Krippe_FG_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;436&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da schaue ich auch gleich noch mal in westliche Richtung zum &lt;strong&gt;Taurus&lt;/strong&gt;, wo ich die &lt;strong&gt;Hyaden&lt;/strong&gt; (um Alpha TAU) und die &lt;strong&gt;Plejaden&lt;/strong&gt;, als &lt;strong&gt;&quot;die sieben Schwestern&quot;&lt;/strong&gt; bekannt, mitnehme. Solche großen, weitläufigen und teils sehr nahe offene Sternhaufen sind &lt;strong&gt;ideale Feldstecherobjekte&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Knapp nördlich vom Krebs (CNC) schon &lt;strong&gt;im Sternbild Luchs (LYN&lt;/strong&gt;) gelegen, befindet sich mit &lt;strong&gt;NGC 2683&lt;/strong&gt; eine recht &lt;strong&gt;helle Galaxie in Kantenlage&lt;/strong&gt;. Ich bilde von den Sternen Alpha und 38 LYN ausgehend ein spitzes Dreieck, dessen Spitze genau an der verlängerten Linie von M 44 ausgehend, über den Stern 48 CNC hinaus liegt. An dieser Position steht die Galaxie mit dem recht treffenden Namen &lt;strong&gt;&quot;UFO&quot;&lt;/strong&gt; im Gesichtsfeld des Übersichtsokulars. Sie lässt sich recht gut bis 200fach vergrößern und zeigt einen sehr hellen, länglichen Kern der von einem durchscheinenden Halo umgeben ist. Unter meinen Bedingungen war die Ausdehnung so, dass eine Spitze des Halos von einem kleinen, funkelnden Sternchen gebildet wurde. Der hellste Stern im Feld, in der Zeichnung oben, schimmerte leicht gelblich, alle anderen Sterne erschienen weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2683_UFO_GX_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2683_UFO_GX_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;402&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganz andere Herausforderung stellt das nächste Ziel dar. &lt;strong&gt;NGC 3184, die kleine Feuerrad Galaxi&lt;/strong&gt;e, ist recht groß, rundlich, aber aufgrund der Verteilung ihrer Helligkeit auf eine große Fläche hebt sie sich nur unter sehr guten Bedingungen deutlich vom Himmelsgrund ab, ansonsten bleibt sie eher schwach. Sie befindet sich eigentlich leicht aufzufinden, in der hinteren Tatze des Bären, vor dem Stern 34 UMa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde mal sagen, meine Bedingungen waren &quot;medium&quot;. Erst mal gefunden und etwas höher vergrößert, also auf mehr Fläche bei dunklerem Hintergrund gebracht, ließ sie sich eindeutig halten. Das helle Zentrum der Balkenspirale, zunächst eher wie ein Stern aussehend, zeigte sich eindeutig von einer rundlichen Aufhellung umgeben. Diese Aufhellung war nicht völlig gleichförmig, sie hatte im Inneren leichte Helligkeitsschwankungen. Noch ein Sternchen am Rand und eine recht hübsche Sternengruppe daneben, deren hellster Vertreter leicht gelblich erschien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3184_kleines_Feuerrad_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3184_kleines_Feuerrad_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;418&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Wer mit den Sternfarben Probleme hat, kann es mal mit leichter Defokussierung versuchen. Manchmal bringt es was, etwas mehr Fläche gegen etwas weniger Helligkeit (auf dem Punkt) zu tauschen.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein Stück nördlicher, an den vorderen Pranken des Bären, habe ich dann noch &lt;strong&gt;NGC 2841&lt;/strong&gt;, die schöne &lt;strong&gt;Tigeraugen Galaxie&lt;/strong&gt; aufgesucht, eine Spirale,die leicht auf der Seite liegt, also länglich oval erscheint. Sie steht etwas oberhalb der Verbindungslinie zwischen den Sternen 25 UMa und 9 UMa, im ersten Drittel. Die Galaxie ist recht klein, lässt sich aber hoch vergrößern, bis über 200fach bleibt sie mit hellem Kern und ovalem Halo gut sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2841_Tigerauge_GX_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2841_Tigerauge_GX_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;376&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun locken aber mal wieder niedrigere Gefilde, der Löwe steigt von Osten höher und reckt den Kopf hoch, gen Süden. Vor diesem Kopf steht, oft kaum beachtet, &lt;strong&gt;eine der hellsten Galaxien im Löwen, NGC 2903&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich lasse von dem Stern 4 LEO, der direkt von den hellen Kopfstern des Löwen (Algenubi, 17 LEO) mit 4,3 Mag Helligkeit gut sichtbar ist, den Dobson mit dem Übersichtsokular drin einfach etwas nach unten sacken, dann kommt sie ins Bild. Sie wirkt unter schlechten Bedingungen oder bei geringer Vergrößerung manchmal etwas quadratisch auf mich. Man schaut leicht schräg auf eine längliche Balkenspirale und bei höherer Vergrößerung lässt sich ein heller zentraler Balken mit einer Verdickung in der Mitte gut ausmachen. Es lohnt wirklich sehr, hier immer wieder mal viel Zeit mit der genaueren Beobachtung bei verschiedensten Vergrößerungen zu investieren. Da tauchen einige (Vorder-/Hintergrund)Sternchen im Bereich der Galaxie auf und an einem Ende kann ich einen kleinen Haken im schwachen Halo erahnen. Solche Galaxien, gerade jene, auf deren Scheibe wir blicken, haben häufig ein Vielfaches der visuell für uns sichtbaren Ausdehnung. Dieser Haken, eher ein Häkchen, deutet einen nach außen laufenden Spiralarm an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2903_GX_Leo_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2903_GX_Leo_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;415&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ging dann nochmal richtig ans &quot;Eingemachte&quot;, auch zeichnerisch. Damit ist es dann auch mal wieder für diese drei Nächte gut. Ein kurzer Blick auf das Leo Triplet (M65/66 NGC3628) zeigt dann auch, dass es sinnvoll ist, noch ein paar Wochen zu warten oder noch zwei bis drei Stunden dran zu hängen, wofür mir aber gerade mal zu kalt ist. Das alles hängt jetzt in den Abendstunden und bei solchen kalten, spätwinterlichen Schönwetterlagen noch zu tief im, durch Heizungs- und Ofenabgase verstärkten, Horizontdunst und so ist die große NGC nur sehr schwach zu erkennen. Aber der Löwe steigt unaufhörlich dem sülichen Höchststand entgegen, die Jungfrau folgt ihm nach und damit meldet sich der Frühling an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Nach nur einem Tag Unterbrechung durch Wolken ging die &quot;Schönwetterphase&quot; &lt;strong&gt;Anfang März&lt;/strong&gt; weiter und so blieb auch der gute &lt;strong&gt;12-Zöller dauerhaft auf der Terrasse&lt;/strong&gt;, um diese Jahreszeit wirklich ein eher seltener Anblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Zeichnungen sind neuerdings durch Anklicken zu vergrößern oder (wie immer) mit Rechtsklick und dem Befehl Grafik in neuem Tab öffnen größer anzuschauen und da gibts nochmal eine Lupe für ein noch größeres Bild.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4,5 bis 5,5 Mag Grenzgröße im Mittel, je nach Horizonthöhe.&amp;nbsp; Nach 23.00 Uhr, wenn die Straßenlampen verlöschen, auch deutliche 0,5 Mag mehr. Ab und zu ist mal eine Rauchfahne aus einem benachbarten Schornstein in der Beobachtungslinie, eine Stunde später geht das Objekt dann doch. Nicht ideal, aber gut genug um jede Menge Spaß zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Spaß, der zumindest kurzzeitig von Krieg, Tod und Zerstörung, angezettelt von einem (hoffentlich) letzten irrsinnigen Imperialisten, ablenkt. Als hätte die Menschheit nicht schon genug Probleme.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so schlecht, so kommt man, unter anderem, zu schönen Anblicken von Objekten, die um diese Jahreszeit nun mal ihren höchsten Stand über dem Horizont im Süden erreichen. Damit haben sie auch, so das Wetter mitspielt, den günstigsten Stand für Beobachtungen. Die Reise geht von den Gasnebeln und großen offenen Sternhaufen, sowie den kleinen Planetarischen Nebeln des späten Winters zu einigen, manchmal eher selten besuchten, Galaxien mit denen die Vorfreude auf den &quot;jungfräulichen&quot; Frühling wächst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich beginne meine Reise im Einhorn, denn da wartet, ziemlich genau in der Mitte, bei dem Doppelstern 22 MON, ein wirklich bemerkenswertes Objekt. &lt;strong&gt;NGC 2346, der Schmetterlingsnebel&lt;/strong&gt;, ist ein &lt;strong&gt;Planetarischer Nebel&lt;/strong&gt; dem wir auf die Seite schauen, also auf die auseinanderstrebenden &quot;Explosionsblasen&quot; die entstehen, wenn ein Stern (in der Mitte sichtbar) seine äußeren Hüllen abstößt. Visuell mit 12 Zoll Öffnung, am leicht aufgehellten Standort, ist das Zentrum des Nebels hell, die &quot;Schmetterlingsflügel&quot; schwach und man muss, weil das Ding im Kern recht klein ist, mit recht hoher Vergrößerung ran. O III und UHC Filter helfen den Nebel aufzufinden. Ohne Filter sind die Flügel doch ziemlich gestutzt, das ergibt nur bei sehr hoher Vergrößerung einen Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2346_ScmetterlingPN_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2346_ScmetterlingPN_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;406&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein ganz besonderes Objekt will ich mir danach vornehmen. Einen offenen Sternhaufen mit einem PN mitten drin (besser davor), aber bei der Aufsuche mit dem 28 mm UWA&amp;nbsp; kommt zunächst &lt;strong&gt;Messier 47&lt;/strong&gt; ins Blickfeld, das ist der Nachbarsternhaufen des gesuchten Objekts, der wesentlich hellere Einzelsterne aufweist und nicht so dicht gepackt ist. Ein wenig östlich davon steht dann &lt;strong&gt;Messier 46&lt;/strong&gt; im Übersichtsokular und nach dem Wechsel auf 90fach oder auch bis zu 150fach kann ich dann den &lt;strong&gt;kleinen PN NGC 2438&lt;/strong&gt; am Rand des offenen Sternhaufens schon gut ausmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man weiß, was man sucht, findet man ihn auch schon mit weniger Vergrößerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nur ein kleiner Rauchring, aber im Umfeld mit den feinen Sternchen sehr auffällig. Der beste Anblick von Sternhaufen und PN ergibt sich meistens mit einem UHC Filter, es geht aber auch ohne, zumindest wenn man hoch genug vergrößert. Der kleine Nebel ist doch erstaunlich hell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_46_NGC_2438_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;422&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo ich schon mit den Nebelfiltern am Start bin, bleibe ich in der Nachbarschaft. &lt;strong&gt;NGC 2359, Thors Helm&lt;/strong&gt;, gehört zu den &lt;strong&gt;Wolf-Rayet-Nebeln, einer etwas selteneren Gattung von Gasnebeln&lt;/strong&gt;, und spricht sehr gut auf O III Filterung an. Ich finde ihn meistens recht sicher auf einer gedachten Linie von Alpha MON und ALPHA Canis Major (Großer Hund), etwas näher an MON. Ohne Filter ist da erst mal gar nichts. Mit O III Filter kann man mit 12 Zoll Öffnung einen recht hellen Nebelknoten kaum übersehen, der sich mir unter den gegebenen Bedingungen schon bei 80fach zeigt. Das, was da so leicht auffällt, ist aber längst nicht alles. Also Kapuze auf, Störlicht komplett ausblenden, besser dunkeladaptieren und Einlesen in das Objekt. Mit Vergrößerungen zwischen 150 und 250fach, dem Dreh am Filterrad zwischen UHC und O III schält sich da ein &lt;strong&gt;gespiegeltes S &lt;/strong&gt;heraus, dessen unterer Bogen eine leichte Füllung aufweist. Das ist der Helm mit einem Flügel. Die Helmkante gegenüber dem Flügel ist deutlich heller, eventuell Sternchen, aber der zweite Flügel will sich, bis auf den Hauch eines Stummelchens, nicht zeigen. Da sind Sternchen im Nebel, nicht nur einer. Ich verstecke mich vor jedem Fremdlichthauch hinter dem dicken Tubus und unter der Kapuze, zeichne unter spärlichstem Rotlicht, aber okay, kein zweiter Flügel am Helm. Es ist und bleibt wie es ist und außerdem hey, es ist super wie es ist, einfach richtig gut und schön.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2359_Thors_Helm_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2359_Thors_Helm_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;426&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach so viel Augenverbiegen nehme ich immer mal eine Auszeit und schaue den Himmel mit bloßem Auge an. Da fällt dann irgendwann der Blick auf ein Sternenwölkchen im &quot;Niemandsland&quot; zwischen Löwe und Zwillige. Es ist eher eine Aufhellung zwischen schwachen Sternchen. Ich bin im Krebs und das Wölkchen ist &lt;strong&gt;Messier 44&lt;/strong&gt;, ein großer, &lt;strong&gt;offener Sternhaufen, Praesepe&lt;/strong&gt;, landläufig auch &lt;strong&gt;Bienenkorb&lt;/strong&gt; genannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das geht nicht mit dem 12-Zöller und 1600 mm Brennweite&lt;/strong&gt;. Da sieht man auch mit dem Okular für größtmögliches Feld und kleinste Vergrößerung nur einen Haufen Sterne im Feld verteilt und keinen Sternhaufen. Etwa 1000 mm Brennweite wären das Maximum, aber richtig schön sind solche Objekte &lt;strong&gt;mit einem guten Fernglas&lt;/strong&gt; anzusehen. Mein &lt;strong&gt;10x56&lt;/strong&gt; ist ganz akzeptabel und mit 5,6 mm AP eher an meine besseren Bedingungen angepasst. Also erst wenn die Straßenlampen aus sind und dann &lt;strong&gt;schwebt der offene Sternhaufen wunderbar im großen Feld&lt;/strong&gt;. Ein solches Fernglas ist immer eine gute Ergänzung zu einem Fernrohr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_44_Krippe_FG_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_44_Krippe_FG_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;436&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da schaue ich auch gleich noch mal in westliche Richtung zum &lt;strong&gt;Taurus&lt;/strong&gt;, wo ich die &lt;strong&gt;Hyaden&lt;/strong&gt; (um Alpha TAU) und die &lt;strong&gt;Plejaden&lt;/strong&gt;, als &lt;strong&gt;&quot;die sieben Schwestern&quot;&lt;/strong&gt; bekannt, mitnehme. Solche großen, weitläufigen und teils sehr nahe offene Sternhaufen sind &lt;strong&gt;ideale Feldstecherobjekte&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Knapp nördlich vom Krebs (CNC) schon &lt;strong&gt;im Sternbild Luchs (LYN&lt;/strong&gt;) gelegen, befindet sich mit &lt;strong&gt;NGC 2683&lt;/strong&gt; eine recht &lt;strong&gt;helle Galaxie in Kantenlage&lt;/strong&gt;. Ich bilde von den Sternen Alpha und 38 LYN ausgehend ein spitzes Dreieck, dessen Spitze genau an der verlängerten Linie von M 44 ausgehend, über den Stern 48 CNC hinaus liegt. An dieser Position steht die Galaxie mit dem recht treffenden Namen &lt;strong&gt;&quot;UFO&quot;&lt;/strong&gt; im Gesichtsfeld des Übersichtsokulars. Sie lässt sich recht gut bis 200fach vergrößern und zeigt einen sehr hellen, länglichen Kern der von einem durchscheinenden Halo umgeben ist. Unter meinen Bedingungen war die Ausdehnung so, dass eine Spitze des Halos von einem kleinen, funkelnden Sternchen gebildet wurde. Der hellste Stern im Feld, in der Zeichnung oben, schimmerte leicht gelblich, alle anderen Sterne erschienen weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2683_UFO_GX_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2683_UFO_GX_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;402&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganz andere Herausforderung stellt das nächste Ziel dar. &lt;strong&gt;NGC 3184, die kleine Feuerrad Galaxi&lt;/strong&gt;e, ist recht groß, rundlich, aber aufgrund der Verteilung ihrer Helligkeit auf eine große Fläche hebt sie sich nur unter sehr guten Bedingungen deutlich vom Himmelsgrund ab, ansonsten bleibt sie eher schwach. Sie befindet sich eigentlich leicht aufzufinden, in der hinteren Tatze des Bären, vor dem Stern 34 UMa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde mal sagen, meine Bedingungen waren &quot;medium&quot;. Erst mal gefunden und etwas höher vergrößert, also auf mehr Fläche bei dunklerem Hintergrund gebracht, ließ sie sich eindeutig halten. Das helle Zentrum der Balkenspirale, zunächst eher wie ein Stern aussehend, zeigte sich eindeutig von einer rundlichen Aufhellung umgeben. Diese Aufhellung war nicht völlig gleichförmig, sie hatte im Inneren leichte Helligkeitsschwankungen. Noch ein Sternchen am Rand und eine recht hübsche Sternengruppe daneben, deren hellster Vertreter leicht gelblich erschien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3184_kleines_Feuerrad_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_3184_kleines_Feuerrad_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;418&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Wer mit den Sternfarben Probleme hat, kann es mal mit leichter Defokussierung versuchen. Manchmal bringt es was, etwas mehr Fläche gegen etwas weniger Helligkeit (auf dem Punkt) zu tauschen.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein Stück nördlicher, an den vorderen Pranken des Bären, habe ich dann noch &lt;strong&gt;NGC 2841&lt;/strong&gt;, die schöne &lt;strong&gt;Tigeraugen Galaxie&lt;/strong&gt; aufgesucht, eine Spirale,die leicht auf der Seite liegt, also länglich oval erscheint. Sie steht etwas oberhalb der Verbindungslinie zwischen den Sternen 25 UMa und 9 UMa, im ersten Drittel. Die Galaxie ist recht klein, lässt sich aber hoch vergrößern, bis über 200fach bleibt sie mit hellem Kern und ovalem Halo gut sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2841_Tigerauge_GX_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2841_Tigerauge_GX_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;376&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun locken aber mal wieder niedrigere Gefilde, der Löwe steigt von Osten höher und reckt den Kopf hoch, gen Süden. Vor diesem Kopf steht, oft kaum beachtet, &lt;strong&gt;eine der hellsten Galaxien im Löwen, NGC 2903&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich lasse von dem Stern 4 LEO, der direkt von den hellen Kopfstern des Löwen (Algenubi, 17 LEO) mit 4,3 Mag Helligkeit gut sichtbar ist, den Dobson mit dem Übersichtsokular drin einfach etwas nach unten sacken, dann kommt sie ins Bild. Sie wirkt unter schlechten Bedingungen oder bei geringer Vergrößerung manchmal etwas quadratisch auf mich. Man schaut leicht schräg auf eine längliche Balkenspirale und bei höherer Vergrößerung lässt sich ein heller zentraler Balken mit einer Verdickung in der Mitte gut ausmachen. Es lohnt wirklich sehr, hier immer wieder mal viel Zeit mit der genaueren Beobachtung bei verschiedensten Vergrößerungen zu investieren. Da tauchen einige (Vorder-/Hintergrund)Sternchen im Bereich der Galaxie auf und an einem Ende kann ich einen kleinen Haken im schwachen Halo erahnen. Solche Galaxien, gerade jene, auf deren Scheibe wir blicken, haben häufig ein Vielfaches der visuell für uns sichtbaren Ausdehnung. Dieser Haken, eher ein Häkchen, deutet einen nach außen laufenden Spiralarm an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2903_GX_Leo_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2903_GX_Leo_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;415&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ging dann nochmal richtig ans &quot;Eingemachte&quot;, auch zeichnerisch. Damit ist es dann auch mal wieder für diese drei Nächte gut. Ein kurzer Blick auf das Leo Triplet (M65/66 NGC3628) zeigt dann auch, dass es sinnvoll ist, noch ein paar Wochen zu warten oder noch zwei bis drei Stunden dran zu hängen, wofür mir aber gerade mal zu kalt ist. Das alles hängt jetzt in den Abendstunden und bei solchen kalten, spätwinterlichen Schönwetterlagen noch zu tief im, durch Heizungs- und Ofenabgase verstärkten, Horizontdunst und so ist die große NGC nur sehr schwach zu erkennen. Aber der Löwe steigt unaufhörlich dem sülichen Höchststand entgegen, die Jungfrau folgt ihm nach und damit meldet sich der Frühling an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
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	<entry>
		<title>Beobachtungen 26.02.22 - 01.03.22</title>
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		<published>2022-02-28T11:44:20+00:00</published>
		<updated>2022-02-28T11:44:20+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/111-deep-sky-26-02-22-01-03-22</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsbericht vom 26.02. bis 01.03. 2022, mit 12 Zoll f/5,3 Dobson.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab Samstag waren einige schöne Tage und Nächte mit teilweise wolkenlosem Himmel und klarer Luft angesagt. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, zumal der Mond nicht stören würde. Ich entschied mich, den 12-Zöller für die Zeit draußen, auf der Terrasse zu parken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tagsüber Sonne und Nachts ein wenig Deep Sky, wenn auch die Straßenlampen, zumindest bis 23.00 Uhr, ziemlich störten, weil die winterlich entlaubten Büsche und Sträucher meiner Gartenbepflanzung deutlich weniger Schutz bieten konnten, als das im Sommer der Fall ist. Da sollte sich meine neu gebastelte &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/37-taukappe/110-taukappenbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Tau/Störlichtkappe&quot;&gt;Tau-/Störlichtkappe&lt;/a&gt; bewähren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_13_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_12_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Samstag Nachmittag startet mit &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sonnenbeobachtung&lt;/a&gt;, ausnahmsweise mal ohne Binoansatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Zeichnungen sind neuerdings durch Anklicken zu vergrößeren oder (wie immer) mit Rechtsklick und Grafik in neuem Tab öffnen größer anzuschauen und da gibts nochmal eine Lupe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &lt;strong&gt;AR 12954 und 12955&lt;/strong&gt; zeigten sich &lt;strong&gt;zwei aktive Regionen&lt;/strong&gt; mit je einem prächtigen &lt;strong&gt;Sonnenfleck&lt;/strong&gt;. Beide mit sehr exakten Umrissen und mustergültiger Ausformung von &lt;strong&gt;Penumbra und Umbra&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_26_02_22_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_26_02_22_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;415&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verwende neben dem, für gefahrlose Beobachtungen im Weißlicht unabdingbaren, Sonnenfilter vor der Teleskopöffnung (Baader Sonnenfolie visuell), immer noch einen zusätzlichen IR-Sperrfilter und für ein angenehmes Bild mit leichter Kontrastanhebung noch einen Orangefilter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagabend musste ich feststellen, dass der Himmel in Horizontnähe doch sehr aufgehellt und dunstig war. Unterhalb von -10 Grad bis zum Horizont unbrauchbar, dann bis 10 Grad besser werdend, darüber mit recht guter Durchsicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So biss ich mir z.B. am kleinen &lt;strong&gt;Spirographnebel, IC 418 im Hasen&lt;/strong&gt;, gleich unterhalb des Orion, die Zähne aus. Zwar bildet der winzige Nebel mit den unteren beiden Leitsternen des Sternbildes Orion ein annähernd gleichschenkliges Dreieck, aber von den kleinen Begleitsternen in der Nähe des Nebels fehlten mir, für die Aufsuche mit hoher Vergrößerung und kleinem Feld, auch im Winkelsucher, zu viele. Das wurde aber besser, später mehr dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen zeigte sich der &lt;strong&gt;Orionnebel, M 42/43,&lt;/strong&gt; recht annehmbar, unter dunklem Himmel geht aber auch hier mehr. &lt;strong&gt;Pferdekopf und Flammennebel&lt;/strong&gt; wurden dann auch gar nicht ernsthaft versucht. &lt;strong&gt;IC 434 zeigte sich mit&amp;nbsp; H-Beta Filter als ganz schwach aufgehellte&lt;/strong&gt;, neblige Bank, der markante &lt;strong&gt;Dunkelnebel B 33&lt;/strong&gt; ließ sich nicht mal wirklich als Loch darin ausmachen, geschweige denn als Pferdekopf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was unter solchen Bedingungen immer geht, sind kleine, helle planetarische Nebel bei denen man genügend Sterne für die Aufsuche findet und das ist bei &lt;strong&gt;NGC 2022&lt;/strong&gt;, dem &lt;strong&gt;Schlüsselbein Nebel im Orion&lt;/strong&gt; der Fall. Er steht eben in der östlichen Schulter des Orion, quasi als Schlüsselbein. Die Aufsuche gelang schon bei 90 fach, der Nebel hob sich gerade so als kleiner, flächiger Donut von den umgebenden Sternpunkten ab. Mit höherer Vergrößerung zeigte sich eine ovale Scheibe mit diffusem Rand und eventuell einer etwas dunkleren Mitte. Ein O III oder UHC Filter waren nicht erforderlich, beide Filter dunkelten zu viele Sterne ab ohne mehr Details des Nebels zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2022_Schlsselbein_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2022_Schlsselbein_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;362&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wählte als Kontrastprogramm den &lt;strong&gt;Rosettennebel, NGC 2237&lt;/strong&gt;, aus. Dazu brauche ich mit dem Übersichtsokular, vom kleinen Schlüsselbeinnebel ausgehend, nur die Schulter des Orion in Richtung Einhorn (Monoceros) hinab gleiten und in deren Verlängerung nach einem markanten Sternmuster aus zwei kleinen Ketten Ausschau zu halten. Dabei handelt es sich um den &lt;strong&gt;offenen Sternhaufen NGC 2244&lt;/strong&gt;, mitten im Rosettennebel gelegen. Die Aufsuche gelingt mir immer über die sehr auffällige Doppelkette von Sternen, die der Sternhaufen näherungsweise bildet. Der umgebende Nebel bleibt selbst unter guten Bedingungen immer sehr schwach und kommt erst mit einem entsprechenden Filter, in dem Fall ein O III, gut zur Geltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings sprengt er in seinen äußeren Teilen bereits das mit einem 12 Zoll Teleskop mit 1600 mm Brennweite erreichbare Feld. So verwende ich in dem Fall sogar mal das 38er Weitfeldokular, weil es die maximale Feldblende mit 2 Zoll Steck nutzt. Damit komme ich bei gut 40 fach auf 1,6 Grad Feld mit deutlicher Randunschärfe. Der Nebel ist aber auch ohne die schwächsten äußeren Teile im visuell erfassbaren Bereich deutlich größer. Um ihn in ganzer Größe zu erfassen muss man das Gebiet &quot;abfahren&quot;. Das 38 mm Okular liefert an diesem Teleskop 7,2 mm AP, also einen Wert, den ich unter solchen Bedingungen niemals erreichen kann. Meine etwa 5,5 mm geöffnete Pupille schneidet also den äußeren Bereich ab, das kostet Öffnung. Bei so geringen Vergrößerungen und so großer AP kostet das aber keine Auflösung, nur das komplette Bild wird heller, also richtig grau aufgehellt. Das korrigiert aber wiederum meine begrenzende Iris durch die Beschneidung ein wenig. Dazu kommt aber noch der O III Filter (Baader) mit seinem sehr engen Durchlass, der sehr viel Licht wegnimmt und nur die O III Linien (fast) ungeschoren lässt. Das 28 mm Okular mit 5,3 mm AP bringt bei 57fach nur wenig Detailgewinn aber merklich kleineres Feld. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Rosettennebel_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Rosettennebel_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;363&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach solchen Zeichnungen muss auch mal ein wenig Genussbeobachtung mit dem simplen Abgrasen bekannter und schöner Objekte sein. Mit den beiden Übersichtsokularen zur Hand geht es also mal in höhere Regionen. &lt;strong&gt;M 45 im Taurus&lt;/strong&gt;, die bekannten &lt;strong&gt;Plejaden&lt;/strong&gt;, sprengen das Gesichtsfeld hoffnungslos, die zarten Nebelschleier um einige der helleren Sterne (Merope) bleiben sehr guten Bedingungen vorbehalten und so sieht der Sternhaufen im 50 mm Sucher eindeutig nach einem Sternhaufen aus, was das bessere, sicher aber das aufschlussreichere Bild bezüglich der Objektklassifizierung ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann kommen die &quot;Fuhrmänner&quot; dran, &lt;strong&gt;offene Sternhaufen&lt;/strong&gt; die sehr gut ins Feld der Übersichtsokulare passen und mir immer mit dem 20er Lunt, einem 100° Okular, bei 80fach am Besten gefallen. Viel Feld, immer nutzbare 3,8 mm AP und darin schwebende Sternansammlungen vor schon recht dunklem Himmelsgrund. Ich gehe einfach mit dem Leuchtpunktsucher so ungefähr mitten rein und habe zuerst &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;essier &lt;strong&gt;38&lt;/strong&gt;, den westlichen der Sternhaufen im Feld. In der ohnehin schon sternreichen Gegend ist er als eine starke Konzentration von Sternen unterschiedlicher Größe deutlich zu erkennen. Selbst wenn man ihn nicht gleich erkennt, da schwebt, im Netonanblick knapp darüber, noch das leicht glitzernde Glimmen von &lt;strong&gt;NGC 1907&lt;/strong&gt;, einem weiter entfernten und daher deutlich kleineren und schwächeren offenen Sternhaufen. Dem kann man dann mit mehr Vergrößerung noch deutlich mehr Sternchen entlocken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Südöstlich, wenige Grad entfernt, hat man dann mit dem offenen Sternhaufen &lt;strong&gt;M 36&lt;/strong&gt; eine weitere Sternansammlung im Bild. Ebenfalls deutlich als Sternhaufen erkennbar ist eine deutliche Konzentration&amp;nbsp; heller Sterne, er erscheint mir jedoch immer deutlich unscheinbarer als sein Nachbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nochmal ein Stück südöstlich geschwenkt kommt dann &lt;strong&gt;Messier 37&lt;/strong&gt; ins Bildfeld. Ein schöner, reicher Sternhaufen mit einer leichten Dreiecksform in seinen hellsten Teilen und mit Sternen unterschiedlicher Helligkeit. Bei sehr guter Transparenz kann man in der Mitte des Haufens einen helleren Stern mit gelblicher Farbe ausmachen. Die anderen Sterne bleiben visuell weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit war ich in enger Nachbarschaft zu den Zwillingen angekommen und erinnerte mich an einen kleinen planetarischen Nebel nahe Castor. &lt;strong&gt;NGC 2371&lt;/strong&gt; zeigt zwei fast voneinander unabhängige Blasen und wird auch &lt;strong&gt;Erdnussnebel&lt;/strong&gt; genannt. Die Aufsuche beginnt für mich mit der Bildung eines abgeflachten Dreiecks zwischen Castor und dem Stern 46 GEM nach Südosten. Der Schenkel des Dreiecks der von 46 Gem ausgeht, zeigt genau auf Pollux. Im Zielgebiet geht es dann ohne Filter bei&amp;nbsp; etwa 120fach weiter. Ein kleiner Rührer mit dem 82° Okular um den anvisierten Punkt herum brachte die beiden verwaschenen, fast aneinander hängenden Flecken ins Bild. Die eine &quot;Nuss&quot; ist etwas größer als die andere, eine interessante, eher seltene Form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2371_Erdnuss_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2371_Erdnuss_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;409&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einmal in der Gegend angekommen kommt man um den &lt;strong&gt;Eskimonebel, NGC 2392&lt;/strong&gt;, einfach nicht herum. Den findet man schon als kleinen, bläulichen Puschel bei 90fach, im von GEM weg weisenden rechten Winkel zwischen 55 GEM und 77 GEM, nahe 63 GEM. Höher vergrößert ist der helle Zentralstern sehr gut in der ovalen Nebelschale zu erkennen. Der Nebel ist etwas diffus begrenzt und zeigt im Inneren Helligkeitsvariationen. Es ist schwierig zu beschreiben und kommt auch in der Zeichnung kaum raus, aber blickweise habe ich den Eindruck eines etwas helleren Dreiecks innerhalb eines Ovals.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2392_Eskimo_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2392_Eskimo_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit der erste Abend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag fuhr ich dann nachmittags zu Rolf, um mit seinem neuen &lt;strong&gt;50 mm Lunt H-Alpha Teleskop&lt;/strong&gt; nochmal die &lt;strong&gt;Sonne&lt;/strong&gt; zu beobachten. Wirklich erstaunlich und erwähnenswert, was man mit solchen Röhrchen alles zu sehen bekommt, daher auch an dieser Stelle mal zwei Zeichnungen für zwischendurch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_2_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_2_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;348&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;330&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab und zu werde ich solche H-Alpha Zeichnungen auch unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sonne Weißlicht aktuell&lt;/a&gt; einstreuen. An der Darstellungstechnik muss ich noch ein wenig feilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Hauptaugenmerk soll hier aber weiter bei Beobachtungen mit dem 12er Dobson auf der Terrasse liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ging es dann abends mit einem kleinen Schmankerl weiter, welches noch im Sternbild &lt;strong&gt;Monoceros&lt;/strong&gt;, in Nachbarschaft zu Gemini und Taurus gelegen ist. Zunächst mal wird der großflächige und recht bekannte &lt;strong&gt;Weihnachstbaum Sternhaufen Ngc 2264&lt;/strong&gt;, gleich oberhalb des Sterns 17 Mon mit dem Übersichtsokular aufgesucht. Zwar macht der Weihnachtsbaum Kopfstand, aber die äußere Form mit ein paar Christbaumkugeln aus hellen Sternen lässt sich doch leicht erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann wechsele ich auf das 20 mm Okular mit 100° Eigengesichtsfeld und schwenke langsam nach Süden. Wenn&amp;nbsp; der Weihnachtsbaum verschwindet taucht am gegenüberliegenden Feldrand eine kleine, dreieckige Nebelfahne neben einem 10 Mag Sternchen auf. Das ist &lt;strong&gt;NGC 2261, Hubbles veränderlicher Nebel&lt;/strong&gt;. Der kleine Stern mit der anhängenden, dreieckigen Nebelfahne sieht einem Kometen verblüffend ähnlich, hat aber mit diesen Wandergesellen nichts zu tun. Ich war erstaunt, wie hell und deutlich begrenzt der Nebel sich auch bei höheren Vergrößerungen präsentierte. Ein prüfender Blick zeigte dann auch, dass die Bedingungen überall, aber besonders auch in Richtung Horizont, deutlich besser waren als am Samstag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2261_Hubbles_Vernderlicher_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2261_Hubbles_Vernderlicher_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;434&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Richtung Horizont, da war doch was!? Tatsächlich zeigten sich unterhalb des Orion die Leitsterne des Sternbildes Lepus (Hase) und damit waren die Chancen, den &lt;strong&gt;Spirograph Nebel, IC 418&lt;/strong&gt;, aufzusuchen, deutlich gestiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also nochmal das Teleskop mit dem Rigel-Quickfinder in das Dreieck zwischen Orion und Hasen positioniert. Dann knapp oberhalb einer gedachten Linie zwischen 5 LEP und Saiph, 53 ORI nachjustiert. Der westliche Bereich des Feldes im Winkelsucher zeigt eine Raute aus vier etwa gleich hellen Sternen. Nun wird, weil der gesuchte Nebel sehr klein ist, direkt das Nagler Zoom auf etwa 120fach eingesetzt. Tatsächlich habe ich sofort einen winziges Fleckchen am unteren Bildrand welches sich auch in die Mitte des Feldes positioniert, nicht so punktförmig scharf stellen lässt, wie es bei benachbarten Sternen eben geht. Okay, etwas Glück, aber auch Lohn der genaueren, planvollen Befassung mit der Aufsuche. Man muss übrigens die Sternbezeichnungen nicht zwingend kennen, nur die geometrischen Figuren zu denen sie sich zusammenfügen lassen, sind für die erfolgreiche Aufsuche wichtig. Spätestens mit einem leichten Rührkreis um die eingestellte Position herum findet man solche Objekte recht sicher. Es kommt vor, dass man sich dabei quasi &quot;verfährt&quot;, dann muss man halt nochmal neu ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nebel selbst ist bei höherer Vergrößerung sehr interessant zu beobachten. Ich sehe eine recht helle, kleine, runde Nebelscheibe. Blicke ich indirekt darauf, also schaue ich mit dem Auge leicht in Richtung Nasenwurzel an Objekt vorbei, wird der Nebel deutlich schwächer. Dafür glitzert, wie ein winziger Diamant, der Zentralstern in dessen Mitte. Schaue ich wieder direkt hin, kann ich den Stern noch eine Weile halten, aber der Nebel ploppt wieder heller auf, das Sternchen ist nur noch andeutungsweise, in besten Momenten, zu sehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/IC_418_Spirograph_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/IC_418_Spirograph_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;389&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Erfolg in kleinen Dingen nahm ich mir mal wieder ein Paradeobjekt vor, den &lt;strong&gt;Orionnebel, Messier 42/43&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Transparenz war eigentlich gut, aber die Umgebungshelligkeit bewirkte doch, dass der Nebel etwas blass blieb. Sowohl die Ausdehnung, als auch die Farben hatte ich schon besser. Ohne Filter blieb es eigentlich bei einem grünlichen Grau in den hellsten Teilen. Mit Filter wurde das intensiviert und es ging auch mal ins Bläuliche. So kam ich auf die alte Idee, es mal mit Farbfiltern zu versuchen, der Nebel ist ja hell genug um mit großer Öffnung und großer bis mittlerer AP Farbensehen auszulösen. Dunkelrot ließ unter diesen Bedingungen auch bei 7 mm AP zu wenig Nebel übrig, also versuchte ich mal den Orangefilter und das ließ sich recht brauchbar an, wenn ich das Okular abschirmte und Blendungen durch seitliches Störlicht vermied.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;406&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;411&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe dem Orangebild mal eine alte schwarz/weiß Version gegenüber gestellt, die mit dem 6-Zöller entstanden ist. Unter guten Bedingungen sehe ich mit dem 6-Zöller schon leichte Ansätze von grünen Schattierungen in den hellsten Teilen. Wer diesbezüglich nicht so empfindlich ist, kann mal Farbfilter versuchen, ich rate aber zu möglichst großer &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;AP (Austrittspupille)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht dabei an und für sich nur um den Beweis, dass sogar ein Deepsky Objekt, also nicht nur Mond, Planeten, Sterne, das Farbensehen unserer Augen anregen kann, auch wenn diese ganz oder teilweise dunkeladaptiert sind. Ansonsten macht das mit O III und/oder UHC Filter mehr Spass, sogar ein H-Beta ist mal zur Abwechslung interessant, weil der Nebel eben immer andere Strukturen zeigt. Die beste Kombination für mich bleibt allerdings ein Fernrohr mit möglichst großer Öffnung, sehr guter, dunkler Himmel und ein Okular mit großem Gesichtsfeld in dem der Orionnebel schwebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wurde es schließlich Dienstag und obwohl schon am Morgen leichte Schleierwölkchen auftraten reichte es doch nochmal für Sonne im Weißlicht. Beobachtet wurde mit dem Binoansatz bei 150 bis 200fach und unter Verwendung des zusätzlichen Orangefilters. Da haben sich einige Veränderungen gegenüber Samstag ergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hier nochmal der Hinweis, dass die Grafiken mit Rechtsklick und dem Befehl &quot;Grafik in neuem Tab öffnen&quot;, deutlich größer angeschaut werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_01_03_22_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_01_03_22_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt dann sogar nochmal eine Lupenfunktion mit wieder etwas größerem Bild. Da kommen sehr oft noch einige Details zum Vorschein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so gut. Nun sind die Wolken flächendeckend. Sobald es nochmal richtig gut wird folgt ein neuer Bericht, unter anderen mit den ersten Frühlingsboten aus dem Löwen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsbericht vom 26.02. bis 01.03. 2022, mit 12 Zoll f/5,3 Dobson.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab Samstag waren einige schöne Tage und Nächte mit teilweise wolkenlosem Himmel und klarer Luft angesagt. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, zumal der Mond nicht stören würde. Ich entschied mich, den 12-Zöller für die Zeit draußen, auf der Terrasse zu parken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tagsüber Sonne und Nachts ein wenig Deep Sky, wenn auch die Straßenlampen, zumindest bis 23.00 Uhr, ziemlich störten, weil die winterlich entlaubten Büsche und Sträucher meiner Gartenbepflanzung deutlich weniger Schutz bieten konnten, als das im Sommer der Fall ist. Da sollte sich meine neu gebastelte &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/37-taukappe/110-taukappenbau&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; title=&quot;Tau/Störlichtkappe&quot;&gt;Tau-/Störlichtkappe&lt;/a&gt; bewähren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_13_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/6f6spiegel/Taukappe/Tauikappe_12_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Samstag Nachmittag startet mit &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sonnenbeobachtung&lt;/a&gt;, ausnahmsweise mal ohne Binoansatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Zeichnungen sind neuerdings durch Anklicken zu vergrößeren oder (wie immer) mit Rechtsklick und Grafik in neuem Tab öffnen größer anzuschauen und da gibts nochmal eine Lupe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &lt;strong&gt;AR 12954 und 12955&lt;/strong&gt; zeigten sich &lt;strong&gt;zwei aktive Regionen&lt;/strong&gt; mit je einem prächtigen &lt;strong&gt;Sonnenfleck&lt;/strong&gt;. Beide mit sehr exakten Umrissen und mustergültiger Ausformung von &lt;strong&gt;Penumbra und Umbra&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_26_02_22_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_26_02_22_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;415&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verwende neben dem, für gefahrlose Beobachtungen im Weißlicht unabdingbaren, Sonnenfilter vor der Teleskopöffnung (Baader Sonnenfolie visuell), immer noch einen zusätzlichen IR-Sperrfilter und für ein angenehmes Bild mit leichter Kontrastanhebung noch einen Orangefilter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagabend musste ich feststellen, dass der Himmel in Horizontnähe doch sehr aufgehellt und dunstig war. Unterhalb von -10 Grad bis zum Horizont unbrauchbar, dann bis 10 Grad besser werdend, darüber mit recht guter Durchsicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So biss ich mir z.B. am kleinen &lt;strong&gt;Spirographnebel, IC 418 im Hasen&lt;/strong&gt;, gleich unterhalb des Orion, die Zähne aus. Zwar bildet der winzige Nebel mit den unteren beiden Leitsternen des Sternbildes Orion ein annähernd gleichschenkliges Dreieck, aber von den kleinen Begleitsternen in der Nähe des Nebels fehlten mir, für die Aufsuche mit hoher Vergrößerung und kleinem Feld, auch im Winkelsucher, zu viele. Das wurde aber besser, später mehr dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen zeigte sich der &lt;strong&gt;Orionnebel, M 42/43,&lt;/strong&gt; recht annehmbar, unter dunklem Himmel geht aber auch hier mehr. &lt;strong&gt;Pferdekopf und Flammennebel&lt;/strong&gt; wurden dann auch gar nicht ernsthaft versucht. &lt;strong&gt;IC 434 zeigte sich mit&amp;nbsp; H-Beta Filter als ganz schwach aufgehellte&lt;/strong&gt;, neblige Bank, der markante &lt;strong&gt;Dunkelnebel B 33&lt;/strong&gt; ließ sich nicht mal wirklich als Loch darin ausmachen, geschweige denn als Pferdekopf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was unter solchen Bedingungen immer geht, sind kleine, helle planetarische Nebel bei denen man genügend Sterne für die Aufsuche findet und das ist bei &lt;strong&gt;NGC 2022&lt;/strong&gt;, dem &lt;strong&gt;Schlüsselbein Nebel im Orion&lt;/strong&gt; der Fall. Er steht eben in der östlichen Schulter des Orion, quasi als Schlüsselbein. Die Aufsuche gelang schon bei 90 fach, der Nebel hob sich gerade so als kleiner, flächiger Donut von den umgebenden Sternpunkten ab. Mit höherer Vergrößerung zeigte sich eine ovale Scheibe mit diffusem Rand und eventuell einer etwas dunkleren Mitte. Ein O III oder UHC Filter waren nicht erforderlich, beide Filter dunkelten zu viele Sterne ab ohne mehr Details des Nebels zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2022_Schlsselbein_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2022_Schlsselbein_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;362&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wählte als Kontrastprogramm den &lt;strong&gt;Rosettennebel, NGC 2237&lt;/strong&gt;, aus. Dazu brauche ich mit dem Übersichtsokular, vom kleinen Schlüsselbeinnebel ausgehend, nur die Schulter des Orion in Richtung Einhorn (Monoceros) hinab gleiten und in deren Verlängerung nach einem markanten Sternmuster aus zwei kleinen Ketten Ausschau zu halten. Dabei handelt es sich um den &lt;strong&gt;offenen Sternhaufen NGC 2244&lt;/strong&gt;, mitten im Rosettennebel gelegen. Die Aufsuche gelingt mir immer über die sehr auffällige Doppelkette von Sternen, die der Sternhaufen näherungsweise bildet. Der umgebende Nebel bleibt selbst unter guten Bedingungen immer sehr schwach und kommt erst mit einem entsprechenden Filter, in dem Fall ein O III, gut zur Geltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings sprengt er in seinen äußeren Teilen bereits das mit einem 12 Zoll Teleskop mit 1600 mm Brennweite erreichbare Feld. So verwende ich in dem Fall sogar mal das 38er Weitfeldokular, weil es die maximale Feldblende mit 2 Zoll Steck nutzt. Damit komme ich bei gut 40 fach auf 1,6 Grad Feld mit deutlicher Randunschärfe. Der Nebel ist aber auch ohne die schwächsten äußeren Teile im visuell erfassbaren Bereich deutlich größer. Um ihn in ganzer Größe zu erfassen muss man das Gebiet &quot;abfahren&quot;. Das 38 mm Okular liefert an diesem Teleskop 7,2 mm AP, also einen Wert, den ich unter solchen Bedingungen niemals erreichen kann. Meine etwa 5,5 mm geöffnete Pupille schneidet also den äußeren Bereich ab, das kostet Öffnung. Bei so geringen Vergrößerungen und so großer AP kostet das aber keine Auflösung, nur das komplette Bild wird heller, also richtig grau aufgehellt. Das korrigiert aber wiederum meine begrenzende Iris durch die Beschneidung ein wenig. Dazu kommt aber noch der O III Filter (Baader) mit seinem sehr engen Durchlass, der sehr viel Licht wegnimmt und nur die O III Linien (fast) ungeschoren lässt. Das 28 mm Okular mit 5,3 mm AP bringt bei 57fach nur wenig Detailgewinn aber merklich kleineres Feld. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Rosettennebel_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/Rosettennebel_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;363&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach solchen Zeichnungen muss auch mal ein wenig Genussbeobachtung mit dem simplen Abgrasen bekannter und schöner Objekte sein. Mit den beiden Übersichtsokularen zur Hand geht es also mal in höhere Regionen. &lt;strong&gt;M 45 im Taurus&lt;/strong&gt;, die bekannten &lt;strong&gt;Plejaden&lt;/strong&gt;, sprengen das Gesichtsfeld hoffnungslos, die zarten Nebelschleier um einige der helleren Sterne (Merope) bleiben sehr guten Bedingungen vorbehalten und so sieht der Sternhaufen im 50 mm Sucher eindeutig nach einem Sternhaufen aus, was das bessere, sicher aber das aufschlussreichere Bild bezüglich der Objektklassifizierung ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann kommen die &quot;Fuhrmänner&quot; dran, &lt;strong&gt;offene Sternhaufen&lt;/strong&gt; die sehr gut ins Feld der Übersichtsokulare passen und mir immer mit dem 20er Lunt, einem 100° Okular, bei 80fach am Besten gefallen. Viel Feld, immer nutzbare 3,8 mm AP und darin schwebende Sternansammlungen vor schon recht dunklem Himmelsgrund. Ich gehe einfach mit dem Leuchtpunktsucher so ungefähr mitten rein und habe zuerst &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;essier &lt;strong&gt;38&lt;/strong&gt;, den westlichen der Sternhaufen im Feld. In der ohnehin schon sternreichen Gegend ist er als eine starke Konzentration von Sternen unterschiedlicher Größe deutlich zu erkennen. Selbst wenn man ihn nicht gleich erkennt, da schwebt, im Netonanblick knapp darüber, noch das leicht glitzernde Glimmen von &lt;strong&gt;NGC 1907&lt;/strong&gt;, einem weiter entfernten und daher deutlich kleineren und schwächeren offenen Sternhaufen. Dem kann man dann mit mehr Vergrößerung noch deutlich mehr Sternchen entlocken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Südöstlich, wenige Grad entfernt, hat man dann mit dem offenen Sternhaufen &lt;strong&gt;M 36&lt;/strong&gt; eine weitere Sternansammlung im Bild. Ebenfalls deutlich als Sternhaufen erkennbar ist eine deutliche Konzentration&amp;nbsp; heller Sterne, er erscheint mir jedoch immer deutlich unscheinbarer als sein Nachbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nochmal ein Stück südöstlich geschwenkt kommt dann &lt;strong&gt;Messier 37&lt;/strong&gt; ins Bildfeld. Ein schöner, reicher Sternhaufen mit einer leichten Dreiecksform in seinen hellsten Teilen und mit Sternen unterschiedlicher Helligkeit. Bei sehr guter Transparenz kann man in der Mitte des Haufens einen helleren Stern mit gelblicher Farbe ausmachen. Die anderen Sterne bleiben visuell weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit war ich in enger Nachbarschaft zu den Zwillingen angekommen und erinnerte mich an einen kleinen planetarischen Nebel nahe Castor. &lt;strong&gt;NGC 2371&lt;/strong&gt; zeigt zwei fast voneinander unabhängige Blasen und wird auch &lt;strong&gt;Erdnussnebel&lt;/strong&gt; genannt. Die Aufsuche beginnt für mich mit der Bildung eines abgeflachten Dreiecks zwischen Castor und dem Stern 46 GEM nach Südosten. Der Schenkel des Dreiecks der von 46 Gem ausgeht, zeigt genau auf Pollux. Im Zielgebiet geht es dann ohne Filter bei&amp;nbsp; etwa 120fach weiter. Ein kleiner Rührer mit dem 82° Okular um den anvisierten Punkt herum brachte die beiden verwaschenen, fast aneinander hängenden Flecken ins Bild. Die eine &quot;Nuss&quot; ist etwas größer als die andere, eine interessante, eher seltene Form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2371_Erdnuss_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2371_Erdnuss_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;409&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einmal in der Gegend angekommen kommt man um den &lt;strong&gt;Eskimonebel, NGC 2392&lt;/strong&gt;, einfach nicht herum. Den findet man schon als kleinen, bläulichen Puschel bei 90fach, im von GEM weg weisenden rechten Winkel zwischen 55 GEM und 77 GEM, nahe 63 GEM. Höher vergrößert ist der helle Zentralstern sehr gut in der ovalen Nebelschale zu erkennen. Der Nebel ist etwas diffus begrenzt und zeigt im Inneren Helligkeitsvariationen. Es ist schwierig zu beschreiben und kommt auch in der Zeichnung kaum raus, aber blickweise habe ich den Eindruck eines etwas helleren Dreiecks innerhalb eines Ovals.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2392_Eskimo_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2392_Eskimo_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit der erste Abend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag fuhr ich dann nachmittags zu Rolf, um mit seinem neuen &lt;strong&gt;50 mm Lunt H-Alpha Teleskop&lt;/strong&gt; nochmal die &lt;strong&gt;Sonne&lt;/strong&gt; zu beobachten. Wirklich erstaunlich und erwähnenswert, was man mit solchen Röhrchen alles zu sehen bekommt, daher auch an dieser Stelle mal zwei Zeichnungen für zwischendurch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_2_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_2_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;348&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/27_02_22_H-Alpha_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;330&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab und zu werde ich solche H-Alpha Zeichnungen auch unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sonne Weißlicht aktuell&lt;/a&gt; einstreuen. An der Darstellungstechnik muss ich noch ein wenig feilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Hauptaugenmerk soll hier aber weiter bei Beobachtungen mit dem 12er Dobson auf der Terrasse liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ging es dann abends mit einem kleinen Schmankerl weiter, welches noch im Sternbild &lt;strong&gt;Monoceros&lt;/strong&gt;, in Nachbarschaft zu Gemini und Taurus gelegen ist. Zunächst mal wird der großflächige und recht bekannte &lt;strong&gt;Weihnachstbaum Sternhaufen Ngc 2264&lt;/strong&gt;, gleich oberhalb des Sterns 17 Mon mit dem Übersichtsokular aufgesucht. Zwar macht der Weihnachtsbaum Kopfstand, aber die äußere Form mit ein paar Christbaumkugeln aus hellen Sternen lässt sich doch leicht erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann wechsele ich auf das 20 mm Okular mit 100° Eigengesichtsfeld und schwenke langsam nach Süden. Wenn&amp;nbsp; der Weihnachtsbaum verschwindet taucht am gegenüberliegenden Feldrand eine kleine, dreieckige Nebelfahne neben einem 10 Mag Sternchen auf. Das ist &lt;strong&gt;NGC 2261, Hubbles veränderlicher Nebel&lt;/strong&gt;. Der kleine Stern mit der anhängenden, dreieckigen Nebelfahne sieht einem Kometen verblüffend ähnlich, hat aber mit diesen Wandergesellen nichts zu tun. Ich war erstaunt, wie hell und deutlich begrenzt der Nebel sich auch bei höheren Vergrößerungen präsentierte. Ein prüfender Blick zeigte dann auch, dass die Bedingungen überall, aber besonders auch in Richtung Horizont, deutlich besser waren als am Samstag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2261_Hubbles_Vernderlicher_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/NGC_2261_Hubbles_Vernderlicher_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;434&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Richtung Horizont, da war doch was!? Tatsächlich zeigten sich unterhalb des Orion die Leitsterne des Sternbildes Lepus (Hase) und damit waren die Chancen, den &lt;strong&gt;Spirograph Nebel, IC 418&lt;/strong&gt;, aufzusuchen, deutlich gestiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also nochmal das Teleskop mit dem Rigel-Quickfinder in das Dreieck zwischen Orion und Hasen positioniert. Dann knapp oberhalb einer gedachten Linie zwischen 5 LEP und Saiph, 53 ORI nachjustiert. Der westliche Bereich des Feldes im Winkelsucher zeigt eine Raute aus vier etwa gleich hellen Sternen. Nun wird, weil der gesuchte Nebel sehr klein ist, direkt das Nagler Zoom auf etwa 120fach eingesetzt. Tatsächlich habe ich sofort einen winziges Fleckchen am unteren Bildrand welches sich auch in die Mitte des Feldes positioniert, nicht so punktförmig scharf stellen lässt, wie es bei benachbarten Sternen eben geht. Okay, etwas Glück, aber auch Lohn der genaueren, planvollen Befassung mit der Aufsuche. Man muss übrigens die Sternbezeichnungen nicht zwingend kennen, nur die geometrischen Figuren zu denen sie sich zusammenfügen lassen, sind für die erfolgreiche Aufsuche wichtig. Spätestens mit einem leichten Rührkreis um die eingestellte Position herum findet man solche Objekte recht sicher. Es kommt vor, dass man sich dabei quasi &quot;verfährt&quot;, dann muss man halt nochmal neu ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nebel selbst ist bei höherer Vergrößerung sehr interessant zu beobachten. Ich sehe eine recht helle, kleine, runde Nebelscheibe. Blicke ich indirekt darauf, also schaue ich mit dem Auge leicht in Richtung Nasenwurzel an Objekt vorbei, wird der Nebel deutlich schwächer. Dafür glitzert, wie ein winziger Diamant, der Zentralstern in dessen Mitte. Schaue ich wieder direkt hin, kann ich den Stern noch eine Weile halten, aber der Nebel ploppt wieder heller auf, das Sternchen ist nur noch andeutungsweise, in besten Momenten, zu sehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/IC_418_Spirograph_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/IC_418_Spirograph_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;389&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Erfolg in kleinen Dingen nahm ich mir mal wieder ein Paradeobjekt vor, den &lt;strong&gt;Orionnebel, Messier 42/43&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Transparenz war eigentlich gut, aber die Umgebungshelligkeit bewirkte doch, dass der Nebel etwas blass blieb. Sowohl die Ausdehnung, als auch die Farben hatte ich schon besser. Ohne Filter blieb es eigentlich bei einem grünlichen Grau in den hellsten Teilen. Mit Filter wurde das intensiviert und es ging auch mal ins Bläuliche. So kam ich auf die alte Idee, es mal mit Farbfiltern zu versuchen, der Nebel ist ja hell genug um mit großer Öffnung und großer bis mittlerer AP Farbensehen auszulösen. Dunkelrot ließ unter diesen Bedingungen auch bei 7 mm AP zu wenig Nebel übrig, also versuchte ich mal den Orangefilter und das ließ sich recht brauchbar an, wenn ich das Okular abschirmte und Blendungen durch seitliches Störlicht vermied.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_43_Orion_orange_mitel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;406&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2022/M_42_SW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;575&quot; height=&quot;411&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe dem Orangebild mal eine alte schwarz/weiß Version gegenüber gestellt, die mit dem 6-Zöller entstanden ist. Unter guten Bedingungen sehe ich mit dem 6-Zöller schon leichte Ansätze von grünen Schattierungen in den hellsten Teilen. Wer diesbezüglich nicht so empfindlich ist, kann mal Farbfilter versuchen, ich rate aber zu möglichst großer &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/test/90-ap-ignoranz-und-die-folgen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;AP (Austrittspupille)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht dabei an und für sich nur um den Beweis, dass sogar ein Deepsky Objekt, also nicht nur Mond, Planeten, Sterne, das Farbensehen unserer Augen anregen kann, auch wenn diese ganz oder teilweise dunkeladaptiert sind. Ansonsten macht das mit O III und/oder UHC Filter mehr Spass, sogar ein H-Beta ist mal zur Abwechslung interessant, weil der Nebel eben immer andere Strukturen zeigt. Die beste Kombination für mich bleibt allerdings ein Fernrohr mit möglichst großer Öffnung, sehr guter, dunkler Himmel und ein Okular mit großem Gesichtsfeld in dem der Orionnebel schwebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wurde es schließlich Dienstag und obwohl schon am Morgen leichte Schleierwölkchen auftraten reichte es doch nochmal für Sonne im Weißlicht. Beobachtet wurde mit dem Binoansatz bei 150 bis 200fach und unter Verwendung des zusätzlichen Orangefilters. Da haben sich einige Veränderungen gegenüber Samstag ergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hier nochmal der Hinweis, dass die Grafiken mit Rechtsklick und dem Befehl &quot;Grafik in neuem Tab öffnen&quot;, deutlich größer angeschaut werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_01_03_22_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Sonne/Sonne2022/Sonne_01_03_22_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt dann sogar nochmal eine Lupenfunktion mit wieder etwas größerem Bild. Da kommen sehr oft noch einige Details zum Vorschein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so gut. Nun sind die Wolken flächendeckend. Sobald es nochmal richtig gut wird folgt ein neuer Bericht, unter anderen mit den ersten Frühlingsboten aus dem Löwen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Ab 20.8.21 Saturn/Jupiter Saison mit 12 Zoll Dobson</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/106-20-8-21-saturn-jupiter-mit-12-zoll"/>
		<published>2021-08-21T14:16:33+00:00</published>
		<updated>2021-08-21T14:16:33+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/106-20-8-21-saturn-jupiter-mit-12-zoll</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die neuesten Beobachtungen stehen im Bericht vorne. &lt;/strong&gt;Eine kleine Einführung, wie so eine Zeichnung entsteht, findet sich am Schluss, also im ersten Bericht vom 20.08.2021.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal vorab und zur Einstimmung eine grafische Darstellung des Jupiter im Newtonanblick, mit der üblichen Einteilung in Bänder und Zonen. Es gibt auch deutlich detailliertere Einteilungen, da z.B. in Zonen nochmal ein schwaches oder schmales Band auftreten kann, auch können sich Bänder teilen, wodurch, spätestens wenn die Teilung umlaufend ist, eine weitere Zone entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_Zonen_und_Bnder_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;374&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Würde also mitten in der Equatorzone ein Band entstenen wäre dies das Equatorialband. Solche temporär erscheinden Bänder werden, mit der Angabe ob sie südlich oder nördlich orientiert sind, den Zonen zugeordnet in denen sie entstehen. Zonen ordnet man dem entsprechend, den jeweiligen Bändern zu. Die hier gezeigte Einteilung reicht mir allerdings zur Orientierung völlig aus. Größere Darstellung über Mausklick rechts und Grafik anzeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;                                     ------------------------------------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;13.09.2021, ab 21.56 Uhr&lt;/strong&gt;, hatte ich endlich Gelegenheit, einen Monddurchgang mit Schattenwurf zu beobachten und auch Zeichnungen anzufertigen. Einige Gelegenheiten zuvor konnte ich nicht wahrnehmen. &lt;strong&gt;Io trat strahlend weiß vor die Planetenkugel&lt;/strong&gt;, wurde dann jedoch schnell schwieriger erkennbar, da der kleine Mond in dem hellen, rötlichen Band unter ihm kaum noch auffiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupp_IO_13_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;703&quot; height=&quot;384&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab &lt;strong&gt;22.34 Uhr&lt;/strong&gt; folgte ihm sein schwarzer Schatten nach. &lt;strong&gt;Mondfinsternis auf Jupiter&lt;/strong&gt;. Das Seeing war recht gut und ließ am 12 Zoll Dobson mit dem Binoansatz Vergrößerungen bis 320fach zu. Gezeichnet wurde meistens bei niedrigerer Vergrößerung und mit dem bewährten Gelbfilter vor dem Ansatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Dienstag, dem 07.09.2021&lt;/strong&gt; hatte ich &lt;strong&gt;Abends &lt;/strong&gt;recht gutes Seeing und während der Beobachtung kam der Mond Europa aus dem Schatten ins Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_07_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;526&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung stellt die Situation gegen 22.45 Uhr dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;01.09.2021&lt;/strong&gt;, etwa um 22.30 Uhr, Jupiter mit dem &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;roßen &lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;oten &lt;strong&gt;F&lt;/strong&gt;leck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_01_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;702&quot; height=&quot;558&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und einer sehr auffälligen Verwirbelung des südlichen Equatorialbandes um den Roten Fleck herum, im Bild unterhalb des Fleckks sogar helle Verwirbelungen mit der Equatorialzone, welche schon länger durch ein schmales Band in einen mördlichen und einen südlichen Teil getrennt ist. Das Seeing war in sehr kurzen Momenten wirklich hervorragend, wieder hat der Einsatz des Gelbfilters nochmal eine Verbesserung gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;31.08.2021, zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr&lt;/strong&gt;, entstand eine Zeichnung von &lt;strong&gt;Jupiter&lt;/strong&gt; am 12-Zöller unter recht guten Bedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_31_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;702&quot; height=&quot;547&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am Abend des 20.08.2021&lt;/strong&gt; waren die Bedingungen auf meiner Terrasse recht ordentlich. Es klarte zusehends auf und gegen 21.00 Uhr war abzusehen, dass Wolken in südlicher Richtung kaum stören würden. Also schob ich den 12-Zoll Dobson auf die Terrasse. Aufgrund des hellen Mondscheins kam nur eine Beobachtung des Mondes selbst und die beiden Gasriesen Saturn und Jupiter in Frage. Dem entsprechend wurde nur der Koffer mit dem &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/binoansatz-mit-zubehoer&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Binoansatz&lt;/a&gt; und den zugehörigen Okularen sowie das Zeichnmaterial benötigt. Die Terrase blieb dann auch, durch Licht aus dem Haus heraus und den Mond, diffus beleuchtet. Wenn es mal nötig war, wurde mit eine kleine Taschenlampe ohne ihren Rotfilter, welche  am Teleskop hängend, einen Lichtkegel auf den Boden strahlte, so viel Licht geschaffen, dass das Zeichenbrett und die Zeichnung gut erkennbar war. Die Rohskizze auf meinen Knien zeigt schon heftige Radier- und Korrekturspuren und sie war zum Zeitpunkt des Fotos noch lange nicht fertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Zeichenbrett_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;294&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_roh_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;391&quot; height=&quot;293&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe durchgängig mit den 26er Plössls im Bino hinter der APM-Barlow und noch etwas Abstandserhöhung über die varialbe 2 Zoll-Zoomset-Hülse beobachtet. Das ergibt etwa 220-230fach und recht lange Momente ohne störendes Seeing, da lässt es sich noch gut zeichnen. Mit den 18er Plössl bei 320fach war die Beobachtung und das Zeichnen in Kombination zu anstrengend, zumal so viel mehr Details gar nicht kamen. Zu wenige ruhige Momente, das ständige Bedürfnis nachzuführen und zu wenig Zeit zum Zeichnen machen den Rückschritt auf 230fach zum Fortschritt bei der Beobachtungfreude und der Detailerkennung. Die Lücke zwischen den 18er Orthos und den 26er Plössls war wieder mal etwas zu groß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant waren die Filterversuche. Von den Farbfiltern war der Hellgelbe sehr gut, mit deutlichem  Abstand zu grün und orange. Der gelbe Filter hat auch den variablen Polfilter auf schwacher Dämpfung geschlagen. Er hebt alle Details spürbar im Kontrast, sowohl an Jupiter also auch an Saturn. Zudem blendet auch ein klein wenig Seeing aus, weil ein Teil des kurzwelligen Lichts geblockt wird. Kurzwelliges Licht ist stärker von Seeing betroffen als langwelliges Licht. Beim Scharfstellen an den Monden bemerkte ich eindeutig, dass ich sie mit dem Gelbfilter kleiner bekam als ohne Filter. Das ging zwar mit dem Doppelpol auch, wurde aber merklich dunkler, während bei der gelblichen Einfärbung des Farbfilters der Lichtverlust völlig unauffällig bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An Saturn fiel mit dem Gelbfilter der Kontrast zwischen der hellen Bauchbinde und anschließenden breiten, deutlich dunkleren Zone sehr viel deutlicher auf als ohne Filterung, der Doppelpolfilter nahm dabei zu viel Licht weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Saturn_20_08_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;710&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Cassini-Teilung profitierte leicht vom Gelbfilter, sie war mit Augenverbiegen umlaufend zu halten, obwohl die Ringstellung schon nicht mehr allzu günstig ist. Wir nähern uns langsam der Kantenstellung an. Von den Monden war Titan eindeutig und hell erkennbar. In der Zeichnung steht er etwa auf 04.00 Uhr am Rand des Feldes. Thetys und Dione blinkten ab und zu einmal auf, wenn ich nach ihnen suchte und waren dann zu halten, während ich Enceladus, wenn überhaupt, nur ein bis zwei mal, am Rande der Einbildung aufblitzen sah. Immerhin stimmten die eingezeichneten Orte für die Monde recht gut mit dem spätern Abgleich in Stellarium überein. Steht der Mond nicht so nah und hell geht das deutlich besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jupiter stand deutlich weiter ab vom Mond und auch ein gutes Stück höher über dem Horizont. Ich hatte zuvor schon recherchiert, dass der GRF, also der &quot;Große Rote Fleck&quot;, gegen 23.00 Uhr mitten auf der Planetenscheibe stehen sollte und so war er dann auch bereits um 22.30 Uhr, zum Start der Beobachtung, präsent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;534&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Hauptbänder des Gasriesen zeigen einen deutlichen Farbunterschied. Das nördliche Equatorialband (Newtonanblick ist kopfstehend und seitenverkehrt!) ist rötlichbraun und derzeit deutlich breiter als das südliche Equatorialband mit dem großen roten Fleck Der erscheint gerade auch nicht allzu intensiv rötlich, sondern eher zart lachsfarben. Der rote Fleck ragt ein Stück in helle südliche tropische Zone hinein. Sehr auffällig ist eine dunkle, schmale Umfassung des Flecks durch das Band im Kontrast mit einem dort hellen Rand. Von der Rotation her hinter dem Fleck ist das nördliche Equatorialband, zumindest bezüglich der dunkelbraunen Färbung, deutlich schmaler ausgeprägt als davor, wo es zur Zeit durch einen helleren Mittelteil geteilt erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die kleine ovale Darstellung oben rechts zeigt die Stelllung der gallilerischen Monde. Von rechts: Ganymed, Europa und Io (eng zusammen), sowie ganz links Callisto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die neuesten Beobachtungen stehen im Bericht vorne. &lt;/strong&gt;Eine kleine Einführung, wie so eine Zeichnung entsteht, findet sich am Schluss, also im ersten Bericht vom 20.08.2021.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier mal vorab und zur Einstimmung eine grafische Darstellung des Jupiter im Newtonanblick, mit der üblichen Einteilung in Bänder und Zonen. Es gibt auch deutlich detailliertere Einteilungen, da z.B. in Zonen nochmal ein schwaches oder schmales Band auftreten kann, auch können sich Bänder teilen, wodurch, spätestens wenn die Teilung umlaufend ist, eine weitere Zone entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_Zonen_und_Bnder_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;374&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Würde also mitten in der Equatorzone ein Band entstenen wäre dies das Equatorialband. Solche temporär erscheinden Bänder werden, mit der Angabe ob sie südlich oder nördlich orientiert sind, den Zonen zugeordnet in denen sie entstehen. Zonen ordnet man dem entsprechend, den jeweiligen Bändern zu. Die hier gezeigte Einteilung reicht mir allerdings zur Orientierung völlig aus. Größere Darstellung über Mausklick rechts und Grafik anzeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;                                     ------------------------------------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;13.09.2021, ab 21.56 Uhr&lt;/strong&gt;, hatte ich endlich Gelegenheit, einen Monddurchgang mit Schattenwurf zu beobachten und auch Zeichnungen anzufertigen. Einige Gelegenheiten zuvor konnte ich nicht wahrnehmen. &lt;strong&gt;Io trat strahlend weiß vor die Planetenkugel&lt;/strong&gt;, wurde dann jedoch schnell schwieriger erkennbar, da der kleine Mond in dem hellen, rötlichen Band unter ihm kaum noch auffiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupp_IO_13_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;703&quot; height=&quot;384&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab &lt;strong&gt;22.34 Uhr&lt;/strong&gt; folgte ihm sein schwarzer Schatten nach. &lt;strong&gt;Mondfinsternis auf Jupiter&lt;/strong&gt;. Das Seeing war recht gut und ließ am 12 Zoll Dobson mit dem Binoansatz Vergrößerungen bis 320fach zu. Gezeichnet wurde meistens bei niedrigerer Vergrößerung und mit dem bewährten Gelbfilter vor dem Ansatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Dienstag, dem 07.09.2021&lt;/strong&gt; hatte ich &lt;strong&gt;Abends &lt;/strong&gt;recht gutes Seeing und während der Beobachtung kam der Mond Europa aus dem Schatten ins Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_07_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;526&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung stellt die Situation gegen 22.45 Uhr dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;01.09.2021&lt;/strong&gt;, etwa um 22.30 Uhr, Jupiter mit dem &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;roßen &lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;oten &lt;strong&gt;F&lt;/strong&gt;leck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_01_09_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;702&quot; height=&quot;558&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und einer sehr auffälligen Verwirbelung des südlichen Equatorialbandes um den Roten Fleck herum, im Bild unterhalb des Fleckks sogar helle Verwirbelungen mit der Equatorialzone, welche schon länger durch ein schmales Band in einen mördlichen und einen südlichen Teil getrennt ist. Das Seeing war in sehr kurzen Momenten wirklich hervorragend, wieder hat der Einsatz des Gelbfilters nochmal eine Verbesserung gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;31.08.2021, zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr&lt;/strong&gt;, entstand eine Zeichnung von &lt;strong&gt;Jupiter&lt;/strong&gt; am 12-Zöller unter recht guten Bedingungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_31_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;702&quot; height=&quot;547&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am Abend des 20.08.2021&lt;/strong&gt; waren die Bedingungen auf meiner Terrasse recht ordentlich. Es klarte zusehends auf und gegen 21.00 Uhr war abzusehen, dass Wolken in südlicher Richtung kaum stören würden. Also schob ich den 12-Zoll Dobson auf die Terrasse. Aufgrund des hellen Mondscheins kam nur eine Beobachtung des Mondes selbst und die beiden Gasriesen Saturn und Jupiter in Frage. Dem entsprechend wurde nur der Koffer mit dem &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/binoansatz-mit-zubehoer&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Binoansatz&lt;/a&gt; und den zugehörigen Okularen sowie das Zeichnmaterial benötigt. Die Terrase blieb dann auch, durch Licht aus dem Haus heraus und den Mond, diffus beleuchtet. Wenn es mal nötig war, wurde mit eine kleine Taschenlampe ohne ihren Rotfilter, welche  am Teleskop hängend, einen Lichtkegel auf den Boden strahlte, so viel Licht geschaffen, dass das Zeichenbrett und die Zeichnung gut erkennbar war. Die Rohskizze auf meinen Knien zeigt schon heftige Radier- und Korrekturspuren und sie war zum Zeitpunkt des Fotos noch lange nicht fertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Zeichenbrett_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;294&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_roh_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;391&quot; height=&quot;293&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe durchgängig mit den 26er Plössls im Bino hinter der APM-Barlow und noch etwas Abstandserhöhung über die varialbe 2 Zoll-Zoomset-Hülse beobachtet. Das ergibt etwa 220-230fach und recht lange Momente ohne störendes Seeing, da lässt es sich noch gut zeichnen. Mit den 18er Plössl bei 320fach war die Beobachtung und das Zeichnen in Kombination zu anstrengend, zumal so viel mehr Details gar nicht kamen. Zu wenige ruhige Momente, das ständige Bedürfnis nachzuführen und zu wenig Zeit zum Zeichnen machen den Rückschritt auf 230fach zum Fortschritt bei der Beobachtungfreude und der Detailerkennung. Die Lücke zwischen den 18er Orthos und den 26er Plössls war wieder mal etwas zu groß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant waren die Filterversuche. Von den Farbfiltern war der Hellgelbe sehr gut, mit deutlichem  Abstand zu grün und orange. Der gelbe Filter hat auch den variablen Polfilter auf schwacher Dämpfung geschlagen. Er hebt alle Details spürbar im Kontrast, sowohl an Jupiter also auch an Saturn. Zudem blendet auch ein klein wenig Seeing aus, weil ein Teil des kurzwelligen Lichts geblockt wird. Kurzwelliges Licht ist stärker von Seeing betroffen als langwelliges Licht. Beim Scharfstellen an den Monden bemerkte ich eindeutig, dass ich sie mit dem Gelbfilter kleiner bekam als ohne Filter. Das ging zwar mit dem Doppelpol auch, wurde aber merklich dunkler, während bei der gelblichen Einfärbung des Farbfilters der Lichtverlust völlig unauffällig bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An Saturn fiel mit dem Gelbfilter der Kontrast zwischen der hellen Bauchbinde und anschließenden breiten, deutlich dunkleren Zone sehr viel deutlicher auf als ohne Filterung, der Doppelpolfilter nahm dabei zu viel Licht weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Saturn_20_08_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;710&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Cassini-Teilung profitierte leicht vom Gelbfilter, sie war mit Augenverbiegen umlaufend zu halten, obwohl die Ringstellung schon nicht mehr allzu günstig ist. Wir nähern uns langsam der Kantenstellung an. Von den Monden war Titan eindeutig und hell erkennbar. In der Zeichnung steht er etwa auf 04.00 Uhr am Rand des Feldes. Thetys und Dione blinkten ab und zu einmal auf, wenn ich nach ihnen suchte und waren dann zu halten, während ich Enceladus, wenn überhaupt, nur ein bis zwei mal, am Rande der Einbildung aufblitzen sah. Immerhin stimmten die eingezeichneten Orte für die Monde recht gut mit dem spätern Abgleich in Stellarium überein. Steht der Mond nicht so nah und hell geht das deutlich besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jupiter stand deutlich weiter ab vom Mond und auch ein gutes Stück höher über dem Horizont. Ich hatte zuvor schon recherchiert, dass der GRF, also der &quot;Große Rote Fleck&quot;, gegen 23.00 Uhr mitten auf der Planetenscheibe stehen sollte und so war er dann auch bereits um 22.30 Uhr, zum Start der Beobachtung, präsent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_20_08_21_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;700&quot; height=&quot;534&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Hauptbänder des Gasriesen zeigen einen deutlichen Farbunterschied. Das nördliche Equatorialband (Newtonanblick ist kopfstehend und seitenverkehrt!) ist rötlichbraun und derzeit deutlich breiter als das südliche Equatorialband mit dem großen roten Fleck Der erscheint gerade auch nicht allzu intensiv rötlich, sondern eher zart lachsfarben. Der rote Fleck ragt ein Stück in helle südliche tropische Zone hinein. Sehr auffällig ist eine dunkle, schmale Umfassung des Flecks durch das Band im Kontrast mit einem dort hellen Rand. Von der Rotation her hinter dem Fleck ist das nördliche Equatorialband, zumindest bezüglich der dunkelbraunen Färbung, deutlich schmaler ausgeprägt als davor, wo es zur Zeit durch einen helleren Mittelteil geteilt erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die kleine ovale Darstellung oben rechts zeigt die Stelllung der gallilerischen Monde. Von rechts: Ganymed, Europa und Io (eng zusammen), sowie ganz links Callisto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Deepsky 29/30.05.21 12 Zoll</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/98-deepsky-29-30-05-21-12-zoll"/>
		<published>2021-05-30T16:24:09+00:00</published>
		<updated>2021-05-30T16:24:09+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/98-deepsky-29-30-05-21-12-zoll</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsbericht 29/30.05.2021 mit 12 Zoll f/5,3 Dobson&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nach langer Durststrecke endlich mal ein Samstag mit blauem Himmel ab dem frühen Abend und der Aussicht auf ein paar Stunden Deepsky von der heimischen Terrasse aus. &lt;strong&gt;Kurz nach 23.00 Uhr sollten die Straßenlampen verlöschen und der Mond kommt erst nach 01.30 Uhr&lt;/strong&gt; ins Spiel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Also schon mal gegen 20.00 Uhr raus mit dem Teil, zum Auskühlen. Das Concenter sagt, die Justage hat gehalten, kein Handlungsbedarf. Auf den Lüfter verzichte ich, es ist Deepsky angesagt, ich stehe auch nicht auf einer quatschnassen Wiese und die Temperaturen fallen nur mäßig. Da reichen dann der Isotubus mit recht offener Spiegelzelle und die lange Taukappe locker aus, das Tubusseeing weit genug herunter zu drücken, weil ich eben keine Beobachtungen mit hohen Vergößerungen vor habe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In der Dämmerung baue ich dann meine Sucherkombination an und richte noch anhand eines Strommastes in einiger Entfernung mit hoher Vergrößerung aus. Okularanblick bei 200fach, Mastspitze ins Zentrum, dann optischer Sucher mit Fadenkreuzokular, 10,5fach und schließlich der Rigel-Quickfinder als Peiler.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Gerade als ich fertig bin, fällt mir am westlichen Horizont ein heller, sich schnell aufwärts bewegender Lichtpunkt auf. Schnell, kein Geblinke, das ist die ISS und die hole ich mir.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Telrad in den kleinen Kreis.....top, optischer Sucher in die Fadenkreuzmitte.....top, Wechsel auf das 28er UWA und Treffer. Nachführen quer über zwei Achsen, guter Dobs. Es gelingt mir sogar, den Baader O III als ersten Filter im Schieber noch rein zu drehen und aus dem gleißend hellen Lichtpunkt wird eine grüne, geteilte Strukur. Ich sehe wohl zwei größere Flächen der Sonnensegel und dazwischen hängt so was wie der Rumpf. Den Anblick kenne ich schon von anderen geglückten Beobachtungen. Meine Hoffnung auf ein paar mehr Details der inzwischen gewachsenen Station erfüllten sich nicht. Trotzdem ist das immer ein Erlebnis. Eventuell ist auch derzeit die Bahn recht ungünstig, denn sie führte nur in mittlerer Höhe über meinen Himmelsausschnitt und die Station verschwand wieder am südöstlichen Horizont.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/12_Zller_mit_Stuhl_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;354&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ISS_Grn_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Sicher ist es recht sportlich, mit 1,5° Eigengesichtsfeld die ISS von Hand nachzuführen, aber mit einem gut laufenden Dobson und etwas Übung gelingt das und man erkennt sogar Details, wenn man Grau oder eben O III filtert. Man nimmt was man hat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Danach noch ein wenig Vorbereitung, Nachschau auf Stellarium, was denn ab der späten Dämmerung in südlicher Richtung schon zu sehen sein könnte und wie es dann aussieht, wenn nach 23.00 Uhr die Dämmerung so langsam voranschreitet und die Straßenlampen verlöschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Okay, Sternhaufen gehen eigentlich immer und &lt;strong&gt;M 13&lt;/strong&gt; im Herkules steht gegen 22.30 Uhr schön hoch im Südosten. Die Peilung gelingt, der Kugelsternhaufen ist schon im 10x50 Sucher zu sehen und steht dann auch mittig im Übersichtsokular. Äähhhhh jou, da ist was, aber ziemlich dürftig. Das passiert, wenn man vergisst, den O III raus zu nehmen, der war von der ISS Beobachtung noch im Strahlengang. Rausdrehen das Ding und dann kommt die Erleuchtung, der prominente Kugelsternhaufen aus der Liste Messiers ist wirklch nett anzusehen. Schon mit nur 60fach glitzern mir feinste Einzelsternchen in Masse entgegen und es ist keineswegs dunkel um mich herum.  Das lässt sich auch über 80fach, 120fach bis 200fach problemlos steigern, ein wahres Sternenmeer leuchtet mir da entgegen. Einzig die etwas unmotivierte Suche nach der kleinen Hintegrundgalaxie gebe ich, aufgrund der aufgehellten Bedingungen und weil mir gerade auch nicht einfällt, auf welcher Seite des KS sie zu finden ist, auf. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Danach wende ich mich kurz dem Sternbild Leier und dort dem Ringnebel, &lt;strong&gt;Messier 57&lt;/strong&gt;, zu. Ein ovaler, heller Rauchkringel, der mir heute mit dem 20er Lunt Ultraweitwinkel Okular, ohne Filterung, bei nur 80fach, am besten gefällt. Hell schwebt dieses interessante Objekt in einem schönen Umfeld aus unterschiedlichsten Sternen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann wende ich mich in Richtung Südwesten, dem Bootes zu. Dort suche ich den Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 3&lt;/strong&gt; auf. Damit tut sich Mancher schwer. Ich finde ihn inzwischen sehr zuverlässig, mit 2-3 Anläufen, als Spitze eines gedachten, gleichschenkligen Dreiecks zwischen Arkur, dem Hauptstern des Bärenhüters (Bootes) und dem Stern 20 Bootes darüber. Hilfreich ist, wenn das Sternbild Coma (Haar der Berenike) wenigstens schwach zu erkennen ist. Dann kann man sich noch eine zusätzliche Hilfslinie zwischen 20 BOO und 43 COM bilden. Knapp darunter muss die Spitze des Aufsuchdreiecks enden, dann hat man M3 zumindest im Feld des optischen Suchers. Hell genug für den 50 mm Sicher ist der Kandidat, aber ziemlich kompakt. Im Übersichtsokular präsentiert er sich dann nicht sehr ausgedehnt und dicht gepackt, in einer recht auffälligen Sternraute stehend, mit extrem feinem Sternenstaub gesprenkelt. Dann öffnet er sich mit höherer Vergrößerung aber sehr schön. So schön, dass ich eine neue Zeichnung nach Fernrohranblick angefertigt habe. Aus der Rohzeichnung am Fernrohr wurde dann das Bild unten rechts.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/M13_neu_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;318&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/M3_mit_12Zoll_Gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;341&quot; height=&quot;318&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float: left;&quot; src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Ringnebel_PN_mit_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;689&quot; height=&quot;492&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In  der Zwischenzeit gingen die Straßenlampen aus, eine wahre Wohltat, wobei nur schwaches Rotlicht fürs Zeichnen dann doch recht grenzwertig ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Damit ging es aber zum Hauptzweck der Beobachtung, ich wollte wieder mal einige Galaxien vom großen Wagen bis zum Sternbild Virgo (Jungfrau) mit dem 12-Zöller beobachten, auch wenn die beste Zeit, schon, dem Wetter sei Dank, durch ist. Wir haben halt schon die &quot;weißen&quot;, kurzen Nächte in denen es nicht mehr stockdunkel wird. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M 51/NGC 5195, die Whirlpool Galaxien&lt;/strong&gt; zum Eingewöhnen und wie immer ein Hingucker mit 12 Zoll. Schon mit dem 20er Lunt, aber dann mit dem Nagler Zoom bei 120fach deutliche, längliche &quot;Löcher&quot; in der flächigen Helligkeit von M 51, also die Andeutung der Spiralarme. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M 63&lt;/strong&gt;, die Sonnenblume, auf dem Weg in die Jagdhunde kurz mit dem Übersichtsokular, ebenso die &lt;strong&gt;etwas viereckig aussehende NGC 4449&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;M 94 mit dem hellen Kern im diffusen Wattebausch&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Whirlpool_rund_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;326&quot; height=&quot;333&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Blackeye_M_64_rund.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;359&quot; height=&quot;332&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Aber dann zu &lt;strong&gt;Wal und Hockeyschläger&lt;/strong&gt;, an der Grenze zu Coma. Der &lt;strong&gt;Wal, NGC 4631&lt;/strong&gt;, liegt im Newtonanblick auf dem Rücken und hat die kleine Begleitgalaxie NGC 4627, die den &quot;Blas&quot; darstellen soll, unter sich. Die sehe ich aber heute nur am Rande der Einbildung. Auch der &lt;strong&gt;Hockeyschläger, NGC 4656&lt;/strong&gt;, in dieser Beobachtungslage westlich oben drüber, bleibt etwas dünn und fadenscheinig, ist aber gut erkennbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich nehme noch &lt;strong&gt;M 64 mit, die mir ihr schwarzes Auge blinzelnd zeigt&lt;/strong&gt; und dann tauche ich in den Virgohaufern ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dieser Galaxieenhaufen in der Jungfrau beitet für 12 Zoll Öffnung eine Umnenge aun Beibachtungszielen, auch unter nicht ganz optimalem Himmel. Ich surfe einfach nur hindurch, ohne mit mit der Identifizierung der einzelnen Mitglieder aufzuhalten, hangele mich durch Markarians Galaxienkette. Das habe ich schon gezeichnet. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Markarians_GX-Kette_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;687&quot; height=&quot;456&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So verlasse ich nach einem kurzweiligen Spaziergang mal die gewohnten Pfade und versuche mich an einem &lt;strong&gt;Galaxieenpärchen in der Jungfrau&lt;/strong&gt;, welches manche Kartenwerke gar nicht verzeichnen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es handelt sich um &lt;strong&gt;NGC 5363 und NGC 5364&lt;/strong&gt;, oberhalb von  dem Stern 93 VIR in Richtung Bärenhüter. Von der gedachten Geraden zwischen 79 VIR und 93 VIR zieht man dort einen rechten Winkel mit knapp der halben Schenkellänge, der ein klein wenig zu macht. Der Winkel hal also nicht genau 90°, sondern 100 Grad. Im Sucher war nichts zu sehen, aber beim dritten Anlauf hatte ich eine GX im 28er Übersichtsokular. Auch mit Augenverbiegen blieb es bei einer GX, die aus einer extrem hellen, länglichen Kernregion und einem, wie durchscheinend aussehenden, Halo bestand, dessen Helligkeit nach Außen abnahm, ohne dass ich irgendeine Grenze festmachen konnte. Es war aber eben nur eine Galaxie, deren Aussehen sich auch bei höherer Vergrößerung nicht änderte, außer dass die wahrnehzmbare Fläche zunahm. Dann konnte ich, ich meine, mit dem 20er Okular, etwas weiter entfert als gedacht, einen schgwachen ovalen Schimmer wahrnehmen, der einmal gesehen, deutlich wurde und zu halten war. Ein etwas hellerer Kern mit eine schwächeren Randzone schälte sich aus dem dunklen Umfeld.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Mit 12,4 Mag und 13,2 Mag visueller Helligkeit liegen die beiden GX gar nicht so weit auseinander, allerdings verteilt NGC 5364, als große Spirale diese Helligkeit auf eine wesentlich größere Fläche und das macht sie visuell, gerade unter ungünstigeren Bedingungen deutlich unscheinbarer als ihre linsenförmige Nachbarin mit den helle, aktiven Kern. Die beiden Galaxien gehören zu einer ganzen Gruppe, sind aber davon die visuell größten und auffälligsten Mitglieder. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Wal_undHokeyschlger_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;339&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_5363_5364_30_5__Rund_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;426&quot; height=&quot;340&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich habe die neue Zeichnung mal neben die alte vom Wal und Hockeyschläger gestellt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So ganz langsam wurde es doch kühl. Aber gleich in der westlichen Nachbarschaft, &lt;strong&gt;in Serpens&lt;/strong&gt;, der Schlange,  gibt es noch mit&lt;strong&gt; M 5&lt;/strong&gt; einen sehr schönen &lt;strong&gt;Kugelsternhaufen&lt;/strong&gt; und ganz unten flackert Antares, der Hauptstern des Skorpions, am Horizont.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Messier 5 erweist sich wieder mal als durchaus konkurrenzfähig zu dem berühmteren M 13, aber M 4, bei Antares, leidet doch sehr unter dem Dunst und der Aufhellung am Horizont&lt;/strong&gt;. Er schaut heute im 12-Zöller so aus, wie ich ihn mit dem 6-Zöller unter besseren Bedingungen kenne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_5_KS_TOP_16_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;316&quot; height=&quot;209&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M4_mit_6_int_II.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;208&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zum Abschluss schaue ich nochmal schnell nach dem &lt;strong&gt;Cirrus Komplex im östlichen Flügel des Cygnus (Schwan)&lt;/strong&gt;. Mit dem harten Baader O III vor dem 28er Okular geht da schon Einiges. Die&lt;strong&gt; Zeichnung zeigt die Knochenhand, NGC 6992/5&lt;/strong&gt;. Weil das so ordentlich ging muss auch mein heimlicher Favorit noch sein, der &lt;strong&gt;Crescentnebel, NGC 6888, ebenfalls im Schwan, unterhalb des Bruststerns&lt;/strong&gt;, gelegen. Das Innere des Nebels präsentierte sich flächig, matt schimmernd, hell ausgefüllt, mit eindeutigen Strukturen. Das geht nicht immer, auch nicht mit 12 Zoll Öffnung. Die Transparenz des Himmels war hoch im Osten offensichtlich gut.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;233&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_6888_Rund_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;232&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Kurz vor 02.00 Uhr baue ich schnell ab, verstaue die Okulare im Koffer und ziehe den Dobs unter Dach. Eine schöne Deepsky Tour ist zu Ende. Ich war eventuell ein wenig schnell, aber das war der Hunger nach langer, wetterbedingter Enthaltsamkeit. Viele schöne Objekte habe ich ausgelassen, aber es werden hoffentlich noch viele weitere gute Nächte kommen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsbericht 29/30.05.2021 mit 12 Zoll f/5,3 Dobson&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nach langer Durststrecke endlich mal ein Samstag mit blauem Himmel ab dem frühen Abend und der Aussicht auf ein paar Stunden Deepsky von der heimischen Terrasse aus. &lt;strong&gt;Kurz nach 23.00 Uhr sollten die Straßenlampen verlöschen und der Mond kommt erst nach 01.30 Uhr&lt;/strong&gt; ins Spiel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Also schon mal gegen 20.00 Uhr raus mit dem Teil, zum Auskühlen. Das Concenter sagt, die Justage hat gehalten, kein Handlungsbedarf. Auf den Lüfter verzichte ich, es ist Deepsky angesagt, ich stehe auch nicht auf einer quatschnassen Wiese und die Temperaturen fallen nur mäßig. Da reichen dann der Isotubus mit recht offener Spiegelzelle und die lange Taukappe locker aus, das Tubusseeing weit genug herunter zu drücken, weil ich eben keine Beobachtungen mit hohen Vergößerungen vor habe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In der Dämmerung baue ich dann meine Sucherkombination an und richte noch anhand eines Strommastes in einiger Entfernung mit hoher Vergrößerung aus. Okularanblick bei 200fach, Mastspitze ins Zentrum, dann optischer Sucher mit Fadenkreuzokular, 10,5fach und schließlich der Rigel-Quickfinder als Peiler.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Gerade als ich fertig bin, fällt mir am westlichen Horizont ein heller, sich schnell aufwärts bewegender Lichtpunkt auf. Schnell, kein Geblinke, das ist die ISS und die hole ich mir.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Telrad in den kleinen Kreis.....top, optischer Sucher in die Fadenkreuzmitte.....top, Wechsel auf das 28er UWA und Treffer. Nachführen quer über zwei Achsen, guter Dobs. Es gelingt mir sogar, den Baader O III als ersten Filter im Schieber noch rein zu drehen und aus dem gleißend hellen Lichtpunkt wird eine grüne, geteilte Strukur. Ich sehe wohl zwei größere Flächen der Sonnensegel und dazwischen hängt so was wie der Rumpf. Den Anblick kenne ich schon von anderen geglückten Beobachtungen. Meine Hoffnung auf ein paar mehr Details der inzwischen gewachsenen Station erfüllten sich nicht. Trotzdem ist das immer ein Erlebnis. Eventuell ist auch derzeit die Bahn recht ungünstig, denn sie führte nur in mittlerer Höhe über meinen Himmelsausschnitt und die Station verschwand wieder am südöstlichen Horizont.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/12_Zller_mit_Stuhl_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;354&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ISS_Grn_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Sicher ist es recht sportlich, mit 1,5° Eigengesichtsfeld die ISS von Hand nachzuführen, aber mit einem gut laufenden Dobson und etwas Übung gelingt das und man erkennt sogar Details, wenn man Grau oder eben O III filtert. Man nimmt was man hat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Danach noch ein wenig Vorbereitung, Nachschau auf Stellarium, was denn ab der späten Dämmerung in südlicher Richtung schon zu sehen sein könnte und wie es dann aussieht, wenn nach 23.00 Uhr die Dämmerung so langsam voranschreitet und die Straßenlampen verlöschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Okay, Sternhaufen gehen eigentlich immer und &lt;strong&gt;M 13&lt;/strong&gt; im Herkules steht gegen 22.30 Uhr schön hoch im Südosten. Die Peilung gelingt, der Kugelsternhaufen ist schon im 10x50 Sucher zu sehen und steht dann auch mittig im Übersichtsokular. Äähhhhh jou, da ist was, aber ziemlich dürftig. Das passiert, wenn man vergisst, den O III raus zu nehmen, der war von der ISS Beobachtung noch im Strahlengang. Rausdrehen das Ding und dann kommt die Erleuchtung, der prominente Kugelsternhaufen aus der Liste Messiers ist wirklch nett anzusehen. Schon mit nur 60fach glitzern mir feinste Einzelsternchen in Masse entgegen und es ist keineswegs dunkel um mich herum.  Das lässt sich auch über 80fach, 120fach bis 200fach problemlos steigern, ein wahres Sternenmeer leuchtet mir da entgegen. Einzig die etwas unmotivierte Suche nach der kleinen Hintegrundgalaxie gebe ich, aufgrund der aufgehellten Bedingungen und weil mir gerade auch nicht einfällt, auf welcher Seite des KS sie zu finden ist, auf. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Danach wende ich mich kurz dem Sternbild Leier und dort dem Ringnebel, &lt;strong&gt;Messier 57&lt;/strong&gt;, zu. Ein ovaler, heller Rauchkringel, der mir heute mit dem 20er Lunt Ultraweitwinkel Okular, ohne Filterung, bei nur 80fach, am besten gefällt. Hell schwebt dieses interessante Objekt in einem schönen Umfeld aus unterschiedlichsten Sternen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann wende ich mich in Richtung Südwesten, dem Bootes zu. Dort suche ich den Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 3&lt;/strong&gt; auf. Damit tut sich Mancher schwer. Ich finde ihn inzwischen sehr zuverlässig, mit 2-3 Anläufen, als Spitze eines gedachten, gleichschenkligen Dreiecks zwischen Arkur, dem Hauptstern des Bärenhüters (Bootes) und dem Stern 20 Bootes darüber. Hilfreich ist, wenn das Sternbild Coma (Haar der Berenike) wenigstens schwach zu erkennen ist. Dann kann man sich noch eine zusätzliche Hilfslinie zwischen 20 BOO und 43 COM bilden. Knapp darunter muss die Spitze des Aufsuchdreiecks enden, dann hat man M3 zumindest im Feld des optischen Suchers. Hell genug für den 50 mm Sicher ist der Kandidat, aber ziemlich kompakt. Im Übersichtsokular präsentiert er sich dann nicht sehr ausgedehnt und dicht gepackt, in einer recht auffälligen Sternraute stehend, mit extrem feinem Sternenstaub gesprenkelt. Dann öffnet er sich mit höherer Vergrößerung aber sehr schön. So schön, dass ich eine neue Zeichnung nach Fernrohranblick angefertigt habe. Aus der Rohzeichnung am Fernrohr wurde dann das Bild unten rechts.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/M13_neu_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;318&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/M3_mit_12Zoll_Gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;341&quot; height=&quot;318&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img style=&quot;float: left;&quot; src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Ringnebel_PN_mit_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;689&quot; height=&quot;492&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
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&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In  der Zwischenzeit gingen die Straßenlampen aus, eine wahre Wohltat, wobei nur schwaches Rotlicht fürs Zeichnen dann doch recht grenzwertig ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Damit ging es aber zum Hauptzweck der Beobachtung, ich wollte wieder mal einige Galaxien vom großen Wagen bis zum Sternbild Virgo (Jungfrau) mit dem 12-Zöller beobachten, auch wenn die beste Zeit, schon, dem Wetter sei Dank, durch ist. Wir haben halt schon die &quot;weißen&quot;, kurzen Nächte in denen es nicht mehr stockdunkel wird. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M 51/NGC 5195, die Whirlpool Galaxien&lt;/strong&gt; zum Eingewöhnen und wie immer ein Hingucker mit 12 Zoll. Schon mit dem 20er Lunt, aber dann mit dem Nagler Zoom bei 120fach deutliche, längliche &quot;Löcher&quot; in der flächigen Helligkeit von M 51, also die Andeutung der Spiralarme. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M 63&lt;/strong&gt;, die Sonnenblume, auf dem Weg in die Jagdhunde kurz mit dem Übersichtsokular, ebenso die &lt;strong&gt;etwas viereckig aussehende NGC 4449&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;M 94 mit dem hellen Kern im diffusen Wattebausch&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Whirlpool_rund_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;326&quot; height=&quot;333&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/Blackeye_M_64_rund.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;359&quot; height=&quot;332&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Aber dann zu &lt;strong&gt;Wal und Hockeyschläger&lt;/strong&gt;, an der Grenze zu Coma. Der &lt;strong&gt;Wal, NGC 4631&lt;/strong&gt;, liegt im Newtonanblick auf dem Rücken und hat die kleine Begleitgalaxie NGC 4627, die den &quot;Blas&quot; darstellen soll, unter sich. Die sehe ich aber heute nur am Rande der Einbildung. Auch der &lt;strong&gt;Hockeyschläger, NGC 4656&lt;/strong&gt;, in dieser Beobachtungslage westlich oben drüber, bleibt etwas dünn und fadenscheinig, ist aber gut erkennbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich nehme noch &lt;strong&gt;M 64 mit, die mir ihr schwarzes Auge blinzelnd zeigt&lt;/strong&gt; und dann tauche ich in den Virgohaufern ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dieser Galaxieenhaufen in der Jungfrau beitet für 12 Zoll Öffnung eine Umnenge aun Beibachtungszielen, auch unter nicht ganz optimalem Himmel. Ich surfe einfach nur hindurch, ohne mit mit der Identifizierung der einzelnen Mitglieder aufzuhalten, hangele mich durch Markarians Galaxienkette. Das habe ich schon gezeichnet. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Markarians_GX-Kette_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;687&quot; height=&quot;456&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So verlasse ich nach einem kurzweiligen Spaziergang mal die gewohnten Pfade und versuche mich an einem &lt;strong&gt;Galaxieenpärchen in der Jungfrau&lt;/strong&gt;, welches manche Kartenwerke gar nicht verzeichnen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es handelt sich um &lt;strong&gt;NGC 5363 und NGC 5364&lt;/strong&gt;, oberhalb von  dem Stern 93 VIR in Richtung Bärenhüter. Von der gedachten Geraden zwischen 79 VIR und 93 VIR zieht man dort einen rechten Winkel mit knapp der halben Schenkellänge, der ein klein wenig zu macht. Der Winkel hal also nicht genau 90°, sondern 100 Grad. Im Sucher war nichts zu sehen, aber beim dritten Anlauf hatte ich eine GX im 28er Übersichtsokular. Auch mit Augenverbiegen blieb es bei einer GX, die aus einer extrem hellen, länglichen Kernregion und einem, wie durchscheinend aussehenden, Halo bestand, dessen Helligkeit nach Außen abnahm, ohne dass ich irgendeine Grenze festmachen konnte. Es war aber eben nur eine Galaxie, deren Aussehen sich auch bei höherer Vergrößerung nicht änderte, außer dass die wahrnehzmbare Fläche zunahm. Dann konnte ich, ich meine, mit dem 20er Okular, etwas weiter entfert als gedacht, einen schgwachen ovalen Schimmer wahrnehmen, der einmal gesehen, deutlich wurde und zu halten war. Ein etwas hellerer Kern mit eine schwächeren Randzone schälte sich aus dem dunklen Umfeld.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Mit 12,4 Mag und 13,2 Mag visueller Helligkeit liegen die beiden GX gar nicht so weit auseinander, allerdings verteilt NGC 5364, als große Spirale diese Helligkeit auf eine wesentlich größere Fläche und das macht sie visuell, gerade unter ungünstigeren Bedingungen deutlich unscheinbarer als ihre linsenförmige Nachbarin mit den helle, aktiven Kern. Die beiden Galaxien gehören zu einer ganzen Gruppe, sind aber davon die visuell größten und auffälligsten Mitglieder. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Wal_undHokeyschlger_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;339&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_5363_5364_30_5__Rund_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;426&quot; height=&quot;340&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich habe die neue Zeichnung mal neben die alte vom Wal und Hockeyschläger gestellt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So ganz langsam wurde es doch kühl. Aber gleich in der westlichen Nachbarschaft, &lt;strong&gt;in Serpens&lt;/strong&gt;, der Schlange,  gibt es noch mit&lt;strong&gt; M 5&lt;/strong&gt; einen sehr schönen &lt;strong&gt;Kugelsternhaufen&lt;/strong&gt; und ganz unten flackert Antares, der Hauptstern des Skorpions, am Horizont.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Messier 5 erweist sich wieder mal als durchaus konkurrenzfähig zu dem berühmteren M 13, aber M 4, bei Antares, leidet doch sehr unter dem Dunst und der Aufhellung am Horizont&lt;/strong&gt;. Er schaut heute im 12-Zöller so aus, wie ich ihn mit dem 6-Zöller unter besseren Bedingungen kenne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_5_KS_TOP_16_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;316&quot; height=&quot;209&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M4_mit_6_int_II.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;370&quot; height=&quot;208&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zum Abschluss schaue ich nochmal schnell nach dem &lt;strong&gt;Cirrus Komplex im östlichen Flügel des Cygnus (Schwan)&lt;/strong&gt;. Mit dem harten Baader O III vor dem 28er Okular geht da schon Einiges. Die&lt;strong&gt; Zeichnung zeigt die Knochenhand, NGC 6992/5&lt;/strong&gt;. Weil das so ordentlich ging muss auch mein heimlicher Favorit noch sein, der &lt;strong&gt;Crescentnebel, NGC 6888, ebenfalls im Schwan, unterhalb des Bruststerns&lt;/strong&gt;, gelegen. Das Innere des Nebels präsentierte sich flächig, matt schimmernd, hell ausgefüllt, mit eindeutigen Strukturen. Das geht nicht immer, auch nicht mit 12 Zoll Öffnung. Die Transparenz des Himmels war hoch im Osten offensichtlich gut.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;233&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/DS_2021/NGC_6888_Rund_gro.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;232&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Kurz vor 02.00 Uhr baue ich schnell ab, verstaue die Okulare im Koffer und ziehe den Dobs unter Dach. Eine schöne Deepsky Tour ist zu Ende. Ich war eventuell ein wenig schnell, aber das war der Hunger nach langer, wetterbedingter Enthaltsamkeit. Viele schöne Objekte habe ich ausgelassen, aber es werden hoffentlich noch viele weitere gute Nächte kommen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Mars Staubsturm 20.11.20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/86-mars-staubsturm-20-11-20"/>
		<published>2020-11-20T21:42:45+00:00</published>
		<updated>2020-11-20T21:42:45+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/86-mars-staubsturm-20-11-20</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;In den letzten Tagen entwickelte sich auf &lt;strong&gt;Mars&lt;/strong&gt; ein &lt;strong&gt;Staubsturm&lt;/strong&gt; und heute, &lt;strong&gt;Freitag den 20.11.20, ab 18.00 Uhr&lt;/strong&gt; hatte ich die Gelegenheit, mir das mit meinem 12-Zöller anzusehen, nachdem diesbezügliche Versuche mit dem 6-Zöller unbefriedigend verliefen. Der rote Planet entfernt sich nun schnell und wird entsprechend kleiner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Seeing war zunächst extrem schlecht und ich fürchtete schon, es könne sich zu spät bessern, da die Sturmregion durch Rotation des Mars später zusehends aus dem Sichtfenster dreht. Ab etwa 19.00 Uhr trat aber eine merkliche Besserung ein und es wurde richtig brauchbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste Ergebnisse bekam ich mit etwas Lichtdämpfung über Graufilter und später auch mit dem Gelbfilter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Abwechslung mal das Endergebnis zuerst, die gelbliche Staubfront kommt, beim Bild im Newtonanblick, mit dem Südpol oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;von der linken Seite ins Bild und verdeckt hier Geländestrukturen, die orange bis schwarzbraun gefärbt sind, völlig. Die Nordpolregion unten trägt nach wie vor ihre weißblaue Wolkenkappe, die Eiskappe des Südpols ist immer noch sehr klein, das weiße Inselchen gerade noch zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier nochmal die arg ramponierte, weil mit fortschreitend besserem Seeing oft veränderte Rohskizze und das obige Bild auf schwarz/weiß gezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_roh_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_roh_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;354&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_SW_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_SW_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;265&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;In den letzten Tagen entwickelte sich auf &lt;strong&gt;Mars&lt;/strong&gt; ein &lt;strong&gt;Staubsturm&lt;/strong&gt; und heute, &lt;strong&gt;Freitag den 20.11.20, ab 18.00 Uhr&lt;/strong&gt; hatte ich die Gelegenheit, mir das mit meinem 12-Zöller anzusehen, nachdem diesbezügliche Versuche mit dem 6-Zöller unbefriedigend verliefen. Der rote Planet entfernt sich nun schnell und wird entsprechend kleiner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Seeing war zunächst extrem schlecht und ich fürchtete schon, es könne sich zu spät bessern, da die Sturmregion durch Rotation des Mars später zusehends aus dem Sichtfenster dreht. Ab etwa 19.00 Uhr trat aber eine merkliche Besserung ein und es wurde richtig brauchbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste Ergebnisse bekam ich mit etwas Lichtdämpfung über Graufilter und später auch mit dem Gelbfilter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Abwechslung mal das Endergebnis zuerst, die gelbliche Staubfront kommt, beim Bild im Newtonanblick, mit dem Südpol oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;von der linken Seite ins Bild und verdeckt hier Geländestrukturen, die orange bis schwarzbraun gefärbt sind, völlig. Die Nordpolregion unten trägt nach wie vor ihre weißblaue Wolkenkappe, die Eiskappe des Südpols ist immer noch sehr klein, das weiße Inselchen gerade noch zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier nochmal die arg ramponierte, weil mit fortschreitend besserem Seeing oft veränderte Rohskizze und das obige Bild auf schwarz/weiß gezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_roh_mittel.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_roh_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;354&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_SW_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/20_11_20_Mars_SW_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;265&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Marsopposition 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/84-mars-2020"/>
		<published>2020-11-08T20:08:43+00:00</published>
		<updated>2020-11-08T20:08:43+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/84-mars-2020</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Heute, am &lt;strong&gt;08.11.2020, gegen 19.00 Uhr&lt;/strong&gt; hatte ich nochmal recht gute Bedingungen für die &lt;strong&gt;Marsbeobachtung und das letzte fehlenden Teil dieses Puzzles.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;362&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Reihe nach:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die immer mal reinziehende, dünne, hochnebelartige,Bewölkung störte nicht allzu sehr. Es war sogar recht interessant, wieder mal diesen &quot;Dunst&quot; auszunutzen um ganz ohne Grau-, Doppelpol- oder Orangefilter zu beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Detailverlust wegen der verminderten Durchsicht/Transparenz&amp;nbsp; hielt sich in sehr engen Grenzen. Es kamen sogar Details, wie z.B. die recht ausgeprägten Dunst-/Wolkenschichten auf Mars selbst, besser zur Geltung als bei guter Durchsicht mit Lichtdämpfungs- bzw Farbfiltern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_16_08_20_Gro_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/08_11_2020_12Z_Mars_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/08_11_2020_12Z_Mars_II_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/08_11_2020_12Z_Mars_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;224&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Eis der Südpolkappe, im Bild oben, hat sich stark zurück gezogen und ist kaum noch auszumachen, während die nördliche Polregion unter Dunst und/oder Wolken liegt. Im Mittelpunkt steht Terra Meridani mit der Bucht des Kraters Schiaparelli.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diese Beobachtung eingeschlossen, habe ich anlässlich der diesjährige Opposition, über die letzten Monate hinweg, alle Regionen unseres Nachbarplaneten so gut wie vollständig beobachten und zeichnen können.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem 12-Zöller entstanden Bilder ab dem 16.08.2020, das bislang letzte Bild wurde am 08.11.2020 gezeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_16_08_20_Gro_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_16_08_20_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_14_09_2020_top_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_14_09_2020_mittel2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/19_09_2020_12Z_Mars_oppo_mittel2jpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/19_09_2020_12Z_Mars_oppo_mittel2jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/21_09_2020_Marsoppo_miitel2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/21_09_2020_Marsoppo_miitel2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/22_09_20_Marsoppojpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/22_09_20_Mars_Gro_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Mars_oppo_2jpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Mars_oppo_2jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Marsoppojpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Marsoppojpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/08_11_2020_12Z_Mars_oppojpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/08_11_2020_12Z_Mars_oppojpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch drei Bilder die unter Verwendung des 6 Zoll Newton/Dobson am 19.10.2020 und am 26.10.2020 entstanden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_19_10_20jpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_19_10_20jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;210&quot; height=&quot;158&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_II_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_26_10_2020_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;211&quot; height=&quot;158&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_26_10_2020_mittel_jpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_26_10_2020_mittel_jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;211&quot; height=&quot;158&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Südpol ist im Bild immer oben und schwankt, je nach Beobachtungszeit um die 12 Uhr Position. Die Südpolkappe wird, aufgrund der jahreszeitlichen Schwankungen auf dem Mars, im Laufe der Beobachtung immer kleiner und schwerer erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stichtag für die Oppossition, also die größte Annäherung, war der 14.10.2020.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nähere Beschreibungen zu den einzelnen Beobachtungen sind in den Beobachtungsberichten zu den einzelnen Teleskopen und zum jeweiligen Datum zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die unterschiedlichen Farben des Planeten sind nicht vorrangig der &quot;künstlerischen&quot; Freiheit, sondern zum größten Teil der Verwendung verschiedener Filter geschuldet. Auch die äußeren Bedingungen, wie z.B. die Transparenz des Himmels und die Höhe über dem Horizont spielen eine Rolle. Ich habe immer versucht, den überwiegend wahrgenommenen Farbeindruck darzustellen und diesbezüglich keine einheitliche Linie verfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man bemerkt inzwischen wieder, wie zu Beginn, eine leichte Eiform des Planeten, die beste Zeit der Opposition ist also vorbei. Die guten Beobachtungsmöglichkeiten werde ich jedoch so lange es geht nutzen und gegebenenfalls&amp;nbsp; weitere Bilder hier einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zum vorläufigen Abschluss die schwarz/weiße Version der Mars-Kollektion mit dem 12-Zöller.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2_SW.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2_SW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;362&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Präsentation in schwarz/weiß war gar nicht beabsichtigt, ergab sich zufällig beim Zusammenstellen der farbigen Kollektion, die einfach mal entfärbt wurde. In gewisser Weise kommen manche Details besser raus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier die Rohskizzen in gleicher Abfolge als Kollektion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_roh.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_roh.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;316&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und hier nochmal das Endresultat zum Vergleich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;364&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde das recht interessant, denn ich habe in den Rohskizzen manche &quot;Übertreibung&quot; drin, einfach in dem Sinne, dass ich im Dunkeln z.B. grenzwertig schwache Wahrnehmungen einfach ziemlich kräftig skizziert habe, oder es verschmiert was wo radiert wurde. Das habe ich dann versucht, in den farbigen Zeichnungen weicher zu machen, zu relativieren. Geht man dann auf schwarz/weiß ist eher wieder das Gegenteil der Fall, die Kontraste erscheinen härter. &lt;br /&gt;Okay, außerdem basiert Manches auch nicht auf Papier, sondern auf Erinnerung, wie z.B. die Farben und Farbverläufe. Vieles gerät auch dem Bleistift auf dem rauen Papier einfach grober als es das Auge sieht. Noch mehr wird schlicht vergessen, war vorhanden, ist eigentlich in der Rohskizze zu sehen, wird aber doch glatt gebügelt, weil man sich nicht mehr exakt erinnert und das dann lieber weg lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz allem, ich bin echt erstaunt über die Details die man in die Zeichnung.....&quot;hinüber rettet&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nun noch die kleinere Kollektion, die mit dem 6 Zöller entstanden ist in allen drei Varianten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Mars_Kollektion_6_Z.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Mars_Kollektion_6_Z.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;619&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der hohe Kontrast, gerade in den Rohskizzen täuscht sehr darüber hinweg, dass sich mit dem 6-Zöller die Detailerfassung deutlich schwieriger gestaltet als mit dem 12-Zöller.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Unterschied ist größer als meine Zeichnungen das rüber bringen.....und wenn es manchmal einfach nur die Leichtigkeit des Seins und des SEHENS ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Heute, am &lt;strong&gt;08.11.2020, gegen 19.00 Uhr&lt;/strong&gt; hatte ich nochmal recht gute Bedingungen für die &lt;strong&gt;Marsbeobachtung und das letzte fehlenden Teil dieses Puzzles.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;362&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Reihe nach:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die immer mal reinziehende, dünne, hochnebelartige,Bewölkung störte nicht allzu sehr. Es war sogar recht interessant, wieder mal diesen &quot;Dunst&quot; auszunutzen um ganz ohne Grau-, Doppelpol- oder Orangefilter zu beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Detailverlust wegen der verminderten Durchsicht/Transparenz&amp;nbsp; hielt sich in sehr engen Grenzen. Es kamen sogar Details, wie z.B. die recht ausgeprägten Dunst-/Wolkenschichten auf Mars selbst, besser zur Geltung als bei guter Durchsicht mit Lichtdämpfungs- bzw Farbfiltern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_16_08_20_Gro_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/08_11_2020_12Z_Mars_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/08_11_2020_12Z_Mars_II_mittel.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/08_11_2020_12Z_Mars_II_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;224&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Eis der Südpolkappe, im Bild oben, hat sich stark zurück gezogen und ist kaum noch auszumachen, während die nördliche Polregion unter Dunst und/oder Wolken liegt. Im Mittelpunkt steht Terra Meridani mit der Bucht des Kraters Schiaparelli.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diese Beobachtung eingeschlossen, habe ich anlässlich der diesjährige Opposition, über die letzten Monate hinweg, alle Regionen unseres Nachbarplaneten so gut wie vollständig beobachten und zeichnen können.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem 12-Zöller entstanden Bilder ab dem 16.08.2020, das bislang letzte Bild wurde am 08.11.2020 gezeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_16_08_20_Gro_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_16_08_20_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_14_09_2020_top_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_14_09_2020_mittel2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/19_09_2020_12Z_Mars_oppo_mittel2jpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/19_09_2020_12Z_Mars_oppo_mittel2jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/21_09_2020_Marsoppo_miitel2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/21_09_2020_Marsoppo_miitel2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/22_09_20_Marsoppojpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/22_09_20_Mars_Gro_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Mars_oppo_2jpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Mars_oppo_2jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Marsoppojpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/04_11_20_12Z_Marsoppojpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/08_11_2020_12Z_Mars_oppojpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/08_11_2020_12Z_Mars_oppojpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch drei Bilder die unter Verwendung des 6 Zoll Newton/Dobson am 19.10.2020 und am 26.10.2020 entstanden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_19_10_20jpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_19_10_20jpg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;210&quot; height=&quot;158&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_II_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_26_10_2020_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;211&quot; height=&quot;158&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_26_10_2020_mittel_jpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_26_10_2020_mittel_jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;211&quot; height=&quot;158&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Südpol ist im Bild immer oben und schwankt, je nach Beobachtungszeit um die 12 Uhr Position. Die Südpolkappe wird, aufgrund der jahreszeitlichen Schwankungen auf dem Mars, im Laufe der Beobachtung immer kleiner und schwerer erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stichtag für die Oppossition, also die größte Annäherung, war der 14.10.2020.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nähere Beschreibungen zu den einzelnen Beobachtungen sind in den Beobachtungsberichten zu den einzelnen Teleskopen und zum jeweiligen Datum zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die unterschiedlichen Farben des Planeten sind nicht vorrangig der &quot;künstlerischen&quot; Freiheit, sondern zum größten Teil der Verwendung verschiedener Filter geschuldet. Auch die äußeren Bedingungen, wie z.B. die Transparenz des Himmels und die Höhe über dem Horizont spielen eine Rolle. Ich habe immer versucht, den überwiegend wahrgenommenen Farbeindruck darzustellen und diesbezüglich keine einheitliche Linie verfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man bemerkt inzwischen wieder, wie zu Beginn, eine leichte Eiform des Planeten, die beste Zeit der Opposition ist also vorbei. Die guten Beobachtungsmöglichkeiten werde ich jedoch so lange es geht nutzen und gegebenenfalls&amp;nbsp; weitere Bilder hier einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zum vorläufigen Abschluss die schwarz/weiße Version der Mars-Kollektion mit dem 12-Zöller.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2_SW.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2_SW.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;362&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Präsentation in schwarz/weiß war gar nicht beabsichtigt, ergab sich zufällig beim Zusammenstellen der farbigen Kollektion, die einfach mal entfärbt wurde. In gewisser Weise kommen manche Details besser raus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier die Rohskizzen in gleicher Abfolge als Kollektion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_roh.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_roh.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;316&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und hier nochmal das Endresultat zum Vergleich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marskollektion_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;364&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde das recht interessant, denn ich habe in den Rohskizzen manche &quot;Übertreibung&quot; drin, einfach in dem Sinne, dass ich im Dunkeln z.B. grenzwertig schwache Wahrnehmungen einfach ziemlich kräftig skizziert habe, oder es verschmiert was wo radiert wurde. Das habe ich dann versucht, in den farbigen Zeichnungen weicher zu machen, zu relativieren. Geht man dann auf schwarz/weiß ist eher wieder das Gegenteil der Fall, die Kontraste erscheinen härter. &lt;br /&gt;Okay, außerdem basiert Manches auch nicht auf Papier, sondern auf Erinnerung, wie z.B. die Farben und Farbverläufe. Vieles gerät auch dem Bleistift auf dem rauen Papier einfach grober als es das Auge sieht. Noch mehr wird schlicht vergessen, war vorhanden, ist eigentlich in der Rohskizze zu sehen, wird aber doch glatt gebügelt, weil man sich nicht mehr exakt erinnert und das dann lieber weg lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz allem, ich bin echt erstaunt über die Details die man in die Zeichnung.....&quot;hinüber rettet&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nun noch die kleinere Kollektion, die mit dem 6 Zöller entstanden ist in allen drei Varianten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Mars_Kollektion_6_Z.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Mars_Kollektion_6_Z.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;619&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der hohe Kontrast, gerade in den Rohskizzen täuscht sehr darüber hinweg, dass sich mit dem 6-Zöller die Detailerfassung deutlich schwieriger gestaltet als mit dem 12-Zöller.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Unterschied ist größer als meine Zeichnungen das rüber bringen.....und wenn es manchmal einfach nur die Leichtigkeit des Seins und des SEHENS ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Mars mit 12 Zoll 04.11.20, 19.00 und 23.00 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/83-mars-mit-12-zoll-04-11-2020"/>
		<published>2020-11-04T19:37:20+00:00</published>
		<updated>2020-11-04T19:37:20+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/83-mars-mit-12-zoll-04-11-2020</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Heute, am frühen Abend des &lt;strong&gt;04.11.2020&lt;/strong&gt;, gegen &lt;strong&gt;19.30 Uhr&lt;/strong&gt;, ergab sich eine erst&amp;nbsp; gute Beobachtungsmöglichkeit des &lt;strong&gt;Mars&lt;/strong&gt; bei sehr klarer Luft und brauchbarem Seeing. Die Rohskizze entstand am Teleskop und weist daher einige Radierungen und Korrekturen auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;452&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegenüber früheren Beobachtungen sind m.E. deutlich mehr Wolken und Dunst vorhanden, eventuell auch Staub, sodass sich das endgültige Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_Gro_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_Gro_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;deutlich von vorherigen Ergebnissen unterscheidet. Am Südpol, im Bild oben, ist das Eis der Polkappe bis auf einen kleinen Kernbereich geschmolzen, der Nordpol liegt unter einer Dunstglocke. Sinus Meriiani Dunkel und darunter der helle Bereich von Arabia Terra sind sehr auffällig. Die Erfassung der Wolken- und Dunststrukturen, welche sich vor allem vom westlichen und östlichen Rand, aber auch in der Nordpolregion, in Richtung Mitte der Scheibe ausdehnen ist nicht ganz leicht, da sie sich in der visuellen Beobachtung unter schon leichten Seeingstörungen sehr schnell und kaum unterscheibar mit Oberflächenstrukturen vermischen. Das Bild erschien mit Graufilterung, also den Doppelpolfilter auf recht niedriger Dämpfung, am kontrast- und detailreichsten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 23.00 Uhr war das Seeing m.E. noch etwas besser, es reicht durchgängig für 300fach und mehr. Es ergab sich durch die Rotation des Planeten bereits ein völlig anderer Anblick, wiederum mit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_11_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_11_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sehr vielen Details und Wolken- bzw Dunstfeldern. Dieses Mal gefiel der Orangefilter wieder deutlich besser als zuvor, sodass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_11_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_11_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;488&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;er häufiger genutzt wurde, was sich sofort auf die farbliche Gestaltung des endgültigen Bildes auswirkt.&amp;nbsp; Nunmehr ist die große Syrte und die darüber liegende hellas Region bildbestimmend. Wegen der Wolkenstrukturen probierte ich auch einen CLS-Filter sowie den dunkelblauen Baader Farbfilter aus. In der Tat dehnten sich die bläulich verwaschenen Bereiche damit deutlich aus. Das erschien mir aber deutlich überbetont und nicht wirklich real.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Heute, am frühen Abend des &lt;strong&gt;04.11.2020&lt;/strong&gt;, gegen &lt;strong&gt;19.30 Uhr&lt;/strong&gt;, ergab sich eine erst&amp;nbsp; gute Beobachtungsmöglichkeit des &lt;strong&gt;Mars&lt;/strong&gt; bei sehr klarer Luft und brauchbarem Seeing. Die Rohskizze entstand am Teleskop und weist daher einige Radierungen und Korrekturen auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;452&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegenüber früheren Beobachtungen sind m.E. deutlich mehr Wolken und Dunst vorhanden, eventuell auch Staub, sodass sich das endgültige Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_Gro_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_Gro_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;deutlich von vorherigen Ergebnissen unterscheidet. Am Südpol, im Bild oben, ist das Eis der Polkappe bis auf einen kleinen Kernbereich geschmolzen, der Nordpol liegt unter einer Dunstglocke. Sinus Meriiani Dunkel und darunter der helle Bereich von Arabia Terra sind sehr auffällig. Die Erfassung der Wolken- und Dunststrukturen, welche sich vor allem vom westlichen und östlichen Rand, aber auch in der Nordpolregion, in Richtung Mitte der Scheibe ausdehnen ist nicht ganz leicht, da sie sich in der visuellen Beobachtung unter schon leichten Seeingstörungen sehr schnell und kaum unterscheibar mit Oberflächenstrukturen vermischen. Das Bild erschien mit Graufilterung, also den Doppelpolfilter auf recht niedriger Dämpfung, am kontrast- und detailreichsten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 23.00 Uhr war das Seeing m.E. noch etwas besser, es reicht durchgängig für 300fach und mehr. Es ergab sich durch die Rotation des Planeten bereits ein völlig anderer Anblick, wiederum mit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_11_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_Mars_11_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sehr vielen Details und Wolken- bzw Dunstfeldern. Dieses Mal gefiel der Orangefilter wieder deutlich besser als zuvor, sodass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_11_mitteljpg.png&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/04_11_20_12Z_Mars_11_mitteljpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;488&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;er häufiger genutzt wurde, was sich sofort auf die farbliche Gestaltung des endgültigen Bildes auswirkt.&amp;nbsp; Nunmehr ist die große Syrte und die darüber liegende hellas Region bildbestimmend. Wegen der Wolkenstrukturen probierte ich auch einen CLS-Filter sowie den dunkelblauen Baader Farbfilter aus. In der Tat dehnten sich die bläulich verwaschenen Bereiche damit deutlich aus. Das erschien mir aber deutlich überbetont und nicht wirklich real.&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Mars-/Jupiterskizzen 19.09.2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/78-mars-jupiterskizzen-19-09-2020"/>
		<published>2020-09-19T13:01:24+00:00</published>
		<updated>2020-09-19T13:01:24+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/78-mars-jupiterskizzen-19-09-2020</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Für die Nacht von Freitag auf Samstag den 19.09.2020 war brauchbares bis sehr gutes Seeing angekündigt und ein Blick zu den Sternen nach Mitternacht zeigte so gut wie nichts vom doch häufiger üblichen Flackeren und Flimmern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 12 Zöller wartete auf der Terrasse und war binnen zehn Minuten flott gemacht. Deckel ab, Lüfter an, Taukappe drauf, den Binoansatz in den OAZ, zwei der drei Okularsätze in die Ablage sowie das Zeichenbrett mit Bleistift und Radiergummi dazu.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die indirekte, diffuse Beleuchtung der Terrasse durch die großen Wohnzimmerfenster schafft ideale Voraussetzungen für die Planetenbeobachtung und ist locker hell genug zum Erstellen der Rohskizze am Teleskop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas Einsehen mit den 32er Plössl, die mit der, dem Binoansatz vorgeschalteten, komakorrigierenden Barlow etwa 160 fach ergeben, zeigte schnell, dass da heute mehr geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beobachtung mit den 25er Plössel ergibt dann schon rund 200fach und bringt die Details deutlicher, das Bild war aber immer noch so ruhig, dass ich auf die 18er Orthos und 320fach wechselte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die passen nicht allzu oft, aber heute waren sie perfekt. So perfekt, dass ich mir den Versuch mit den 12er Orthos verkniffen habe, die fast ausschließlich dem kleinen 6&quot; f/4,8 Newton als Höchstvergrößerungssatz dienen. Am 12 Zöller mit Binoansatz sind sie manchmal am Mond spektakulär, mit 400fach an den Planeten eigentlich immer zu viel des Guten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher lieber direkt der Griff zu Skizzenbrett und Stift. Der schneeweißen Südplarkappe gegenüber war heute breit und leicht bläulich ein Wolkenschleier um die Nordpolregion zu sehen, dazwischen ein steter Wechsel zwischen helleren und dunkleren Gebieten. Dicht nur großflächig, sondern in sich nochmals strukturiert und auch mit kleinen Buchten und Inseln. Margaritifer Sinus als dunkles Dreieck im Bildmittelpunkt, Auroae Sinus rechts daneben fächert am Bildrand bereits auf und Sinus Meridiani liegt, durch eine helle Bucht deutlich getrennt links davon. Die Bucht des Schaparelli Kraters konnte ich am linken Bildrand noch erahnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Erstellen dieser Rohskizze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/190920_Mars_Rohskizze_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/190920_Mars_Rohskizze_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;habe ich Region für Region relativ kleinflächig genau betrachten müssen, um die vorhandenen, sichtbaren Details zu erfassen. Längst nicht alles wird im Endergebnis auf der Zeichnung vorhanden sein, aber diese Vielfalt der Eindrücke machte trotzdem richtig Spass und ich habe weit über eine Stunde allein mit dem Zeichenbrett am Teleskop verbracht.&amp;nbsp; Okay, ich übe noch, geht irgendwann sicher schneller, wobei ich irgendwie die Notwendigkeit nicht sehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich dann rein gehe und/oder unter helles Licht kann ich noch einige Retuschen vornehmen. Meist mit dem Radierer und der Fingerwisch-Technik werden Stellen geschönt die durch häufige Änderungen unansehnlich und verschmiert aussehen. Wenn ich es so zeitnah wie heute schaffe kann ich auch nochmal am Teleskop nachsehen, wie das nun sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Rohskizze ist dann später die Basis für eine Feinskizze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Feinskizze_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Feinskizze_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;bei der dann z.B. die Proportionen des Planeten angepasst und die Detailübergänge genauer und/oder feiner dargestellt werden. Dabei fange ich auch schon an, die Farben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_Klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;einzubringen und Stück für Stück werden dabei die Details immer wieder mit der Rohskizze und den Erinnerungen abgeglichen, bis das Ergebnis dann näherungsweise gut passt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_1_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Schritt versuche ich dann, die Zeichnung am PC so weit aufzuarbeiten, dass sie auch auf Bildschirmen ansehnlich ist. Da habe ich noch einen weiten Weg zu gehen, aber&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_top_gro_.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_top_gro_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;der Weg ist das Ziel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Abend war dann tatsächlich Jupiter recht ordentlich zu beobachten, wenn auch das Seeing und der tiefe Stand hohe Vergrößerungen und die allerfeinsten Details nicht zuließen. Immerhin waren die Bänder und Zonen sowie der rote Fleck sehr präsent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganymed konnte bei seinem Durchgang als auffalllende und überraschend dunkelbraune Murmel beobachtet werden. Leider sank der Gasriese bis zum Austritt von Ganymed in den Horizontdunst ab, auch der deutlich spätere Schattendurchgang war nicht mehr zu beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rohzkizze zeigt etwa den Stand gegen 21.00 Uhr/21.30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_roh_gro_Gany.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_roh_gro_Gany.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;333&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und wurde dann in Zuge der Kolorierung ein wenig zu kontrastreich. Die Farben waren deutlich weicher,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_Farbe_gro_Ganymed.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_Farbe_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;503&quot; height=&quot;335&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;die hell/dunkel Unterschiede geringer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der&amp;nbsp; Bearbeitung am PC habe ich das so abgemildert, dass es dem visuellen Eindruck sehr gut entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;334&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der GRF und Ganymed waren in ruhigen Momenten die herausragenden Farbtupfer. Da geht halt, nicht nur was die Details in den Zonen und Bändern des Gasriesen angeht, sondern&amp;nbsp; auch was die Farben betrifft, unter besseren Seeingbedingungen wesentlich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Für die Nacht von Freitag auf Samstag den 19.09.2020 war brauchbares bis sehr gutes Seeing angekündigt und ein Blick zu den Sternen nach Mitternacht zeigte so gut wie nichts vom doch häufiger üblichen Flackeren und Flimmern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 12 Zöller wartete auf der Terrasse und war binnen zehn Minuten flott gemacht. Deckel ab, Lüfter an, Taukappe drauf, den Binoansatz in den OAZ, zwei der drei Okularsätze in die Ablage sowie das Zeichenbrett mit Bleistift und Radiergummi dazu.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die indirekte, diffuse Beleuchtung der Terrasse durch die großen Wohnzimmerfenster schafft ideale Voraussetzungen für die Planetenbeobachtung und ist locker hell genug zum Erstellen der Rohskizze am Teleskop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas Einsehen mit den 32er Plössl, die mit der, dem Binoansatz vorgeschalteten, komakorrigierenden Barlow etwa 160 fach ergeben, zeigte schnell, dass da heute mehr geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beobachtung mit den 25er Plössel ergibt dann schon rund 200fach und bringt die Details deutlicher, das Bild war aber immer noch so ruhig, dass ich auf die 18er Orthos und 320fach wechselte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die passen nicht allzu oft, aber heute waren sie perfekt. So perfekt, dass ich mir den Versuch mit den 12er Orthos verkniffen habe, die fast ausschließlich dem kleinen 6&quot; f/4,8 Newton als Höchstvergrößerungssatz dienen. Am 12 Zöller mit Binoansatz sind sie manchmal am Mond spektakulär, mit 400fach an den Planeten eigentlich immer zu viel des Guten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher lieber direkt der Griff zu Skizzenbrett und Stift. Der schneeweißen Südplarkappe gegenüber war heute breit und leicht bläulich ein Wolkenschleier um die Nordpolregion zu sehen, dazwischen ein steter Wechsel zwischen helleren und dunkleren Gebieten. Dicht nur großflächig, sondern in sich nochmals strukturiert und auch mit kleinen Buchten und Inseln. Margaritifer Sinus als dunkles Dreieck im Bildmittelpunkt, Auroae Sinus rechts daneben fächert am Bildrand bereits auf und Sinus Meridiani liegt, durch eine helle Bucht deutlich getrennt links davon. Die Bucht des Schaparelli Kraters konnte ich am linken Bildrand noch erahnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Erstellen dieser Rohskizze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/190920_Mars_Rohskizze_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/190920_Mars_Rohskizze_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;habe ich Region für Region relativ kleinflächig genau betrachten müssen, um die vorhandenen, sichtbaren Details zu erfassen. Längst nicht alles wird im Endergebnis auf der Zeichnung vorhanden sein, aber diese Vielfalt der Eindrücke machte trotzdem richtig Spass und ich habe weit über eine Stunde allein mit dem Zeichenbrett am Teleskop verbracht.&amp;nbsp; Okay, ich übe noch, geht irgendwann sicher schneller, wobei ich irgendwie die Notwendigkeit nicht sehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich dann rein gehe und/oder unter helles Licht kann ich noch einige Retuschen vornehmen. Meist mit dem Radierer und der Fingerwisch-Technik werden Stellen geschönt die durch häufige Änderungen unansehnlich und verschmiert aussehen. Wenn ich es so zeitnah wie heute schaffe kann ich auch nochmal am Teleskop nachsehen, wie das nun sein sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Rohskizze ist dann später die Basis für eine Feinskizze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Feinskizze_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Feinskizze_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;bei der dann z.B. die Proportionen des Planeten angepasst und die Detailübergänge genauer und/oder feiner dargestellt werden. Dabei fange ich auch schon an, die Farben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_Klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;einzubringen und Stück für Stück werden dabei die Details immer wieder mit der Rohskizze und den Erinnerungen abgeglichen, bis das Ergebnis dann näherungsweise gut passt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_1_gro.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_1_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Schritt versuche ich dann, die Zeichnung am PC so weit aufzuarbeiten, dass sie auch auf Bildschirmen ansehnlich ist. Da habe ich noch einen weiten Weg zu gehen, aber&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_top_gro_.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Mars_Farbe_top_gro_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;der Weg ist das Ziel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Abend war dann tatsächlich Jupiter recht ordentlich zu beobachten, wenn auch das Seeing und der tiefe Stand hohe Vergrößerungen und die allerfeinsten Details nicht zuließen. Immerhin waren die Bänder und Zonen sowie der rote Fleck sehr präsent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganymed konnte bei seinem Durchgang als auffalllende und überraschend dunkelbraune Murmel beobachtet werden. Leider sank der Gasriese bis zum Austritt von Ganymed in den Horizontdunst ab, auch der deutlich spätere Schattendurchgang war nicht mehr zu beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rohzkizze zeigt etwa den Stand gegen 21.00 Uhr/21.30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_roh_gro_Gany.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_roh_gro_Gany.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;333&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;und wurde dann in Zuge der Kolorierung ein wenig zu kontrastreich. Die Farben waren deutlich weicher,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_Farbe_gro_Ganymed.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_Farbe_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;503&quot; height=&quot;335&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;die hell/dunkel Unterschiede geringer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der&amp;nbsp; Bearbeitung am PC habe ich das so abgemildert, dass es dem visuellen Eindruck sehr gut entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/19_09_20_Jup_top_gro_Ganymed.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;334&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der GRF und Ganymed waren in ruhigen Momenten die herausragenden Farbtupfer. Da geht halt, nicht nur was die Details in den Zonen und Bändern des Gasriesen angeht, sondern&amp;nbsp; auch was die Farben betrifft, unter besseren Seeingbedingungen wesentlich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Mars, Saturn Jupiter 13.+14.09.2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/77-mars-13-09-2020"/>
		<published>2020-09-13T10:46:52+00:00</published>
		<updated>2020-09-13T10:46:52+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/77-mars-13-09-2020</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Der 12-Zöller steht schon länger im Garten und sollte vom Samstag dem 12.09.2020 auf Sonntag, 13.09.2020 hauptsächlich der Beobachtung von Jupiter, Saturn und Mars dienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon an den Abenden zuvor war die Beobachtung von Jupiter und Saturn trotz des tiefen Standes der Beiden teilweise recht erfreulich verlaufen. Ab 22.00 Uhr stellte sich bei mir jedoch nicht nur schlechtes Seeing ein, sondern auch ein Dunstschleier. Offensichtlich handelte es sich tatsächlich um den verwehten Rauch der Waldbrände in den USA. Das gab den beiden tief stehenden Planeten den Rest, auch Deepsky war erheblich eingeschränkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blieb zu späterer Stunde der Mars, dessen deutlich höherer Stand sich ab Mitternacht positiv auswirkte. Ich konnte mit dem Binoansatz locker über 300fach gehen, obwohl die ultimative Schärfe auch unter 200fach mit Lichtdämpfung nicht erreichbar war. Es blieb immer ein leichter Grauschleier im Bild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_13_09_20_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unterhalb der, gegenüber den Beobachtungen von Mitte August, deutlich kleiner gewordenen Eiskappe am Südpol (im Newtonbild oben) erstrecken sich großflächig dunklere Regionen die sich aber teilweise nebelartig aufgehellt zeigten. Dennoch zeigte sich am Übergang zu den helleren Gebieten (Amazonis Planitia) Terra Sirenum diffus dunkler abgesetzt und Solis Lacus erinnerte unter den gegebenen Bedingungen fast am eine Wirbelstruktur. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Olympus Mons, Arsia Mons und andere (Vulkan)Berge in den helleren Bereichen darunter reichte der Kontrast nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durchgängig verwaschen wirkenden Randbereiche waren am unteren Rand etwas breiter ausgeprägt. Das als Sichtung von Wolkenschleiern über der Nordpolregion zu werten halte ich jedoch für gewagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin, es gab viel zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Abend waren wieder die &quot;rauchig/rußigenen Zirren&quot; deutlich zu bemerken, Jupiter war gegenüber &quot;normalen&quot; Bedingungen merklich dunkler und mit seinen schwachen Kontrasten einfach nicht so detailreich wie sonst mit 12 Zoll Öffnung. Er stand schon freiäuging in einem Halo leicht wechselnder Größe. So und besser kann das unter guten Bedingungen mein 6 Zöller auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Beginn des Kallisto Durchgangs war ich etwas zu spät dran und ob es sich bei einem graubraunen, verwaschenen Fleckchen, welches ich später ab und zu auf der Planetenscheibe zu sehen glaubte um den Mond oder um pure Einbildung handelte, weiß ich nicht. Eine Sichtung sieht jedenfalls anders aus. Man weiß da ist was und das ist gefährlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Saturn mit seinen flächigen Bändern und Ringen war da schon ergiebiger, wenn auch mit dem Binoansatz zu hohen Vergrößerungen hin schon beinahe zu dunkel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also blieb es bei 160 bis 200 fach und aus der Rohskizze entstand diese Zeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Saturn_13_09-20_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;598&quot; height=&quot;336&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am nächsten Abend, dem 14.09.2020 ging dann auch Jupiter recht brauchbar. Allerdings waren keine höheren Vergrößerungen drin, weil dann die kleinen ruhigen Momente zu klein, vor allen Dingen zu kurz und zu selten wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_14_09_2020_2klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin war die Parade der Monde noch mit im Gesichtsfeld. Der große rote Fleck saß sehr prominent auf dem SEB (südliches Equatorialband) und es sah so aus, als wenn er die STrZ (südliche tropische Zone) beinahe abschnürte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Fleck zeigte das SEB blickweise deutlich zweigeteilt, die Verwirbelungen dahinter blieben zu diffus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das NEB (nördliches Equatorialband) ist derzeit sehr breit und zeigt im hier sichtbaren Bereich einen deutlichen dunklen Streifen in der Mitte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch ein Nachschlag, Mars vom 15.09.2020, kurz vor Mitternacht, gute Bedingungen für den 12 Zöller mit Binoansatz bei 200 bis 300fach. Neben der Südpolkappe auf 11.00 Uhr waren Solis Lacus und Terra Sirenum deutlich als dominierende Elemente zu erkennen. Unterhalb der rundlichen Strukturr von Solis Lacus war auch das Valles Marinaris als unruhige dunkle Struktur zu erkennen. Die hellste Region ist Amazonis Planitia. Mal Versuche der Darstellung in Farbe!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_gro_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;306&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_2_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_14_09_2020_top_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;307&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigen ist ganz klar, dass diese Zeichnungen aus der Summe vieler guter (Seeing)Momente entstanden sind. Ohne viel Geduld, Akribie beim Scharfstellen und der passenden Okular- und/oder Vergrößerungswahl, sowie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_klein_5_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;265&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Saturn_16_08_20_zwei.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hohe Konzentration auf die Beobachtung kann man auch bei guten Bedingungen so rauskommen wie es bei schlechten Verhältnissen schon geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn das alles ist, was man mit einem 12-Zöller unter brauchbaren Bedingungen aktuell sieht, dann stimmt von der Justage bis zur passenden Lichtdämpfung Einiges nicht, denn solche Details kann man auch mit guter, deutlich kleinerer Öffnung sauberer rausholen, wenn man will.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_klein_5_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;258&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Der 12-Zöller steht schon länger im Garten und sollte vom Samstag dem 12.09.2020 auf Sonntag, 13.09.2020 hauptsächlich der Beobachtung von Jupiter, Saturn und Mars dienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon an den Abenden zuvor war die Beobachtung von Jupiter und Saturn trotz des tiefen Standes der Beiden teilweise recht erfreulich verlaufen. Ab 22.00 Uhr stellte sich bei mir jedoch nicht nur schlechtes Seeing ein, sondern auch ein Dunstschleier. Offensichtlich handelte es sich tatsächlich um den verwehten Rauch der Waldbrände in den USA. Das gab den beiden tief stehenden Planeten den Rest, auch Deepsky war erheblich eingeschränkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blieb zu späterer Stunde der Mars, dessen deutlich höherer Stand sich ab Mitternacht positiv auswirkte. Ich konnte mit dem Binoansatz locker über 300fach gehen, obwohl die ultimative Schärfe auch unter 200fach mit Lichtdämpfung nicht erreichbar war. Es blieb immer ein leichter Grauschleier im Bild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_13_09_20_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unterhalb der, gegenüber den Beobachtungen von Mitte August, deutlich kleiner gewordenen Eiskappe am Südpol (im Newtonbild oben) erstrecken sich großflächig dunklere Regionen die sich aber teilweise nebelartig aufgehellt zeigten. Dennoch zeigte sich am Übergang zu den helleren Gebieten (Amazonis Planitia) Terra Sirenum diffus dunkler abgesetzt und Solis Lacus erinnerte unter den gegebenen Bedingungen fast am eine Wirbelstruktur. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Olympus Mons, Arsia Mons und andere (Vulkan)Berge in den helleren Bereichen darunter reichte der Kontrast nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durchgängig verwaschen wirkenden Randbereiche waren am unteren Rand etwas breiter ausgeprägt. Das als Sichtung von Wolkenschleiern über der Nordpolregion zu werten halte ich jedoch für gewagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin, es gab viel zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Abend waren wieder die &quot;rauchig/rußigenen Zirren&quot; deutlich zu bemerken, Jupiter war gegenüber &quot;normalen&quot; Bedingungen merklich dunkler und mit seinen schwachen Kontrasten einfach nicht so detailreich wie sonst mit 12 Zoll Öffnung. Er stand schon freiäuging in einem Halo leicht wechselnder Größe. So und besser kann das unter guten Bedingungen mein 6 Zöller auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Beginn des Kallisto Durchgangs war ich etwas zu spät dran und ob es sich bei einem graubraunen, verwaschenen Fleckchen, welches ich später ab und zu auf der Planetenscheibe zu sehen glaubte um den Mond oder um pure Einbildung handelte, weiß ich nicht. Eine Sichtung sieht jedenfalls anders aus. Man weiß da ist was und das ist gefährlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Saturn mit seinen flächigen Bändern und Ringen war da schon ergiebiger, wenn auch mit dem Binoansatz zu hohen Vergrößerungen hin schon beinahe zu dunkel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also blieb es bei 160 bis 200 fach und aus der Rohskizze entstand diese Zeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Saturn_13_09-20_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;598&quot; height=&quot;336&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am nächsten Abend, dem 14.09.2020 ging dann auch Jupiter recht brauchbar. Allerdings waren keine höheren Vergrößerungen drin, weil dann die kleinen ruhigen Momente zu klein, vor allen Dingen zu kurz und zu selten wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_14_09_2020_2klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin war die Parade der Monde noch mit im Gesichtsfeld. Der große rote Fleck saß sehr prominent auf dem SEB (südliches Equatorialband) und es sah so aus, als wenn er die STrZ (südliche tropische Zone) beinahe abschnürte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Fleck zeigte das SEB blickweise deutlich zweigeteilt, die Verwirbelungen dahinter blieben zu diffus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das NEB (nördliches Equatorialband) ist derzeit sehr breit und zeigt im hier sichtbaren Bereich einen deutlichen dunklen Streifen in der Mitte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch ein Nachschlag, Mars vom 15.09.2020, kurz vor Mitternacht, gute Bedingungen für den 12 Zöller mit Binoansatz bei 200 bis 300fach. Neben der Südpolkappe auf 11.00 Uhr waren Solis Lacus und Terra Sirenum deutlich als dominierende Elemente zu erkennen. Unterhalb der rundlichen Strukturr von Solis Lacus war auch das Valles Marinaris als unruhige dunkle Struktur zu erkennen. Die hellste Region ist Amazonis Planitia. Mal Versuche der Darstellung in Farbe!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_gro_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;306&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_2_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;304&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_14_09_2020_top_gro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;307&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigen ist ganz klar, dass diese Zeichnungen aus der Summe vieler guter (Seeing)Momente entstanden sind. Ohne viel Geduld, Akribie beim Scharfstellen und der passenden Okular- und/oder Vergrößerungswahl, sowie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_klein_5_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;265&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Saturn_16_08_20_zwei.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;197&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hohe Konzentration auf die Beobachtung kann man auch bei guten Bedingungen so rauskommen wie es bei schlechten Verhältnissen schon geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn das alles ist, was man mit einem 12-Zöller unter brauchbaren Bedingungen aktuell sieht, dann stimmt von der Justage bis zur passenden Lichtdämpfung Einiges nicht, denn solche Details kann man auch mit guter, deutlich kleinerer Öffnung sauberer rausholen, wenn man will.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_15_09_2020_klein_5_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;258&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>M13, M27, Cirrus... Nahaufnahmen 08.2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/74-m13-m27-cirrus-nahaufnahmen-im-august-2020"/>
		<published>2020-08-27T18:26:57+00:00</published>
		<updated>2020-08-27T18:26:57+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/74-m13-m27-cirrus-nahaufnahmen-im-august-2020</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Anlässlich unseres&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt; Astrocampings im August 2020&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; kam ich aus verschiedenen, nicht nur wetterbedingten, Gründen leider nur sehr selten zum Beobachten. Es reichte aber doch für ein paar interessante Momentaufnahmen über die bereits geschilderten und sehr guten Planetenbeobachtungen hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher gehe ich mal in der Folge an einige Standardobjekte etwas näher ran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Anfang mache in mit einem einfach brillanten &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kugelsternhaufen Messier 13 im Herkules&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, der mir in einer größeren Wolkenlücke so gerade eben mit bloßem Auge auffiel. So schaute ich ihn mir dann auch im 12-Zöller, mit dem Binoansatz bestückt, an und das sah in etwa so aus wie im linken Bild. Rechts ist dann der Anblick monokular zu sehen. Das rechte Bild ist etwas zu hell geraten, der Hintergrund ist real so dunkel wie monokular auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_13_KS_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top_blue.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz sicher spielt hier neben der Aufteilung des Lichts auf zwei Augen auch der geringe Durchlass des einfachen Zeiss-Binoansatzes eine Rolle, der vom Mikroskopansatz auf Astro umgebaut wurde. Egal warum, man sieht deutlich, dass er, so überragend gut wie er für Mond und Planeten auch ist, bei der Deepsky Beobachtung nicht erste Wahl für mich sein kann. Monokular war es eine der besten Beobachtungen seit langem, die Sternenpracht ist zeichnerisch kaum wieder zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Highlight stellte sich mit der Beobachtung des planetarischen Nebels &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Messier 27, dem Hantelnebel im Füchschen,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier kam der 16 Zoll Dobson zum Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser große, helle planetarische Nebel wird sehr häufig auch unter guten Bedingungen, wie im Bild links, mit harten Filtern angegangen. Man sollte unter guten Bedingungen unbedingt auch ohne Fiter (Bild rechts) beobachten und hohe Vergrößerungen ausprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M27_neu_mit_16_Filter.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;297&quot; height=&quot;167&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M27_neu_mit_16_ohne_Filter_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;305&quot; height=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon ein mittlerer O III Filter kostet nicht nur viele Sterne an sich, er machte in der aktuellen Beobachtung auch den Zentralstern so gut wie unsichtbar, der ohne Filter dauerhaft und direkt, leicht zu erkennen war. Auch die wolkigen Strukturen im Bereich der zentralen Hantel ebneten die O III Filter (Baader und Lumicon) ein, während sie sich ohne Filter quellwolkenartig, beinahe plastisch auftürmten. Die Vergrößerung ist hier bereits so hoch, dass die schwächeren Teile des Nebels, die aus der Hantel die berühmte &quot;Zitrone&quot; machen, bereits in Ausdehnung und Struktur etwas geschwächt werden, die so genannten &quot;Ohren&quot; zeigen sich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 6960 ff, dem Cirrusnebel Komplex im Schwan,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ändern sich die Vorzeichen sofort und radikal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlicht zeigte er sich dieses Mal im 12-Zöller schon ohne Filter in seinen hellsten Teilen (Knochenhand und Sturmvogel) eindeutig als leichter, aber gut sichtbarer Nebelschleier. Erst O III Filterung bringt aber die Vielzahl an Strukturen hell und klar ans Auge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;395&quot; height=&quot;214&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sturmvogel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;217&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder anders verhält es sich bei dem &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;planetarischen Nebel NGC40 im Kepheus&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, der sich unter O III Filterung für die Aufsuche auch bei mittleren Vergrößerungen nahezu unsichtbar macht. Die O III Filterung schwächt die hauptsächlich in Hß strahlende Nebelhülle, lässt fast nur den Zenralstern etwas geschwächt übrig. Er scheint dann eher ein Sternchen unter vielen zu sein, ein UHC Filter ist da geeigneter.  Ohne Filterung ist die Hülle um den Stern wie im linken Bild gezeigt, mit 12 Zoll Öffnung deutlich und gut zu sehen. Höhere Vergrößerungen offenbaren dann noch hellere Ränder die wie zwei C-förmig Klammern die Längssieten des Ovals begrenzen und an beiden Schmalseiten offen bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_40_Bow_Tie_mit_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;172&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;295&quot; height=&quot;173&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Katzenaugennebel NGC6543, ein planetarischer Nebel im Drachen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; wiederum lässt sich sehr gut mit Filter aufsuchen, da er bei schon bei geringen Vergrößerungen um 80fach sofort als sehr auffällig grünbläuliches Scheibchen im Suchfeld erscheint. Der grünliche Schimmer bleibt aber auch ohne Filter (rechts im Bild) und mit hoher Vergrößerung erhalten, der Zentralstern ist mit 12 Zoll Öffnung gut zu erkennen.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Anlässlich unseres&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt; Astrocampings im August 2020&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; kam ich aus verschiedenen, nicht nur wetterbedingten, Gründen leider nur sehr selten zum Beobachten. Es reichte aber doch für ein paar interessante Momentaufnahmen über die bereits geschilderten und sehr guten Planetenbeobachtungen hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher gehe ich mal in der Folge an einige Standardobjekte etwas näher ran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Anfang mache in mit einem einfach brillanten &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kugelsternhaufen Messier 13 im Herkules&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, der mir in einer größeren Wolkenlücke so gerade eben mit bloßem Auge auffiel. So schaute ich ihn mir dann auch im 12-Zöller, mit dem Binoansatz bestückt, an und das sah in etwa so aus wie im linken Bild. Rechts ist dann der Anblick monokular zu sehen. Das rechte Bild ist etwas zu hell geraten, der Hintergrund ist real so dunkel wie monokular auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_13_KS_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top_blue.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz sicher spielt hier neben der Aufteilung des Lichts auf zwei Augen auch der geringe Durchlass des einfachen Zeiss-Binoansatzes eine Rolle, der vom Mikroskopansatz auf Astro umgebaut wurde. Egal warum, man sieht deutlich, dass er, so überragend gut wie er für Mond und Planeten auch ist, bei der Deepsky Beobachtung nicht erste Wahl für mich sein kann. Monokular war es eine der besten Beobachtungen seit langem, die Sternenpracht ist zeichnerisch kaum wieder zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Highlight stellte sich mit der Beobachtung des planetarischen Nebels &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Messier 27, dem Hantelnebel im Füchschen,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier kam der 16 Zoll Dobson zum Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser große, helle planetarische Nebel wird sehr häufig auch unter guten Bedingungen, wie im Bild links, mit harten Filtern angegangen. Man sollte unter guten Bedingungen unbedingt auch ohne Fiter (Bild rechts) beobachten und hohe Vergrößerungen ausprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M27_neu_mit_16_Filter.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;297&quot; height=&quot;167&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M27_neu_mit_16_ohne_Filter_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;305&quot; height=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon ein mittlerer O III Filter kostet nicht nur viele Sterne an sich, er machte in der aktuellen Beobachtung auch den Zentralstern so gut wie unsichtbar, der ohne Filter dauerhaft und direkt, leicht zu erkennen war. Auch die wolkigen Strukturen im Bereich der zentralen Hantel ebneten die O III Filter (Baader und Lumicon) ein, während sie sich ohne Filter quellwolkenartig, beinahe plastisch auftürmten. Die Vergrößerung ist hier bereits so hoch, dass die schwächeren Teile des Nebels, die aus der Hantel die berühmte &quot;Zitrone&quot; machen, bereits in Ausdehnung und Struktur etwas geschwächt werden, die so genannten &quot;Ohren&quot; zeigen sich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 6960 ff, dem Cirrusnebel Komplex im Schwan,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ändern sich die Vorzeichen sofort und radikal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlicht zeigte er sich dieses Mal im 12-Zöller schon ohne Filter in seinen hellsten Teilen (Knochenhand und Sturmvogel) eindeutig als leichter, aber gut sichtbarer Nebelschleier. Erst O III Filterung bringt aber die Vielzahl an Strukturen hell und klar ans Auge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;395&quot; height=&quot;214&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sturmvogel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;217&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder anders verhält es sich bei dem &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;planetarischen Nebel NGC40 im Kepheus&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, der sich unter O III Filterung für die Aufsuche auch bei mittleren Vergrößerungen nahezu unsichtbar macht. Die O III Filterung schwächt die hauptsächlich in Hß strahlende Nebelhülle, lässt fast nur den Zenralstern etwas geschwächt übrig. Er scheint dann eher ein Sternchen unter vielen zu sein, ein UHC Filter ist da geeigneter.  Ohne Filterung ist die Hülle um den Stern wie im linken Bild gezeigt, mit 12 Zoll Öffnung deutlich und gut zu sehen. Höhere Vergrößerungen offenbaren dann noch hellere Ränder die wie zwei C-förmig Klammern die Längssieten des Ovals begrenzen und an beiden Schmalseiten offen bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_40_Bow_Tie_mit_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;172&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Katzenauge_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;295&quot; height=&quot;173&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Katzenaugennebel NGC6543, ein planetarischer Nebel im Drachen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; wiederum lässt sich sehr gut mit Filter aufsuchen, da er bei schon bei geringen Vergrößerungen um 80fach sofort als sehr auffällig grünbläuliches Scheibchen im Suchfeld erscheint. Der grünliche Schimmer bleibt aber auch ohne Filter (rechts im Bild) und mit hoher Vergrößerung erhalten, der Zentralstern ist mit 12 Zoll Öffnung gut zu erkennen.&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>BB Jupiter Saturn und Mars 16./17.08.20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/72-beobachtungsberichtjupiter-saturn-mars-16-17-08-20"/>
		<published>2020-08-18T13:13:57+00:00</published>
		<updated>2020-08-18T13:13:57+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/72-beobachtungsberichtjupiter-saturn-mars-16-17-08-20</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mein diesjähriges Astrocamping ist bisher von einigen heftigen Wetterkapriolen, großer Hitze und heftigen Gewittern begleitet und auch sonst gibt es einige Probleme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch ergaben sich am 16.08. und am 17.08.20 einige Beobachtungsmöglichkeiten, wobei der Himmel für Deepsky im Minutentakt zwischen genial und grottenschlecht schwanket, aber die Planetenbeobachtung war teilweise schlicht genial. Neben der Quellbewölkung, die teilweise über 50% des Himmels einnahm kam ein aufwallender Bodennebel hinzu, der durch einige Täler teilweise bis auf die Kuppe des Beobachtungsplatzes wallte. Dies war wohl der großen Hitze bei zeitgleich teilweise starken Niederschlägen geschuldet, das kannte ich bislang in in dieser Gegend so nicht. Jedenfalls schlug dieser Nebel manchmal auch für Minuten über uns zusammen, sodass gerade mal die hellsten Sterne noch schwach durchschimmerten um zwei Minuten später eine geniale, strukturierte Milchstraße frei zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 16.08. kam mein durchoptimierter 12-Zöller mit Isotubus und Lüftung an den Start und am 17.08. war der 16 Zoll Gitterrohrdobson am Jupiter nicht schlechter. Das gute Leistungsvermögen beider Teleskope ist uns wohlbekannt, die Überraschung liegt mehr darin, dass bei dem niedrigen Stand von Jupiter und Saturn aller Orten zu lesen und zu hören ist, dass da ja mal so gut wie gar nichts geht und wenn überhaupt nur mit winzigen Öffnungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mars ist noch ziemlich weit weg, zeigt noch Phase, aber es sind mit größerer Öffnung schon sehr deutlich klare Details auch innerhalb der gröberen Hell-/Dunkelzonen zu holen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_16_08_20_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;342&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_16_08_20_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;258&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die vielfältigen Strukturen die an Jupiter sichtbar werden, insbesondere auch die farbigen Kontraste und Pastelltöne lassen sich mit einer Bleistiftzeichnung leider nicht erfassen, dennoch ist das Bild immer noch aussagekräftiger als ich es beschreiben könnte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_20_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;502&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Saturn zeigte eindeutig die Cassiniteilung, das Enke-Minimum, den inneren Crepering zart und wirkte durch den Ringschatten, ein anschließendes helles, breites Band und ein dunkleres bis zur grauen Polkappe hin sehr plastisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Saturn_16_08_20_zwei.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;498&quot; height=&quot;280&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung gibt die erreichte Schärfe und Detailfülle leider bei Weitem nicht her, da bin ich übeerfordert. Dennoch lohnt es sich, solche Zeichnungen anzufertigen, denn sie oder auch die Beschäftigung damit helfen der Erinnerung später sehr auf die Sprünge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigren ist es nicht mit der häufig zur Darstellung des schlechten horizontnahen Seeings versuchten Einstellung eines verrauschten Einzelbildes aus den Videoaufnahmen von Astrofotografen getan um die derzeit schlechten Möglichkeiten darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sieht dann selbst mit deutlich kleineren Öffnungen so matschig aus wie im ersten Bild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_20_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;112&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_Seeing_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;113&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_Seeing_5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;199&quot; height=&quot;112&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber tatsächlich an den beiden Abenden als hauptsächliche Seeingstörung auffiel war der ausgefranste, unruhige Randbereich. Das verwischt natürlich auch immer wieder Details auf der kompletten Oberfläche aber eben nie überall zugleich und zu störend. Man konnte sich mit etwas Geduld wunderbar ein scharfes Bild von allen Regionen und Details machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigen hätten die einleitend geschilderten Wetterbedingungen im Normalfall ziemlich sicher dafür gesorgt, dass ich gar nicht zum Beobachten rausgefahren wäre. Ziemlich sicher hätte ich es auf dem Balkon beim 114er oder beim 6-Zöller belassen und dann wäre mir sehr viel entgangen. Für das Astrocamping waren &quot;die Dicken&quot; aber nun mal aufgebaut und wurden dann auch genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine sehr weise Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Mein diesjähriges Astrocamping ist bisher von einigen heftigen Wetterkapriolen, großer Hitze und heftigen Gewittern begleitet und auch sonst gibt es einige Probleme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch ergaben sich am 16.08. und am 17.08.20 einige Beobachtungsmöglichkeiten, wobei der Himmel für Deepsky im Minutentakt zwischen genial und grottenschlecht schwanket, aber die Planetenbeobachtung war teilweise schlicht genial. Neben der Quellbewölkung, die teilweise über 50% des Himmels einnahm kam ein aufwallender Bodennebel hinzu, der durch einige Täler teilweise bis auf die Kuppe des Beobachtungsplatzes wallte. Dies war wohl der großen Hitze bei zeitgleich teilweise starken Niederschlägen geschuldet, das kannte ich bislang in in dieser Gegend so nicht. Jedenfalls schlug dieser Nebel manchmal auch für Minuten über uns zusammen, sodass gerade mal die hellsten Sterne noch schwach durchschimmerten um zwei Minuten später eine geniale, strukturierte Milchstraße frei zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 16.08. kam mein durchoptimierter 12-Zöller mit Isotubus und Lüftung an den Start und am 17.08. war der 16 Zoll Gitterrohrdobson am Jupiter nicht schlechter. Das gute Leistungsvermögen beider Teleskope ist uns wohlbekannt, die Überraschung liegt mehr darin, dass bei dem niedrigen Stand von Jupiter und Saturn aller Orten zu lesen und zu hören ist, dass da ja mal so gut wie gar nichts geht und wenn überhaupt nur mit winzigen Öffnungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mars ist noch ziemlich weit weg, zeigt noch Phase, aber es sind mit größerer Öffnung schon sehr deutlich klare Details auch innerhalb der gröberen Hell-/Dunkelzonen zu holen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_16_08_20_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;342&quot; height=&quot;192&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_16_08_20_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;258&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die vielfältigen Strukturen die an Jupiter sichtbar werden, insbesondere auch die farbigen Kontraste und Pastelltöne lassen sich mit einer Bleistiftzeichnung leider nicht erfassen, dennoch ist das Bild immer noch aussagekräftiger als ich es beschreiben könnte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_20_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;502&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Saturn zeigte eindeutig die Cassiniteilung, das Enke-Minimum, den inneren Crepering zart und wirkte durch den Ringschatten, ein anschließendes helles, breites Band und ein dunkleres bis zur grauen Polkappe hin sehr plastisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Saturn_16_08_20_zwei.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;498&quot; height=&quot;280&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung gibt die erreichte Schärfe und Detailfülle leider bei Weitem nicht her, da bin ich übeerfordert. Dennoch lohnt es sich, solche Zeichnungen anzufertigen, denn sie oder auch die Beschäftigung damit helfen der Erinnerung später sehr auf die Sprünge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigren ist es nicht mit der häufig zur Darstellung des schlechten horizontnahen Seeings versuchten Einstellung eines verrauschten Einzelbildes aus den Videoaufnahmen von Astrofotografen getan um die derzeit schlechten Möglichkeiten darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sieht dann selbst mit deutlich kleineren Öffnungen so matschig aus wie im ersten Bild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_17_08_20_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;112&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_Seeing_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;113&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Jupiter_Seeing_5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;199&quot; height=&quot;112&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber tatsächlich an den beiden Abenden als hauptsächliche Seeingstörung auffiel war der ausgefranste, unruhige Randbereich. Das verwischt natürlich auch immer wieder Details auf der kompletten Oberfläche aber eben nie überall zugleich und zu störend. Man konnte sich mit etwas Geduld wunderbar ein scharfes Bild von allen Regionen und Details machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Übrigen hätten die einleitend geschilderten Wetterbedingungen im Normalfall ziemlich sicher dafür gesorgt, dass ich gar nicht zum Beobachten rausgefahren wäre. Ziemlich sicher hätte ich es auf dem Balkon beim 114er oder beim 6-Zöller belassen und dann wäre mir sehr viel entgangen. Für das Astrocamping waren &quot;die Dicken&quot; aber nun mal aufgebaut und wurden dann auch genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine sehr weise Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>25/26.05.2020 - Komet Panstarrs, ISS und mehr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/66-25-26-05-2020-komet-panstarrs-und-mehr"/>
		<published>2020-05-26T12:31:34+00:00</published>
		<updated>2020-05-26T12:31:34+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/66-25-26-05-2020-komet-panstarrs-und-mehr</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;strong&gt;25/26.05.2020 - Komet Panstarrs, M 81/82, ISS ...........&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nachdem ich die gute Nacht mit der größten Annäherung des &lt;strong&gt;Kometen&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt; C/2017 T2 (PanSTARRS) an M 81/82&lt;/strong&gt; verpasst hatte ergab sich in der gestrigen Nacht nochmal aufklarender Himmel und ein gutes Beobachtungsfenster.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;So wurde der 12 Zöller auf der Terrasse flott gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Bei 303 mm Öffnung mit 1600 Brennweite kriege ich M81/82 und die kleine NGC 3077 schön ins Feld des 28er UWA (57fach) und auch des 20er Lunt (80fach). Das 38er SWA mit leichter Über-AP für diese Bedingungen und nur wenig mehr Feld blieb im Koffer.&lt;br /&gt;Für den Kometen musste ich also das Feld oval machen, immer in Richtung NGC 3077, bei der ich die Beschriftung vergessen habe, ziehen und dann kam der Komet rein. Daher kann es sein, dass ich den Abstand etwas zu gering geschätzt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber egal, der Anblick war sehr nett. Der 12er ist schon ein mächtiges DS-Rohr. Das hab ich jetzt wieder richtig bemerkt, nachdem ich längere Zeit ausschließlich mit dem 6-Zöller unterwegs war.  Der ist auch sehr nett, aber Öffnung......,......okay fünf Euro ins Phrasen-Schwein.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Panstarrs_bei_M_81_82.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;353&quot; height=&quot;471&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Panstarrs_bei_M81_82_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;353&quot; height=&quot;471&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 23.15 Uhr, als die Straßenlampen aus waren ging schon was, aber richtig gut wurde es erst eine halbe Stunde später. Der Schweif kam dann erst als Stummelchen (ist ja auf Fotos viel länger) und erst mit Augenverbiegen und dem 20er Lunt sicher. Ähnlich verhielt es sich mit den etwas besser greifbaren dunklen Binden der Zigarre (M 82).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Wenn &lt;strong&gt;M 97&lt;/strong&gt; ohne Filter hell ist und Andeutung von Augen zeigt, dann ist es von den äußeren Bedingungen her wirklich okay und das war dann auch so. Ich mag den Anblick gemeinsam mit der Spiralgalaxie &lt;strong&gt;M 108&lt;/strong&gt; in einem Feld sehr gerne.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der fernen Welteninsel, schauen wir schräg auf die Kante, was sie langgestreckt erscheinen lässt und sogar leichte Variationen im hellen, schmalen Kern sind mit höheren Vergrößerungen schemenhaft drin.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der planetarische Nebel zeigt mir seine Sternleiche nicht, allerdings ist er nahezu perfekt rund und dem ausdauernden Beobachter, der auch mal indirekt schaut, offenbaren sich zwei dunkle, ungleich große Stellen, in der ansonsten homogenen Nebelhelligkeit, eben die Augen der Eule.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_97_und_108.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_97_und_108_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;353&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Ein Schwenk zu &lt;strong&gt;Messier 51, die Whirlpoolgalaxie&lt;/strong&gt; bringt ebenfalls recht Erbauliches. Die große GX zeigt nicht nur den sehr hellen Kern, sondern auch einige helle Stellen der äußeren Spiralstruktur sowie die Andeutung einer Brücke zur eng benachbarten &lt;strong&gt;NGC 5195&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das geht bei Weitem nicht immer. Schon gar nicht zu Zeiten der &quot;weißen Nächte&quot; ohne volle astronomische Dunkelheit aus dem eigenen Garten, auch nicht mit 12 Zoll Öffnung. Eventuell wenigstens ein kleiner Vorteil der derzeit mangelnden (Flug)Mobilität und sonstiger Einschränkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Whirlpool.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;351&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Whirlpool_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das bringt mich auf die Idee, nochmal nach der &lt;strong&gt;Sombrerogalaxie&lt;/strong&gt; zu schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M 104&lt;/strong&gt; leidet besonders häufig unter Dunst und Lichtsmog, weil sie bei uns nie so arg hoch über den Horizont kommt. Ich wollte sie schon immer mal mit diesem prägnanten, Schürhaken ähnlichen Sternmuster zusammen zeichnen, welches mir so häufig den rechten Weg weist, wenn ich mich beim Peilen über das gleichschenklige Dreieck von Spica und Gamma Virgo mit der GX als Spize auf dreiviertel Weg zum Raben mal etwas verschätze.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_194_Somb_mit_Umfeld.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;    &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_104_Somb_mit_Umfeld.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Schon mit dem 20er Lunt bei 80fach ist das Glimmen der oval länglichen Galaxie von einer haarfeinen Verdunklung, dem Staubband, durchzogen und der &quot;Schürhaken&quot; ist mit im Feld. Was will man mehr, ein schöner Abschluss mit zugehöriger Skizze für zwei Stunden erfreulicher Beobachtungen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Erwähnenswert ist noch ein ISS-Überflug irgendwann um Mitternacht oder etwas später. Die Raumstation fiel mir zufällig früh genug auf, sodass ich mit dem 20er Okular und eingeschobenem Baader O III Filter leicht vorhalten und dann noch ein Stück weit nachführen konnte. Den O III hatte ich mal bei einem früheren Versuch zufällig drin. Die Lichtdämpfung war und ist ideal, man kann die Sonnensegel und den Stationsrumpf klar erkennen und von der Farbe her erinnert sie mich dann ein wenig an meine früheren Vorstellung von den Schiffen der Frogs aus &quot;Raumpatrouille Orion&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;                                                    &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ISS_Grn_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;strong&gt;25/26.05.2020 - Komet Panstarrs, M 81/82, ISS ...........&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nachdem ich die gute Nacht mit der größten Annäherung des &lt;strong&gt;Kometen&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt; C/2017 T2 (PanSTARRS) an M 81/82&lt;/strong&gt; verpasst hatte ergab sich in der gestrigen Nacht nochmal aufklarender Himmel und ein gutes Beobachtungsfenster.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;So wurde der 12 Zöller auf der Terrasse flott gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Bei 303 mm Öffnung mit 1600 Brennweite kriege ich M81/82 und die kleine NGC 3077 schön ins Feld des 28er UWA (57fach) und auch des 20er Lunt (80fach). Das 38er SWA mit leichter Über-AP für diese Bedingungen und nur wenig mehr Feld blieb im Koffer.&lt;br /&gt;Für den Kometen musste ich also das Feld oval machen, immer in Richtung NGC 3077, bei der ich die Beschriftung vergessen habe, ziehen und dann kam der Komet rein. Daher kann es sein, dass ich den Abstand etwas zu gering geschätzt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber egal, der Anblick war sehr nett. Der 12er ist schon ein mächtiges DS-Rohr. Das hab ich jetzt wieder richtig bemerkt, nachdem ich längere Zeit ausschließlich mit dem 6-Zöller unterwegs war.  Der ist auch sehr nett, aber Öffnung......,......okay fünf Euro ins Phrasen-Schwein.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Panstarrs_bei_M_81_82.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;353&quot; height=&quot;471&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Panstarrs_bei_M81_82_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;353&quot; height=&quot;471&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 23.15 Uhr, als die Straßenlampen aus waren ging schon was, aber richtig gut wurde es erst eine halbe Stunde später. Der Schweif kam dann erst als Stummelchen (ist ja auf Fotos viel länger) und erst mit Augenverbiegen und dem 20er Lunt sicher. Ähnlich verhielt es sich mit den etwas besser greifbaren dunklen Binden der Zigarre (M 82).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Wenn &lt;strong&gt;M 97&lt;/strong&gt; ohne Filter hell ist und Andeutung von Augen zeigt, dann ist es von den äußeren Bedingungen her wirklich okay und das war dann auch so. Ich mag den Anblick gemeinsam mit der Spiralgalaxie &lt;strong&gt;M 108&lt;/strong&gt; in einem Feld sehr gerne.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der fernen Welteninsel, schauen wir schräg auf die Kante, was sie langgestreckt erscheinen lässt und sogar leichte Variationen im hellen, schmalen Kern sind mit höheren Vergrößerungen schemenhaft drin.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der planetarische Nebel zeigt mir seine Sternleiche nicht, allerdings ist er nahezu perfekt rund und dem ausdauernden Beobachter, der auch mal indirekt schaut, offenbaren sich zwei dunkle, ungleich große Stellen, in der ansonsten homogenen Nebelhelligkeit, eben die Augen der Eule.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_97_und_108.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_97_und_108_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;353&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Ein Schwenk zu &lt;strong&gt;Messier 51, die Whirlpoolgalaxie&lt;/strong&gt; bringt ebenfalls recht Erbauliches. Die große GX zeigt nicht nur den sehr hellen Kern, sondern auch einige helle Stellen der äußeren Spiralstruktur sowie die Andeutung einer Brücke zur eng benachbarten &lt;strong&gt;NGC 5195&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das geht bei Weitem nicht immer. Schon gar nicht zu Zeiten der &quot;weißen Nächte&quot; ohne volle astronomische Dunkelheit aus dem eigenen Garten, auch nicht mit 12 Zoll Öffnung. Eventuell wenigstens ein kleiner Vorteil der derzeit mangelnden (Flug)Mobilität und sonstiger Einschränkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Whirlpool.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;351&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Whirlpool_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das bringt mich auf die Idee, nochmal nach der &lt;strong&gt;Sombrerogalaxie&lt;/strong&gt; zu schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M 104&lt;/strong&gt; leidet besonders häufig unter Dunst und Lichtsmog, weil sie bei uns nie so arg hoch über den Horizont kommt. Ich wollte sie schon immer mal mit diesem prägnanten, Schürhaken ähnlichen Sternmuster zusammen zeichnen, welches mir so häufig den rechten Weg weist, wenn ich mich beim Peilen über das gleichschenklige Dreieck von Spica und Gamma Virgo mit der GX als Spize auf dreiviertel Weg zum Raben mal etwas verschätze.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_194_Somb_mit_Umfeld.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;    &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_104_Somb_mit_Umfeld.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;352&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Schon mit dem 20er Lunt bei 80fach ist das Glimmen der oval länglichen Galaxie von einer haarfeinen Verdunklung, dem Staubband, durchzogen und der &quot;Schürhaken&quot; ist mit im Feld. Was will man mehr, ein schöner Abschluss mit zugehöriger Skizze für zwei Stunden erfreulicher Beobachtungen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Erwähnenswert ist noch ein ISS-Überflug irgendwann um Mitternacht oder etwas später. Die Raumstation fiel mir zufällig früh genug auf, sodass ich mit dem 20er Okular und eingeschobenem Baader O III Filter leicht vorhalten und dann noch ein Stück weit nachführen konnte. Den O III hatte ich mal bei einem früheren Versuch zufällig drin. Die Lichtdämpfung war und ist ideal, man kann die Sonnensegel und den Stationsrumpf klar erkennen und von der Farbe her erinnert sie mich dann ein wenig an meine früheren Vorstellung von den Schiffen der Frogs aus &quot;Raumpatrouille Orion&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;                                                    &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ISS_Grn_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 300/1600" />
	</entry>
	<entry>
		<title>FTT Ende August 2019 - Beobachtungen 12 Zoll Dobs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/59-ftt-ende-august-2019-beobachtungen-mit-12-zoll-dobs"/>
		<published>2020-04-26T19:50:40+00:00</published>
		<updated>2020-04-26T19:50:40+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-300-1600/59-ftt-ende-august-2019-beobachtungen-mit-12-zoll-dobs</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 – Beobachtungssplitter &lt;/b&gt;– &lt;strong&gt;Teil 1&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline; font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;Planeten mit 12 Zoll&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Hobbyastronomische Beobachtungen und Bemerkungen anlässlich eines mehrtägigen kleinen privaten Zusammenseins mit Freunden auf einer Wiese.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es wurde knapp, den mechanisch altersschwachen und zu schweren Dobs zum FTT noch beobachtungsfertig hinzukriegen und so auf Vordermann zu bringen, dass er für mich leichter bedienbar und transportabler wurde. Obwohl der einspiegelbare 6 Zoll Spiegel schon zwei Jahre Hauptkomponente eines eigenständigen Teleskops ist, kam immer wieder etwas dazwischen, wenn ich die überfälligen Arbeiten an der ehemaligen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/vermischtes/30-die-mythossaege&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Mythossäge&lt;/a&gt; angehen wollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es lief dann wieder mal auf Kompromisse bei Design und handwerklicher Feinarbeit hinaus, nicht aber bei der mechanischen und optischen Leistung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/20190815_200510_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;378&quot; height=&quot;422&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/IMG_1955.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;283&quot; height=&quot;425&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man könnte zwar die Verwendung eines 63 mm Fangspiegels als Kompromiss werten, da die Konfiguration eigentlich nur 58 mm für gute Ausleuchtung erfordert, aber er war eben da und um 17% oder 20% Obstruktion feilsche ich aus Erfahrung nicht mehr, auch nicht am Planeten und am 12-Zöller schon gar nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Fast genug der Vorrede, aber die ist wichtig, denn es zeigte sich schnell, immer wieder reproduzierbar und überraschend deutlich, dass die frühere, dem einspiegelbaren 6-Zöller geschuldete Bestückung mit einem 53er Fangspiegel für den guten 12 Zoll Spiegel ein echter Nachteil war. Die nunmehr üppige Ausleuchtung machte sich bei der Beobachtung aller Deepsky-Objekte sehr positiv bemerkbar. Die Sternfelder sahen einfach homogener aus, großflächige Nebel mit und ohne Filter blendeten nicht mehr am Gesichtsfeldrand aus, auch kleine PNs oder GX fielen, bis auf die schwächsten und grenzwertigen Kandidaten bei der Aufsuche schon auf, wenn sie vom Rand in das Gesichtsfeld wanderten und nicht erst direkt in der Mitte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nimmt man noch die wieder deutlich besser und stabiler laufende Mechanik hinzu macht das Teleskop nun deutlich mehr Spaß als in den letzten Jahren vor dem Umbau, zumal der kleine 6er Spiegel nach der enorm aufschlussreichen und ausgiebigen Testphase immer seltener und dann eigentlich gar nicht mehr eingeschoben und genutzt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der erste Abend gehörte zunächst mal der Beobachtung von &lt;strong&gt;Jupiter&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Saturn&lt;/strong&gt; mit dem Binoansatz und das setzte sich dann in der Dämmerung auch über vier weitere genutzte Nächte so fort. Das Seeing war sehr wechselhaft und es fiel auf, dass es am frühen Abend, gleich nachdem die Dämmerung so weit fortgeschritten war, dass Jupiter freiäugig aufzufinden war, ein kurzes Beobachtungsfenster mit recht guten Seeing gab. Ähnlich gut wurde es erst wieder deutlich später, wobei sich Jupiter dabei häufig schon wieder auf dem absteigenden Ast befand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Beobachtet wurde mit vorgeschalteter komakorrigierender APM-Barlow und 32er Plössl. Selten war das Seeing gut genug für die 25er Plössl. An die beiden 18er Orthos war nicht zu denken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Immerhin waren über die Tage ein Schattendurchgang von Io und sein Austritt am Rand der Planetenkugel, sowie mehrere Durchgänge des GRF bei teils recht brauchbaren Bedingungen zu beobachten, auch Details in den Zonen und Bändern zeigten sich, öfter mal bis an den Planetenrand durch gezeichnet, auch wenn der immer etwas in Bewegung war. An einem Abend war sogar eine deutlich Mottelung in den gräulichen Polkappen und ein paar weiße Ovale diffus erkennbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/23-51-47-747_g5_b3_ap25_regisatx_b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;243&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/saturn-18-07-16-224436hjkc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Seeingbesserung gegen Ende der Dämmerung gehörte dann meistens Saturn, der in guten Momenten die Cassini-Teilung und die Bauchbinde, sowie den Planetenschatten auf dem Ring preisgab. Der innere Crêpe-Ring war schwierig und nur an einem Abend deutlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Interessant ist, dass sich an einem Abend unbemerkt ein Kontakt des Lüfters gelöst hatte und Mitbeobachter das überaus üble Seeing beklagten. Der 12-Zöller lieferte mit Binoansatz ähnlich schlechte Bilder ab wie der daneben stehende unbelüftete 16-Zoll Gitterdobson monokular.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Als ich dann durch- und nachsah, bemerkte und behob ich den Fehler und eine viertel Stunde später war wieder die einhellige Meinung, dass so ein Binoansatz doch sehr viel bringt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Meine Überzeugung ist, dass das Konzept mit dem Pyrex-Spiegel im dauerbelüfteten Isotubus plus überlanger Taukappe und mit dem Binoansatz als Ganzes den Unterschied am Planeten macht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das atmosphärische Seeing war zu keinem Zeitpunkt wirklich gut, maximal brauchbar. Der Standort auf einer mageren, steinigen Wiese war gut brauchbar und dann ist es eben wichtig, dass das Teleskop nicht noch zusätzlich Beobachter- und Tubusseing einbringt und die Abbildung völlig zerschießt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 2&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;b&gt;Deepsky &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;mit 12 Zoll am Horizont, was geht in der südlichen Sommermilchstraße noch? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es muss einfach sein, auch wenn es Leute gibt die sagen, dass sie sich das hierzulande nicht antun. Ich tue es mir an, die Objekte der südlichen Sommermilchstraße sind einfach zu verlockend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 22&lt;/strong&gt; würde bei etwas höherem Stand immer M 13 den Rang ablaufen, so tut er es höchst selten, auch dieses mal nicht, aber man kann die wahre Leuchtkraft und Sternenfülle dieses großen Vertreters seiner Klasse ahnen, auch wenn er nicht aus der beständigen handbreiten Zone deutlicher Horizontaufhellung heraus kommt. Für mich war dieses Mal der aus zwei Sternenketten am Rand gebildete „Winkel“ sehr auffällig sowie eine leicht ungleiche Verteilung hellerer Sterne die für mich dem Haufen ein gegliedertes, beinahe krabbenartiges Aussehen verleihen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Er ist da unten am Teekessel der hellste Klunker, andere sind da, aber mehr auch nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So geht es zügig hinüber zu &lt;strong&gt;M8&lt;/strong&gt; und da geht es wieder los.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Sah ich früher regelmäßig, sogar von damals schlechteren Standorten aus, freiäugig eine kleine strichförmige Aufhellung für die die hellsten Sterne um M 8 verantwortlich sind, benötige ich dieses Jahr vier mal den den 8x50 Sucher, nur ein mal führt mich ein Hauch von mehr als Einbildung schon mit dem Peiler direkt ins Ziel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Übersichtsokular, bewusst schon nur 5,3 mm AP, fällt der Sternhaufen direkt auf, vom Nebel ist nur der absolut hellste Teil als leichte neblige Aufhellung zu erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Mit einem harten Baader O III Filter kommt der Nebel dann wirklich sehenswert mit den bekannten Details und der Lagune heraus, das kostet Sterne und so bringt mir der weichere Castell O III das beste Bild, der noch weichere UHC erinnert sehr stark an das, was noch vor wenigen Jahren ohne Filter zu sehen war. Letztlich bringt dann das 20er Lunt mit 100° Feld und 3,8 mm AP sowie dem weichen O III den Anblick, der mir klar zeigt, dass es zwar schwieriger wird, aber immer noch sehr lohnende Anblicke bringt, sich hier zu tummeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nebenbei fällt auf, wie sehr der Filterschieber mit Dreifachbestückung die Sache erleichtert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Lagune_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Lagune_2_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;186&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So bleibt diese Kombi zum kurzen Nordschwenk in Richtung &lt;strong&gt;Trifid (M20)&lt;/strong&gt; drin und der kleine dreiteilige Emissionsnebel zeigt sich auch schön hell, wolkig mit gutem Kontrast der Dunkelstrukturen. Sogar vom Reflektionsteil ist noch genug übrig. Ohne Filter bleibt nur ein Hauch des Reflektionsteils, der Rest stirbt in der Suppe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Trifid_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Trifid_3_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Etwas höher noch, bei &lt;strong&gt;M 21&lt;/strong&gt;, dem offenen Sternhaufen, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er fast von diesen Bedingungen profitiert. Ertrinkt er an Standorten mit besserer Horizontsicht oder auch auf La Palma fast im umgebenden Sternenmeer, bleibt er hier für meine Augen im 28er Übersichtsokular, ja sogar im 38er mit 7,2 mm AP (weniger formatfüllend) präsent.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auf dem Weg zum nächsten Objekt komme ich aus der Horizontaufhellung heraus und so finde ich &lt;strong&gt;M 17&lt;/strong&gt;, den Omega- oder auch Schwanennebel locker mit dem 38 mm Okular ohne Filter. Der kleine Schwan mit dem zu kurzen Hals schwimmt da locker im Sternenmeer herum. Mit den Filtern und auch mit höheren Vergrößerungen kommen dann die Schaumkronen des umgebenden Nebelmeeres hinzu, das geht sogar bis zu 2,5 mm AP mit den weicheren Filtern noch sehr ansehnlich und hell genug für viele Details in den wolkigen Strukturen. Auch das Krönchen auf dem Kopf „der Ente“ fehlt nicht, da braucht man nicht mal Adleraugen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Schwan_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Schwan_4_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Adler ist das Stichwort, also &lt;strong&gt;M 16/IC7003&lt;/strong&gt; das nächste Ziel, wieder ein Stück höher. Hier geht ohne Filter immer wenig, außer dass der Sternhaufen für mich sehr auffällig und leicht erkennbar ist. Aber mit dem Baader O III ist der Nebel sofort mit der typischen Adlerform mit Schnabel, Kopf und Schwingen präsent und sogar die dunkle Höhle unterhalb des Halses, wo die „Säulen der Schöpfung“ mit mehr Öffnung oder auf Fotografien deutlich auszumachen sind, sehe ich mit 5,3 mm AP und Baader O III diffus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Adlernebel_gr.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Adlernebel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;326&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 3&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;b&gt;Deepsky&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; mit 12 Zoll – Die Milchstraße, vom Schild über den Adler zum Delfin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die sehr gestreckte Raute des Schildes wird von vier schwachen Sternen gebildet, die nicht alle in jeder Nacht auf Anhieb freiäugig zu sehen sind, schon ein dünner Dunstschleier kann den Einen oder Anderen verbergen. So kommt auch die kleine Schildwolke mit dem unscheinbaren offenen Haufen &lt;strong&gt;M 26&lt;/strong&gt; nur an einem Abend freiäugig ein wenig zur Geltung, im 12-Zöller ist das ein Haufen Sterne im Feld, aber kaum ein erkennbarer Sternhaufen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Um so schöner zeigt sich wieder mal &lt;strong&gt;M 11&lt;/strong&gt;, der &quot;Wildentenhaufen&quot; mit seinem einzelnen (gelben!) roten Riesen (?) nahe am Zentrum. Immer wieder einen längeren Blick und auch mal den Wechsel vom Übersichtsokular zum 20er und zum 13er wert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Wildentenhaufen_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;324&quot; height=&quot;182&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Wildentenhaufen_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;322&quot; height=&quot;181&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Etwas östlich davon.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Schwanz des Adlers wartet mit &lt;strong&gt;V Aquilae&lt;/strong&gt; ein Kohlenstoffstern. Durchaus etwas Besonders, lohnend zu beobachten, weil hier ein eigentlich recht schwaches Sternchen durch eine wunderbare, eindeutig satt orange Farbe sehr deutlich auffällt. Es ist erstaunlich, wie wenig Helligkeit ausreicht, um das Farbensehen zu aktivieren, wenn denn der Farbreiz nur eindeutig genug ist. Leicht zu finden ist das Sternchen zwischen zweitem und erstem Schwanzstern des Adlers ebenfalls.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da es sich bei solchen Kohlenstoffsternen meistens um veränderliche Sterne handelt variieren sie schon mal in Helligkeit und Farbintensität.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/V_Aquilae_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;550&quot; height=&quot;319&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das Kohlenstoffsternchen ist auch gleich der beste Ansatz für die Aufsuche des planetarischen Nebels &lt;strong&gt;NGC 6751&lt;/strong&gt;, weil man nur ein Grad Feld und einen O III Filter braucht, um den kleinen Puschel etwas unterhalb des Sternchens auszumachen. Klein ist er halt, noch mit dem 20er Lunt zwar da, aber leicht zu übersehen. Mit dem13 mm Okular das Scheibchen eindeutig, noch höhere Vergrößerungen offenbaren deutlich ein dunkleres Zentrum, also eine Ringstruktur.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Glowing_Eye_ngc_6751.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Glowing_Eye_ngc_6751_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nun muss ich einfach noch mal ein wenig hinunter zum Schild, denn zwischen M 11 und M 26, ein wenig nach Westen versetzt, sodass sich ein etwa gleichschenkliges Dreieck ergibt, wartet ein besonderes Objektpärchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 6712&lt;/strong&gt; ist ein schwacher, runder, schwer und nur mit großer Öffnung auflösbarer Kugelsternhaufen, &lt;strong&gt;IC 1295&lt;/strong&gt; ein ebensolcher PN.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Aufsuche erfolgt mit 5,3 mm AP ohne Filter und das Wattebällchen des KS ist schnell gefunden. Stellt man dieses nun im Newtonanblick leicht nach 8 Uhr aussermittig und schiebt einen harten O III Filter ein wird der Kugelsternhaufen ein wenig dunkler aber leicht außer mittig auf zwei Uhr, taucht ein gleich großer und ebenso heller Nebelpuschel auf, der gesuchte planetarische Nebel. Ohne Filter ist er wieder völlig unsichtbar, daran ändert sich auch mit 2,5 mm AP bis auf eine Ahnung von eher nichts, wenig, auch der KS zeigt keine Auflösungserscheinungen. Mit Filter wird der PN ein wenig oval und das dunkler werdende Zentrum lässt die Ringform des PN erahnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;An den kleinen, sehr schönen planetarischen Nebeln NGC 6778 und NGC 6772 im Hals des Adlers habe ich mir dieses Mal die Zähne ausgebissen und weiß nun auch warum. Die genutzte Karte zieht die Halslinie des Sternbildes nicht (wie sonst immer üblich) über die helleren Sterne, sondern querbeet mittendurch, sodass ich mit meiner Suche immer deutlich zu weit östlich lag. Ich habe es schlicht verpeilt und könnte gerade mal......!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In den Flügeln des Vogels kam ich wieder klar, sodass die flächige Scheibe des planetarischen Nebels &lt;strong&gt;NGC6781&lt;/strong&gt; an der Hinterkante des westlichen Flügels in der Aufsuche mit O III Filter schnell gefunden war. Die recht helle Scheibe offenbarte mit höheren Vergrößerungen leichte Helligkeitsvariationen und blieb auch ohne O III erhalten, wenn auch deutlich zarter. Dieser Versuch sollte bei jedem PN erfolgen, nicht nur weil sich manchmal schon locker der Zentralstern erreichen lässt, hier allerdings nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch der etwas nördlicher gelegene Verwandte &lt;strong&gt;NGC 6804&lt;/strong&gt; fand sich schnell mittels O III vor dem 20er Okular, wobei der schon wesentlich kleiner ist. Die winzige Scheibe fiel aber dennoch durch ihre Helligkeit gut auf und ließ sich dann hoch vergrößern, wobei sich wieder eine Ringstruktur zeigte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann kam mit &lt;strong&gt;NGC 6852&lt;/strong&gt; ein sehr kleiner PN zum Erstversuch, der im östlichen Flügel, nahe der Spitze zu finden ist, wenn man schon in der Aufsuche hoch vergrößert. Nach langem Rühren fand sich mit 10 mm Brennweite und unter Verwendung des Castell O III eine kleine rundliche Aufhellung zwischen zwei Sternchen die sich nicht weg fokussieren ließ. Spektakulär war hier der Erfolg, nicht der Anblick.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weil es so schön war wurde nach Hinweis durch Sven noch der kleine PN &lt;strong&gt;NGC 6891&lt;/strong&gt; im Delfin aufgesucht. Wieder ist hohe Aufsuchvergrößerung und O III Filterung sinnvoll, wichtig ist es, von der Rückenlinie des Delfins Stern Alpha bis zum untersten Schwanzstern einen rechten Winkel von knapp gleicher Schenkellänge nach Osten anzusetzen. Im genauen Zielpunkt ist der PN. Er steht zwischen zwei Sternen, wird ungefiltert deutlich schwächer, dafür blitzt der Zentralstern auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/ngc_6891.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;172&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_6891_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Schwanz des Delfins, etwas unterhalb und knapp außerhalb des Sternenreichtums der Milchstraße finde ich dann noch den kleinen Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;NGC 6934&lt;/strong&gt;, der auch mit 12 Zoll keine Einzelsterne Preis gibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 4&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Deepsky mit 12 Zoll&lt;/span&gt; – Milchstraße, Schwan bis Kepheus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Albireo&lt;/strong&gt;, den prominenten Doppelstern mit seinem wunderbaren Farbkontrast lasse ich nie aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Albireo_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;551&quot; height=&quot;342&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch den von dort auf dem Weg zum Ringnebel liegenden kleinen Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 56&lt;/strong&gt; nicht. Zumindest in der Übersicht mal drüber fliegen muss sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann aber weiter zum Ringnebel &lt;strong&gt;M 57&lt;/strong&gt;, der für mich ohne Filter und nach der Aufsuche relativ hoch vergrößert, zwischen 120 und 200fach immer wieder am interessantesten ist. Dann zeigt sich das Innere des ovalen Rings sehr aufgehellt, der Ring selbst an den &quot;flachen&quot; Seiten mit guten Konturen, die sich zu den beiden Enden verbreitern und wolkig verwischen. Ein Randstern blitzt auf, Sterne im Inneren, gar der Zentralstern, bleiben mir verwehrt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Ringnebel_PN_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;235&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Ringnebel_Farbe_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;234&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nochmal runter zu &lt;strong&gt;M 27&lt;/strong&gt;, dem Hantelnebel im Füchschen, der für mich mit geringer Vergrößerung und O III immer wie eine Zitrone leuchtet. Die Hantelform kommt ohne Filter besser. Für die Ohren, also die Anhängsel an der &quot;Zitrone&quot; muss ich mit höherer Vergrößerung ran und dann kommt der schwache UHC Filter sehr gut. Solche PNs, gerade die Standardkerzen, &quot;abschießen&quot; geht schnell. Sie zu beobachten erfordert Zeit und Zuwendung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Hantel_PN_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Hantel_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Kohlenstoffstern &lt;strong&gt;T Lyrae&lt;/strong&gt; bildet mit Vega und dem ihr nächsten Kastenstern ein fast gleichschenkliges Dreieck in Richtung Herkules und präsentiert sich als kleiner, heller, oranger Lichtpunkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/T_Lyrae_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;551&quot; height=&quot;315&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Er ist ebenfalls ein veränderlicher Kohlenstoffstern und erscheint mir zum Beobachtungszzeitpunkt nicht ganz so satt orange wie der bereits gezeigte V Aquilae.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weiter geht es zu einem meiner Lieblingsobjekte, dem Crescent - oder auch Sichelnebel genannten, &lt;strong&gt;NGC 6888&lt;/strong&gt;. Ich sehe immer mehr als eine Sichel, eher zwei Schalen mit mittiger Trennlinie, allerdings nur mit O III Filter, ganz ohne Filter bleibt ein Hauch von Nichts im Bereich der für mich wegweisenden Sternraute. Da habe ich schon in extrem guten Nächten mit dem 8-Zöller mehr gesehen, vor allem fehlt mir dieses mal bei mehreren Versuchen das durchscheinende Glimmen der zarten Strukturen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Sichelnebel__crescent.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sichelnebel__crescent_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei Sadr, dem Bruststern des Schwans fehlt &lt;strong&gt;IC 1318&lt;/strong&gt; das Glimmen immer. Viel H-Beta Anteil, großes, aber recht schwachkontrastiges Gewölk nahe und überall am hellen Stern, auffällig ist eine breite Zweiteilung etwas hellerer Teile im Westen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der &lt;strong&gt;Cirrus-Komplex, NGC 6960&lt;/strong&gt; und weitere, ist leicht über den im eben benannten östlichen Teil eingebetteten Stern 52 Cygni aufzusuchen und kann dann mit dem 12-Zöller schön abgefahren werden. Er taucht ohne Filter nur sehr schwach auf und macht für mich mit dem harten Baader O III und bei 5,2 mm AP mit dem 20er Lunt bei 100° Eigengesichtsfeld einfach am meisten her, wenn man auch mit mehr Vergrößerung die schwächeren Teile eventuell etwas besser heraus pellen kann. Knochenhand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;mit verdrehten und verwirbelten Strängen ebenso wie der Sturmvogel und Pickerings Triangular Whisp mit dem streifigen langen Wasserfall.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sturmvogel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;338&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sturmvogel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch kleinere, für mich namenlose Fetzen. Viel Freude macht auch das sehr helle Bild mit dem 38er Erfle mit größtmöglichem Gesichtsfeld und kleinstmöglicher Vergrößerung bei 7,2 mm AP unter Verwendung des harten O III.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Cirrus_komplett.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;333&quot; height=&quot;201&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Cirrus_komplett_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Diese Besetzung ist auch für &lt;strong&gt;NGC 7000&lt;/strong&gt;, den &lt;strong&gt;Nordamerikanebel&lt;/strong&gt; und den benachbarten Pelikan am 12er Dobs Top. Der Pelikan geht gerade so komplett, mit Kopf und Schnabel als auffälligstem Teil. Nordamerika muss abgefahren werden, wobei man manchmal, wenn man nicht vom Pelikan über das Sternmuster des „kleinen Orion“ kommt, schon mittendrin sein kann ohne es zu wissen. Die hellsten Teile um den Golf von Mexiko sind dann doch eindeutig wolkig strukturierte, auffällige Nebelschwaden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Nordamerika.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;212&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Nordam_neu_int_ok.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;216&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In der Gegend lässt sich gut weiter beobachten, wenn man Lust auf höhere Vergrößerungen und kleinere Objekte hat. Da warten einige sehenswerte PNs für die man für die sichere Aufsuche mit 12 Zoll mindestens 80fach ansetzen und einen O III verwenden sollte, ich nehme i.D.R. direkt 120fach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 7027&lt;/strong&gt; bildet mit zwei hellen Sternen östlich des Nordamerikanebels ein davon weg weisendes flaches Dreieck. Der PN leuchtet als kleines Scheibchen hell und grün/bläulich, wird mit zunehmender Vergrößerung rautenförmig, zeigt mir mit Augenverbiegen eine Zweiteilung und ist, einmal gefunden, auch ohne Filter sehr schön zu beobachten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_7027_PN.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;184&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ngc_7027_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;184&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Vom obersten der beiden Ausgangssterne aus, auf halbem Weg zum hellen offenen Sternhaufen M 39, kann man einen weiteren kleinen PN, &lt;strong&gt;NGC 7048&lt;/strong&gt;, auffinden. Er sieht so aus, als hinge er wie ein Fähnchen an einem kleinen Sternchen und im Gegensatz zu Fotos will er mir nicht ganz rund erscheinen, was an weiteren durchscheinenden, aber noch aufzulösenden Sternchen liegen kann. Wieder ein PN der mit Filter sehr deutlich, ohne Filter schwächer, aber doch gut beobachtbar ist. Ich finde ihn schön und suche ihn öfter auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/ngc_7048.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_7048_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;164&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Will das mal nicht direkt gelingen, gehe ich erst zu &lt;strong&gt;M 39&lt;/strong&gt;. Wenige Sterne zwar, aber helle auffällige Klunker und daher kaum zu verfehlen. Von dort peile ich dann die Hälfte der Strecke zu dem mehrfach erwähnten Stern beim Nordamerikanebel an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein weiteres Lieblingsobjekt im Schwan, an der Grenze zum Kepheus, bei dem mir anfänglich die Aufsuche häufig zum Geduldsspiel wurde, ist der Fetusnebel genannte PN &lt;strong&gt;NGC 7008&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein rechter Winkel von der Linie Alpha Kepheus und n Kepheus setzt bei n an und wird Richtung Schwan gezogen, bis der Lichtkreis des Rigel etwa auf der gedachten Verbindungslinie zwischen Alpha Cep. und Alpha Cyg. steht. Im 20er UWA Okular mit O III leuchtet der Nebel bläulich an einem Stern hängend auf. Ohne Filter sind es zwei Sterne und mit höherer Vergrößerung kommen 2-3 Sterne im Nebel , der Helligkeitsunterschiede in der Fläche zeigt, dazu. Mit Filter und bei höherer Vergrößerung werden aus den Sternen im und am Nebel zwei hellere Nebelknoten. Wirklich ein Objekt mit dem man sich lange und genüsslich beschäftigen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Fetusnebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Fetusnebel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;136&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weil es gerade passt nehmen wir hier noch &lt;strong&gt;NGC 40&lt;/strong&gt; mit, einen kleinen planetarischen Nebel im Kepheus, dem man etwas anders zu Leibe rücken muss, da O III Filterung ihn schwächt. Maximal ein UHC, besser kein Filter und ich gehe ihn mit Vergrößerungen ab 120fach an, also nicht das allergrößte Aufsuchfeld am 12 Zöller. Stellt man sich Kepheus als ein Haus vor, mit dem Giebelstern und bildet mit dem recht nahen ersten hellen Stern im Dach als kurzem Schenkel ein spitzes Dreieck, in Richtung Kassiopeia, bei dem die Länge der Schenkel zu Spitze doppelt so lang ist wie die Grundlinie, kann man eine recht zarte, flächige Aufhellung rund um einen Stern, den Zentralstern des Nebels, wahrnehmen. Bei näherer und größerer Betrachtung wird der Nebel länglich und die begrenzenden Ränder des Nebels öffnen sich an zwei gegenüber liegenden Seiten diffus, während sie wo sie scharf begrenzt bleiben heller als das Nebelinnere sind, welches leicht gemottelt erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Okay, ich setze öfter auch drei bis vier mal an, da die gedachte Suchfigur recht weit spannt, muss auch mal ein wenig im Zielgebiet kreisen, aber der Aufwand lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_40_Bow_Tie_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_40_Bow_Tie_mit_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wichtig ist auch, dass in so hohen nördlichen Breiten der in Karten auch noch oft am Rand liegende Objektort schon mal von Karte zu Karte etwas abweicht. Das ist dem gewählten Projektionsverfahren (mehr winkeltreu oder mehr flächentreu) des Kartenmachers geschuldet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 5&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;b&gt;Deepsky mit 12 Zoll&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt; – Milchstraße, Kassiopeia, bis Perseus und Giraffe&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wenn es auf der spätsommerlichen Wiese am Südhimmel mal suppt oder ein paar Zirren reinziehen spricht nichts dagegen, sich auch mal der nördlichen Milchstraße zu widmen. Hoch steht die Kassiopeia und lockt mit vielen Sternhaufen, aber auch mit &lt;strong&gt;NGC 281&lt;/strong&gt;, dem Pacman Nebel mit eingebettetem Sternhaufen, der sich nahe Alpha Cas leicht auffinden lässt. Der 12er zeigt das schon bei 80fach mit O III recht hell und auch die typische Einbuchtung und Teilung durch Dunkelstrukturen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/pacman.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;203&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/pacman_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;204&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Den kleinen Bubblenebel nahe dem offenen Sternhaufen &lt;strong&gt;M 52&lt;/strong&gt; hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm, habe ihn auch nicht versucht, obwohl ich den schönen hellen Messierhaufen aufgesucht habe. Diese hellen Edelsteine bei denen es neben blau weiß auch orange aufblitzt sind immer wieder ein schöner Kontrast zu dem sehr alten und weiter entfernten Sternhaufen &lt;strong&gt;NGC 7789&lt;/strong&gt;, der sich in der Übersicht als deutliche Konzentrierung kleiner Sternsplitter gegen die sternreiche Milchstraße durchsetzt. Das Versäumnis zwischen oder vor den beiden Sternhaufen auch mal den Nebelfilter einzuschieben muss muss ein anderes mal ausgeglichen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weiter geht es zum Eulenhaufen, &lt;strong&gt;NGC 457&lt;/strong&gt;. Der Name scheint mir sehr treffend, denn tatsächlich kann man den Nachtjäger mit ausgebreiteten Schwingen und gefächertem Schwanz sowie zwei unterschiedlich großen (und hellen) Augen erkennen, ich sehe sogar einen leichten Farbunterschied von zart gelblich bis Blauweiß.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Eulenhaufen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Eulenhaufen_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Sternhaufen &lt;strong&gt;NGC 663&lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;NGC 654&lt;/strong&gt; unter dem flacheren Teil des Himmels-W bekommt man gemeinsam ins Bildfeld des 20er Lunt. Der Erste ist recht groß und sternenreich, mit einer recht interessanten, sternärmeren Teilung durch die Mitte, der Zweite kleiner und dicht gepackt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nur wenig auffälliger ist der Nachbarsternhaufen &lt;strong&gt;M 103&lt;/strong&gt;. Von den vier hellsten Sternen leuchtet einer in zartem goldgelb.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_103.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;261&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_103_Farbe_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;260&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weit unterhalb des Himmels-W, an der Grenze zur Andromeda, oberhalb eines visuell auffälligen Sternenpaares suche ich einen interessanten PN, den kleinen Hantelnebel, &lt;strong&gt;M 76&lt;/strong&gt; auf. Der Nebel fällt bei 80fach mit O III als kleiner, heller Barren auf, geht dann auch ohne Filter und mit höheren Vergrößerungen. Dann gibt er helle Knoten an den Barrrenenden und sichelförmige Anhängsel preis, die sich bestenfalls zu „Ohren schließen sollen, was mir aber verwehrt blieb.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/kleine_Hantel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;177&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/kleine_Hantel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;177&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zur Abwechslung mal eine Galaxie? Okay, &lt;strong&gt;NGC 891&lt;/strong&gt; ist eine wohlbekannte Spindel direkt vor dem letzten hellen Stern der Andromeda Kette, grob in Richtung Perseus, auf halbem Weg zum hellen Sternhaufen M 34.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Allerdings wird sie nur unter sehr guten Bedingungen spektakulär und blieb leider dieses Mal nur durchschnittlich. Gut erkennbar war der hellste mittlere Teil mit der breiten, unregelmäßigen Teilung durch das Dunkelband, die echte Längenausdehnung war nicht recht fassbar und verlor sich schemenhaft im Hintergrund. Hier hilft gerade an diesem Objekt oft höhere Vergrößerung, dieses Mal nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/ngc_891.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;173&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_891_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;172&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nach dem Augenverbieger mal ein pralles Sternenmeer, sogar doppelt, also &lt;strong&gt;NGC 869 und 884&lt;/strong&gt;, h und chi. Der Doppelsternhaufen im Perseus ist schon locker freiäugig gut zu erkennen, ganz so schlecht ist der Himmel im Mittel halt doch nicht. Das Feld ist knapp für Beide im 28er UWA, trotzdem schön und jeden für sich aufs Korn zu nehmen erweist sich auch bezüglich der leichten Randschwächen des Okulars an f 5,3 als sinnvoll. Sie sind beide wunderschön. Wobei einer, NGC 869, dieses winzige &lt;strong&gt;Hufeisen&lt;/strong&gt; oder Krönchen aus kleinen Sternchen mit dem einzelnen größeren Diamanten davor zeigt, während der andere Haufen einige helle gelbliche Sterne (rote Riesen ?) zu bieten hat. Da kommt mal wieder das 38er Okular mit dem größeren Feld zu Zuge und es kommt trotz 7,2 mm AP und einer bemerkbaren Aufhellung des Hintergrundes, sehr gut. Das Krönchen wird deutlich kleiner, aber kein Sternchen fehlt und nach außen hin bleibt das Auge an Sternenketten und Mustern hängen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/hufeisen_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/hufeisen_neu_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Hier vergesse ich nicht, nach den benachbarten großen Gasnebeln zu schauen, welche sich im Dreieck zwischen h und chi, dem Himmels-W und der Giraffe (Camelopardis) befinden. &lt;strong&gt;IC 1805&lt;/strong&gt;, der Herznebel und der benachbarte Seelennebel &lt;strong&gt;IC 1848&lt;/strong&gt; sind groß und visuell schwach, aber mit dem 38er Okular + Baader O III lassen sich bei dem hohem Stand durchaus helle, Feld sprengende Nebelstränge finden und abfahren. Das ganze Gebiet ist voller Nebelfetzen, die Zuordnung von Herz und Seele keineswegs eindeutig, aber schön bleibt die Sichtung doch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So nahe an Camelopardis und das Sternmuster ist erkennbar, da gibt es doch was.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kembles Kaskade&lt;/strong&gt; ist ein Feldstecher Objekt und mit dem alten 7x42 Weitfeld auch schnell gefunden, drunter, als abschließender Haken der schönen Sternenkette glimmt der kleine Sternhaufen &lt;strong&gt;NGC 1502&lt;/strong&gt; auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der wird dann auch im 12-Zöller eingestellt. Hübsch, hell und kompakt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nur wenig tiefer, gerade so nicht gemeinsam im Feld des 28er UWA machbar gibt es mit &lt;strong&gt;NGC 1501&lt;/strong&gt; einen planetarischen Nebel, der auch nach Einschieben des O III Filters sofort als kleines helles Scheibchen auftaucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Höhere Vergrößerung zeigt einen schwachen Ring, den Zentralstern sehe ich nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zum Abschluss gehe ich mal im Norden ganz tief runter, NGC 1499 ist das Ziel, einfach mal schauen, ob der California Nebel, NGC 1499, da unten geht. Er geht mit 38er Okular und UHC Filter besser als gedacht. Deutlich zieht sich eine graue, breite Nebelbank durch das Gesichtsfeld und die längliche Form lässt sich abfahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 6&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Deepsky mit 12 Zoll &lt;/span&gt;– abseits der Milchstraße&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Herkules bietet sich auch im Sommer, westlich der Milchstraße stehend, mit seinen beiden prächtigen Kugelsternhaufen immer als lohnende Zielregion an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M13&lt;/strong&gt;, der größere von beiden ist mit seiner Größe und der guten Auflösbarkeit das Vorzeigeobjekt schlechthin. Ich mag ihn mit gar nicht so hoher Vergrößerung, also mit puderzuckerartigen, glitzernden, feinsten Sternsprenkeln auf schwarzem Samt und den fliehenden Sternketten am Allermeisten, auch wenn mehr Vergrößerung die Auflösung deutlich steigert schon unterschiedliche Sternfarben im Gewimmel zeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_13_KS.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch das kleine Oval der benachbarten Galaxie NGC 6206 zeigt sich bei der Umrundung des Sternhaufens mit dem 20er UWA sofort als deutliche Aufhellung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Einige Grad höher findet sich mit &lt;strong&gt;M 92&lt;/strong&gt;, näherungsweise ein Dreieck mit den beiden oberen Sternen der zentralen Herkulesraute bildend, der zweite große Kugelsternhaufen im Sternbild.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Er ist kompakter, zeigt weniger helle Sterne, dennoch finde ich ihn ebenso sehenswert wie den großen Bruder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/messier_92.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;164&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/messier_92_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;164&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Den dritten KS im Bunde, den schwachen, kaum auflösbaren NGC 6229 habe ich nicht aufgesucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Mich lockte es zwischen die Beine des Helden, zum kleinen planetarischen Nebel &lt;strong&gt;NGC 6210&lt;/strong&gt;, auch Turtle, also Schildkröte genannt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich brauche und finde zur Aufsuche den einen hellen Stern zwischen den Beinen, auf zwei Drittel der Strecke von ß HER aus gesehen befindet sich der Nebel. Mit 120fach bei 82° Eigengesichtsfeld und unter Anwendung des O III Filters funktioniert das. Bei einem kleinen „Rührer“ im Zielgebiet wandert vom Gesichtsfeldrand eine kleine, helle, bläuliche Scheibe ein. Sie geht auch ohne Filter nicht verloren, wird aber schwach. Höhere Vergrößerungen und weitere Filterversuche bringen ein ovales, nicht ganz homogenes Scheibchen, mehr ist nicht zu fassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/turtle_nebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;190&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/turtle_nebel_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;190&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auf der anderen Seite der Milchstraße ist für mich immer der riesige Kasten des Pegasus und der Hals mit Kopf in Richtung Delphin auffällig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Etwas vor dem „Haken“ steht mit &lt;strong&gt;M 15&lt;/strong&gt; ein sehr schöner, kompakter Kugelsternhaufen der mit 12“ richtig Spaß macht. Ich habe gerade wirklich mal ziemlich gute Bedingungen und da sieht diese mittig extrem kompakte und dann nur ganz allmählich ein wenig offener werdende Konzentration von Sternen für mich wie ein spitzer, hoher (Zauber)Hut aus, dem ich auf die helle, glitzernde Spitze und die auslaufende Krempe schaue. Beinahe ein plastisches Bild, bei dem auf zwei Uhr ein dreieckiges Stück von der Krempe zu fehlen scheint. Der Eindruck verliert sich zu höheren Vergrößerungen und mit weniger Umgebungsfeld schnell.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_15_mit_12_16.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_TOP_12_16_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei dem guten Sichtfenster lohnt auch der Weg 10° abwärts, zum Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 2&lt;/strong&gt;, schon im Wassermann gelegen. Der kommt mir, trotz ähnlicher Helligkeit, deutlich massiver, irgendwie wuchtiger vor, gliedert sich schneller in unzählige Einzelsterne. Er liegt uns auch etwas näher und lässt sich ebenfalls mit zunehmender Vergrößerung immer weiter auflösen. Wenn man ihn gut erwischt, lohnt es, etwas Zeit zu investieren, bei einem weiteren Besuch zwei Tage später blieb er deutlich blasser.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_2_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_2_TOP_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So lohnte aber auch ein Blick noch tiefer. Gerade noch über dem bereits erwähnten, handbreiten Grauschleier am Horizont sah ich die Hörner des Steinbocks, darüber das Ende der langen Sternenkette des Aquarius.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dazwischen findet sich zum Einen mit &lt;strong&gt;M 72&lt;/strong&gt; ein kleiner, schwacher Kugelsternhaufen den ich auch mit hoher Vergrößerung bis auf eine Mottelung und einzeln aufblitzende Fünkchen an der Einbildungsgrenze nicht auflösen konnt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Eigentlich suche ich den ja auch nur, um von dort aus mit dem darüber liegenden Stern µ AQR ein Dreieck in Richtung v AQR zu bilden. Zielpunkt ist der wunderschöne planetarische Nebel &lt;strong&gt;NGC 7009&lt;/strong&gt;, als Saturnnebel wohlbekannt. Er ist mit 0,4' recht klein, aber sehr hell, im gewählten 20er UWA fällt bei 80fach und mit O III eine kleine, gestreckte, beinahe giftgrüne Ellipse auf. Ein Blaustich hält sich auch ohne Filter und mit höherer Vergrößerung. Die Ellipse wird bei höherer Vergrößerung rundlicher und mit Filter zeigen sich an den schmalen Enden sehr kurze stummelige Ansätze. Mehr kommt nicht, auch wenn ich die Vergrößerung hoch treibe, bis dem Nebel fast das Licht ausgeht. Schnell zurück, weniger ist mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/saturnnebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/saturnnebel_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;201&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich bleibe in der Kante, auch wenn der Atlas nur eine überschaubare Objektzahl bietet und gehe wieder zum Pegasus. Im Halsansatz, unterhalb von Alpha suche ich, für mich erstmals, die kleine Galaxie &lt;strong&gt;NGC 7479&lt;/strong&gt; auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auf Fotos ist das eine wunderschöne, zweiarmige Balkenspirale, überzogen S-förmig. Ich finde mit dem 12er visuell ein zartes, recht kurze Stricherl, 1 zu 4 elongiert mit einer kaum wahrnehmbaren mittigen Kondensation und freue mich auch über den armlosen Balken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dennoch übergehe ich die noch etwas schwächere GX NGC 7814 im vorderen Kasten. Auch Stephans Quintett, weiter oben, in Richtung der Eidechse reizt mich heute nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jones 1&lt;/strong&gt; will ich sehen, den großen, schwachen PN mitten über dem Pegasuskasten. Mit dem 38er Okular und dem harten O III ging ich die Sache an und fand auch nach einigem Rühren schwaches Gewölk. Dolle war das nicht, aber Haken dran. Spätere Nachbereitung ergab dann aber, dass der Nebel mit 5' zwar recht groß ist, nicht aber so groß wie das was ich sah oder zu sehen glaubte. Der Vorteil einer Woche auf der Wiese ist, dass man solchen Unstimmigkeiten auf den Grund gehen kann. Nochmalige Suche nach dem Nebel bringt dann Gewissheit. Es zeigen sich zwei sehr zarte, ich gegenüberstehende Bögen die sich bei indirektem Sehen mit einem Grauschleier füllen. Am Vortag dürften mich unbemerkt rein ziehende Zirren genarrt haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Jones_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;185&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Jones_1_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;184&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Immer mal wieder streift auch der freie Blick über den Himmel, solche grenzwertigen Objekte sind durchaus anstrengend für die Augen. Regeneration ist da wirklich wichtig, wenn man lange und gut durchhalten will. Es ist nicht mehr spät, es ist schon früh. Ich schaue und vollziehe gedanklich das Sternbild des Steinbock, den Wassermann, auch das der Fische nach, darunter Cetus, der Wal. Da klingelt was, im Wal gibt es einen sehr bekannten PN den hattest Du noch nie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 246&lt;/strong&gt;, der Scull oder zu Deutsch Schädelnebel. Die Schwanzflosse des Wals ist ein gleichschenkliges Dreieck mit dem oberen Schenkel zu den Fischen hin. Mittig darunter gibts zwei Sterne (die wiederum sehenswerte Doppelsterne sind) die gerade so zu sehen sind. Bilde ich von denen ein kleines gleichschenkliges Dreieck nach unten habe ich den Nebel sicher. Ich war noch nie da, stand aber mit den 20 UWA plus eingeschobenem O III sofort in der Tür. Höher ran, 120fach, 160fach, Sterne im Nebel, ohne Filter deutlicher, aber auch mit Filter. Der Nebel rundlich bis oval, aber in der Helligkeit nicht ganz homogen, zwei „Höhlen“ und eine „Fehlstelle“ am Rand. So richtig zu fassen kriege ich das alles nicht, aber das Teil ist spektakulär. Ich brauche Öffnung denke ich und sage es auch im nächsten Moment schon laut. Immerhin gibts ein paar Schritte weiter einen 16er und einen 18 Zöller. Wir nerven uns nicht ständig, aber ausgetauscht wird sich schon, das habe ich aber im Bericht bis hier hin bewusst ausgeblendet, weil ich für mich meinen neu konfigurierten 12er im Vordergrund hatte und habe. Kommt also so ein Ruf, stößt er auf sofortiges Interesse, denn Fehlalarm ist bei uns selten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Keiner hatte den Nebel bisher beobachtet, der Cetus steht halt kaum mal im Fokus, aber wenig später gibts den Schädel mit 12, 16 und 18 Zoll und das ist eine sehr überzeugende Show. Der 18er zeigt sehr deutlich einen rundlich ovalen Nebel mit zwei &quot;Löchern&quot; in der Mitte und aus diesen &quot;Augenhöhlen&quot; schauen zwei Sterne hervor. Darüber ist der Nebelrand diffus offen. Unten hängt ein Sternchen am Schädel wie ein Goldzahn am Oberkiefer. Der 16er kann das auch sehr überzeugend, und ja, wenn ich dann zu meinem 12er gehe, nehmen die Schemen welche mich nach Öffnung rufen ließen, besser Gestalt an. Unter sehr guten Bedingungen ist dieser Nebel auch mit kleinerer Öffnung nicht nur zu sehen, sondern ein Hingucker. Die beste Zeit kommt ja erst noch im Winter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/scull_schdelnebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/scull_schdelnebel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;193&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Irgendwann habe ich zu meinem 20er Lunt noch ein 21er Ethos in der Ablage am Teleskop stehen. Schau mal unvoreingenommen nach Unterschieden, sind ja zusammen immerhin 1500 Euro, war der Begleittext dazu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Jou Sven sag ich nur und freue mich drauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In der Hand sind sie beide gefühlt gleich groß, aber das Ethos ist erheblich schwerer. An meinem Dobs absolut kein Problem, aber an Leichtgewichten beachtenswert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Süden ist gerade dicke Luft (Zirren), also mal &lt;strong&gt;Messier 81/82&lt;/strong&gt;. In beiden Okularen sehr schön, keine sichtbaren Transmissionsunterschiede, die Zigarre hat die Banderole an und die sitzt schräg aber knackig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Zigarre_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;263&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Zigarre_neu_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;262&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;An h und chi bemerke ich zwei Dinge. Die an f 5,3 ohne Komakorrektur unvermeidliche Radunschärfe sieht beim Lunt stärker aus als beim Ethos, wenn ich aber zum Rand schaue reduziert sich das bzw das leicht besser Bild hilft nicht wirklich, weil die Sterne eben auch im Ethos nicht ganz sauber sind. Das kleine Krönchen in der Mitte des einen Haufens hat zwei sehr schwache Mitglieder die in der Draufsicht mit dem Ethos etwas heller als im Lunt erscheinen wollen. Schaue ich sie direkt an, verschwindet der Eindruck, sie erscheinen manchmal sogar im Lunt etwas schärfer und daher nicht so auffällig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;An M 31/32&lt;/strong&gt; sowie &lt;strong&gt;M 110&lt;/strong&gt; lässt keines der Okulare Schwächen erkennen, ich achte nun auch auf Feldsterne und da ist wieder mehr das Gefühl als die Gewissheit, dass das Ethos angenehmer ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Andromeda_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;259&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Andromeda_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;259&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Am Cirrus mit verschiedenen Filtern gibt es erwartungsgemäß auch keine neuen Erkenntnisse. Ich komme auch beim in die Ecken schauen mit beiden Okularen gut klar, wenn eines der Okulare einen Feldvorteil hat, dann ist er sehr gering.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich habe noch M 13 und M 15 gemacht, der am doppelten Herkules Haufen gewonnene Eindruck festigt sich ohne recht greifbar zu werden und dann fällt mir ein alter Bekannter ein, Messier 71, der schwache Kugelsternhaufen im Pfeil. Der passt unter diesen Bedingungen und am 12 Zöller um der Sache auf den Grund zu gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zartes Glimmen schwacher Sterne mit nebligem, nicht auflösbarem Hintergrund und immer mal ein Funkeln. Das Lunt macht das gut, aber das Ethos kann es etwas besser. Einige wenige Sternchen nur mehr, etwas mehr Brillianz, das Glimmen leicht heller. Der Unterschied ist so schwach wie er ist, auf der Achse, also im Bildzentrum, eindeutig festzumachen und gesellt sich zum Eindruck der Randschärfe hinzu. Die bestätigende Kontrollbeobachtung durch Sven erfolgte ebenfalls an &lt;strong&gt;M 71&lt;/strong&gt;. Ein Vergleich der beiden vorhandenen 20er Lunt brachte keinerlei Unterschiede.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/messsier_71.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;185&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/messsier_71_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;185&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In Summe aller Eindrücke und Auslagen habe ich nicht den geringsten Wunsch auf das sündteure Ethos zu wechseln. Mein Lunt macht einen guten Job.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Hier der Link zum Vergleichstest der beiden Okulare von Sven:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/lunt_hdc_20mm_100o.html&quot;&gt;http://www.svenwienstein.de/HTML/lunt_hdc_20mm_100o.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das waren die Ergebnisse von einer Woche Astrocamping unter Freunden, soweit es sich überwiegend auf Beobachtungen mit meinem renovierten und leichter gewordenen12-Zöller bezieht. Obwohl auch größere Teleskope am Start waren, mein Baby hat mir so viel Spass und Beobachtungsfreude beschert, dass ich recht selten und quasi nur auf Aufforderung mal fremd geschaut habe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 – Beobachtungssplitter &lt;/b&gt;– &lt;strong&gt;Teil 1&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline; font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;Planeten mit 12 Zoll&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Hobbyastronomische Beobachtungen und Bemerkungen anlässlich eines mehrtägigen kleinen privaten Zusammenseins mit Freunden auf einer Wiese.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es wurde knapp, den mechanisch altersschwachen und zu schweren Dobs zum FTT noch beobachtungsfertig hinzukriegen und so auf Vordermann zu bringen, dass er für mich leichter bedienbar und transportabler wurde. Obwohl der einspiegelbare 6 Zoll Spiegel schon zwei Jahre Hauptkomponente eines eigenständigen Teleskops ist, kam immer wieder etwas dazwischen, wenn ich die überfälligen Arbeiten an der ehemaligen &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/vermischtes/30-die-mythossaege&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Mythossäge&lt;/a&gt; angehen wollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es lief dann wieder mal auf Kompromisse bei Design und handwerklicher Feinarbeit hinaus, nicht aber bei der mechanischen und optischen Leistung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/20190815_200510_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;378&quot; height=&quot;422&quot; /&gt;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/IMG_1955.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;283&quot; height=&quot;425&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot; align=&quot;LEFT&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Man könnte zwar die Verwendung eines 63 mm Fangspiegels als Kompromiss werten, da die Konfiguration eigentlich nur 58 mm für gute Ausleuchtung erfordert, aber er war eben da und um 17% oder 20% Obstruktion feilsche ich aus Erfahrung nicht mehr, auch nicht am Planeten und am 12-Zöller schon gar nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Fast genug der Vorrede, aber die ist wichtig, denn es zeigte sich schnell, immer wieder reproduzierbar und überraschend deutlich, dass die frühere, dem einspiegelbaren 6-Zöller geschuldete Bestückung mit einem 53er Fangspiegel für den guten 12 Zoll Spiegel ein echter Nachteil war. Die nunmehr üppige Ausleuchtung machte sich bei der Beobachtung aller Deepsky-Objekte sehr positiv bemerkbar. Die Sternfelder sahen einfach homogener aus, großflächige Nebel mit und ohne Filter blendeten nicht mehr am Gesichtsfeldrand aus, auch kleine PNs oder GX fielen, bis auf die schwächsten und grenzwertigen Kandidaten bei der Aufsuche schon auf, wenn sie vom Rand in das Gesichtsfeld wanderten und nicht erst direkt in der Mitte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nimmt man noch die wieder deutlich besser und stabiler laufende Mechanik hinzu macht das Teleskop nun deutlich mehr Spaß als in den letzten Jahren vor dem Umbau, zumal der kleine 6er Spiegel nach der enorm aufschlussreichen und ausgiebigen Testphase immer seltener und dann eigentlich gar nicht mehr eingeschoben und genutzt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der erste Abend gehörte zunächst mal der Beobachtung von &lt;strong&gt;Jupiter&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Saturn&lt;/strong&gt; mit dem Binoansatz und das setzte sich dann in der Dämmerung auch über vier weitere genutzte Nächte so fort. Das Seeing war sehr wechselhaft und es fiel auf, dass es am frühen Abend, gleich nachdem die Dämmerung so weit fortgeschritten war, dass Jupiter freiäugig aufzufinden war, ein kurzes Beobachtungsfenster mit recht guten Seeing gab. Ähnlich gut wurde es erst wieder deutlich später, wobei sich Jupiter dabei häufig schon wieder auf dem absteigenden Ast befand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Beobachtet wurde mit vorgeschalteter komakorrigierender APM-Barlow und 32er Plössl. Selten war das Seeing gut genug für die 25er Plössl. An die beiden 18er Orthos war nicht zu denken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Immerhin waren über die Tage ein Schattendurchgang von Io und sein Austritt am Rand der Planetenkugel, sowie mehrere Durchgänge des GRF bei teils recht brauchbaren Bedingungen zu beobachten, auch Details in den Zonen und Bändern zeigten sich, öfter mal bis an den Planetenrand durch gezeichnet, auch wenn der immer etwas in Bewegung war. An einem Abend war sogar eine deutlich Mottelung in den gräulichen Polkappen und ein paar weiße Ovale diffus erkennbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/23-51-47-747_g5_b3_ap25_regisatx_b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;243&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/saturn-18-07-16-224436hjkc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Seeingbesserung gegen Ende der Dämmerung gehörte dann meistens Saturn, der in guten Momenten die Cassini-Teilung und die Bauchbinde, sowie den Planetenschatten auf dem Ring preisgab. Der innere Crêpe-Ring war schwierig und nur an einem Abend deutlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Interessant ist, dass sich an einem Abend unbemerkt ein Kontakt des Lüfters gelöst hatte und Mitbeobachter das überaus üble Seeing beklagten. Der 12-Zöller lieferte mit Binoansatz ähnlich schlechte Bilder ab wie der daneben stehende unbelüftete 16-Zoll Gitterdobson monokular.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Als ich dann durch- und nachsah, bemerkte und behob ich den Fehler und eine viertel Stunde später war wieder die einhellige Meinung, dass so ein Binoansatz doch sehr viel bringt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Meine Überzeugung ist, dass das Konzept mit dem Pyrex-Spiegel im dauerbelüfteten Isotubus plus überlanger Taukappe und mit dem Binoansatz als Ganzes den Unterschied am Planeten macht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das atmosphärische Seeing war zu keinem Zeitpunkt wirklich gut, maximal brauchbar. Der Standort auf einer mageren, steinigen Wiese war gut brauchbar und dann ist es eben wichtig, dass das Teleskop nicht noch zusätzlich Beobachter- und Tubusseing einbringt und die Abbildung völlig zerschießt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 2&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;b&gt;Deepsky &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;mit 12 Zoll am Horizont, was geht in der südlichen Sommermilchstraße noch? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Es muss einfach sein, auch wenn es Leute gibt die sagen, dass sie sich das hierzulande nicht antun. Ich tue es mir an, die Objekte der südlichen Sommermilchstraße sind einfach zu verlockend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 22&lt;/strong&gt; würde bei etwas höherem Stand immer M 13 den Rang ablaufen, so tut er es höchst selten, auch dieses mal nicht, aber man kann die wahre Leuchtkraft und Sternenfülle dieses großen Vertreters seiner Klasse ahnen, auch wenn er nicht aus der beständigen handbreiten Zone deutlicher Horizontaufhellung heraus kommt. Für mich war dieses Mal der aus zwei Sternenketten am Rand gebildete „Winkel“ sehr auffällig sowie eine leicht ungleiche Verteilung hellerer Sterne die für mich dem Haufen ein gegliedertes, beinahe krabbenartiges Aussehen verleihen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Er ist da unten am Teekessel der hellste Klunker, andere sind da, aber mehr auch nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So geht es zügig hinüber zu &lt;strong&gt;M8&lt;/strong&gt; und da geht es wieder los.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Sah ich früher regelmäßig, sogar von damals schlechteren Standorten aus, freiäugig eine kleine strichförmige Aufhellung für die die hellsten Sterne um M 8 verantwortlich sind, benötige ich dieses Jahr vier mal den den 8x50 Sucher, nur ein mal führt mich ein Hauch von mehr als Einbildung schon mit dem Peiler direkt ins Ziel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Übersichtsokular, bewusst schon nur 5,3 mm AP, fällt der Sternhaufen direkt auf, vom Nebel ist nur der absolut hellste Teil als leichte neblige Aufhellung zu erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Mit einem harten Baader O III Filter kommt der Nebel dann wirklich sehenswert mit den bekannten Details und der Lagune heraus, das kostet Sterne und so bringt mir der weichere Castell O III das beste Bild, der noch weichere UHC erinnert sehr stark an das, was noch vor wenigen Jahren ohne Filter zu sehen war. Letztlich bringt dann das 20er Lunt mit 100° Feld und 3,8 mm AP sowie dem weichen O III den Anblick, der mir klar zeigt, dass es zwar schwieriger wird, aber immer noch sehr lohnende Anblicke bringt, sich hier zu tummeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nebenbei fällt auf, wie sehr der Filterschieber mit Dreifachbestückung die Sache erleichtert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Lagune_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Lagune_2_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;186&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So bleibt diese Kombi zum kurzen Nordschwenk in Richtung &lt;strong&gt;Trifid (M20)&lt;/strong&gt; drin und der kleine dreiteilige Emissionsnebel zeigt sich auch schön hell, wolkig mit gutem Kontrast der Dunkelstrukturen. Sogar vom Reflektionsteil ist noch genug übrig. Ohne Filter bleibt nur ein Hauch des Reflektionsteils, der Rest stirbt in der Suppe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Trifid_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Trifid_3_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Etwas höher noch, bei &lt;strong&gt;M 21&lt;/strong&gt;, dem offenen Sternhaufen, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er fast von diesen Bedingungen profitiert. Ertrinkt er an Standorten mit besserer Horizontsicht oder auch auf La Palma fast im umgebenden Sternenmeer, bleibt er hier für meine Augen im 28er Übersichtsokular, ja sogar im 38er mit 7,2 mm AP (weniger formatfüllend) präsent.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auf dem Weg zum nächsten Objekt komme ich aus der Horizontaufhellung heraus und so finde ich &lt;strong&gt;M 17&lt;/strong&gt;, den Omega- oder auch Schwanennebel locker mit dem 38 mm Okular ohne Filter. Der kleine Schwan mit dem zu kurzen Hals schwimmt da locker im Sternenmeer herum. Mit den Filtern und auch mit höheren Vergrößerungen kommen dann die Schaumkronen des umgebenden Nebelmeeres hinzu, das geht sogar bis zu 2,5 mm AP mit den weicheren Filtern noch sehr ansehnlich und hell genug für viele Details in den wolkigen Strukturen. Auch das Krönchen auf dem Kopf „der Ente“ fehlt nicht, da braucht man nicht mal Adleraugen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Schwan_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Schwan_4_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Adler ist das Stichwort, also &lt;strong&gt;M 16/IC7003&lt;/strong&gt; das nächste Ziel, wieder ein Stück höher. Hier geht ohne Filter immer wenig, außer dass der Sternhaufen für mich sehr auffällig und leicht erkennbar ist. Aber mit dem Baader O III ist der Nebel sofort mit der typischen Adlerform mit Schnabel, Kopf und Schwingen präsent und sogar die dunkle Höhle unterhalb des Halses, wo die „Säulen der Schöpfung“ mit mehr Öffnung oder auf Fotografien deutlich auszumachen sind, sehe ich mit 5,3 mm AP und Baader O III diffus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Adlernebel_gr.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Adlernebel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;326&quot; height=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 3&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;b&gt;Deepsky&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; mit 12 Zoll – Die Milchstraße, vom Schild über den Adler zum Delfin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die sehr gestreckte Raute des Schildes wird von vier schwachen Sternen gebildet, die nicht alle in jeder Nacht auf Anhieb freiäugig zu sehen sind, schon ein dünner Dunstschleier kann den Einen oder Anderen verbergen. So kommt auch die kleine Schildwolke mit dem unscheinbaren offenen Haufen &lt;strong&gt;M 26&lt;/strong&gt; nur an einem Abend freiäugig ein wenig zur Geltung, im 12-Zöller ist das ein Haufen Sterne im Feld, aber kaum ein erkennbarer Sternhaufen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Um so schöner zeigt sich wieder mal &lt;strong&gt;M 11&lt;/strong&gt;, der &quot;Wildentenhaufen&quot; mit seinem einzelnen (gelben!) roten Riesen (?) nahe am Zentrum. Immer wieder einen längeren Blick und auch mal den Wechsel vom Übersichtsokular zum 20er und zum 13er wert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Wildentenhaufen_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;324&quot; height=&quot;182&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Wildentenhaufen_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;322&quot; height=&quot;181&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Etwas östlich davon.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Schwanz des Adlers wartet mit &lt;strong&gt;V Aquilae&lt;/strong&gt; ein Kohlenstoffstern. Durchaus etwas Besonders, lohnend zu beobachten, weil hier ein eigentlich recht schwaches Sternchen durch eine wunderbare, eindeutig satt orange Farbe sehr deutlich auffällt. Es ist erstaunlich, wie wenig Helligkeit ausreicht, um das Farbensehen zu aktivieren, wenn denn der Farbreiz nur eindeutig genug ist. Leicht zu finden ist das Sternchen zwischen zweitem und erstem Schwanzstern des Adlers ebenfalls.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Da es sich bei solchen Kohlenstoffsternen meistens um veränderliche Sterne handelt variieren sie schon mal in Helligkeit und Farbintensität.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/V_Aquilae_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;550&quot; height=&quot;319&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das Kohlenstoffsternchen ist auch gleich der beste Ansatz für die Aufsuche des planetarischen Nebels &lt;strong&gt;NGC 6751&lt;/strong&gt;, weil man nur ein Grad Feld und einen O III Filter braucht, um den kleinen Puschel etwas unterhalb des Sternchens auszumachen. Klein ist er halt, noch mit dem 20er Lunt zwar da, aber leicht zu übersehen. Mit dem13 mm Okular das Scheibchen eindeutig, noch höhere Vergrößerungen offenbaren deutlich ein dunkleres Zentrum, also eine Ringstruktur.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Glowing_Eye_ngc_6751.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Glowing_Eye_ngc_6751_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nun muss ich einfach noch mal ein wenig hinunter zum Schild, denn zwischen M 11 und M 26, ein wenig nach Westen versetzt, sodass sich ein etwa gleichschenkliges Dreieck ergibt, wartet ein besonderes Objektpärchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 6712&lt;/strong&gt; ist ein schwacher, runder, schwer und nur mit großer Öffnung auflösbarer Kugelsternhaufen, &lt;strong&gt;IC 1295&lt;/strong&gt; ein ebensolcher PN.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Aufsuche erfolgt mit 5,3 mm AP ohne Filter und das Wattebällchen des KS ist schnell gefunden. Stellt man dieses nun im Newtonanblick leicht nach 8 Uhr aussermittig und schiebt einen harten O III Filter ein wird der Kugelsternhaufen ein wenig dunkler aber leicht außer mittig auf zwei Uhr, taucht ein gleich großer und ebenso heller Nebelpuschel auf, der gesuchte planetarische Nebel. Ohne Filter ist er wieder völlig unsichtbar, daran ändert sich auch mit 2,5 mm AP bis auf eine Ahnung von eher nichts, wenig, auch der KS zeigt keine Auflösungserscheinungen. Mit Filter wird der PN ein wenig oval und das dunkler werdende Zentrum lässt die Ringform des PN erahnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;An den kleinen, sehr schönen planetarischen Nebeln NGC 6778 und NGC 6772 im Hals des Adlers habe ich mir dieses Mal die Zähne ausgebissen und weiß nun auch warum. Die genutzte Karte zieht die Halslinie des Sternbildes nicht (wie sonst immer üblich) über die helleren Sterne, sondern querbeet mittendurch, sodass ich mit meiner Suche immer deutlich zu weit östlich lag. Ich habe es schlicht verpeilt und könnte gerade mal......!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In den Flügeln des Vogels kam ich wieder klar, sodass die flächige Scheibe des planetarischen Nebels &lt;strong&gt;NGC6781&lt;/strong&gt; an der Hinterkante des westlichen Flügels in der Aufsuche mit O III Filter schnell gefunden war. Die recht helle Scheibe offenbarte mit höheren Vergrößerungen leichte Helligkeitsvariationen und blieb auch ohne O III erhalten, wenn auch deutlich zarter. Dieser Versuch sollte bei jedem PN erfolgen, nicht nur weil sich manchmal schon locker der Zentralstern erreichen lässt, hier allerdings nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch der etwas nördlicher gelegene Verwandte &lt;strong&gt;NGC 6804&lt;/strong&gt; fand sich schnell mittels O III vor dem 20er Okular, wobei der schon wesentlich kleiner ist. Die winzige Scheibe fiel aber dennoch durch ihre Helligkeit gut auf und ließ sich dann hoch vergrößern, wobei sich wieder eine Ringstruktur zeigte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann kam mit &lt;strong&gt;NGC 6852&lt;/strong&gt; ein sehr kleiner PN zum Erstversuch, der im östlichen Flügel, nahe der Spitze zu finden ist, wenn man schon in der Aufsuche hoch vergrößert. Nach langem Rühren fand sich mit 10 mm Brennweite und unter Verwendung des Castell O III eine kleine rundliche Aufhellung zwischen zwei Sternchen die sich nicht weg fokussieren ließ. Spektakulär war hier der Erfolg, nicht der Anblick.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weil es so schön war wurde nach Hinweis durch Sven noch der kleine PN &lt;strong&gt;NGC 6891&lt;/strong&gt; im Delfin aufgesucht. Wieder ist hohe Aufsuchvergrößerung und O III Filterung sinnvoll, wichtig ist es, von der Rückenlinie des Delfins Stern Alpha bis zum untersten Schwanzstern einen rechten Winkel von knapp gleicher Schenkellänge nach Osten anzusetzen. Im genauen Zielpunkt ist der PN. Er steht zwischen zwei Sternen, wird ungefiltert deutlich schwächer, dafür blitzt der Zentralstern auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/ngc_6891.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;172&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_6891_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Schwanz des Delfins, etwas unterhalb und knapp außerhalb des Sternenreichtums der Milchstraße finde ich dann noch den kleinen Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;NGC 6934&lt;/strong&gt;, der auch mit 12 Zoll keine Einzelsterne Preis gibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 4&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Deepsky mit 12 Zoll&lt;/span&gt; – Milchstraße, Schwan bis Kepheus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Albireo&lt;/strong&gt;, den prominenten Doppelstern mit seinem wunderbaren Farbkontrast lasse ich nie aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Albireo_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;551&quot; height=&quot;342&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch den von dort auf dem Weg zum Ringnebel liegenden kleinen Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 56&lt;/strong&gt; nicht. Zumindest in der Übersicht mal drüber fliegen muss sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dann aber weiter zum Ringnebel &lt;strong&gt;M 57&lt;/strong&gt;, der für mich ohne Filter und nach der Aufsuche relativ hoch vergrößert, zwischen 120 und 200fach immer wieder am interessantesten ist. Dann zeigt sich das Innere des ovalen Rings sehr aufgehellt, der Ring selbst an den &quot;flachen&quot; Seiten mit guten Konturen, die sich zu den beiden Enden verbreitern und wolkig verwischen. Ein Randstern blitzt auf, Sterne im Inneren, gar der Zentralstern, bleiben mir verwehrt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Ringnebel_PN_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;235&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Ringnebel_Farbe_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;234&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nochmal runter zu &lt;strong&gt;M 27&lt;/strong&gt;, dem Hantelnebel im Füchschen, der für mich mit geringer Vergrößerung und O III immer wie eine Zitrone leuchtet. Die Hantelform kommt ohne Filter besser. Für die Ohren, also die Anhängsel an der &quot;Zitrone&quot; muss ich mit höherer Vergrößerung ran und dann kommt der schwache UHC Filter sehr gut. Solche PNs, gerade die Standardkerzen, &quot;abschießen&quot; geht schnell. Sie zu beobachten erfordert Zeit und Zuwendung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Hantel_PN_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Hantel_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Kohlenstoffstern &lt;strong&gt;T Lyrae&lt;/strong&gt; bildet mit Vega und dem ihr nächsten Kastenstern ein fast gleichschenkliges Dreieck in Richtung Herkules und präsentiert sich als kleiner, heller, oranger Lichtpunkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/T_Lyrae_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;551&quot; height=&quot;315&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Er ist ebenfalls ein veränderlicher Kohlenstoffstern und erscheint mir zum Beobachtungszzeitpunkt nicht ganz so satt orange wie der bereits gezeigte V Aquilae.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weiter geht es zu einem meiner Lieblingsobjekte, dem Crescent - oder auch Sichelnebel genannten, &lt;strong&gt;NGC 6888&lt;/strong&gt;. Ich sehe immer mehr als eine Sichel, eher zwei Schalen mit mittiger Trennlinie, allerdings nur mit O III Filter, ganz ohne Filter bleibt ein Hauch von Nichts im Bereich der für mich wegweisenden Sternraute. Da habe ich schon in extrem guten Nächten mit dem 8-Zöller mehr gesehen, vor allem fehlt mir dieses mal bei mehreren Versuchen das durchscheinende Glimmen der zarten Strukturen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Sichelnebel__crescent.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sichelnebel__crescent_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei Sadr, dem Bruststern des Schwans fehlt &lt;strong&gt;IC 1318&lt;/strong&gt; das Glimmen immer. Viel H-Beta Anteil, großes, aber recht schwachkontrastiges Gewölk nahe und überall am hellen Stern, auffällig ist eine breite Zweiteilung etwas hellerer Teile im Westen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der &lt;strong&gt;Cirrus-Komplex, NGC 6960&lt;/strong&gt; und weitere, ist leicht über den im eben benannten östlichen Teil eingebetteten Stern 52 Cygni aufzusuchen und kann dann mit dem 12-Zöller schön abgefahren werden. Er taucht ohne Filter nur sehr schwach auf und macht für mich mit dem harten Baader O III und bei 5,2 mm AP mit dem 20er Lunt bei 100° Eigengesichtsfeld einfach am meisten her, wenn man auch mit mehr Vergrößerung die schwächeren Teile eventuell etwas besser heraus pellen kann. Knochenhand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Knochenhand_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;mit verdrehten und verwirbelten Strängen ebenso wie der Sturmvogel und Pickerings Triangular Whisp mit dem streifigen langen Wasserfall.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sturmvogel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;338&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sturmvogel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;337&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch kleinere, für mich namenlose Fetzen. Viel Freude macht auch das sehr helle Bild mit dem 38er Erfle mit größtmöglichem Gesichtsfeld und kleinstmöglicher Vergrößerung bei 7,2 mm AP unter Verwendung des harten O III.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Cirrus_komplett.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;333&quot; height=&quot;201&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Cirrus_komplett_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Diese Besetzung ist auch für &lt;strong&gt;NGC 7000&lt;/strong&gt;, den &lt;strong&gt;Nordamerikanebel&lt;/strong&gt; und den benachbarten Pelikan am 12er Dobs Top. Der Pelikan geht gerade so komplett, mit Kopf und Schnabel als auffälligstem Teil. Nordamerika muss abgefahren werden, wobei man manchmal, wenn man nicht vom Pelikan über das Sternmuster des „kleinen Orion“ kommt, schon mittendrin sein kann ohne es zu wissen. Die hellsten Teile um den Golf von Mexiko sind dann doch eindeutig wolkig strukturierte, auffällige Nebelschwaden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Nordamerika.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;327&quot; height=&quot;212&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Nordam_neu_int_ok.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;216&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In der Gegend lässt sich gut weiter beobachten, wenn man Lust auf höhere Vergrößerungen und kleinere Objekte hat. Da warten einige sehenswerte PNs für die man für die sichere Aufsuche mit 12 Zoll mindestens 80fach ansetzen und einen O III verwenden sollte, ich nehme i.D.R. direkt 120fach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 7027&lt;/strong&gt; bildet mit zwei hellen Sternen östlich des Nordamerikanebels ein davon weg weisendes flaches Dreieck. Der PN leuchtet als kleines Scheibchen hell und grün/bläulich, wird mit zunehmender Vergrößerung rautenförmig, zeigt mir mit Augenverbiegen eine Zweiteilung und ist, einmal gefunden, auch ohne Filter sehr schön zu beobachten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_7027_PN.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;184&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/ngc_7027_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;184&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Vom obersten der beiden Ausgangssterne aus, auf halbem Weg zum hellen offenen Sternhaufen M 39, kann man einen weiteren kleinen PN, &lt;strong&gt;NGC 7048&lt;/strong&gt;, auffinden. Er sieht so aus, als hinge er wie ein Fähnchen an einem kleinen Sternchen und im Gegensatz zu Fotos will er mir nicht ganz rund erscheinen, was an weiteren durchscheinenden, aber noch aufzulösenden Sternchen liegen kann. Wieder ein PN der mit Filter sehr deutlich, ohne Filter schwächer, aber doch gut beobachtbar ist. Ich finde ihn schön und suche ihn öfter auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/ngc_7048.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_7048_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;164&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Will das mal nicht direkt gelingen, gehe ich erst zu &lt;strong&gt;M 39&lt;/strong&gt;. Wenige Sterne zwar, aber helle auffällige Klunker und daher kaum zu verfehlen. Von dort peile ich dann die Hälfte der Strecke zu dem mehrfach erwähnten Stern beim Nordamerikanebel an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein weiteres Lieblingsobjekt im Schwan, an der Grenze zum Kepheus, bei dem mir anfänglich die Aufsuche häufig zum Geduldsspiel wurde, ist der Fetusnebel genannte PN &lt;strong&gt;NGC 7008&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ein rechter Winkel von der Linie Alpha Kepheus und n Kepheus setzt bei n an und wird Richtung Schwan gezogen, bis der Lichtkreis des Rigel etwa auf der gedachten Verbindungslinie zwischen Alpha Cep. und Alpha Cyg. steht. Im 20er UWA Okular mit O III leuchtet der Nebel bläulich an einem Stern hängend auf. Ohne Filter sind es zwei Sterne und mit höherer Vergrößerung kommen 2-3 Sterne im Nebel , der Helligkeitsunterschiede in der Fläche zeigt, dazu. Mit Filter und bei höherer Vergrößerung werden aus den Sternen im und am Nebel zwei hellere Nebelknoten. Wirklich ein Objekt mit dem man sich lange und genüsslich beschäftigen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Fetusnebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Fetusnebel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;136&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weil es gerade passt nehmen wir hier noch &lt;strong&gt;NGC 40&lt;/strong&gt; mit, einen kleinen planetarischen Nebel im Kepheus, dem man etwas anders zu Leibe rücken muss, da O III Filterung ihn schwächt. Maximal ein UHC, besser kein Filter und ich gehe ihn mit Vergrößerungen ab 120fach an, also nicht das allergrößte Aufsuchfeld am 12 Zöller. Stellt man sich Kepheus als ein Haus vor, mit dem Giebelstern und bildet mit dem recht nahen ersten hellen Stern im Dach als kurzem Schenkel ein spitzes Dreieck, in Richtung Kassiopeia, bei dem die Länge der Schenkel zu Spitze doppelt so lang ist wie die Grundlinie, kann man eine recht zarte, flächige Aufhellung rund um einen Stern, den Zentralstern des Nebels, wahrnehmen. Bei näherer und größerer Betrachtung wird der Nebel länglich und die begrenzenden Ränder des Nebels öffnen sich an zwei gegenüber liegenden Seiten diffus, während sie wo sie scharf begrenzt bleiben heller als das Nebelinnere sind, welches leicht gemottelt erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Okay, ich setze öfter auch drei bis vier mal an, da die gedachte Suchfigur recht weit spannt, muss auch mal ein wenig im Zielgebiet kreisen, aber der Aufwand lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_40_Bow_Tie_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_40_Bow_Tie_mit_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wichtig ist auch, dass in so hohen nördlichen Breiten der in Karten auch noch oft am Rand liegende Objektort schon mal von Karte zu Karte etwas abweicht. Das ist dem gewählten Projektionsverfahren (mehr winkeltreu oder mehr flächentreu) des Kartenmachers geschuldet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 5&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;b&gt;Deepsky mit 12 Zoll&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt; – Milchstraße, Kassiopeia, bis Perseus und Giraffe&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Wenn es auf der spätsommerlichen Wiese am Südhimmel mal suppt oder ein paar Zirren reinziehen spricht nichts dagegen, sich auch mal der nördlichen Milchstraße zu widmen. Hoch steht die Kassiopeia und lockt mit vielen Sternhaufen, aber auch mit &lt;strong&gt;NGC 281&lt;/strong&gt;, dem Pacman Nebel mit eingebettetem Sternhaufen, der sich nahe Alpha Cas leicht auffinden lässt. Der 12er zeigt das schon bei 80fach mit O III recht hell und auch die typische Einbuchtung und Teilung durch Dunkelstrukturen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/pacman.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;203&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/pacman_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;204&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Den kleinen Bubblenebel nahe dem offenen Sternhaufen &lt;strong&gt;M 52&lt;/strong&gt; hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm, habe ihn auch nicht versucht, obwohl ich den schönen hellen Messierhaufen aufgesucht habe. Diese hellen Edelsteine bei denen es neben blau weiß auch orange aufblitzt sind immer wieder ein schöner Kontrast zu dem sehr alten und weiter entfernten Sternhaufen &lt;strong&gt;NGC 7789&lt;/strong&gt;, der sich in der Übersicht als deutliche Konzentrierung kleiner Sternsplitter gegen die sternreiche Milchstraße durchsetzt. Das Versäumnis zwischen oder vor den beiden Sternhaufen auch mal den Nebelfilter einzuschieben muss muss ein anderes mal ausgeglichen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weiter geht es zum Eulenhaufen, &lt;strong&gt;NGC 457&lt;/strong&gt;. Der Name scheint mir sehr treffend, denn tatsächlich kann man den Nachtjäger mit ausgebreiteten Schwingen und gefächertem Schwanz sowie zwei unterschiedlich großen (und hellen) Augen erkennen, ich sehe sogar einen leichten Farbunterschied von zart gelblich bis Blauweiß.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Eulenhaufen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Eulenhaufen_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;199&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Die Sternhaufen &lt;strong&gt;NGC 663&lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;NGC 654&lt;/strong&gt; unter dem flacheren Teil des Himmels-W bekommt man gemeinsam ins Bildfeld des 20er Lunt. Der Erste ist recht groß und sternenreich, mit einer recht interessanten, sternärmeren Teilung durch die Mitte, der Zweite kleiner und dicht gepackt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nur wenig auffälliger ist der Nachbarsternhaufen &lt;strong&gt;M 103&lt;/strong&gt;. Von den vier hellsten Sternen leuchtet einer in zartem goldgelb.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_103.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;261&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_103_Farbe_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;260&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Weit unterhalb des Himmels-W, an der Grenze zur Andromeda, oberhalb eines visuell auffälligen Sternenpaares suche ich einen interessanten PN, den kleinen Hantelnebel, &lt;strong&gt;M 76&lt;/strong&gt; auf. Der Nebel fällt bei 80fach mit O III als kleiner, heller Barren auf, geht dann auch ohne Filter und mit höheren Vergrößerungen. Dann gibt er helle Knoten an den Barrrenenden und sichelförmige Anhängsel preis, die sich bestenfalls zu „Ohren schließen sollen, was mir aber verwehrt blieb.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/kleine_Hantel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;177&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/kleine_Hantel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;177&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zur Abwechslung mal eine Galaxie? Okay, &lt;strong&gt;NGC 891&lt;/strong&gt; ist eine wohlbekannte Spindel direkt vor dem letzten hellen Stern der Andromeda Kette, grob in Richtung Perseus, auf halbem Weg zum hellen Sternhaufen M 34.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Allerdings wird sie nur unter sehr guten Bedingungen spektakulär und blieb leider dieses Mal nur durchschnittlich. Gut erkennbar war der hellste mittlere Teil mit der breiten, unregelmäßigen Teilung durch das Dunkelband, die echte Längenausdehnung war nicht recht fassbar und verlor sich schemenhaft im Hintergrund. Hier hilft gerade an diesem Objekt oft höhere Vergrößerung, dieses Mal nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/ngc_891.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;173&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/ngc_891_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;172&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nach dem Augenverbieger mal ein pralles Sternenmeer, sogar doppelt, also &lt;strong&gt;NGC 869 und 884&lt;/strong&gt;, h und chi. Der Doppelsternhaufen im Perseus ist schon locker freiäugig gut zu erkennen, ganz so schlecht ist der Himmel im Mittel halt doch nicht. Das Feld ist knapp für Beide im 28er UWA, trotzdem schön und jeden für sich aufs Korn zu nehmen erweist sich auch bezüglich der leichten Randschwächen des Okulars an f 5,3 als sinnvoll. Sie sind beide wunderschön. Wobei einer, NGC 869, dieses winzige &lt;strong&gt;Hufeisen&lt;/strong&gt; oder Krönchen aus kleinen Sternchen mit dem einzelnen größeren Diamanten davor zeigt, während der andere Haufen einige helle gelbliche Sterne (rote Riesen ?) zu bieten hat. Da kommt mal wieder das 38er Okular mit dem größeren Feld zu Zuge und es kommt trotz 7,2 mm AP und einer bemerkbaren Aufhellung des Hintergrundes, sehr gut. Das Krönchen wird deutlich kleiner, aber kein Sternchen fehlt und nach außen hin bleibt das Auge an Sternenketten und Mustern hängen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/hufeisen_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/hufeisen_neu_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Hier vergesse ich nicht, nach den benachbarten großen Gasnebeln zu schauen, welche sich im Dreieck zwischen h und chi, dem Himmels-W und der Giraffe (Camelopardis) befinden. &lt;strong&gt;IC 1805&lt;/strong&gt;, der Herznebel und der benachbarte Seelennebel &lt;strong&gt;IC 1848&lt;/strong&gt; sind groß und visuell schwach, aber mit dem 38er Okular + Baader O III lassen sich bei dem hohem Stand durchaus helle, Feld sprengende Nebelstränge finden und abfahren. Das ganze Gebiet ist voller Nebelfetzen, die Zuordnung von Herz und Seele keineswegs eindeutig, aber schön bleibt die Sichtung doch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So nahe an Camelopardis und das Sternmuster ist erkennbar, da gibt es doch was.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kembles Kaskade&lt;/strong&gt; ist ein Feldstecher Objekt und mit dem alten 7x42 Weitfeld auch schnell gefunden, drunter, als abschließender Haken der schönen Sternenkette glimmt der kleine Sternhaufen &lt;strong&gt;NGC 1502&lt;/strong&gt; auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der wird dann auch im 12-Zöller eingestellt. Hübsch, hell und kompakt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Nur wenig tiefer, gerade so nicht gemeinsam im Feld des 28er UWA machbar gibt es mit &lt;strong&gt;NGC 1501&lt;/strong&gt; einen planetarischen Nebel, der auch nach Einschieben des O III Filters sofort als kleines helles Scheibchen auftaucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Höhere Vergrößerung zeigt einen schwachen Ring, den Zentralstern sehe ich nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zum Abschluss gehe ich mal im Norden ganz tief runter, NGC 1499 ist das Ziel, einfach mal schauen, ob der California Nebel, NGC 1499, da unten geht. Er geht mit 38er Okular und UHC Filter besser als gedacht. Deutlich zieht sich eine graue, breite Nebelbank durch das Gesichtsfeld und die längliche Form lässt sich abfahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;FTT 2019 - Beobachtungssplitter Teil 6&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Deepsky mit 12 Zoll &lt;/span&gt;– abseits der Milchstraße&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Der Herkules bietet sich auch im Sommer, westlich der Milchstraße stehend, mit seinen beiden prächtigen Kugelsternhaufen immer als lohnende Zielregion an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;M13&lt;/strong&gt;, der größere von beiden ist mit seiner Größe und der guten Auflösbarkeit das Vorzeigeobjekt schlechthin. Ich mag ihn mit gar nicht so hoher Vergrößerung, also mit puderzuckerartigen, glitzernden, feinsten Sternsprenkeln auf schwarzem Samt und den fliehenden Sternketten am Allermeisten, auch wenn mehr Vergrößerung die Auflösung deutlich steigert schon unterschiedliche Sternfarben im Gewimmel zeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_13_KS.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/M_13_Farbe_top.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;187&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auch das kleine Oval der benachbarten Galaxie NGC 6206 zeigt sich bei der Umrundung des Sternhaufens mit dem 20er UWA sofort als deutliche Aufhellung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Einige Grad höher findet sich mit &lt;strong&gt;M 92&lt;/strong&gt;, näherungsweise ein Dreieck mit den beiden oberen Sternen der zentralen Herkulesraute bildend, der zweite große Kugelsternhaufen im Sternbild.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Er ist kompakter, zeigt weniger helle Sterne, dennoch finde ich ihn ebenso sehenswert wie den großen Bruder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/messier_92.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;164&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/messier_92_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;164&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Den dritten KS im Bunde, den schwachen, kaum auflösbaren NGC 6229 habe ich nicht aufgesucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Mich lockte es zwischen die Beine des Helden, zum kleinen planetarischen Nebel &lt;strong&gt;NGC 6210&lt;/strong&gt;, auch Turtle, also Schildkröte genannt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich brauche und finde zur Aufsuche den einen hellen Stern zwischen den Beinen, auf zwei Drittel der Strecke von ß HER aus gesehen befindet sich der Nebel. Mit 120fach bei 82° Eigengesichtsfeld und unter Anwendung des O III Filters funktioniert das. Bei einem kleinen „Rührer“ im Zielgebiet wandert vom Gesichtsfeldrand eine kleine, helle, bläuliche Scheibe ein. Sie geht auch ohne Filter nicht verloren, wird aber schwach. Höhere Vergrößerungen und weitere Filterversuche bringen ein ovales, nicht ganz homogenes Scheibchen, mehr ist nicht zu fassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/turtle_nebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;190&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/turtle_nebel_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;190&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auf der anderen Seite der Milchstraße ist für mich immer der riesige Kasten des Pegasus und der Hals mit Kopf in Richtung Delphin auffällig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Etwas vor dem „Haken“ steht mit &lt;strong&gt;M 15&lt;/strong&gt; ein sehr schöner, kompakter Kugelsternhaufen der mit 12“ richtig Spaß macht. Ich habe gerade wirklich mal ziemlich gute Bedingungen und da sieht diese mittig extrem kompakte und dann nur ganz allmählich ein wenig offener werdende Konzentration von Sternen für mich wie ein spitzer, hoher (Zauber)Hut aus, dem ich auf die helle, glitzernde Spitze und die auslaufende Krempe schaue. Beinahe ein plastisches Bild, bei dem auf zwei Uhr ein dreieckiges Stück von der Krempe zu fehlen scheint. Der Eindruck verliert sich zu höheren Vergrößerungen und mit weniger Umgebungsfeld schnell.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_15_mit_12_16.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_15_TOP_12_16_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;228&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Bei dem guten Sichtfenster lohnt auch der Weg 10° abwärts, zum Kugelsternhaufen &lt;strong&gt;M 2&lt;/strong&gt;, schon im Wassermann gelegen. Der kommt mir, trotz ähnlicher Helligkeit, deutlich massiver, irgendwie wuchtiger vor, gliedert sich schneller in unzählige Einzelsterne. Er liegt uns auch etwas näher und lässt sich ebenfalls mit zunehmender Vergrößerung immer weiter auflösen. Wenn man ihn gut erwischt, lohnt es, etwas Zeit zu investieren, bei einem weiteren Besuch zwei Tage später blieb er deutlich blasser.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_2_mit_12.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/Messier_2_TOP_12_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;So lohnte aber auch ein Blick noch tiefer. Gerade noch über dem bereits erwähnten, handbreiten Grauschleier am Horizont sah ich die Hörner des Steinbocks, darüber das Ende der langen Sternenkette des Aquarius.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dazwischen findet sich zum Einen mit &lt;strong&gt;M 72&lt;/strong&gt; ein kleiner, schwacher Kugelsternhaufen den ich auch mit hoher Vergrößerung bis auf eine Mottelung und einzeln aufblitzende Fünkchen an der Einbildungsgrenze nicht auflösen konnt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Eigentlich suche ich den ja auch nur, um von dort aus mit dem darüber liegenden Stern µ AQR ein Dreieck in Richtung v AQR zu bilden. Zielpunkt ist der wunderschöne planetarische Nebel &lt;strong&gt;NGC 7009&lt;/strong&gt;, als Saturnnebel wohlbekannt. Er ist mit 0,4' recht klein, aber sehr hell, im gewählten 20er UWA fällt bei 80fach und mit O III eine kleine, gestreckte, beinahe giftgrüne Ellipse auf. Ein Blaustich hält sich auch ohne Filter und mit höherer Vergrößerung. Die Ellipse wird bei höherer Vergrößerung rundlicher und mit Filter zeigen sich an den schmalen Enden sehr kurze stummelige Ansätze. Mehr kommt nicht, auch wenn ich die Vergrößerung hoch treibe, bis dem Nebel fast das Licht ausgeht. Schnell zurück, weniger ist mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/saturnnebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Farbskizzen/saturnnebel_Farbe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;201&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich bleibe in der Kante, auch wenn der Atlas nur eine überschaubare Objektzahl bietet und gehe wieder zum Pegasus. Im Halsansatz, unterhalb von Alpha suche ich, für mich erstmals, die kleine Galaxie &lt;strong&gt;NGC 7479&lt;/strong&gt; auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Auf Fotos ist das eine wunderschöne, zweiarmige Balkenspirale, überzogen S-förmig. Ich finde mit dem 12er visuell ein zartes, recht kurze Stricherl, 1 zu 4 elongiert mit einer kaum wahrnehmbaren mittigen Kondensation und freue mich auch über den armlosen Balken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Dennoch übergehe ich die noch etwas schwächere GX NGC 7814 im vorderen Kasten. Auch Stephans Quintett, weiter oben, in Richtung der Eidechse reizt mich heute nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jones 1&lt;/strong&gt; will ich sehen, den großen, schwachen PN mitten über dem Pegasuskasten. Mit dem 38er Okular und dem harten O III ging ich die Sache an und fand auch nach einigem Rühren schwaches Gewölk. Dolle war das nicht, aber Haken dran. Spätere Nachbereitung ergab dann aber, dass der Nebel mit 5' zwar recht groß ist, nicht aber so groß wie das was ich sah oder zu sehen glaubte. Der Vorteil einer Woche auf der Wiese ist, dass man solchen Unstimmigkeiten auf den Grund gehen kann. Nochmalige Suche nach dem Nebel bringt dann Gewissheit. Es zeigen sich zwei sehr zarte, ich gegenüberstehende Bögen die sich bei indirektem Sehen mit einem Grauschleier füllen. Am Vortag dürften mich unbemerkt rein ziehende Zirren genarrt haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Jones_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;185&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Jones_1_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;184&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Immer mal wieder streift auch der freie Blick über den Himmel, solche grenzwertigen Objekte sind durchaus anstrengend für die Augen. Regeneration ist da wirklich wichtig, wenn man lange und gut durchhalten will. Es ist nicht mehr spät, es ist schon früh. Ich schaue und vollziehe gedanklich das Sternbild des Steinbock, den Wassermann, auch das der Fische nach, darunter Cetus, der Wal. Da klingelt was, im Wal gibt es einen sehr bekannten PN den hattest Du noch nie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NGC 246&lt;/strong&gt;, der Scull oder zu Deutsch Schädelnebel. Die Schwanzflosse des Wals ist ein gleichschenkliges Dreieck mit dem oberen Schenkel zu den Fischen hin. Mittig darunter gibts zwei Sterne (die wiederum sehenswerte Doppelsterne sind) die gerade so zu sehen sind. Bilde ich von denen ein kleines gleichschenkliges Dreieck nach unten habe ich den Nebel sicher. Ich war noch nie da, stand aber mit den 20 UWA plus eingeschobenem O III sofort in der Tür. Höher ran, 120fach, 160fach, Sterne im Nebel, ohne Filter deutlicher, aber auch mit Filter. Der Nebel rundlich bis oval, aber in der Helligkeit nicht ganz homogen, zwei „Höhlen“ und eine „Fehlstelle“ am Rand. So richtig zu fassen kriege ich das alles nicht, aber das Teil ist spektakulär. Ich brauche Öffnung denke ich und sage es auch im nächsten Moment schon laut. Immerhin gibts ein paar Schritte weiter einen 16er und einen 18 Zöller. Wir nerven uns nicht ständig, aber ausgetauscht wird sich schon, das habe ich aber im Bericht bis hier hin bewusst ausgeblendet, weil ich für mich meinen neu konfigurierten 12er im Vordergrund hatte und habe. Kommt also so ein Ruf, stößt er auf sofortiges Interesse, denn Fehlalarm ist bei uns selten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Keiner hatte den Nebel bisher beobachtet, der Cetus steht halt kaum mal im Fokus, aber wenig später gibts den Schädel mit 12, 16 und 18 Zoll und das ist eine sehr überzeugende Show. Der 18er zeigt sehr deutlich einen rundlich ovalen Nebel mit zwei &quot;Löchern&quot; in der Mitte und aus diesen &quot;Augenhöhlen&quot; schauen zwei Sterne hervor. Darüber ist der Nebelrand diffus offen. Unten hängt ein Sternchen am Schädel wie ein Goldzahn am Oberkiefer. Der 16er kann das auch sehr überzeugend, und ja, wenn ich dann zu meinem 12er gehe, nehmen die Schemen welche mich nach Öffnung rufen ließen, besser Gestalt an. Unter sehr guten Bedingungen ist dieser Nebel auch mit kleinerer Öffnung nicht nur zu sehen, sondern ein Hingucker. Die beste Zeit kommt ja erst noch im Winter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/scull_schdelnebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;194&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/scull_schdelnebel_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;193&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Irgendwann habe ich zu meinem 20er Lunt noch ein 21er Ethos in der Ablage am Teleskop stehen. Schau mal unvoreingenommen nach Unterschieden, sind ja zusammen immerhin 1500 Euro, war der Begleittext dazu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Jou Sven sag ich nur und freue mich drauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In der Hand sind sie beide gefühlt gleich groß, aber das Ethos ist erheblich schwerer. An meinem Dobs absolut kein Problem, aber an Leichtgewichten beachtenswert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Im Süden ist gerade dicke Luft (Zirren), also mal &lt;strong&gt;Messier 81/82&lt;/strong&gt;. In beiden Okularen sehr schön, keine sichtbaren Transmissionsunterschiede, die Zigarre hat die Banderole an und die sitzt schräg aber knackig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Zigarre_neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;263&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Zigarre_neu_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;262&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;An h und chi bemerke ich zwei Dinge. Die an f 5,3 ohne Komakorrektur unvermeidliche Radunschärfe sieht beim Lunt stärker aus als beim Ethos, wenn ich aber zum Rand schaue reduziert sich das bzw das leicht besser Bild hilft nicht wirklich, weil die Sterne eben auch im Ethos nicht ganz sauber sind. Das kleine Krönchen in der Mitte des einen Haufens hat zwei sehr schwache Mitglieder die in der Draufsicht mit dem Ethos etwas heller als im Lunt erscheinen wollen. Schaue ich sie direkt an, verschwindet der Eindruck, sie erscheinen manchmal sogar im Lunt etwas schärfer und daher nicht so auffällig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;An M 31/32&lt;/strong&gt; sowie &lt;strong&gt;M 110&lt;/strong&gt; lässt keines der Okulare Schwächen erkennen, ich achte nun auch auf Feldsterne und da ist wieder mehr das Gefühl als die Gewissheit, dass das Ethos angenehmer ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Andromeda_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;259&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Andromeda_int_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;332&quot; height=&quot;259&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Am Cirrus mit verschiedenen Filtern gibt es erwartungsgemäß auch keine neuen Erkenntnisse. Ich komme auch beim in die Ecken schauen mit beiden Okularen gut klar, wenn eines der Okulare einen Feldvorteil hat, dann ist er sehr gering.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Ich habe noch M 13 und M 15 gemacht, der am doppelten Herkules Haufen gewonnene Eindruck festigt sich ohne recht greifbar zu werden und dann fällt mir ein alter Bekannter ein, Messier 71, der schwache Kugelsternhaufen im Pfeil. Der passt unter diesen Bedingungen und am 12 Zöller um der Sache auf den Grund zu gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Zartes Glimmen schwacher Sterne mit nebligem, nicht auflösbarem Hintergrund und immer mal ein Funkeln. Das Lunt macht das gut, aber das Ethos kann es etwas besser. Einige wenige Sternchen nur mehr, etwas mehr Brillianz, das Glimmen leicht heller. Der Unterschied ist so schwach wie er ist, auf der Achse, also im Bildzentrum, eindeutig festzumachen und gesellt sich zum Eindruck der Randschärfe hinzu. Die bestätigende Kontrollbeobachtung durch Sven erfolgte ebenfalls an &lt;strong&gt;M 71&lt;/strong&gt;. Ein Vergleich der beiden vorhandenen 20er Lunt brachte keinerlei Unterschiede.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/messsier_71.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;330&quot; height=&quot;185&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/messsier_71_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;331&quot; height=&quot;185&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;In Summe aller Eindrücke und Auslagen habe ich nicht den geringsten Wunsch auf das sündteure Ethos zu wechseln. Mein Lunt macht einen guten Job.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Hier der Link zum Vergleichstest der beiden Okulare von Sven:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.svenwienstein.de/HTML/lunt_hdc_20mm_100o.html&quot;&gt;http://www.svenwienstein.de/HTML/lunt_hdc_20mm_100o.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;Das waren die Ergebnisse von einer Woche Astrocamping unter Freunden, soweit es sich überwiegend auf Beobachtungen mit meinem renovierten und leichter gewordenen12-Zöller bezieht. Obwohl auch größere Teleskope am Start waren, mein Baby hat mir so viel Spass und Beobachtungsfreude beschert, dass ich recht selten und quasi nur auf Aufforderung mal fremd geschaut habe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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